(A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Liara
Grenzwald
15. Oktober 712
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Liara hörte der Frau aufmerksam und zugleich alarmiert zu. Ein Blick zu Rymel verriet ihr, dass dieser mit dem Essen nicht ganz glücklich war, die Suppe enthielt schließlich Fleisch. Beruhigend strich sie ihm über dem Oberarm, während sie sich wieder Hilda zuwandte.
"Wisst Ihr, wo die Gefangenen jetzt sind?", fragte sie besorgt. Ihr schwante Böses, Keltors Leute hatten nur einen Grund, Gefangene zu machen - um eine Armee zu bilden. Aber das sagte sie besser nicht laut. "Und könnt Ihr in etwa sagen, wann die Erdbeben und die Überfälle anfingen?"
Hilda überlegte etwas, schluckte dann kurz, ehe sie sprach.
"Wo sie die Gefangenen hin bringen, weiß ich nicht", antwortete sie leise. "Rywe sagt, er habe sie in einem Tal nördlich gesehen, wo sie in Reih und Glied gestanden hätten wie Soldaten. Ich weiß nicht, ob es stimmt. Ich war nicht da, das Tal liegt direkt unter dem Feuerberg." Liara sah ihre zitternden Hände und wünschte, etwas tun zu können für die Frau.
"Es begann vor zwei Wochen. Die Tiere wurden unruhig, die Vögel flogen immer wieder auf und die Hunde begannen zu bellen aus nichtigen Gründen. Eines Nachts dann bebte die Erde, zwei Hütten stürzten ein und der Himmel im Norden war orange. Zwei Tage später kamen sie." Liara tat die arme Frau sehr leid. Zwei Wochen - das war etwa die Zeit, als sie Ardakan erreicht hatten, drei Wochen nach Chairos Befreiung.
Liara
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15. Oktober 712
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Liara hörte der Frau aufmerksam und zugleich alarmiert zu. Ein Blick zu Rymel verriet ihr, dass dieser mit dem Essen nicht ganz glücklich war, die Suppe enthielt schließlich Fleisch. Beruhigend strich sie ihm über dem Oberarm, während sie sich wieder Hilda zuwandte.
"Wisst Ihr, wo die Gefangenen jetzt sind?", fragte sie besorgt. Ihr schwante Böses, Keltors Leute hatten nur einen Grund, Gefangene zu machen - um eine Armee zu bilden. Aber das sagte sie besser nicht laut. "Und könnt Ihr in etwa sagen, wann die Erdbeben und die Überfälle anfingen?"
Hilda überlegte etwas, schluckte dann kurz, ehe sie sprach.
"Wo sie die Gefangenen hin bringen, weiß ich nicht", antwortete sie leise. "Rywe sagt, er habe sie in einem Tal nördlich gesehen, wo sie in Reih und Glied gestanden hätten wie Soldaten. Ich weiß nicht, ob es stimmt. Ich war nicht da, das Tal liegt direkt unter dem Feuerberg." Liara sah ihre zitternden Hände und wünschte, etwas tun zu können für die Frau.
"Es begann vor zwei Wochen. Die Tiere wurden unruhig, die Vögel flogen immer wieder auf und die Hunde begannen zu bellen aus nichtigen Gründen. Eines Nachts dann bebte die Erde, zwei Hütten stürzten ein und der Himmel im Norden war orange. Zwei Tage später kamen sie." Liara tat die arme Frau sehr leid. Zwei Wochen - das war etwa die Zeit, als sie Ardakan erreicht hatten, drei Wochen nach Chairos Befreiung.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Rymel
Grenzwald
15. Oktober 712
Mittag
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Bei Liaras sanfter Berührung sah er auf und zu ihr. Ein kleines Lächeln schlich sich auf seine Lippen.
„Der Verlust, den Ihr zu erleidet hatte, tut mir wahrlich leid. Ich wünschte wir könnten etwas tun“, sagte er leise, als er bemerkte, wie die Frau zitterte.
„Woher... Ich habe...“, stotterte die Frau und sah Rymel unsicher an. Sicherlich trug seine Kapuze die sein Gesicht verbarg zu ihrer Unsicherheit bei.
„Ich sehe und höre euren Schmerz“, meinte er sanft und hoffte, die Frau würde daraus keine Magie ableiten, die hierbei überhaupt keine Rolle spielte. Lediglich das Zittern ihrer Hände und ihrer Stimme verriet, dass sie einen Verlust erlitten haben musste.
Rymel
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Bei Liaras sanfter Berührung sah er auf und zu ihr. Ein kleines Lächeln schlich sich auf seine Lippen.
„Der Verlust, den Ihr zu erleidet hatte, tut mir wahrlich leid. Ich wünschte wir könnten etwas tun“, sagte er leise, als er bemerkte, wie die Frau zitterte.
„Woher... Ich habe...“, stotterte die Frau und sah Rymel unsicher an. Sicherlich trug seine Kapuze die sein Gesicht verbarg zu ihrer Unsicherheit bei.
„Ich sehe und höre euren Schmerz“, meinte er sanft und hoffte, die Frau würde daraus keine Magie ableiten, die hierbei überhaupt keine Rolle spielte. Lediglich das Zittern ihrer Hände und ihrer Stimme verriet, dass sie einen Verlust erlitten haben musste.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Liara
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15. Oktober 712
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Liara war Rymel dankbar für die freundlichen Worte an die Frau, die sich daraufhin tatsächlich etwas zu beruhigen schien.
"Es gibt wohl nichts, was Ihr tun könnt um diese Mörder und Schänder aufzuhalten", sagte sie mit gepresster Stimme. "Was auch immer dort vorgeht, an diesem Berg, der raucht und nach Schwefel stinkt, es ist böse. Es hat die Menschen dort in Bestien verwandelt, die morden und schänden und Unschuldige in Ketten legen. Wie wollt Ihr sie aufhalten? Unsere Toten bringt es nicht wieder zurück."
Liara seufzte innerlich, die arme Frau hatte einiges durchmachen müssen, vermutlich mehr, als sie ertragen konnte.
"Hilda, ich will offen zu Euch sprechen. Ich denke, Ihr solltet weiter ziehen. Wenn der Vulkan ausbricht, wird er vieles vernichten, der Wald wird in Flammen stehen. Wir sind hier zwar einige Tagesmärsche davon entfernt, aber... Feuer ist eine grausame Macht und ist sie einmal da, zerstört sie schneller, als Ihr fliehen könnt."
Zögernd sah sie zu Rymel, wie konnten sie die Menschen warnen ohne zu sagen, worum es wirklich ging?
Liara
Grenzwald
15. Oktober 712
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Liara war Rymel dankbar für die freundlichen Worte an die Frau, die sich daraufhin tatsächlich etwas zu beruhigen schien.
"Es gibt wohl nichts, was Ihr tun könnt um diese Mörder und Schänder aufzuhalten", sagte sie mit gepresster Stimme. "Was auch immer dort vorgeht, an diesem Berg, der raucht und nach Schwefel stinkt, es ist böse. Es hat die Menschen dort in Bestien verwandelt, die morden und schänden und Unschuldige in Ketten legen. Wie wollt Ihr sie aufhalten? Unsere Toten bringt es nicht wieder zurück."
Liara seufzte innerlich, die arme Frau hatte einiges durchmachen müssen, vermutlich mehr, als sie ertragen konnte.
"Hilda, ich will offen zu Euch sprechen. Ich denke, Ihr solltet weiter ziehen. Wenn der Vulkan ausbricht, wird er vieles vernichten, der Wald wird in Flammen stehen. Wir sind hier zwar einige Tagesmärsche davon entfernt, aber... Feuer ist eine grausame Macht und ist sie einmal da, zerstört sie schneller, als Ihr fliehen könnt."
Zögernd sah sie zu Rymel, wie konnten sie die Menschen warnen ohne zu sagen, worum es wirklich ging?
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Rymel
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15. Oktober 712
Mittag
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Rymel seufzte lautlos bei Liaras Worten. Sie hatte ja durchaus recht. Sie konnten nicht dahin zurück wo sie her kamen und sie sollten auch weiter ziehen. Die Frage war nur wohin. Sicher war es wohl nirgends mehr. Chairo war bereits erwacht, Keltor stand kurz davor. Wie es bei Eth aussah wusste niemand und auch Lorn und Althar würden wohl früher oder später erwachen, wenn sie nicht etwas fanden, was dies verhindern würde.
Rymel
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Rymel seufzte lautlos bei Liaras Worten. Sie hatte ja durchaus recht. Sie konnten nicht dahin zurück wo sie her kamen und sie sollten auch weiter ziehen. Die Frage war nur wohin. Sicher war es wohl nirgends mehr. Chairo war bereits erwacht, Keltor stand kurz davor. Wie es bei Eth aussah wusste niemand und auch Lorn und Althar würden wohl früher oder später erwachen, wenn sie nicht etwas fanden, was dies verhindern würde.
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Liara
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15. Oktober 712
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Liara sah einen Moment zu Rymel. Sie würden sich ebenfalls entscheiden müssen. Den Worten der Frau nach zu Urteilen stand Keltors Befreiung kurz bevor. Seine Bannung war bereits früher brüchig gewesen und hatte Erdbeben und kleinere Rauchfahnen verursacht. Doch diese Schilderung klang ganz nach einem baldigen Vulkanausbruch, und wenn Liara ehrlich war, wollte sie dann möglichst nicht in der Nähe sein.
"Wir werden morgen weiter ziehen, aber wenn Ihr meinen bescheidenen Rat hören wollt, so bringt Euch und die, die sich retten konnten, in Sicherheit."
Liara
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Liara sah einen Moment zu Rymel. Sie würden sich ebenfalls entscheiden müssen. Den Worten der Frau nach zu Urteilen stand Keltors Befreiung kurz bevor. Seine Bannung war bereits früher brüchig gewesen und hatte Erdbeben und kleinere Rauchfahnen verursacht. Doch diese Schilderung klang ganz nach einem baldigen Vulkanausbruch, und wenn Liara ehrlich war, wollte sie dann möglichst nicht in der Nähe sein.
"Wir werden morgen weiter ziehen, aber wenn Ihr meinen bescheidenen Rat hören wollt, so bringt Euch und die, die sich retten konnten, in Sicherheit."
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Hilda
Grenzwald
15. Oktober 712
Mittag
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Hilda seufzte und sah die beiden Fremden an. Ihren Blick war schon fast als hoffnungslos zu bezeichnen.
„Wohin sollen wir? Wir kennen nichts als das einfache Landleben, keiner von uns möchte in eine Stadt ziehen. Außerdem haben wir nichts um irgendwo neu anzufangen. Die meisten besitzen nur noch das, was sie am eigenen Leibe tragen. Wie sollen wir also wo anders neu anfangen? Wir müssen zurück und sehen was von unserem Hab und Gut noch übrig ist.“
Hilda
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Hilda seufzte und sah die beiden Fremden an. Ihren Blick war schon fast als hoffnungslos zu bezeichnen.
„Wohin sollen wir? Wir kennen nichts als das einfache Landleben, keiner von uns möchte in eine Stadt ziehen. Außerdem haben wir nichts um irgendwo neu anzufangen. Die meisten besitzen nur noch das, was sie am eigenen Leibe tragen. Wie sollen wir also wo anders neu anfangen? Wir müssen zurück und sehen was von unserem Hab und Gut noch übrig ist.“
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Liara
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15. Oktober 712
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Liara schüttelte alarmiert den Kopf.
"Was Ihr dort beschreibt, sind die Vorboten eines Vulkanausbruches. Und zwar eines Gewaltigen. Wenn Ihr zurück geht, ist das Euer sicherer Tod. Eure Felder werden mit Asche bedeckt, Erdbeben, Feuerstürme... Ihr solltet so weit fort wie möglich von dem Gebirge sein, glaubt mir. Ihr könnt Euch ein Stück Wald suchen und sehen, ob ihr es roden könnt. Aus den Bäumen baut Ihr Euch Hütten oder verkauft es um Wolle für Kleider und Essen zu erhalten. Es ist nur ein Marsch von einigen Tagen, dann seid Ihr auf der anderen Seite des Waldes in freiem Gebiet. Versucht dort Euer Glück. Zurück erwartet Euch nur Leid und Tod."
Es schmerzte, all das sagen zu müssen. Vermutlich waren sie nirgends sicher, wenn Keltors Armee erst einmal auf dem Weg nach Ardakan war. Aber sie konnte den Menschen nicht ihre ganze Hoffnung nehmen, wenn sie schon alles verloren hatten. Nur zurück gehen sollten sie nicht.
Liara
Grenzwald
15. Oktober 712
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Liara schüttelte alarmiert den Kopf.
"Was Ihr dort beschreibt, sind die Vorboten eines Vulkanausbruches. Und zwar eines Gewaltigen. Wenn Ihr zurück geht, ist das Euer sicherer Tod. Eure Felder werden mit Asche bedeckt, Erdbeben, Feuerstürme... Ihr solltet so weit fort wie möglich von dem Gebirge sein, glaubt mir. Ihr könnt Euch ein Stück Wald suchen und sehen, ob ihr es roden könnt. Aus den Bäumen baut Ihr Euch Hütten oder verkauft es um Wolle für Kleider und Essen zu erhalten. Es ist nur ein Marsch von einigen Tagen, dann seid Ihr auf der anderen Seite des Waldes in freiem Gebiet. Versucht dort Euer Glück. Zurück erwartet Euch nur Leid und Tod."
Es schmerzte, all das sagen zu müssen. Vermutlich waren sie nirgends sicher, wenn Keltors Armee erst einmal auf dem Weg nach Ardakan war. Aber sie konnte den Menschen nicht ihre ganze Hoffnung nehmen, wenn sie schon alles verloren hatten. Nur zurück gehen sollten sie nicht.
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Hilda
Grenzwald
15. Oktober 712
Mittag
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„Wie sollen wir mit nichts einen Neuanfang machen? Du stellst dir dies so einfach vor, aber das ist es nicht. Außerdem ist unser Dorf unsere Heimat und wir wollen dorthin zurück“, sagte Hilda leicht verzweifelt. Sie wusste, dass die Frau vielleicht recht hatte, aber sie konnten nicht anders.
Hilda
Grenzwald
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„Wie sollen wir mit nichts einen Neuanfang machen? Du stellst dir dies so einfach vor, aber das ist es nicht. Außerdem ist unser Dorf unsere Heimat und wir wollen dorthin zurück“, sagte Hilda leicht verzweifelt. Sie wusste, dass die Frau vielleicht recht hatte, aber sie konnten nicht anders.
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Liara
Grenzwald
15. Oktober 712
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Liara schüttelte leicht den Kopf. "Ich weiß, dass es nicht einfach ist, auch mein Mann und ich mussten alles hinter uns lassen, was uns etwas bedeutete." Sie sah kurz zu Rymel, nach der Bannung der Götter hatten sie beide ihr bisheriges Leben aufgeben müssen. Sie hoffte, dass es nun nicht erneut dazu kommen würde, wenn die Götter sich aus den Bannen befreiten. "Die Bergmenschen haben Euer Land genommen, das war nicht gerecht. Aber lasst nicht zu, dass sie Euch auch das nehmen, was Euer wertvollstes Gut bist: Euer Leben. Wenn Ihr das schützen wollt, bringt so viel Abstand wie möglich zwischen Euch und die Berge."
Liara
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Liara schüttelte leicht den Kopf. "Ich weiß, dass es nicht einfach ist, auch mein Mann und ich mussten alles hinter uns lassen, was uns etwas bedeutete." Sie sah kurz zu Rymel, nach der Bannung der Götter hatten sie beide ihr bisheriges Leben aufgeben müssen. Sie hoffte, dass es nun nicht erneut dazu kommen würde, wenn die Götter sich aus den Bannen befreiten. "Die Bergmenschen haben Euer Land genommen, das war nicht gerecht. Aber lasst nicht zu, dass sie Euch auch das nehmen, was Euer wertvollstes Gut bist: Euer Leben. Wenn Ihr das schützen wollt, bringt so viel Abstand wie möglich zwischen Euch und die Berge."
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara
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Hilda seufzte leise. „Ich weiß, dass ihr Recht habt und dennoch, auch wir gehören zum Volk der Berge, leben dort seit Jahrhunderten, sind die Wächter der Berge, wie können wir sie nun verlassen?“
Hilda
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Hilda seufzte leise. „Ich weiß, dass ihr Recht habt und dennoch, auch wir gehören zum Volk der Berge, leben dort seit Jahrhunderten, sind die Wächter der Berge, wie können wir sie nun verlassen?“
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