Die Welt hinter der Illusion
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Re: Die Welt hinter der Illusion
Unterwegs
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
Janis zuckte mit den Schultern und half ihr dann, die Sachen zusammen zu packen. Er war totmüde und schielte auf die Uhr. Kurz vor eins. Hauptsache, sie konnten sich die verbleibenden Stunden am Bahnhof irgendwie überbrücken ohne ihren Anschlusszug zu verpassen.
Auf dem Bahnsteig war es menschenleer, bis auf die wenigen, die hier mitten in der Nacht ausstiegen. Wie selbst verständlich fanden sich ihre Hände erneut zusammen als hätten sie Angst, man könnte sie brutal aus einander reißen und trennen.
"Und was machen wir jetzt? Kaffee trinken und München bei Nacht erkunden? Oder weißt du eine Möglichkeit, zu schlafen?" Fragend sah er Merle an und war irgendwie immer noch verwirrt von ihrer Anrede.
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
Janis zuckte mit den Schultern und half ihr dann, die Sachen zusammen zu packen. Er war totmüde und schielte auf die Uhr. Kurz vor eins. Hauptsache, sie konnten sich die verbleibenden Stunden am Bahnhof irgendwie überbrücken ohne ihren Anschlusszug zu verpassen.
Auf dem Bahnsteig war es menschenleer, bis auf die wenigen, die hier mitten in der Nacht ausstiegen. Wie selbst verständlich fanden sich ihre Hände erneut zusammen als hätten sie Angst, man könnte sie brutal aus einander reißen und trennen.
"Und was machen wir jetzt? Kaffee trinken und München bei Nacht erkunden? Oder weißt du eine Möglichkeit, zu schlafen?" Fragend sah er Merle an und war irgendwie immer noch verwirrt von ihrer Anrede.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Die Welt hinter der Illusion
Unterwegs
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
Merle seufzte und schüttelte den Kopf. „Ich war noch nie hier, tut mir leid. Aber wir könnten erst einmal nach einem Teddy oder einer Puppe suchen und dann, keine Ahnung, eine Bank belegen uns mit Zaubern schützen und da schlafen, uns wieder vom Handy wecken lassen“, sie gähnte herzhaft. Ja sie war eine Frühaufsteherin, aber doch nicht so früh.
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
Merle seufzte und schüttelte den Kopf. „Ich war noch nie hier, tut mir leid. Aber wir könnten erst einmal nach einem Teddy oder einer Puppe suchen und dann, keine Ahnung, eine Bank belegen uns mit Zaubern schützen und da schlafen, uns wieder vom Handy wecken lassen“, sie gähnte herzhaft. Ja sie war eine Frühaufsteherin, aber doch nicht so früh.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: Die Welt hinter der Illusion
Unterwegs
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
Janis nickte, zum Sprechen war er zu müde. Sie fanden tatsächlich einen Laden, der noch offen hatte und er kaufte einen kleinen Schlüsselanhänger-Plüschteddy. Den konnten sie später vergrößern, wenn sie wollten.
"Da vorne ist frei, die Bank gehört uns", sagte er und deutete auf eine kleine Sitzgruppe etwas am Rand der Halle. Gesagt, getan und erst Merles Handy weckte sie, als es Zeit für den nächsten Zug wurde.
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
Janis nickte, zum Sprechen war er zu müde. Sie fanden tatsächlich einen Laden, der noch offen hatte und er kaufte einen kleinen Schlüsselanhänger-Plüschteddy. Den konnten sie später vergrößern, wenn sie wollten.
"Da vorne ist frei, die Bank gehört uns", sagte er und deutete auf eine kleine Sitzgruppe etwas am Rand der Halle. Gesagt, getan und erst Merles Handy weckte sie, als es Zeit für den nächsten Zug wurde.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Die Welt hinter der Illusion
Unterwegs
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
Merle fühlte sich zwar nicht fit, aber durchaus etwas ausgeruht und auf jedenfall wacher als zu dem Zeitpunkt wo sie in München angekommen waren. Schnell waren zwei große, starke Kaffee gekauft und sie saßen im Zug nach Paris.
„Wie fühlst du dich?“, wollte sie von Janis wissen während sie versuchte ihre Rückenschmerzen, die mittlerweile noch schlimmer geworden waren durch strecken etwas zu lindern.
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
Merle fühlte sich zwar nicht fit, aber durchaus etwas ausgeruht und auf jedenfall wacher als zu dem Zeitpunkt wo sie in München angekommen waren. Schnell waren zwei große, starke Kaffee gekauft und sie saßen im Zug nach Paris.
„Wie fühlst du dich?“, wollte sie von Janis wissen während sie versuchte ihre Rückenschmerzen, die mittlerweile noch schlimmer geworden waren durch strecken etwas zu lindern.
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Re: Die Welt hinter der Illusion
Unterwegs
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
"Zerknautscht, saumüde und ausgelaugt", murmelte er und nahm dankend den Kaffee an. Nach etwas Pusten kostete er und war erstaunt, dass der Kaffee aus dem Pappbecher sogar schmeckte.
"Aber ich denke, das wird schon, wenn sich alle meine Knochen wieder eingerenkt haben. Im Moment fühlen sich vor allem meine Rippen etwas schief an. Blöde Schlafunterlage..."
Nach einem weiteren Schluck sah er schließlich auf. "Wie gehts dir?", wollte er dann ehrlich wissen und sah sie aufmerksam an.
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
"Zerknautscht, saumüde und ausgelaugt", murmelte er und nahm dankend den Kaffee an. Nach etwas Pusten kostete er und war erstaunt, dass der Kaffee aus dem Pappbecher sogar schmeckte.
"Aber ich denke, das wird schon, wenn sich alle meine Knochen wieder eingerenkt haben. Im Moment fühlen sich vor allem meine Rippen etwas schief an. Blöde Schlafunterlage..."
Nach einem weiteren Schluck sah er schließlich auf. "Wie gehts dir?", wollte er dann ehrlich wissen und sah sie aufmerksam an.
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Re: Die Welt hinter der Illusion
Unterwegs
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
„Wacher und fitter als du, glaube ich. Dafür bringt mich mein Rücken um“, meinte sie und trank einen Schluck Kaffee, ehe sie die Brötchen heraus kramte, die sie noch in Bremen gekauft hatten. Man merkte, dass sie nicht mehr ganz frisch waren, aber es würde reichen, zumindest bis das alles alle war und sie in Paris oder einem anderen Zwischenstopp für Nachschub sorgen konnten.
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
„Wacher und fitter als du, glaube ich. Dafür bringt mich mein Rücken um“, meinte sie und trank einen Schluck Kaffee, ehe sie die Brötchen heraus kramte, die sie noch in Bremen gekauft hatten. Man merkte, dass sie nicht mehr ganz frisch waren, aber es würde reichen, zumindest bis das alles alle war und sie in Paris oder einem anderen Zwischenstopp für Nachschub sorgen konnten.
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Re: Die Welt hinter der Illusion
Unterwegs
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
"Ich könnte dich massieren?", schlug er vor, griff aber zunächst auch in die Tüte mit den belegten Brötchen. Das war jetzt genau das Richtige und herzhaft biss er in ein Käse-Wurst-Salat-Brötchen.
"Warte bis der Kaffee wirkt, dann bin ich auch wieder fit. Und rauchen könnt ich. Blöde Züge. Ob man sich hier aus dem Fenster hängen kann?"
Das Los der Süchtigen, dachte er und musste grinsen. "Irgendwie hatte ich mir die Europa-Rundreise immer unkomplizierter vorgestellt. Wir haben nicht einmal eine Kamera!", sagte er halb entsetzt und hatte mit einem Mal erstaunlich gute Laune. Bald würden sie die Landesgrenzen hinter sich lassen und dieses beklemmende Gefühl würde hoffentlich endlich von ihm abfallen.
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
"Ich könnte dich massieren?", schlug er vor, griff aber zunächst auch in die Tüte mit den belegten Brötchen. Das war jetzt genau das Richtige und herzhaft biss er in ein Käse-Wurst-Salat-Brötchen.
"Warte bis der Kaffee wirkt, dann bin ich auch wieder fit. Und rauchen könnt ich. Blöde Züge. Ob man sich hier aus dem Fenster hängen kann?"
Das Los der Süchtigen, dachte er und musste grinsen. "Irgendwie hatte ich mir die Europa-Rundreise immer unkomplizierter vorgestellt. Wir haben nicht einmal eine Kamera!", sagte er halb entsetzt und hatte mit einem Mal erstaunlich gute Laune. Bald würden sie die Landesgrenzen hinter sich lassen und dieses beklemmende Gefühl würde hoffentlich endlich von ihm abfallen.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Die Welt hinter der Illusion
Unterwegs
Sonntag 24. Oktober 2010
früher Morgen
„Oh, das wäre fantastisch, wenn du das machen würdest“, sagte sie und lehnte sich entspannt zurück. „Und was die Zigarette anbelangt, es kommt niemand rein und ich möchte auch endlich wieder eine Rauchen, ich glaube die letzte war bevor wir zu deinen Eltern sind, das ist ein halbe Leben her, zumindest kommt es mir so vor“, seufzte sie und knabberte weiter an ihrem Brötchen herum.
„Wie hast du eigentlich geschlafen? Also von der Bequemlichkeit mal abgesehen? Interessante Sachen geträumt?“
Sonntag 24. Oktober 2010
früher Morgen
„Oh, das wäre fantastisch, wenn du das machen würdest“, sagte sie und lehnte sich entspannt zurück. „Und was die Zigarette anbelangt, es kommt niemand rein und ich möchte auch endlich wieder eine Rauchen, ich glaube die letzte war bevor wir zu deinen Eltern sind, das ist ein halbe Leben her, zumindest kommt es mir so vor“, seufzte sie und knabberte weiter an ihrem Brötchen herum.
„Wie hast du eigentlich geschlafen? Also von der Bequemlichkeit mal abgesehen? Interessante Sachen geträumt?“
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Re: Die Welt hinter der Illusion
Unterwegs
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
"Mhhh, machichgleich", sagte er kauend, ehe er entschuldigend schluckte. "Mach ich gleich. Erst Lebensgeister wecken, dann massieren."
Als Merle nach seinen Träumen fragte, stutzte er. Ihm fiel tatsächlich etwas ein.
"Ich war Zuhause", sagte er unvermittelt, den Blick ins Nichts gerichtet. "Ich meine... Zuhause. Ich lag in einem riesigen Himmelbett, draußen zwitscherten Vögel und... du lagst neben mir. Winzig klein. Es war ein sehr wichtiger, ein heiliger Ort, das wusste ich einfach. Und ich wusste, ich würde dich vielleicht nie wieder sehen." Er stockte, einmal ausgesprochen, verblassten die Erinnerungen an den Traum rapide. Unsicher sah er sie an.
"Ich habe dich Yela genannt. Im Traum warst du Yela. Nicht deine Puppe. Du."
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
"Mhhh, machichgleich", sagte er kauend, ehe er entschuldigend schluckte. "Mach ich gleich. Erst Lebensgeister wecken, dann massieren."
Als Merle nach seinen Träumen fragte, stutzte er. Ihm fiel tatsächlich etwas ein.
"Ich war Zuhause", sagte er unvermittelt, den Blick ins Nichts gerichtet. "Ich meine... Zuhause. Ich lag in einem riesigen Himmelbett, draußen zwitscherten Vögel und... du lagst neben mir. Winzig klein. Es war ein sehr wichtiger, ein heiliger Ort, das wusste ich einfach. Und ich wusste, ich würde dich vielleicht nie wieder sehen." Er stockte, einmal ausgesprochen, verblassten die Erinnerungen an den Traum rapide. Unsicher sah er sie an.
"Ich habe dich Yela genannt. Im Traum warst du Yela. Nicht deine Puppe. Du."
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Die Welt hinter der Illusion
Unterwegs
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
Merle sah ihn verwirrt an, ehe sie traurig den Blick senkte. „Ich beneide dich. Ich will mich auch erinnern. Für mich ist Yela lediglich meine Puppe, nicht mehr und nicht weniger. Ich hab keinerlei bezug zu diesen Namen, ich weiß nur durch dich, dass es mein Name ist und doch fühlt es sich falsch an. Verstehst du was ich meine?“, wollte sie wissen und trank einen weiteren Schluck ihres Kaffees, ehe sie in ihrer Tasche kramte und ihre Zigaretten herausholte. Es war ihr scheißegal, dass man hier nicht rauchen durfte, sie wollte, sie brauchte jetzt einfach eine Zigarette.
„So muss sich jemand fühlen, der Amnesie hat und seine Familie trifft, die einem erzählt wer man ist. Man hört es, glaubt es vielleicht auch und doch ist es nichts weiter als würde man über das Leben eines anderen sprechen.“
Sonntag 24. Oktober 2010
Nacht
Merle sah ihn verwirrt an, ehe sie traurig den Blick senkte. „Ich beneide dich. Ich will mich auch erinnern. Für mich ist Yela lediglich meine Puppe, nicht mehr und nicht weniger. Ich hab keinerlei bezug zu diesen Namen, ich weiß nur durch dich, dass es mein Name ist und doch fühlt es sich falsch an. Verstehst du was ich meine?“, wollte sie wissen und trank einen weiteren Schluck ihres Kaffees, ehe sie in ihrer Tasche kramte und ihre Zigaretten herausholte. Es war ihr scheißegal, dass man hier nicht rauchen durfte, sie wollte, sie brauchte jetzt einfach eine Zigarette.
„So muss sich jemand fühlen, der Amnesie hat und seine Familie trifft, die einem erzählt wer man ist. Man hört es, glaubt es vielleicht auch und doch ist es nichts weiter als würde man über das Leben eines anderen sprechen.“
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.