Re: Das Fort
Verfasst: Sa 27. Mai 2023, 13:35
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Monra
Im Fort
Sommer 3340
Abend
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Monra hatte inzwischen den nördlichen Wachturm erreicht, ohne weiter aufzufallen. Die wenigen Soldaten, die hier noch vor ihren Zelten herumlungerten oder unterwegs waren, hatten ihre Köpfe gewendet, wenn die Assasine der Schatten, wie der General es so schön genannt hatte, an ihnen vorüber kam. Auch hatte niemand Verdacht geschöpft, als sie unterwegs einen Krug mit Bier mitgenommen hatte, als der eigentliche Besitzer urplötzlich das Bedürfnis verspürte, kurz hinter sein Zelt zu gehen.
Sie stand am Fuße des Turms und schaute hinauf. Dort oben waren drei Männer und jeder von ihnen schaute in eine andere Richtung, nur nicht nach hinten, zum Zentrum des Lagers. Sie träufelte ein paar Tropfen aus einer anderen Phiole als der, mit der sie den Fiebernden 'behandelt' hatte, in das Bier und stellte den Krug ab. Sie verschwand in den Schatten und tastete nach den Bewusstsein der Wächter - einer von ihnen verspürte jetzt schon leichten Harndrang - wie günstig! So erforderte es nicht viel, den jungen Mann, kaum älter als jener Virtek von vorhin, dazu zu bewegen, kurz den Turm für die Latrine zu verlassen und auf dem Rückweg den Krug mit Bier nach oben mitzunehmen.
Monra blieb im Schatten und stellte sicher, dass alle Wächter einen tiefen Schluck aus dem Krug nahmen, bevor sie sich wieder in ihre Beobachtungsposition stellten. Und so würden sie dann auch die nächsten Stunden verharren - unfähig, sich zu bewegen.
Zufrieden machte sie sich auf den Weg zum westlichen Turm.
Monra
Im Fort
Sommer 3340
Abend
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Monra hatte inzwischen den nördlichen Wachturm erreicht, ohne weiter aufzufallen. Die wenigen Soldaten, die hier noch vor ihren Zelten herumlungerten oder unterwegs waren, hatten ihre Köpfe gewendet, wenn die Assasine der Schatten, wie der General es so schön genannt hatte, an ihnen vorüber kam. Auch hatte niemand Verdacht geschöpft, als sie unterwegs einen Krug mit Bier mitgenommen hatte, als der eigentliche Besitzer urplötzlich das Bedürfnis verspürte, kurz hinter sein Zelt zu gehen.
Sie stand am Fuße des Turms und schaute hinauf. Dort oben waren drei Männer und jeder von ihnen schaute in eine andere Richtung, nur nicht nach hinten, zum Zentrum des Lagers. Sie träufelte ein paar Tropfen aus einer anderen Phiole als der, mit der sie den Fiebernden 'behandelt' hatte, in das Bier und stellte den Krug ab. Sie verschwand in den Schatten und tastete nach den Bewusstsein der Wächter - einer von ihnen verspürte jetzt schon leichten Harndrang - wie günstig! So erforderte es nicht viel, den jungen Mann, kaum älter als jener Virtek von vorhin, dazu zu bewegen, kurz den Turm für die Latrine zu verlassen und auf dem Rückweg den Krug mit Bier nach oben mitzunehmen.
Monra blieb im Schatten und stellte sicher, dass alle Wächter einen tiefen Schluck aus dem Krug nahmen, bevor sie sich wieder in ihre Beobachtungsposition stellten. Und so würden sie dann auch die nächsten Stunden verharren - unfähig, sich zu bewegen.
Zufrieden machte sie sich auf den Weg zum westlichen Turm.