Re: Die Welt hinter der Illusion
Verfasst: Mo 30. Jul 2012, 22:57
Lilienstadt
Dienstag 26. Oktober 2010
Mittag
Valenko wurde blass und konnte seinen Blick nun nicht abwenden, lauschte der jungen Frau und mit jedem Wort brach etwas von seinem Widerstand in ihm.
"Du klingst wie deine Mutter", sagte er sehr leise und Tränen standen ihm mit einem Mal in den Augen und liefen ihm über die Wange. Konnte es wirklich sein, dass ein Wunder des Lichts geschehen war? Dass seine Tochter zurück gekehrt war, dass er nicht alles verloren hatte, was er einst geliebt hatte?
Er sah sie noch immer an und endlich, ganz langsam, legte er seine zitternde Hand in ihre.
"Ich... ich kann es kaum glauben... Yelana", hauchte er mit bebender Stimme, wagte es kaum zu blinzeln aus Angst, sie sei nur eine Erscheinung, die im nächsten Augenblick verschwunden war.
Bei diesem Gedanken ließ er sie los und sah sich nach einem der Wachen um.
"Wer befindet sich außer mir in diesem Raum?", fragte er und blickte den Wachposten neben der Tür direkt an.
"Der Wachmann Heyuan, ich und Eure Tochter, Majestät", erklärte der Angesprochene, Valenkos Augen flogen wieder zurück zu der jungen Frau, die noch immer vor ihm stand und ihn so hoffnungsvoll ansah.
"Meine... meine Tochter", stammelte er und nun waren die Tränen nicht mehr aufzuhalten. "Meine Tochter... ich habe wieder eine Tochter... Dem Licht sei Dank!" Und er trat auf sie zu, schloss sie in seine starken Arme und war vollkommen überwältigt von seinen Gefühlen.
Stadt der Tausend Lichter
Dienstag 26. Oktober 2010
Mittag
Seine Schulter? Für einen Moment war Yaél verwirrt, doch dann zog er erleichtert sein Shirt über den Kopf und entblößte seinen Oberkörper. Er drehte sich so, dass sein Vater seinen Rücken gut sehen konnte und somit auch den großen Leberfleck und die daneben sitzende Stelle eines Blutschwammes, den er als kleines Kind dort gehabt hatte. Zurück geblieben war eine weiche, dünne Haut, etwas länglich und heller als seine sonstige Haut es war. Er vergaß sie oft, da er selbst sie nur über einen Spiegel einsehen konnte, wenn er sich mit dem Rücken dorthin drehte. Und welcher normale Mann tat das schon?
"Du hast dasselbe Muttermal am Rücken und die Stelle des Blutschwammes habe ich, seit ich drei Jahre alt war", erklärte er leise, während sein Herz ihm bis zum Hals klopfte. Würde sein Vater ihm jetzt endlich glauben? "Mutter hat mich noch Jahre später ständig am ganzen Körper untersucht, doch diese Stelle dort ist die einzige, die ich davon zurück behalten habe."
Dienstag 26. Oktober 2010
Mittag
Valenko wurde blass und konnte seinen Blick nun nicht abwenden, lauschte der jungen Frau und mit jedem Wort brach etwas von seinem Widerstand in ihm.
"Du klingst wie deine Mutter", sagte er sehr leise und Tränen standen ihm mit einem Mal in den Augen und liefen ihm über die Wange. Konnte es wirklich sein, dass ein Wunder des Lichts geschehen war? Dass seine Tochter zurück gekehrt war, dass er nicht alles verloren hatte, was er einst geliebt hatte?
Er sah sie noch immer an und endlich, ganz langsam, legte er seine zitternde Hand in ihre.
"Ich... ich kann es kaum glauben... Yelana", hauchte er mit bebender Stimme, wagte es kaum zu blinzeln aus Angst, sie sei nur eine Erscheinung, die im nächsten Augenblick verschwunden war.
Bei diesem Gedanken ließ er sie los und sah sich nach einem der Wachen um.
"Wer befindet sich außer mir in diesem Raum?", fragte er und blickte den Wachposten neben der Tür direkt an.
"Der Wachmann Heyuan, ich und Eure Tochter, Majestät", erklärte der Angesprochene, Valenkos Augen flogen wieder zurück zu der jungen Frau, die noch immer vor ihm stand und ihn so hoffnungsvoll ansah.
"Meine... meine Tochter", stammelte er und nun waren die Tränen nicht mehr aufzuhalten. "Meine Tochter... ich habe wieder eine Tochter... Dem Licht sei Dank!" Und er trat auf sie zu, schloss sie in seine starken Arme und war vollkommen überwältigt von seinen Gefühlen.
Stadt der Tausend Lichter
Dienstag 26. Oktober 2010
Mittag
Seine Schulter? Für einen Moment war Yaél verwirrt, doch dann zog er erleichtert sein Shirt über den Kopf und entblößte seinen Oberkörper. Er drehte sich so, dass sein Vater seinen Rücken gut sehen konnte und somit auch den großen Leberfleck und die daneben sitzende Stelle eines Blutschwammes, den er als kleines Kind dort gehabt hatte. Zurück geblieben war eine weiche, dünne Haut, etwas länglich und heller als seine sonstige Haut es war. Er vergaß sie oft, da er selbst sie nur über einen Spiegel einsehen konnte, wenn er sich mit dem Rücken dorthin drehte. Und welcher normale Mann tat das schon?
"Du hast dasselbe Muttermal am Rücken und die Stelle des Blutschwammes habe ich, seit ich drei Jahre alt war", erklärte er leise, während sein Herz ihm bis zum Hals klopfte. Würde sein Vater ihm jetzt endlich glauben? "Mutter hat mich noch Jahre später ständig am ganzen Körper untersucht, doch diese Stelle dort ist die einzige, die ich davon zurück behalten habe."