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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
Verfasst: Fr 23. Apr 2010, 16:27
von Siria
Kiev, auf der Holmgard
04. März 768, Morgen
Diese Frage hatte Thyra auch brennend interessiert und war froh, dass Inga diese gestellt hatte.
"Nun, darüber müssen wir nun sprechen." sprach Rurik ruhig weiter, aber er hatte ein etwas entspannteres Gesicht, nachdem Inga und sie selber zugesagt hatten, dass sie ihn unterstützen würde.
Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
Verfasst: Fr 23. Apr 2010, 16:32
von Tjeika
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Kiev, auf der Holmgard
04. März 768, Morgen
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"Zunächst einmal möchte ich Euch danken, dass Ihr Euch dazu bereit erklärt habt, mich und meine Leute zu unterstützen. Die Männer, die heute hier an Bord der Holmgard gekommen sind, gehören zu meinen Anhängern", erklärte Rurik dann und für Inga wurde einiges klarer.
"Die Schiffe aus Miklagard haben drei Tage vorsprung. Doch ich nehme nicht an, dass sie so schnell und wendig sind, wie die Holmgard und die Drengir, mein Schiff. Wir haben ausgerechnet, dass wir sie etwa im schwarzen Meer einholen dürften. Und dann wird man weiter sehen", erklärte er.
Und Inga nickte, ehe ihr fragender Blick zu Thyra glitt. Nach Miklagard hatten sie eh gewollt, ein Umweg würde es also nicht werden. Nur noch ein wenig gefährlicher, als es ohnehin schon war.
Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
Verfasst: Fr 23. Apr 2010, 17:12
von Siria
Kiev, auf der Holmgard
04. März 768, Morgen
"Das klingt erstmal gut, aber sind sie sich sicher, dass sie ihre Frau und Sohn an Bord lassen? Ich kennen mich zugegebener Maßen nicht mit den Menschen dieser Region aus, aber was ist, wenn sie vorher mit ihnen an Land gehen?" gab Thyra zu bedenken.
Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
Verfasst: Fr 23. Apr 2010, 17:16
von Tjeika
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Kiev, auf der Holmgard
04. März 768, Morgen
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"Aus Erfahrung lässt sich sagen, dass die Byzantiner entführte Personen an die Sarazenen verkaufen, die dann in den Sklavenhandel gehen", mischte sich nun Thor ein.
Inga nickte nachdenklich, das war ein recht überzeugendes Argument.
Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
Verfasst: Fr 23. Apr 2010, 17:24
von Siria
Kiev, auf der Holmgard
04. März 768, Morgen
"Worauf warten wir dann noch?" fragte Thyra und blickte von Thor zu Inga. "Je schneller wir in See stechen, um so besser wird es sein. Von den Sarazenen haben wir schließlich bisher noch nichts gutes gehört."
Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
Verfasst: Fr 23. Apr 2010, 17:31
von Tjeika
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Kiev, auf der Holmgard
04. März 768, Morgen
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"Die Männer machen das Schiff gerade seeklar", sagte Thor nickend.
"In einer guten halben Stunde stechen wir in See und nehmen die Verfolgung auf. Rurik wird mit der Drengir folgen", erklärte er weiter und blickte von Thyra zu Inga und dann zu Rurik.
"Und daher werde ich jetzt auch auf die Drengir gehen, dort muss auch noch so einige erledigt werden. Ich danke euch für eure Hilfe", sprach Rurik und stand schließlich auf.
Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
Verfasst: Fr 23. Apr 2010, 18:21
von Siria
Kiev, auf der Holmgard
04. März 768, Morgen
"Gerne." sprach Thyra und war selber etwas verwundert über sich, dass sie so etwas sagen würde bzw. das sie wirklich bereit dazu war, bei so etwas mitzumachen. Sie wollte schließlich einfach nur nach Miklagard. Aber nun war alles anders und sie freundete sich so langsam auch mit diesem Gedanken an.
"Dann sollten wir wohl auch die letzten Vorbereitungen treffen?!" sie blickte zwischen Thor und Inga hin und her.
Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
Verfasst: Fr 23. Apr 2010, 18:25
von Tjeika
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Kiev, auf der Holmgard
04. März 768, Morgen
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"Gehen wir an Deck", sprach Thor.
Rurik hatte ihnen allen noch einmal zugelächelt und war schon auf dem Weg nach oben.
"Ihr beide beaufsichtigt die Männer", sagte er dann.
"Ich gehe ans Steuer. Apropros Steuer, während der Fahrt könnt ihr euch daran gerne einmal versuchen", sprach Thor weiter und lächelte Thyra und Inga zu.
Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
Verfasst: Fr 23. Apr 2010, 18:42
von Siria
Kiev, auf der Holmgard
04. März 768, Morgen
Irgendwie fühlte sich Thyra selbstbewußter. Als Thor sagte, sie sollten die Männer beaufsichtigen, war es für sie fast wie selbstverständlich. Zumindest noch hier unten, wie es dann wirklich auf Deck war, würden sie gleich sehen. Aber zum Glück war Inga auch da, das beruhigte sie ungemein.
"Gerne." sprach Thyra auf das Angebot von Thor, "und du?" fragte sie Inga.
Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer
Verfasst: Fr 23. Apr 2010, 18:46
von Tjeika
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Kiev, auf der Holmgard
04. März 768, Morgen
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"Sehr gerne", strahlte Inga.
Sie hatte bisher nur sehr selten am Steuer stehen dürfen. Und das letzte Mal war schon einige Zeit her. Immer dann, wenn sie am Steuer gestanden hatte, hatte sie es ihrem Vater zu verdanken gehabt. Doch dieses Mal war es anders. Gerade, weil es nicht um ihren Vater, sondern wirklich um sie selbst ging. Und sie freute sich schon darauf - als sie zu Thyra blickte, stellte sie fest, dass sie damit nicht alleine war.
"Gut, wenn sie fertig sind, werdet ihr beide dann den Befehl zum Auslaufen geben", sagte Thor und grinste leicht, was Inga ein Stirnrunzeln entlockte.
Damit ging der Kapitän der Holmgard ans Steuer.