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Re: Japan - Montag, 05.01.1920

Verfasst: Sa 22. Feb 2020, 18:47
von Tjeika
Giennah Black
Japan - Krankenhaus von Shimabara
Montag, 05.01.1920
10:49

Giennah seufzte leise und sah neuerlich zu den Stäbchen, nachdem Philomena etwas Wahres angesprochen hatte.
"Ich fürchte, dann ist es wohl besser, auf Suppen umzusteigen. Ich kann mir nicht vorstellen, das in so kurzer Zeit zu lernen."
Sie lauschte Rileys Erzählung interessiert, horchte aber an einem Punkt der Geschichte auf.
"Ich finde, wir sollten uns die Steinkohlemine genauer ansehen. Wenn das das Zentrum des Krankheitsausbruchs ist, dann besteht ja durchaus die Möglichkeit, dass der Zauberstab entweder dort entwendet worden ist oder zumindest über einen gewissen Zeitraum hinweg gelagert wurde."

Re: Japan - Montag, 05.01.1920

Verfasst: Sa 22. Feb 2020, 20:34
von Siria
Philomena Rosier
Japan - Krankenhaus von Shimabara
Montag, 05.01.1920
10:52

Philomena stimmte Giennah nickend zu: "Das sehe ich auch so, allerdings, wenn dort die Krankheit ausgebrochen ist, können wir uns wirklich schützen? Gibt es Zauber, damit wir nicht erkranken? Es hilft uns nicht, wenn wir etwas finden, dann aber sterben...", das war kein schöner Gedanke, schon gar nicht, bei dem, was Riley erzählt hatte. Es schüttelte sie kurz. Sie mochte keine Krankheiten schon gar nicht welche, bei denen man nicht wußte, wie man sich schützen konnte oder wie man sie heilte.
"Vielleicht können wir uns auch erstmal Informationen über diese Mine einholen? Ob es Legenden darüber gibt oder allgemein über Miyu, bevor wir der Mine näher kommen?"

Re: Japan - Montag, 05.01.1920

Verfasst: So 23. Feb 2020, 14:36
von Therapistin
Riley McKinnon
Japan - Krankenhaus von Shimabara
Montag, 05. Januar 1920
10:54 Uhr

Riley legte den Kopf von einer auf die andere Seite.
"Ich stimme euch beiden zu, es wäre sicher gut, wenn wir uns in der Mine einmal umsehen, denn wie du schon vermutest, könnte es durchaus so sein, dass der Zauberstab eine Weile dort versteckt lag", sagte er und blickte als erstes zu Giennah. Dann sah er zu Philomena. "Allerdings muss ich auch dir zustimmen, zum jetzigen Zeitpunkt wäre es wohl klüger, wenn wir uns vorerst auf die Recherche konzentrieren, sowohl über die Mine als auch auf den Weg von Miyu. Denn ohne ausreichenden Schutz vor der Krankheit, macht es keinen Sinn, dort hinunter zu gehen. Gebt mir noch ein paar Tage Zeit, vielleicht sind die Heiler bis dahin schon einen Schritt weiter, sodass wir uns möglichst risikofrei hinunter begeben können." Alles andere wäre unverantwortlich.

Re: Japan - Montag, 05.01.1920

Verfasst: So 23. Feb 2020, 14:44
von Tjeika
Giennah Black
Japan - Krankenhaus von Shimabara
Montag, 05.01.1920
10:56 Uhr

"In Ordnung, warten wir, bis wir genügend geschützt sind", stimmte Giennah den Bedenken von Philomena und Riley zu.
Sie nahm noch einen Bissen ihres wunderbar leckeren Nudelgerichts.
"Wenn wir etwas über die Mine erfahren wollen.... Wo fangen wir da am Besten mit unserer Suche an?"
Sie hatte ja nicht den geringsten Schimmer davon, wo man hier in Japan etwas über solche Dinge erfuhr. Oder ob überhaupt.

Re: Japan - Montag, 05.01.1920

Verfasst: So 23. Feb 2020, 22:28
von Siria
Philomena Rosier
Japan - Krankenhaus von Shimabara
Montag, 05.01.1920
10:58

Philomena hatte ihre Suppe aufgegessen. Sie war vorzüglich gewesen und sättigend noch dazu. Nachdenklich trank sie einen Schluck Tee. Giennahs Frage war berechtigt. Wo sollten sie hier anfangen?
"Vielleicht gibt es hier eine Art Museum oder sowas wie ein Antiquariat? Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Antiquare oft ein gutes, breites Wissen über gewisse Gegenstände besitzen. Oder eine Bibiothek? Eine Universität?", sprudelte es dann aus Philomena heraus. "Wir könnten uns als Journalisten ausgeben oder als... mir fällt gerade nichts weiter ein. Als Studenten gehen wir wohl nicht mehr durch...", sie überlegte weiter.
"Ich denke, wir sollten einfach alles mögliche ausprobieren. Nur müssen wir vorsichtig sein, dass wir kein zu großes Aufsehen erregen, wenn wir direkt nach dem Miyu-Stab fragen. Das könnte wohl Argwohn erregen."

Re: Japan - Montag, 05.01.1920

Verfasst: Mi 26. Feb 2020, 23:57
von Therapistin
Riley McKinnon
Japan - Krankenhaus von Shimabara
Montag, 05. Januar 1920
11:00 Uhr

"Es gibt bestimmt eine Bibliothek, vielleicht tatsächlich von einer Universität, in der wir uns ein paar Informationen besorgen könnten", überlegte Riley. "Aber ich stimme dir zu, Philomena, wir sollten es wohl vermeiden, konkret nach dem Stab oder Miyu selbst zu fragen, denn gerade die Magier hier in Japan werden dabei sicher sofort hellhörig werden. Womöglich würden wir uns selbst verdächtig machen." Er schob sich das letzte Stück Fisch in den Mund und schluckte, bevor er weiter sprach, den Dorsch jedoch noch ausgiebig genießend.
"Wenn wir eine Unterkunft für euch gefunden haben, könnten wir an der Rezeption nachfragen, wo die nächste Bibliothek ist. Oder ein entsprechendes Museum", schlug er vor. "Wir könnten einfach Touristen sein, die sich für die Geschichte der japanischen Samurai des elften Jahrhunderts interessieren und deren Wege nachvollziehen wollen. Das dürfte doch unauffällig genug sein oder was meint ihr?"

Re: Japan - Montag, 05.01.1920

Verfasst: Do 27. Feb 2020, 00:03
von Tjeika
Giennah Black
Japan - Krankenhaus von Shimabara
Montag, 05.01.1920
11:02 Uhr

"Ich denke, ich bin durchaus noch jung genug, um als Studentin durchzugehen", widersprach Giennah Philomena, die mit ihren 22 Jahren ja so alt noch nicht war.
Ihre Mundwinkel zuckten leicht bei ihrem Widerspruch. So dass deutlich wurde, dass sie es nicht übel nahm.
"Wenn wir uns nicht durchfragen, sondern in der Universitätsbibliothek oder einer sonstigen Bibliothek selbst auf die Suche gehen, sollten wir auch nicht sonderlich auffallen."
Sie nickte Riley zu: "Auch ein Museum ist ein guter Gedanke. Wir sollten eine Liste machen."

Re: Japan - Montag, 05.01.1920

Verfasst: Fr 28. Feb 2020, 10:48
von Siria
Philomena Rosier
Japan - Krankenhaus von Shimabara
Montag, 05.01.1920
11:03

Philomena lachte: "Stimmt, du gehst noch als Studentin durch.", stimmte sie Giennah zu. "Du wirkst einfach schon viel älter!", sie zwinnkerte ihr zu.
"Ich denke aber auch, wenn wir nicht direkt ansprechen, wonach wir suchen, sollte es nicht weiter auffallen. Es wird wohl eher problematisch, die Sprache, vor allem die Schrift lesen zu können.", gab sie zu bedenken. "Wir bräuchten also einen entsprechenden Zauber.", auch dafür mußten sie sorgen. Ganz so einfach war das Unterfangen dann wohl doch nicht.
In ihrer Tasche fand sie einen leeren Zettel und auch eine Feder zum Schreiben.
"Dann halten wir fest:
- Bibliothek
- Museum
- Antiquariat
Noch etwas?", fragte sie Giennah und Riley

Re: Japan - Montag, 05.01.1920

Verfasst: Fr 28. Feb 2020, 12:11
von Therapistin
Riley McKinnon
Japan - Krankenhaus von Shimabara
Montag, 05. Januar 1920
11:04 Uhr

Der letzte Rest Reis war verputzt, ebenso das Gemüse, sodass Riley das Besteck auf den nun leeren Teller legte und sich satt zurück lehnte, das hatte er nach der letzten Nacht gebraucht.
"Falls es dich tröstet, ich finde nicht, dass du älter als eine Studentin aussiehst", zwinkerte er Giennah zu, bevor er wieder zu beiden sprach. "Im Notfall könnten wir uns ja auch jünger zaubern, sollte es also nötig sein, könnten wir uns durchaus als Studenten ausgeben." Er zuckte leicht mit den Schultern. "Ich höre mich noch nach weiteren entsprechenden Zaubern um, ich kenne nur die gängigsten Übersetzungszauber, ob die wirklich ausreichen, ist jedoch fraglich." Sein Blick fiel auf die sehr kurze Liste, die Philomena notierte. "Vielleicht werden wir auch in einem Buddha-Tempel fündig. Oder einem buddhistischen Kloster, man sagt den Mönchen nach, dass sie sehr gebildet sind."

Re: Japan - Montag, 05.01.1920

Verfasst: Fr 28. Feb 2020, 14:21
von Tjeika
Giennah Black
Japan - Krankenhaus von Shimabara
Montag, 05.01.1920
11:05 Uhr

Die kleine Studentin-oder-nicht-Diskussion amüsierte Giennah sichtlich. Aber sie ließ es erst einmal so stehen. Es brachte sie ja in der aktuellen Situation nicht vorwärts.
"Universität", ergänzte Giennah zu dem Tempel von Riley, der ihr ebenfalls eingefallen war.
Immerhin gab es in diesen Bibliotheken ganz andere Literatur.
"Ich würde die magischen Orte meiden. Die Japaner sind recht verschlossen und mögen Fremde nicht so", erzählte sie, was sie wusste.
Aber dies war womöglich kein Geheimnis.
"Da machen Zauberer sicherlich keine Ausnahmen und sie werden nur viel schneller aufmerksam, als es unsere Anwesenheit unter Muggeln ohnehin schon macht."