Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Für kleinere, in sich abgeschlossene Geschichten
Benutzeravatar
Therapistin
Beiträge: 15807
Registriert: Mo 19. Okt 2009, 17:13
Abwesend: fraglich...

Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Therapistin »

Telefonat zwischen Vivi und Brendan

*...* = Handlung und Gedanken
"..." = Wörtliche Rede

Brendan sagt:
*Beinahe ungeduldig wartete Brendan, dass Vivi ans Telefon ging, rechnete fast schon damit, dass Kjell ihm sagen würde, sie würde zurück rufen, auch wenn ihm klar war, dass er sicher nicht locker gelassen hätte.* "Hey Vivi. Ja, hier ist alles in Ordnung." *Er hielt einen Moment inne, in dem er einmal tief durchatmete.* "Ich habe gerade einen Brief bekommen..."
Vivi sagt:
*Vivi schluckte, sie hatte es fast geahnt, dass es darum gehen würde, aber erst einmal ließ sie sich nichts anmerken* "Einen Brief?" *wollte sie daher einfach nur ruhig wissen, als wäre nichts gewesen*
Brendan sagt:
*Er hob eine Augenbraue, wollte Vivi ihm weiß machen, sie wusste nichts davon? Immerhin war es doch ihr Falke gewesen, der an sein Fenster geklopft hatte.* "Einen Brief, ja", *bestätigte er. "Von Leevke."
Vivi sagt:
*Kurz bis Vivi sich auf die Unterlippe.* "Solltest du dann nicht mit ihr sprechen" *Sie hatte leise gesprochen, wusste selbst nicht, ob das so gut war, wenn er sofort mit ihr sprechen würde, wusste sie doch nicht wir er reagieren würd. Nicht, dass sie ihm kein Feingefühl zutraute, im Gegenteil, aber er wusste ja nichts von dem, was Leevke erlebt hatte*
Brendan sagt:
*Für einen Augenblick stutzte Brendan. Ja, das sollte er wohl. Aber vielleicht...* "Ich... schätze, ich wollte erst einmal sicher gehen, ob sie wirklich... bei dir ist", *sagte er leise seufzend und lehnte sich angespannt auf seinem Stuhl vor, stützte den Ellbogen auf den Tisch und legte den Kopf in die Hand.* "Wie lange ist sie schon bei dir?"
Vivi sagt:
*Vivi schluckte kurz, hoffte, dass Brendan nicht sauer auf sie sein würde, wenn er es ihr nun sagte* "zwei Wochen ungefähr" *Sie hatte nur geflüstert, man merkte, dass sie sich kaum traute diese Antwort zu geben.
Brendan sagt:
*Zwei Wochen? Seit zwei Wochen war sie bereits bei Vivi? Ohne es zu merken hielt er die Luft an, der Griff um den Telefonhörer wurde fester, bis er kurz die Augen schloss, um sich zu beruhigen.* "Zwei Wochen schon?", * fragte er noch einmal nach, vielleicht hatte er sich ja verhört, Vivi hatte zuvor nur geflüstert, vielleicht waren es nur zwei Tage...*
Vivi sagt:
"Ja" *sagte sie nun deutlicher und atmete tief durch* "Bren hör zu, Leevke war nicht wirklich in der Lage irgendetwas zu tun, sie... sie ist nicht mehr die, die wir kannten"
Brendan sagt:
*Für eine Weile blieb Brendan still, versuchte Vivis Worte zu verstehen, zu begreifen, was sie gesagt hatte.* "Was meinst du damit, sie ist nicht mehr die, die wir kannten?", *fragte er schließlich, als er seine Stimme wieder fand und konnte nicht verhindern, dass Sorge in seinen Worten mitschwang.*
Vivi sagt:
*Vivi atmete einen Moment tief durch* "Versprich mir ihr gegenüber nicht zu sagen, dass ich es dir schon gesagt habe, sie wird es dir sicherlich noch selbst erzählen, aber... ich muss und will es dir sagen, als... heilerin."
Brendan sagt:
*Als Heilerin? Brendan merkte, wie er sich kurz verkrampfte.* "Vivi, was ist los, as ist mit ihr?"
Vivi sagt:
"Brendan, sie ist abhängig, abhängig von Beruhigungs-, Aufputsch- und Schlaftränken. Wir haben die letzten zwei Wochen den Entzug gemacht, zumindest den körperlichen." *Wieder biss sie sich auf ihre Unterlippe, hätte gerne jetzt einen Whiskey hier, aber so etwas hatte sie nur gut versteckt in der Küche stehen, damit Ayden nicht herankam, also musste es ohne gehen. Sie war nur froh, dass sie immer
eine Kiste Saft in ihrem Büro stehen hatte, woraus sie sich nun eine Flasche nahm und einen Schluck trank* "Brendan, sie war, nein ist am Ende."
Brendan sagt:
*Abhängig? Brendan schluckte, er wusste, was Tränke aus einem machen konnten, erst recht, wenn man sie regelmäßig nahm und nicht mehr ohne sie auskam.* "Wie... wie geht es ihr denn im Moment?", *fragte er, nahm wieder Leevkes Brief in die Hand und las ihn ein weiteres Mal. Was sie schrieb, klang so... ja, am Ende, jedoch mit Blick auf einen Neuanfang. Und Brendan hoffte von ganzem Herzen, dass es
Leevke gelang, aus ihrem Leben, den sie selbst als Scherbenhaufen bezeichnete, wieder etwas zu machen. Und er wusste auch, dass er ihr helfen würde, ganz egal, was in den letzten neun Jahren gewesen war.*
Vivi sagt:
"Sie nimmt diese Drecksdinger seit zwei Jahren regelmäßig, wiegt kaum noch etwas. Aber sie isst wieder richtig, nimmt langsam zu. Die körperliche Sucht ist überstanden, die psychische kommt jetzt und dieser Prozess dauert sehr viel länger. Aber ich konnte sie überzeugen sich bei einer Psychologin Hilfe zu holen, da hatte sie die erste Probesitzung und am Montag geht sie regelmäßig hin. Ich tue
alles was in meiner Macht steht um sie wieder aufzupäppeln, aber du und auch Lene fehlen ihr und das kann ich nicht ersetzen, außerdem brauche ich Hilfe, ich kann das nicht alles allein mache. Die letzten zwei Wochen hatte ich Urlaub, die nächste Woche auch noch, aber was ist danach?" *man hörte, dass Vivi langsam am Ende ihrer Kräfte war, nicht wusste, wo sie noch welche hernehmen sollte, aber
vielleicht, ganz vielleicht würden Brendan und auch Lene ihr ja helfen können. Sie hoffte es jedenfalls*
Brendan sagt:
"Zwei Jahre?" *Beinahe ungläubig starrte er auf die Tür gegenüber seines Schreibtisches. Das war eine lange Zeit. Da konnten sie wohl von Glück reden, dass Leevke noch lebte, es waren schon ganz andere Leute daran zugrunde gegangen.* "Vivi, warum hast du nichts gesagt, ich hätte dir doch geholfen", *sagte er leise und schüttelte traurig den Kopf. Er wäre sofort da gewesen und hätte ihr
beigestanden, sie klang müde, wie er erst jetzt bemerkte, ausgezehrt.* "Meinst du... sie würde mit mir reden wollen?", *fragte er vorsichtig und biss sich auf die Unterlippe, nicht sicher, ob er das wirklich konnte, immerhin waren neun Jahre vergangen, seit er Leevke das letzte Mal gesehen hatte. Seitdem war viel passiert.*
Vivi sagt:
*Müde fuhr Vivi sich mit ihrer Hand über das Gesicht* "Ja, ich weiß, dass du mir geholfen hättest, aber du hättest nichts tun können. Sie musste von sich aus auf dich zukommen, mehr alte Freunde hätten sie während des Entzuges überfordert." Sie atmete noch einmal tief durch. "Und ja, sie würde sich freuen dich zu sehen, hat aber auch Angst davor, Angst zurück gewiesen zu werden, Angst dass wir,
also du, Lene und ich, es nicht verstehen, warum sie damals gegangen ist, warum sie sich erst jetzt gemeldet hat. Was sie braucht sind jetzt Menschen, die vorbehaltlos hinter ihr stehen, die ihr helfen, sie wieder aufbauen und sie nicht mit Vorwürfen belasten." Sie war zum Ende hin immer leiser geworden und das folgende war kaum mehr ein Flüstern, hatte sie doch fast genauso große Angst vor dieser
Antwort wie Leevke selbst.* "Meinst du, du kannst das?"
Brendan sagt:
*Einen Moment lang überlegte Brendan, doch die Antwort wusste er schon vorher, hatte er schon immer gewusst. Denn auch, wenn er so lange Zeit nichts von Leevke gehört hatte, so war sie doch noch immer seine beste Freundin, da änderten auch neun Jahre nichts dran.* "Das kann ich, ja", *sagte er, schaffte sogar ein Lächeln, auch wenn Vivi dieses nicht sehen konnte. Seine Haltung entkrampfte sich ein
wenig, er ließ sich ein wenig in seinem Stuhl zurück sinken und atmete tief durch.* "Wäre... wäre es dir recht, wenn ich jetzt vorbei komme?", *fragte er fast schüchtern. Jetzt, wo er wusste, dass Leevke wirklich bei Vivi auf den Färöern war, war er drauf und dran, einfach dorthin zu apparieren. Sie in den Arm zu nehmen, zu sehen, dass sie wirklich wieder da war.* "Nur, wenn es ihr recht ist...
euch recht ist, natürlich."
Vivi sagt:
*Vivi überlegte einen Moment* "Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Sie ist gerade ziemich fertig, da sie mir erzählt hat, was in den letzten Jahren passiert ist. Sie war auch vorher schon müde, aber andererseits würde sie sich sicherlich freuen." Sie biss sich kurz auf die Unterlippe. "Komm vorbei, aber warte einen Moment draußen, ich werde erst mit Leevke reden und wenn es ihr zuviel wird, dann
musst du leider so wieder gehen" *Sie hoffte, wusste eigentlich, dass es nicht der Fall sein würde, aber sie wollte Brendan darauf vorbereiten. "Aber vorher hab ich noch eine Frage, hast du noch Kontakt mit Lene?"
Brendan sagt:
*Unbewusst nickte Brendan, ihm war klar, wenn Leevke ihn heute nicht mehr sehen wollte, keine Kraft für ein solches Gespräch hatte, dann würde er gehen. Und warten, bis sie soweit war.*
"Mit Lene?", *fragte er verdutzt und runzelte kurz die Stirn, ehe ihm klar wurde, worauf Vivi hinaus wollte. "Ja, gelegentlich." *Er blickte unsicher auf das Pergament in seinen Händen. Von Lene wusste er, dass
Leevke ihr auch nicht geschrieben hatte und er wusste auch, dass Lene dies sehr mitgenommen hatte, auch wenn sie es mittlerweile nicht mehr zeigte.*
Vivi sagt:
"Wie meinst du wird sie reagieren? Für sie muss es am schlimmsten gewesen sein, damals"
Brendan sagt:
"Ich weiß es nicht", *sagte er leise und seufzte. "Wir haben schon lange nicht mehr über Leevke geredet, sie war ziemlich... enttäuscht. Hat Leevke ihr auch geschrieben?"
Vivi sagt:
"Ja, hat sie, deshalb hat sie Callum benutzt um den Brief an dich zu schreiben, denn das einzige was sie besitzt, beziehungsweise besaß waren die dreckigen, zerschlissenen Lumpen an ihrem Körper, ein paar Tränke mit gefährlichem Inhalt und ihre Eule." Sie seufzte kurz und biss sich abermals auf die Unterlippe, die sicherlich schon ziemlich lädiert aussah. "Meinst du... also naja, du könntest mit
Lene reden?"
Brendan sagt:
"Oh." *Brendan schluckte, er wusste nicht, ob er wirklich der richtige für so ein Gespräch war. Doch andererseits... vielleicht doch gerade er? "Ich... kann er versuchen."
Vivi sagt:
"Das wäre super. Ich würde es ja selbst machen, aber ich habe nicht wirklich Kontakt mit ihr", *sagte sie und wandte ihren Blick dem Fenster zu*. "Aber nun, grüß Kara lieb von mir und komm her. Ich hole dich dann vor der Tür ab, wenn Leevke einverstanden ist, ansonsten..." *Sie ließ den Satz einfach unbeendet, wusste Brendan würde es auch so verstehen*
Brendan sagt:
"Ist gut, bin schon unterwegs", *sagte er und fing an zu lächeln.* "Sag ihr, ich würde mich freuen, sie zu sehen. Bis gleich."
Vivi sagt:
"Ich werde es behutsam angehen lassen, lass dir also Zeit und verabschiede dich richtig von Kara." *Sie lächelte, das war schon mal ein guter Anfang, nun fehlte nur noch Lene*


Brendan Steward
England / Brendans Haus // Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
22:34 Uhr

Noch immer lächelnd legte Brendan das Telefon zur Seite, nachdem er aufgelegt hatte. Doch allmählich verblasste das Lächeln und wich einem Ausdruck von... Angst. Ob sie ihn heute wohl noch sehen wollte? Er würde sich auf jeden Fall freuen, auch wenn er wusste, dass es wohl schwierig werden würde, denn einfach vergessen konnte er die letzten neun Jahre auch nicht. Doch er würde sich zusammen nehmen, würde ihr keine Vorwürfe machen, wie er es sich so manches Mal vorgenommen hatte, falls sie wieder zurück kommen sollte.
Entschlossen schüttelte er den Kopf und stand auf, streckte sich einmal, ehe er sich auf den Weg ins Schlafzimmer machte, wo Kara bereits im Bett lag und schon zu schlafen schien. Leise trat er an sie heran und hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen, worauf sie sich ein wenig bewegte und die Augen öffnete.
"Ich muss nochmal weg", flüsterte er, setzte sich noch kurz auf die Bettkante und strich ihr über die Wange. "Es geht... um Leevke." Augenblicklich setzte Kara sich auf und sah ihn aufmerksam an, er konnte die Fragen in ihren Augen lesen. "Sie ist wieder da. Aber sie braucht... meine Hilfe", beantwortete er ihre stumme Frage und küsste sie erneut, dann stand er wieder auf. "Ich bin bald zurück."

Ein paar Minuten später apparierte er auf Vivis Grundstück und wartete. Hoffte, dass Leevke ihn sehen wollte. Und versuchte sich selbst zu beruhigen.
Jeder Schatten ist auch ein Wegweiser zum Licht.


Ernst Ferstl
Benutzeravatar
vojka
in memoriam
Beiträge: 18784
Registriert: Di 22. Sep 2009, 00:29

Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
22:39 Uhr

Seufzend legte Vivi das Telefon zur Seite und atmte noch einmal tief durch. Erst dann hob sie die Zauber auf, die sie auf das Zimmer gelegt hatte und verließ ihr Büro um nach Leevke zu sehen. Diese saß mittlerweile im Wohnzimmer bei Kjell, aber beide Schwiegen und schienen ihren Gedanken nachzuhängen. Kurz gab sie Kjell einen liebevollen Kuss, bevor sie sich an ihre Freundin wandte. "Leev? Ist alles in Ordnung bei dir?", wollte sie wissen und musterte die Holländerin. Sie sah aus wie ein Häufchen Elend und kurz fragte sich Vivi ob sie das richtige getan hatte, als sie Brendan gesagt hatte, er könne ruhig vorbei kommen, aber das würde sie gleich hoffentlich näher wissen, wenn sie Leevke gesagt hatte, das er kam.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
Benutzeravatar
Cassiopeia
Co-Leitung
Beiträge: 48323
Registriert: Mi 25. Nov 2009, 02:28
Einherjer: Askil, Mingus
Klaue der Goldenen Schildkröte: Nhâm
AE.I: Senai, Joye
Ascalon: Khori, Haakan
Das Erbe der Götter: Liara, Elaina, Karim, Sinaya, Milima
Kampf um Choma: Toyan, Tazanna, Aceio
Scyta: Jester Rogue

Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
22:40 Uhr

Etwas apathisch saß Leevke auf dem Sofa. Sie wusste, dass Kjell da war, dass er sie immer mal wieder ansah, doch sie reagierte nicht darauf. Stattdessen klammerte sie sich an ein Kissen und zupfte an dessen Ecken herum.
Wo blieb Vivi denn so lange? Dafür, dass sie eigentlich gar nicht ans Telefon hatte gehen wollen, telefonierte sie ganz schön lange. Irgendwie zählte Leevke die Sekunden, ehe sie endlich, nach eine Ewigkeit, Schritte hörte und schließlich Vivi wieder im Zimmer stand. Leevke versuchte in ihrem Gesichtsausdruck etwas zu erkennen, doch es wollte ihr einfach nicht gelingen.
Sie senkte kurz den Blick, immerhin zitterte sie nicht mehr und sie versuchte, sich zusammen zu nehmen, wollte es Vivi nicht noch schwerer machen. Doch sie spürte, wie ihr Blick bei Vivis Frage, ob alles in Ordnung sei, flackerte.
"Ich... weiß nicht", sagte sie leise und strich den Kissenbezug wieder glatt, wäre am liebsten hinein gekrochen um sich vor der Welt zu verstecken. Doch wenn sie jetzt allein war, würde sie durchdrehen...
Nervös blickte sie immer wieder aus dem Fenster, obwohl noch kaum mit einer Antwort zu rechnen war, doch sie wollte den Moment auf keinen Fall verpassen, sollte doch eine Eule einen Brief bringen...
Unsicher sah sie Vivi an, stellte die Frage nach dem Anrufer jedoch nicht laut, das ging sie nichts an. Verlegen senkte sie den Blick. "Vielleicht bin ich nur noch etwas durcheinander, ich habe... das noch nie jemandem erzählt, was damals passiert ist, warum ich mich... nie gemeldet habe. Und dann wurde die Angst zu groß, es überhaupt zu tun und ich... bin schon wieder dabei, eine Entschuldigung zu suchen, tut mir leid."
Sie hielt das Kissen fester, doch die Bauchschmerzen wollten einfach nicht weg gehen...
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Benutzeravatar
vojka
in memoriam
Beiträge: 18784
Registriert: Di 22. Sep 2009, 00:29

Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
22:42 Uhr

"Ich kann verstehen, dass es dich unendlich viel Kraft gekostet hatte, mit das zu sagen", sagte sie und griff nach Leevkes Hand und sah ihr tief in die Augen, schluckte noch einmal kurz und atmete tief durch.
"Meinst du, du schaffst es, das heute noch jemandem zu erzählen?", fragte sie vorsichtig und sah wie Leevkes Blick beinahe panisch zu Kjell. "Nein, nicht ihm, das eben am Telefon war Brendan und er würde gerne jetzt noch vorbei kommen und mit dir reden. Er freut sich super doll auf dich, sehnt sich nach dir und kann es kaum erwarten dich wieder in seinen Armen zu halten", sagte sie und lächelte die Holländerin aufmunternd an. Hoffte, sie würde sich überwinden, denn sie wusste draußen vor der Tür irgendwo in der Dunkelheit verborgen stand ein nervöser und aufgeregter Auror.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
Benutzeravatar
Cassiopeia
Co-Leitung
Beiträge: 48323
Registriert: Mi 25. Nov 2009, 02:28
Einherjer: Askil, Mingus
Klaue der Goldenen Schildkröte: Nhâm
AE.I: Senai, Joye
Ascalon: Khori, Haakan
Das Erbe der Götter: Liara, Elaina, Karim, Sinaya, Milima
Kampf um Choma: Toyan, Tazanna, Aceio
Scyta: Jester Rogue

Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
22:43 Uhr

Leevkes Augen weiteten sich, als sie Vivis Worte hörte. Ihr Herz schien sich auf einmal überschlagen zu wollen und ihr Atem ging kurz stockend.
"Bren...dan?", hauchte sie und vergaß sogar kurz, ganz zu atmen. Er hatte ihren Brief also erhalten, hatte sogar angerufen. Und nun war er hier?! "Oh.. Oh Gott", wisperte sie und wurde blass. Nervös rang sie das Kissen in ihren Händen.
"Aber muss ich... das alles... noch einmal?", fragte sie mit krächzender Stimme, war auf einmal extrem aufgeregt und wäre am liebsten sofort aufgesprungen und hätte geguckt, ob Brendan schon da war.
"Ist er... hier?", fragte sie leise und sah noch einmal aus dem Fenster, ob sie ihn vielleicht sehen konnte.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Benutzeravatar
vojka
in memoriam
Beiträge: 18784
Registriert: Di 22. Sep 2009, 00:29

Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
22:45 Uhr

"Er wird antworten haben wollen, aber es kann auch sein, dass er heute damit zu frieden ist, dich einfach in den Arm zu nehmen und froh zu sein, dass du da bist, dass er dich wieder hat", sagte sie und erhob sich.
"Er kommt erst her, wenn du einverstanden bist", fügte sie noch hinzu und musterte Leevke einen Moment kritisch, als wolle sie sehen, ob diese dem kommenden überhaupt gewachsen war. "Schaffst du das? Sonst soll er ein anderes mal vorbeisehen. Es liegt allein an dir, was nun geschieht."
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
Benutzeravatar
Cassiopeia
Co-Leitung
Beiträge: 48323
Registriert: Mi 25. Nov 2009, 02:28
Einherjer: Askil, Mingus
Klaue der Goldenen Schildkröte: Nhâm
AE.I: Senai, Joye
Ascalon: Khori, Haakan
Das Erbe der Götter: Liara, Elaina, Karim, Sinaya, Milima
Kampf um Choma: Toyan, Tazanna, Aceio
Scyta: Jester Rogue

Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
22:46 Uhr

Leevke beeilte sich, den Kopf zu schütteln. "Nein, ich... ich will nicht warten", sagte sie und wusste nicht, ob sie überhaupt eine Stimme hatte. "Ich möchte... ich würde mich freuen, wenn er... wenn ich ihn sehen... darf", sagte sie und sah Vivi beinahe bittend an. Wenn Brendan schon da war, dann wollte sie ihn auch sehen!
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Benutzeravatar
vojka
in memoriam
Beiträge: 18784
Registriert: Di 22. Sep 2009, 00:29

Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
22:47 Uhr

"Warum solltest du nicht dürfen?", sagte sie und lächelte, umarmte Leevke kurz und verließ das Wohnzimmer und danach das Haus um zu sehen, ob Brendan schon da war, obwohl sie sich da sicher war.
Sie sah sich um und erkannte einen Schatten an einem der nahen Bäume und ging lächelnd darauf zu, als sie die Silhouette ihres Freundes sah. "Bren? Kommst du? Aber bitte frage sie heute nicht nach ihren Gründen. Wenn sie erzählt gut, aber dränge sie nicht", sagte sie und umarmte ihn kurz.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
Benutzeravatar
Cassiopeia
Co-Leitung
Beiträge: 48323
Registriert: Mi 25. Nov 2009, 02:28
Einherjer: Askil, Mingus
Klaue der Goldenen Schildkröte: Nhâm
AE.I: Senai, Joye
Ascalon: Khori, Haakan
Das Erbe der Götter: Liara, Elaina, Karim, Sinaya, Milima
Kampf um Choma: Toyan, Tazanna, Aceio
Scyta: Jester Rogue

Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
22:48 Uhr

Leevke platzte beinahe vor Nervosität und Aufregung. Und Angst, Unsicherheit. Kjell sagte irgendetwas, das wohl freundlich und beruhigend gemeint war, doch sie hörte ihn kaum. Selbst die Gedanken an Lene oder Nathan hatte sie für den Moment vergessen. Es zählten nur Vivi und Brendan, ihre besten Freunde. Und die Hoffnung, dass auch Brendan ihr verzeihen konnte, wie Vivi es getan hatte...
Nervös verknotete sie ihre Finger regelrecht mit einander, ihre Beine schienen sie kaum tragen zu können, als sie langsam und mit klopfendem Herzen in Richtung Tür ging, sie musste einfach wissen, ob er da war, versuchte, nicht wieder zu zittern, das war nun wirklich unpassend...
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Benutzeravatar
Therapistin
Beiträge: 15807
Registriert: Mo 19. Okt 2009, 17:13
Abwesend: fraglich...

Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Therapistin »

Brendan Steward
Färöer Inseln / Vivis Haus
Freitag, 11.09.2010
22:48 Uhr

Es dauerte nicht lange, da wurde die Haustür geöffnet. Im Licht, das aus dem Flur in die Dunkelheit schien, erkannte er Vivi und lächelte. Er hatte sie schon eine Weile nicht gesehen, es tat gut, sie wieder einmal zu besuchen, auch wenn sie beide wussten, dass er hauptsächlich wegen Leevke hier war.
"Ich werde nichts fragen", sagte er, als er die Umarmung erwiderte, das Lächeln verschwand ein wenig aus seinem Gesicht. "Solange sie nichts erzählen möchte, muss sie das auch nicht. Es ist einfach nur... schön, dass sie wieder da ist. Es ist so lange her... neun Jahre..." Seine Stimme verlor sich, als er gedankenverloren zur Tür blickte, fast damit rechnete, dass die Holländerin ihn dort bereits erwartete. Er straffte ein wenig die Schultern, er war seltsam nervös, freute sich aber auch sehr, sie zu sehen, sie, wenn sie es denn zuließ, in den Arm zu nehmen...
Ein Stück hinter Vivi ging Brendan zurück zum Haus, doch dann blieb er stehen. Leevke stand in der Tür, sah ihn irgendwie an, als glaubte sie nicht, dass er wirklich hier war. Sie hatte sich verändert, doch das Leuchten in ihren Augen war noch immer das selbe, der unsichere Blick, wenn er ihn früher auch selten gesehen hatte, das angedeutete, aber so unsichere Lächeln.
"Hey Leev", sagte er leise und lächelte ihr zu, trat einen Schritt auf sie zu und hob die Arme ein wenig, blieb dann aber stehen, nicht sicher, ob sie wirklich umarmt werden wollte, auch wenn er sie am liebsten einfach an sich gezogen hätte.
Jeder Schatten ist auch ein Wegweiser zum Licht.


Ernst Ferstl
Gesperrt

Zurück zu „Offenes Rollenspieleforum“