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Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Verfasst: Di 30. Mär 2010, 17:47
von Siria
Auf dem Fluss Newa, auf der Holmgard
28. Februar 768, Abend

Das war eine gute Idee, sie erstmal danach zu fragen, ob sie darüber reden möchte und Thyra war erleichtert, dass Inga diese Frage gestellt hatte.
Iljana schwieg eine Weile, dann begann sie zu erzählen: "Ich war auf der Suche nach meinem Mann, er war auf einer Expedition, es fehlt jede Spur von ihm. Nun habe ich Gerüchte gehört, dass er tot sei."
Sie sprach so nüchtern darüber, dass es Thyra unheimlich wurde. Doch vielleicht lag es auch daran, dass Iljana noch unter Schock stand.

Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Verfasst: Di 30. Mär 2010, 17:51
von Tjeika
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Auf dem Fluss Newa, auf der Holmgard
28. Februar 768, Abend
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"Und nun bist du auf der Suche nach ihm?"
Das war ein trauriges Schicksal, das Iljana da erleiden musste - und so hoffte Inga für sie, dass sich die Gerüchte irrten.

Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Verfasst: Di 30. Mär 2010, 17:54
von Siria
Auf dem Fluss Newa, auf der Holmgard
28. Februar 768, Abend

"Ich habe aufgegeben. Ich kann nicht mehr." sprach Iljana leise. "3 Jahre hab ich nun schon gesucht..."
Thyra schluckte, das war wirklich hart, Iljana tat ihr wirklich sehr leid.
"Können wir dir irgendwie helfen?"

Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Verfasst: Di 30. Mär 2010, 17:55
von Tjeika
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Auf dem Fluss Newa, auf der Holmgard
28. Februar 768, Abend
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"Mir ist nicht mehr zu helfen", sprach Iljana die Worte erneut, die sie zuvor schon genutzt hatte und schüttelte resigniert den Kopf.
"Wirklich nicht?", fragte Inga nach und warf einen leicht hilflosen Blick - wieder einmal - zu Thyra.

Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Verfasst: Di 30. Mär 2010, 17:59
von Siria
Auf dem Fluss Newa, auf der Holmgard
28. Februar 768, Abend

Es war so traurig zu sehen, dass sich jemand so aufgab. 3 Jahre wahren wahrlich eine lange Zeit und Thyra wußte nicht, wie sie in dieser Situation handeln würde.
Iljana sagte nichts, dann drehte sie sich plötzlich um und ging ohne einen weiteren Ton zu sagen weg.
Erstaunt blickte Thyra ihr hinter her. "Was sollen wir tun? Ihr anbieten, ihr noch mal bei der Suche zu helfen oder sie einfach in Ruhe lassen?" fragte sie Inga.

Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Verfasst: Di 30. Mär 2010, 18:00
von Tjeika
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Auf dem Fluss Newa, auf der Holmgard
28. Februar 768, Abend
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Inga zuckte mit den Schultern. Sie hatte auch keine Ahnung, was nun am Besten zu tun war. Ihr Blick glitt zu Thyra, da Iljana nun außer Sichtweite war.
"Ich habe keine Ahnung, aber vielleicht braucht sie erst einmal ein wenig Zeit für sich?", vermutete sie.

Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Verfasst: Di 30. Mär 2010, 18:06
von Siria
Auf dem Fluss Newa, auf der Holmgard
28. Februar 768, Abend

"Ja, dass ist vielleicht eine gute Idee. Lassen wir sie erstmal in Ruhe. Vielleicht will sie später noch ein Mal reden." stimmte Thyra Inga zu.

Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Verfasst: Di 30. Mär 2010, 18:08
von Tjeika
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Auf dem Fluss Newa, auf der Holmgard
28. Februar 768, Abend
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Seufzend lehnte Inga sich an die Reling und blickte Thyra direkt an.
"All diese Schicksale...", sagte sie leise.
"Ob es wirklich eine gute Idee war?"

Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Verfasst: Di 30. Mär 2010, 18:18
von Siria
Auf dem Fluss Newa, auf der Holmgard
28. Februar 768, Abend

Thyra zuckte zusammen. Jetzt sprach Inga das aus, was sie dachte, schon länger dachte, aber nie gewagt hatte laut auszusprechen.
"Das habe ich mich auch schon gefragt. Es ist sehr bedrückend, dass alles zu hören. Hätte ich das vor der Reise gehört, ich wäre nicht aufgebrochen. Aber nun, nun will ich auch nicht wirklich zurück."

Re: Miklagard - Ein warägisches Abenteuer

Verfasst: Di 30. Mär 2010, 18:22
von Tjeika
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Auf dem Fluss Newa, auf der Holmgard
28. Februar 768, Abend
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"Es gibt keinen Weg zurück. Nicht jetzt. Das nächste Schiff, das in Kiev, wo wir von Bord gehen könnten, anlegt, wird erst im Sommer dort eintreffen", sprach Inga seufzend.
"Es ist zu spät und gerade das bereitet mir Sorgen."