Re: Nach Süden
Verfasst: Mo 8. Jun 2026, 20:37
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Haakan /Brean / Oftar
Dorf Fjallbrann
Sommer 3340
Morgen
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"Wir müssen nur sichergehen", merkte Haakan leise mahnend an, "dass er sich wirklich an uns orientiert. Nicht an Monra oder, bewahre, den Wölfen. Er hat ein seltsames Interesse für den Drachen, auch jenseits des Auftrages, ihn genauestens zu studieren. Behalten wir ihn also weiterhin im Blick, denn ganz Unrecht hast du keineswegs. An Monras Seite ist er der beste Spion, den wir haben können - und vielleicht der gefährlichste. Bei aller Loyalität uns gegenüber. Derer bin ich mir sicher, was nicht heißt, nicht vorsichtig zu sein."
Er runzelte leicht die Stirn. "Wir reden immer von 'er', doch nicht einmal Oftar selbst weiß, welchem Geschlecht er angehört. Nehmen wir einfach das, als welches er sich aktuell präsentiert. Mh. Hast du jemals einen anderen Gestaltwandler vor ihm getroffen?"
Oftar neigte angemessen den Kopf, behielt dabei jedoch Haltung, sie war schließlich im Auftrag des Fürsten Haakans hier, welchen diese Nichtwisser noch nicht einmal kannten. Sie eiferten nur dem versprochenen Geld hinterher, welches sie nie erhalten würden. Oftar gefielen diese Art von Spielen, auch wenn sie kindisch waren.
Monra war klug, den Auftrag des Vertrags an die Ratsmänner zurück zu geben, da ein solches Schriftstück im Norden unbekannt war und keiner von ihnen - auch Oftar - es nicht glaubhaft hätte aufsetzen können. Der Schachzug hätte vom Fürsten oder der Kommandantin selbst kommen können.
"Ihr sprecht mancherart anders als wir", sprach sie da nun selbst laut, "lasst uns gewährleisten, nur Worte zu nutzen, die beiderseits der Berge verstanden werden."
Hastig neigte Ratsherr Ragnor den Kopf.
"Gewiss, hohe Damen. Der Schreiber ist bereits auf dem Weg. Wir haben hier Platz am Ratstisch, setzen wir uns doch."
Er deutete auf einen sehr alten, ovalen Eichentisch hin, um welchen herum Stühle standen. Sie sahen hart und unbequem aus, was sicher dazu beitrug, Angelegenheiten schnellstmöglich zu klären um ihnen wieder zu entkommen.
Sechs Stühle standen schon bereit, drei für die Ratsherren, zwei für Monra und Oftar, und einer für den Schreiber, der bereits Papier, Feder und Tinte bereitgelegt bekam.
Die Tor öffnete sich und der Schreiber trat herein, ein älterer Herr, etwas älter als Ratherr Ragnor vielleicht.
"Eskius", grüßte Ratherr Sterrk den Schreiber und stellte ihn somit gleich vor, "darf ich Euch die Damen Monra und Oftar vorstellen, Ihre Vertragsangelegenheiten ihres Herrn mit Fjallbrann werden wir heute zu Papier bringen. Setzt Euch", schloss er mit einer umfassenden Geste an alle gemeint, woraufhin sich auch der letzte Ratherr Rhanker zu seinen Kollegen setzte.
Haakan /Brean / Oftar
Dorf Fjallbrann
Sommer 3340
Morgen
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"Wir müssen nur sichergehen", merkte Haakan leise mahnend an, "dass er sich wirklich an uns orientiert. Nicht an Monra oder, bewahre, den Wölfen. Er hat ein seltsames Interesse für den Drachen, auch jenseits des Auftrages, ihn genauestens zu studieren. Behalten wir ihn also weiterhin im Blick, denn ganz Unrecht hast du keineswegs. An Monras Seite ist er der beste Spion, den wir haben können - und vielleicht der gefährlichste. Bei aller Loyalität uns gegenüber. Derer bin ich mir sicher, was nicht heißt, nicht vorsichtig zu sein."
Er runzelte leicht die Stirn. "Wir reden immer von 'er', doch nicht einmal Oftar selbst weiß, welchem Geschlecht er angehört. Nehmen wir einfach das, als welches er sich aktuell präsentiert. Mh. Hast du jemals einen anderen Gestaltwandler vor ihm getroffen?"
Oftar neigte angemessen den Kopf, behielt dabei jedoch Haltung, sie war schließlich im Auftrag des Fürsten Haakans hier, welchen diese Nichtwisser noch nicht einmal kannten. Sie eiferten nur dem versprochenen Geld hinterher, welches sie nie erhalten würden. Oftar gefielen diese Art von Spielen, auch wenn sie kindisch waren.
Monra war klug, den Auftrag des Vertrags an die Ratsmänner zurück zu geben, da ein solches Schriftstück im Norden unbekannt war und keiner von ihnen - auch Oftar - es nicht glaubhaft hätte aufsetzen können. Der Schachzug hätte vom Fürsten oder der Kommandantin selbst kommen können.
"Ihr sprecht mancherart anders als wir", sprach sie da nun selbst laut, "lasst uns gewährleisten, nur Worte zu nutzen, die beiderseits der Berge verstanden werden."
Hastig neigte Ratsherr Ragnor den Kopf.
"Gewiss, hohe Damen. Der Schreiber ist bereits auf dem Weg. Wir haben hier Platz am Ratstisch, setzen wir uns doch."
Er deutete auf einen sehr alten, ovalen Eichentisch hin, um welchen herum Stühle standen. Sie sahen hart und unbequem aus, was sicher dazu beitrug, Angelegenheiten schnellstmöglich zu klären um ihnen wieder zu entkommen.
Sechs Stühle standen schon bereit, drei für die Ratsherren, zwei für Monra und Oftar, und einer für den Schreiber, der bereits Papier, Feder und Tinte bereitgelegt bekam.
Die Tor öffnete sich und der Schreiber trat herein, ein älterer Herr, etwas älter als Ratherr Ragnor vielleicht.
"Eskius", grüßte Ratherr Sterrk den Schreiber und stellte ihn somit gleich vor, "darf ich Euch die Damen Monra und Oftar vorstellen, Ihre Vertragsangelegenheiten ihres Herrn mit Fjallbrann werden wir heute zu Papier bringen. Setzt Euch", schloss er mit einer umfassenden Geste an alle gemeint, woraufhin sich auch der letzte Ratherr Rhanker zu seinen Kollegen setzte.