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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Mi 15. Sep 2010, 21:53
von Cassiopeia
Kjell Djurhuus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:24 Uhr
Kjell lächelte, als Vivi der Vorschlag wohl so gut gefiel, dass sie gleich aufstand, nickte kurz und konnte es im Grunde kaum erwarten, dass sie wieder kam, legte bereits die Decken beiseite, damit er Platz hatte für die Massage.
Er drehte sich erwartungsvoll um, als er hörte, wie sie die Tür erneut öffnete, als beinahe zeitgleich etwas großes, Silbernes im Zimmer erschien und mit Brendans Stimme sprach.
Kjell seufzte, fragte sich, was nun wieder passiert war und war gespannt, was Vivi nun tun würde.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Mi 15. Sep 2010, 22:02
von vojka
Vivien Marie Djurhuus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:26 Uhr
Vivi schloss für einen Moment resignierend die Augen, bevor sie zu Kjell ging und ihm einen Kuss gab. "Manches Mal wünschte ich mir, dass ich Leevke nicht geantwortet hätte, sondern es ignoriert hätte, aber das hätte ich leider nie tun können", sagte sie seufzend, bevor sie sich eine Jogginghose und einen Pullover über ihre Schlafsachen zog und Kjell noch einen Kuss gab.
"Ich hoffe, dass ich gleich wieder da bin, aber ehrlich gesagt, ich glaube es nicht wirklich. Schlaf schon ohne mich, ich komme so schnell wie möglich wieder", sagte sie und verließ das Schlafzimmer um hinunter ins Wohnzimmer zu gehen.
"Was ist passiert?", fragte sie Brendan aufgeregt und funkelte ihn leicht wütend an, bevor sie sich auf die andere Seite von Leevke setzte und ihre Hand nahm.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Mi 15. Sep 2010, 22:12
von Cassiopeia
Kjell Djurhuus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:28 Uhr
Kjell konnte nur seufzen und seiner Frau zusehen, wie sie sich hastig anzog und dann aus dem Zimmer stürmte. Kurz überlegte er, ihr zu folgen, aber er kannte Leevke mitlerweile gut genug um zu wissen, dass sie eine weitere Person erst recht überfordern würde. Wenn etwas ernstes passiert war, würde Vivi nicht zögern, ihm bescheid zu sagen.
Verloren lächelnd drehte er das Fläschchen Massageöl in den Händen, ehe er es auf seinen Nachttisch stellte, das Licht aber brennen ließ, als er sich in die Kissen sinken ließ und resigniert die Augen schloss, lange konnte das nicht so weiter gehen und er hoffte, dass der Ausflug morgen keine Katastrophe werden würde, so er denn überhaupt statt fand... inzwischen war er sich da gar nicht mehr so sicher...
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Fr 17. Sep 2010, 14:42
von Therapistin
Brendan Steward
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:28 Uhr
Fast hätte Brendan Vivi einen bösen Blick zugeworfen, dachte sie etwa, er sei schuld an Leevkes derzeitigem Zustand? Doch dann verwarf er den Gedanken, sie machte sich einfach nur Sorgen um die Holländerin, mehr nicht, ihm wäre es nicht anders gegangen, wenn Vivi ihn gerufen hätte.
"Sie hat eine Antwort bekommen", sagte er leise und blickte besorgt zu Leevke, die sich umsah, als suchte sie etwas. Immer wieder glitt ihr Blick zu ihm, sah ihn flehend an und es tat ihm weh, sie so zu sehen. Er wollte ihr so gerne helfen und wenn es bedeutete, dass er zuerst mit Lene redete, ehe Leevke es tat, dann würde er es tun.
Er blickte kurz zu Vivi, sah sie fast ein wenig hilflos an, ehe er sich an Leevke wandte und ihr Gesicht erneut in beide Hände nahm. "Möchtest du mit ihr reden?", fragte er vorsichtig, auch wenn er die Antwort schon meinte zu kennen. "Jetzt?" Er warf einen entschuldigenden Blick zu Vivi, sie hatte hier heute wirklich viel zu tun und das tat ihm unendlich Leid. "Ich... könnte sie herholen", fügte er vorsichtig hinzu und hoffte, es war okay für Vivi.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Fr 17. Sep 2010, 16:23
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:31 Uhr
Leevke bekam kaum etwas mit, weder, dass Vivi herunter gekommen war und ihre Hand hielt, noch, dass Brendan neben ihr saß und sie im Arm hielt. Sie starrte nur auf Lenes Brief, als die Schuld sie wieder überspülte, mit sich riss und unter sich begrub. Es war alles ihre Schuld, sie hatte Lene versprochen, sie nie allein zu lassen und hatte am Ende genau das getan...
Verschwommen nahm sie Brendans Gesicht wahr, welches die direkt anblickte und konnte sich nur mühsam auf seine Worte konzentrieren.
Möchtest du mir ihr reden... jetzt?
Leevkes Herz setzte einen Schlag aus um dann schmerzhaft weiter zu schlagen. Sie sollte Lene sehen - jetzt?!
Unsicher biss sie sich auf die Unterlippe, ihre Gedanken rasten. Wie sollte sie denn jetzt Lene gegenüber treten? Es war doch gerade erst Brendan zurück gekehrt... andererseits, wenn sie jetzt die Möglichkeit hatte, konnte sie kaum bis morgen warten...
Zögernd nickte sie, Brendan hatte ihr Gesicht wieder frei gegeben. Sie war nicht fähig, auch nur ein Wort zu sagen, konnte nur schlucken und hoffen, dass sie das ganze irgendwie überstand...
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Fr 17. Sep 2010, 17:05
von Therapistin
Brendan Steward
Färöer Inseln / Vivis Haus // Stockholm
Freitag, 11.09.2010
23:33 Uhr
Es tat ihm weh, Leevke so zu sehen, wie sie so neben sich stand und kaum etwas um sich herum mit bekam. Doch seine Frage schien sie zu verstehen, denn schließlich nickte sie zögerlich.
"Wirklich? Du musst das nicht sofort, du kannst auch warten", meinte er zögerlich, doch sie schüttelte nun vehement den Kopf, sah ihn beinahe flehentlich an. Er seufzte leise und blickte zu Vivi.
"Ich bin so schnell ich kann wieder zurück", sagte er und nickte ihr kurz zu, während sein Blick ihr sagte, sie sollte auf Leevke aufpassen, denn das war auch der Grund gewesen, warum er sie aus dem Bett geholt hatte, er wollte die Holländerin nicht alleine lassen, nicht in diesem Augenblick.
Noch einmal nahm er Leevkes Gesicht in beide Hände und gab ihr einen kurzen Kuss auf die Stirn. "Es dauert nicht lang", murmelte er, drückte sie noch einmal an sich und drehte sich dann um, um das Haus zu verlassen. Vor der Haustür blieb er einen Augenblick stehen, atmete einmal tief durch, erst dann konzentrierte er sich auf das Apparieren.
Nur einen Augenblick später erschien er in einer kleinen Seitenstraße von Stockholm und machte sich sogleich auf den Weg zu Lene. Er war nicht oft bei ihr gewesen, doch finden würde er sie allemal.
An der Tür angekommen, wartete er noch einen kleinen Moment und überlegte. Er hatte keine Ahnung, ob die Schwedin ihn überhaupt begleiten würde, doch er hoffte es einfach, hoffte es für Leevke und hoffte es auch für Lene, denn auch, wenn sie vielleicht schon mit der Holländerin abgeschlossen hatte, so würde es ihr vielleicht ja doch noch irgendwie... helfen.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Fr 17. Sep 2010, 20:39
von Tjeika
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Lene Månström
WG in Stockholm, Schweden
23:41 Uhr, Freitag, 11.09.2010
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Lene war unendlich froh, dass sie auf die Rückseite des Briefes geschrieben hatte, den sie von Leevke erhalten hatte. Zuerst hatte sie es einige Minuten lang bereut, nachdem sie Vivis Eule losgeschickt hatte, um die Antwort zu überbringen. Denn sie hatte das unbändige Bedürfnis danach gehabt, den Brief ihrer Ex-Freundin immer und immer wieder zu lesen. Doch letztlich war sie zu der Erkenntnis gelangt, dass es so am Besten war. So würde sie wohl nicht die ganze Nacht grübelnd vor den Zeilen sitzen und sie immer und immer wieder lesen. Ja, sie hatte es richtig gemacht. Sie wollte nicht, dass alte Wunden, tiefe Wunden erneut aufgerissen wurden, so dass sie wieder so heftig bluteten, wie es vor einigen Jahren noch der Fall gewesen war. Nun war es lediglich so, dass die Narben ein wenig schmerzten, vielleicht würde sie heute Nacht auch keinen Schlaf finden. Doch sie würde vergessen können, denn von einer erneuten Antwort ging Lene nun wahrlich nicht aus. Was sollte sich auch geändert haben? Leevke hatte sich so lange Zeit nicht bei ihr gemeldet, Lene war sich sicher, dass dieser eine Brief eine klare Ausnahme darstellte.
Lene wurde aus ihren Gedanken gerissen als es klopfte. Und sie war dem späten Besucher mehr als nur dankbar dafür. Sie wollte nicht mehr an Leevke denken. Sie hatte damit abgeschlossen! Jawohl, abgeschlossen, die Sache war erledigt - so glaubte sie.
"Oh, hi Brendan", sagte sie stirnrunzelnd, als sie die Tür geöffnet hatte.
"Was suchst du zu so später Stunde noch hier?", fügte sie verwirrt hinzu und öffnete die Tür etwas weiter, damit er eintreten konnte.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Sa 18. Sep 2010, 10:08
von Therapistin
Brendan Steward
Stockholm
Freitag, 11.09.2010
23:43 Uhr
Brendan schluckte kurz, jetzt wurde es ernst und er hoffte von ganzem Herzen, dass er Lene irgendwie dazu bringen konnte, ihn zu begleiten. Als sie die Tür etwas weiter öffnete, trat er ein und lächelte die Schwedin ein wenig verunglückt an.
"Hey", begrüßte er sie. "Entschuldige die späte Störung, aber es ist... wichtig." Er sah sie entschuldigend an, doch wie es aussah, hatte sie noch nicht geschlafen, das ließ ihn zumindest etwas durchatmen. Doch wie sollte er anfangen? 'Leevke ist nach deinem Brief am Boden zerstört und würde dich gerne sehen'? Das erschien ihm doch mehr als taktlos.
"Ich muss etwas mit dir besprechen", sagte er unsicher und folgte Lenes Wink, sich zu setzen. "Heute kam ein Brief bei mir an", begann er zögerlich, irgendwie musste er ja anfangen. "Und ich weiß, dass du auch einen bekommen hast." Er blickte sie ernst an, jetzt wurde es heikel, dass war ihm nur zu bewusst, denn oft hatten sie nicht über Leevke gesprochen, in den letzten Jahren gar nicht mehr.
"Sie würde uns beiden gerne etwas erklären", fügte er leise hinzu und schüttelte den Kopf, das würde nicht einfach werden...
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Sa 18. Sep 2010, 19:27
von Cassiopeia
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Kjell Djuurhus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:34 Uhr
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Kjell konnte nicht umhin, die Ohren zu spitzen, als er unten Vivi und Brendan leise sprechen hörte. Als dann jemand das Haus verließ, stand er schließlich doch auf und ging vorsichtig nach unten. Als er ins Wohnzimmer lugte, sah er dort Vivi neben einer vollkommen fertigen Leevke. Er musste schlucken, als er das sah, denn er wusste, dass auch Vivi ziemlich am Ende war, was Leevke anging.
Zögernd betrat er den Raum, er wollte vor allem Leevke nicht erschrecken, doch diese schien ihn kaum wahr zu nehmen.
Er küsste Vivi sanft auf die Stirn und sah sie aufmunternd an, viel mehr konnte er nicht tun.
„Möchte jemand von euch einen Kakao?“, fragte er, er wusste dass Leevke dieses Getränk liebte, vor allem, wenn es ihr nicht gut ging. Vielleicht half das etwas, so hoffte er zumindest.
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Leevke van der Zon
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
23:31 Uhr
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Leevkes blick war starr auf den Boden gerichtet. Ihre Hände lagen zwischen ihren Knien, während ihr Oberkörper vor und wieder zurück wippte und ihr Atem noch immer etwas hektisch ging. Sie wusste, dass Vivi neben ihr saß, hatte aber nicht die Kraft, auf sie zu reagieren. Sie spürte ihre zaghaften Berührungen, ihre Versuche, sie zu trösten, konnte es aber nicht zeigen.
Plötzlich stand jemand vor ihr und für einen Augenblick glaubte Leevke, es sei Brendan. Doch im nächsten Augenblick erkannte sie Kjell und glaubte, das Wort „Kakao“ verstanden zu haben. Sie blinzelte etwas irritiert, nickte aber schließlich und atmete tief durch, wenn das so weiter ging, würde sie noch hyperventilieren, wenn Lene vor ihr stand.
Lene…
Fragend sah sie Vivi an, stimmte das, war es kein Traum gewesen? War Brendan wirklich auf dem Weg, Lene zu holen?
Sie begann wieder zu zittern, dabei wollte sie doch ruhig bleiben, was ihr dennoch unmöglich schien. Sie wusste, was sie Brendan und Lene versprochen hatte, sie würde ihnen alles erzählen, wenn sie es wissen wollten.
Ihr Blick wandelte sich von fragend zu flehend.
„Kannst du… bleiben?“, wisperte sie, sah Vivi beinahe beschämt an. „Ich… ich schaff das nicht alleine. Bitte.“
Es war kaum mehr als ein Hauchen, was sie Zustande brachte, aber wenn Vivi nicht blieb, würde sie kein Wort heraus kriegen, das wusste sie, sie war die einzige, die wusste, was passiert war.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: So 19. Sep 2010, 14:11
von Tjeika
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Lene Månström
WG in Stockholm, Schweden
23:47 Uhr, Freitag, 11.09.2010
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Lene schüttelte den Kopf und lachte bitter. Sie schüttelte den Kopf nicht, um zu verneinen, eher, ihrer eigenen Naivität willen.
"Was sie nicht alles will", murmelte sie ebenso bitter, wie ihr Lachen geklungen hatte.
"Dieses eine Mal geht es nicht um Leevke, dieses eine Mal soll sie gefälligst für das geradestehen, was sie getan hat", sagte sie leise, so leise, dass es eher nur ein Hauchen war, doch Lene war sich sicher, dass Brendan sie sehr wohl verstanden hatte.
"Ich weiß nicht, ob ich das will, ob ich will, dass sie sich mit irgendwelchen Ausreden herausredet", fügte sie nach einem Räusper und etwas deutlicher hinzu.
"Warum also sollte ich mitkommen?"