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Re: Aberdeen - 02.11.

Verfasst: Fr 8. Mai 2015, 19:39
von Mikael Gromow
Mikael Gromow
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag

Mikael erkannte seinen Fehler leider zu spät. Er hätte sich erst allein darum kümmern sollen, statt Fynn schon jetzt einzubeziehen. Aber jetzt war es zu spät. Hätte er die Worte doch bloß nie gesagt.
"Sie war drei Jahre lang tot." Drei verfluchte Jahre, in denen Fynn vor seinen Augen mehr und mehr zerbrochen war. Ob sie es jetzt immer noch war, konnte er allerdings nicht mehr mit Bestimmtheit sagen. Er schloss einen Augenblick die Augen. "Wir werden heraus finden, was mit ihr ist. Es tut mir leid. Ich musste es dir sagen."

Re: Aberdeen - 02.11.

Verfasst: Fr 8. Mai 2015, 19:43
von Ayrina
Fynn Ari
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02.11.2010
Nachmittag

Auch Fynn erkannte, dass es zu spät war. Der warme bittersüße Stachel der Hoffnung bohrte sich in sien Herz und setzte sich dort fest. Er sah Mikael noch einen Moment an, dann wandte er sich ab und ging weiter. Konnte es sein? Wenn Sarah noch lebte, wieso hatte sie sich nie gemeldet? Und was zur Hölle tat sie bei den Nephilim?

Re: Aberdeen - 02.11.

Verfasst: Fr 8. Mai 2015, 20:00
von Cassiopeia
Jayne Adams
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag

"So machen wir es", bestätigte dann auch Jayne und folgte Luukas durch die engen Straßen Aberdeens.
"Vielleicht hatten sie irgendeinen krummen Handel mit den Nephilim hier? Sie schienen ja auf uns gewartet zu haben... es könnte also ausdrücklich um unsere - Mikaels - Festnahme gegangen sein. Vielleicht bekommen sie Geld dafür, oder Straffreiheit, Duldung in der Stadt statt Verfolgung", überlegte sie dann. "Kein schlechter Deal, wenn man es so sieht. Auch wenn wir dabei auf der absolut falschen Seite stehen."

Re: Aberdeen - 02.11.

Verfasst: Sa 9. Mai 2015, 07:07
von Therapistin
Luukas Peltonen
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag

"Und riskieren, dass Mikael sie buchstäblich in der Luft zerreißt, falls die Nephilim es nicht schaffen, ihn zu fassen?", fragte er skeptisch nach. Er rieb sich über den Hinterkopf.
"Vielleicht denke ich da auch einfach anders, weil ich einigermaßen weiß, wie Mikael tickt. Ganz ehrlich, ich hätte es nicht gemacht. Aber das ist ja vielleicht auch bloß Ansichtssache", murmelte er am Ende nur noch für niemand Bestimmtes.
Dann blieb er stehen.
"Ist die große Glasfassade da vorne echt die Bibliothek?", fragte er durchaus beeindruckt und wies auf das entsprechende Gebäude, das sich ganz deutlich von den anderen abhob.

Re: Aberdeen - 02.11.

Verfasst: Sa 9. Mai 2015, 19:53
von Mikael Gromow
Mikael Gromow
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag

Mikael folgte Fynn zögernd. Das musste er schnellstens richtig stellen und er betete, dass er wirklich Sarah gesehen hatte. Alles andere würde Fynn nicht überleben. Er verfluchte sich selbst für diesen Fehler, den er jetzt nicht mehr rückgängig machen konnte und schloss schließlich wieder zu Fynn auf.
"Wir suchen die Drogen-Szene auf. Dort bekommen wir den Sprengstoff."

Re: Aberdeen - 02.11.

Verfasst: Sa 9. Mai 2015, 20:03
von Ayrina
Fynn Ari
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02.11.2010
Nachmittag

Fynn nickte doch seine Gedanken weilten woanders. Immer wieder drehten sie sich im Kreis. Kamen immer wieder zu derselben Frage zurück. Konnte es sein? War es wirklich möglich?
Er merkte, wie die Hoffnung, der Wunsch wuchs. Und diese Hoffnung würde ihn töten, sollte sie sich nicht erfüllen.
Seine Füße fanden den Weg automatisch und sein Blick war dunkel und starr.

Re: Aberdeen - 02.11.

Verfasst: Sa 9. Mai 2015, 20:11
von Cassiopeia
Jayne Adams
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag

"Sieht so aus", grinste Jayne beim Anblick des großen Gebäudes. Es war wirklich beeindruckend. "Gut, äh, wartest du hier und ich versuche ihn drinnen zu finden? Oder suchen wir beide drinnen und trennen uns dann, wenn wir ihn gefunden haben?", fragte sie etwas ratlos. Das war schließlich kein kleines Gebäude.


Mikael Gromow
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag

Sie erreichten bald den berüchtigten Straßenzug und es brauchte nur wenige gezielte Fragen, bis sie in eine Kellerwohnung gelotst wurden. Die Wohnung war ranzig und es roch nach Gras und manch anderem gepanschtem Zeug, für ihre empfindlichen Wolfsnasen kaum auszuhalten. Aber Mikael ließ sich nichts anmerken und zog den Deal durch, bekam drei Kilo Sprengstoff und lächelte leicht triumphierend. Das würde reichen für beide Ziele.

Re: Aberdeen - 02.11.

Verfasst: So 10. Mai 2015, 12:03
von Ayrina
Fynn Ari
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02.11.2010
Nachmittag

Fynn lächelte nicht, doch er nickte Mikael grimmig zu. Dieses Rudel würde für seinen Verrat bezahlen. Doch vorher würden sie ihnen noch einige Fragen beantworten. Und Fynn würde seine Antworten bekommen.
"Gehen wir zu ihnen?", fragte er und es gab nur eine Antwort, die er hören wollte.

Re: Aberdeen - 02.11.

Verfasst: So 10. Mai 2015, 12:13
von Cassiopeia
Mikael Gromow
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag

Mikael nickte dunkel, auch wenn Fynns Frage beinahe so hoffnungsvoll gewesen war, dass er sich hätte ohrfeigen können. Die unauffällige Sporttasche um die Schulter gehängt machten sie sich also erneut auf den Weg zur Wohnung des ehemaligen Rudels von Arc. Mikaels Zähne knirschten, als er daran dachte, wie kaltblütig dieser sie ausgeliefert hätte. Sie hätten die anderen doch auf der Stelle töten sollen, dachte er. Das mussten sie jetzt nachholen und vielleicht erfuhren sie noch das ein oder andere spannende Detail.
Die Spur der Nephilim war noch frisch, sie waren offenbar vor nicht allzulanger Zeit gegangen. Es würde schwieriger werden, dort wieder hinein zu kommen ohne gesehen zu werden. Sie mussten schnell sein. Und hoffen, dass die übrigen nicht bereits ausgeflogen waren.

Re: Aberdeen - 02.11.

Verfasst: So 10. Mai 2015, 12:19
von Ayrina
Fynn Ari
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02.11.2010
Nachmittag


Fynn nahm jeden noch so schwachen Geruch auf. Wenn Sarah hier gewesen war, würde er es riechen. Er konnte noch immer nicht glauben, dass er sich diesem Gedanken gegenüber tatsächlich mehr und mehr öffnete. Er hatte das Gefühl, dass sein Herz, das jahrelang wie tot in seiner Brust gekegen hatte, gerade wieder zögerlich die ersten Schläge aufnahm.
Lautlos schlich er weiter.
"Vielleicht sollten wir genauso reingehen, wie wir geflohen sind", schlug er leise vor.