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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Fr 9. Jul 2010, 22:51
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
13:17 Uhr
Vorsichtig stieg Leevke aus der Wanne, passte auf, nicht auszurutschen und wickelte sich in das Handtuch, welches ihr viel zu groß war. Aber sie hatte aufgehört zu zittern, trocknete sich mit bedächtigen Bewegungen ab, das Handtuch schien Tonnen zu wiegen. Dann griff sie nach den bereit gelegten Klamotten, roch kurz an ihnen, atmete den erfrischen Duft frisch gewaschener Wäsche ein und beeilte sich dann, sich anzuziehen. Wie erwartet waren die Sachen viel zu groß, so fischte sie ihren Zauberstab aus dem Bündel und zauberte den Hosenbund enger, damit sie die Hose nicht ständig fest halten musste.
Aber sonst passten die Sachen perfekt und Leevke fühlte sie wie neu geboren. Sauber, duftend, in frischen Klamotten, sie hatte ganz vergessen, dass so etwas eigentlich alltäglich sein sollte.
Ihr Blick fiel auf ihr Bündel, als sie sich auch schon bückte und fieberhaft suchte. Da, da war sie! Mit fliegenden Fingern entkorkte sie die Phiole und nahm einen Schluck des Trankes, das tat gut! Gleich fühlte sie sich ruhiger, ausgeglichener. Sie verschloss den Flakon wieder, belegte dann ihre Tasche mit einem Zauber, dass niemand es anrühren konnte und ging vorsichtig nach unten.
An den Wänden hingen überall Bilder, deren Flut Leevke kaum standhalten konnte. Nur verschwommen nahm sie hier und da bekannte Gesichter wahr, Bilder aus Hogwartszeiten, von Freunden, die sie längst vergessen hatten. Mit Sicherheit.
Dann erreichte sie die Küchentür und ihr Magen begrüßte den würzigen Geruch des gekochten Hähnchens lautstark.
Sie setzte sich einfach an den Tisch auf einen Stuhl und sah Vivi an.
"Ein schönes Haus hast du", sagte sie und sah sich mit großen Augen in der Küche um, während sie mit den Händen ihre Haare trocknete, die sich wunderbar weich anfühlten und so sauber dufteten.
"Ist es... wirklich in Ordnung, wenn ich hier bleibe?", fragte sie leise, es würde wohl nicht das letzte Mal sein, dass sie diese Frage stellen würde. Ob ihr Mann das auch so sah?
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Fr 9. Jul 2010, 23:02
von vojka
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
13:19 Uhr
Vivi blickte lächelnd von den Karotten, die sie gerade schnitt auf, als Leevke sie ansprach. „Danke. Das Haus ist ein Entwurf von Lars, Kjell, Freyja und mir. Freyjas sieht fast so ähnlich aus wie das hier. Nur das meine Küche etwas größer ist und amerikanisch eingerichtet ist. Außerdem hab ich im Keller ein Tränkelabor, was bei Freyja auch fehlt, aber sonst könnte man sie fast als gleich bezeichnen“, sagte sie und lächelte einfach nur, es war schön, die Holländerin wieder zu sehen, wirklich schön und das versuchte sie dieser mit ihrem Dauergrinsen auch zu zeigen, Gut, sie war auch sonst ein sehr fröhlicher Mensch und lächelte fast dauernd, aber sie hoffte, dass es trotzdem seine Wirkung bei Leevke nicht verfehlte. „Natürlich ist das in Ordnung. Wir haben oben ein paar Gästezimmer und wozu hätten wie sie einbauen sollen wenn wir keine Gäste haben wollten?“, fraget sie und widmete sich nun dem Lauch um auch diesen für die Suppe vor zubereiten. „Möchtest du etwas trinken? Tee? Oder etwas Kühles?“, fragte sie und nippte an ihrer Saftschorle die neben ihr stand.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Fr 9. Jul 2010, 23:18
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
13:21 Uhr
Leevke war beruhigt, als sie Vivis Antwort hörte, auch wenn die Grundskepsis blieb. War es wirklich eine so gute Idee gewesen, hier her zu kommen?
Sie schüttelte den Kopf, sie wollte sich freuen, dass sie hier war, vorerst in Sicherheit.
"Das riecht köstlich", gab sie zu und schnupperte. "Und trinken wäre super, hast du... eine heiße Schokolade vielleicht?", fragte sie schüchtern und rang etwas die Hände. "Aber nur, wenn es keine Umstände macht, ich kann auch Tee trinken oder Wasser oder -"
Doch Vivi lachte nur und stellte eine große Tasse vor ihr hin. "Das ist doch kein Problem", sagte sie lächeltend und Leevke strahlte, als sie kurz drauf die dampfende Schokolade vor sich hatte. Es war Jahre her, dass sie so etwas zuletzt getrunken hatte. Sie kuschelte sich etwas mehr in den Pullover und wärmte sich dann an der Tasse, sog den süßen Geruch ein und konnte es kaum erwarten, etwas von der heißen, dunklen Flüssigkeit zu trinken.
"Danke", hauchte Leevke, war vollkommen gerührt von so viel Fürsorge.
"Hast du eigentlich Stijn gesehen? Ich habe gar nicht darauf geachtet, ob er mit gekommen ist", fragte sie, als ihr erschreckt bewusst wurde, dass sie ihren Kautz wirklich vergessen hatte.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Fr 9. Jul 2010, 23:32
von vojka
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
13:23 Uhr
Während Leevke ihre Schokolade trank holte Vivi das Huhn aus dem Topf und legte es erst einmal zur Seite, schöpfte den Schaum von der Brühe ab und gab dann erst einmal das Wurzelgemüse in diese, damit diese gar werden konnten.
„Ja, ich war eben kurz in der kleinen Eulerei im Haus um Kjell eine Eule zuschicken, damit er nach Feierabend Ayden abholt und da saß er bei meiner Eule und meinem Falken. Scheinbar hat er gleich den Platz hier im Haus gefunden, der für sie reserviert ist“, sagte sie und lauschte, bevor sich ein breites Lächeln auf ihrem Gesicht breit machte und sie kurz die Küche verließ und kurz darauf mit zwei großen Hunden wieder kam. Der eine war ganz schwarz und zottelig und der der sah fast genauso aus, war dunkelbraun.
„Das ist Svante und Jente meine beiden Lieblinge. Sie treiben sich immer auf dem großen Grundstück herum, was zu den beiden Häusern gehört, wenn wir nicht da sind“, sagte sie und zeigte erst auf den schwarzen und dann auf den braunen Hund, als sie die Namen sagte. Die beiden saßen brav neben ihr und schienen den ihnen fremden Menschen zu mustern was relativ komisch aussah.
„Na los geht auf euren Platz ihr zwei. Ihr bekommt erst etwas, wenn unser Essen fertig ist“, sagte Vivi lachend und sah den beiden Hunden, die sich nun davon machten kurz hinterher.
Erst dann widmete sie sich wieder der Suppe, nachdem sie ihre Hände gewaschen hatte. Vorsichtig löste sie das Fleisch von den Knochen und schnitt es klein, warf zwischendurch das restliche Gemüse und die Nudeln in den Topf. „Dauert nicht mehr lange, wenn die Nudeln gar sind, tue ich nur noch das Fleisch wieder dazu und dann können wir essen“, sagte sie und nahm zwei Teller aus dem Schrank um sie auf den Tisch zu stellen und legte auch noch Besteck dazu.
„Kann ich dir noch irgendetwas Gutes tun, bevor das essen fertig ist?“
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Fr 9. Jul 2010, 23:56
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
13:25 Uhr
"Da bin ich ja beruhigt", murmelte sie in Bezug auf Stijn und sah auf, als die beiden großen Hunde herein kamen, hielt in ihrer Bewegung inne. Es waren schöne Hunde, wenn auch groß und Leevke hoffte, sie würden nicht näher kommen. Erleichtert sah sie, wie die beiden sich wieder trollten und war froh, dass es nur die Hunde gewesen waren. Vor der Begegnung mit Kjell oder auch Ayden hatte sie, zugegeben, etwas Angst.
So führte sie die Schokolade wieder an den Mund und trank einen beruhigenden Schluck, der einfach köstlich schmeckte. Dann schüttelte sie den Kopf.
"Danke, ich bin gerade rundum glücklich", sagte sie sie ehrlich und sah Vivi strahlend an. Lange hatte sie sich nicht mehr so gut gefühlt wie im Moment. "Und ich kann es kaum erwarten zu Essen", gab sie zu, wollte lieber nicht überlegen, wie lange ihre letzte zubereitete Mahlzeit her war.
"Bisher hast du drei abgeschlossene Ausbildungen und machst jetzt noch eine vierte? Dafür auch das Tränkelabor?", fragte sie und merkte, wie ihr Herz etwas klopfte, würde Vivi mehr darüber erzählen? Oder würde sie misstrauisch werden?
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Fr 9. Jul 2010, 23:56
von vojka
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
13:27 Uhr
Vivi nickte. „Ja, ich hab drei abgeschlossene Ausbildungen. Alle für mein großes Ziel einmal ein Heilmittel gegen Krebs zu finden. Du weißt ja, dass ich als Kind Leukämie hatte und die Behandlung der Muggel hat bei mir zwar sehr gut geholfen, aber sie ist auch sehr anstrengend und Kräfte raubend, dafür möchte ich etwas tun“, sagte sie und lächelte leicht. „So da nun nur noch das Fleisch rein, noch einmal abschmecken“, sagte sie und nahm einen Löffel der Brühe und tat noch ein paar Gewürze hinein. „Nun ist sie perfekt“, lachte sie und trug den Topf zum Tisch. „Naja was man perfekt nennen kann. Ich bin jetzt keine Meisterköchin, aber zum Überleben reicht es und Kjell hat sich noch nie beschwert und Ayden nur selten“, sagte sie lachend und tat ihnen beiden auf, ließ noch schnell den Brotkorb, den sie auf der Arbeitsfläche hatte stehen lassen auf den Tisch schweben und nahm sich ein Stück von dem Brot. „Esse bitte langsam. Ich denke dein Magen ist das nicht mehr wirklich gewöhnt oder? Und du kannst soviel essen wie du magst“, sagte sie und aß selbst ein paar Happen, bevor ihr die letzte Frage von Leevke wieder einfiel. „Und ja, das Tränkelabor ist für meine Ausbildung zur Tränkemeisterin, aber gleichzeitig auch für später zum Forschen. Ist schon praktisch, wenn man das im Haus hat, allerdings bin ich froh, dass ich die richtigen Sprüche zum Sichern des Raumes kenne, denn es wäre nicht auszumalen, was passieren würde, wenn Ayden da hineinspaziert, wenn ich nicht dabei bin und vielleicht einen der Tränke schluckt“, sagte sie mit einem Schaudern in der Stimme. Das musste sie wirklich nicht haben. Später durfte er ihr vielleicht einmal beim Brauen helfen, wenn er Interesse an dem Fach hatte, aber nur unter ihrer Aufsicht und sicherlich nicht alleine. Denn das war ihr Ort und da durfte keiner ohne sie hinein.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Sa 10. Jul 2010, 00:13
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
13:28 Uhr
Beinahe hätte sie enttäuscht aufgeseufzt, so würde sie nicht an Tränke kommen. Kurz umfasste sie den Löffel fester, ehe sie ihn in die Suppe tauchte.
"Keine Angst, ich esse langsam, denn du hast leider Recht, meine Mahlzeiten waren... sehr überschaubar", gab sie kleinlaut zu.
Weil du mehr mit Tränken als mit Essen beschäftigt warst!, dachte sie bissig, verbot sich aber, weiter zu denken.
Zitternd führte sie den Löffel zum Mund, verbrannte sie etwas die Zunge, doch das war egal. Genießend schloss sie die Augen, es tat so unendlich gut, etwas in den Magen zu bekommen!
"Es ist perfekt und wirklich köstlich", sagte sie und sah Vivi dankbar an. Wie sollte sie das je wieder gut machen?
"Meine Mama hat mir früher so eine Suppe öfter gekocht", sagte sie leise, mehr zu sich selbst als zu Vivi.
"Können wir gleich... etwas raus gehen? Ich... ich bin nicht gern in Häusern", murmelte sie etwas hastig, wusste nicht, ob Vivi sie richtig verstanden hatte.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Sa 10. Jul 2010, 00:25
von vojka
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
13:31 Uhr
Vivi überging die Bemerkung mit Leevkes Mutter, als sie den Schmerz in deren Stimme hörte. Aber auch sie selbst schmerzte diese Aussage war es bei ihr doch nie ihre Mutter gewesen, die ihr eine Suppe gekocht hatte, wenn sie krank gewesen war. Es war immer ihre Großmutter oder ihr Vater gewesen. Sie seufzte kurz unhörbar, bevor sie weiter aß, versuchte die bitteren aufkommenden Gedanken mit der Suppe hinunter zu spülen. „Wir können gerne etwas hinausgehen, wenn du magst. Der Strand ist ganz in der Nähe. Ich liebe es dort spazieren zu gehen und Svante und Jente werden sich über einen Spaziergang am Wasser sicherlich auch freuen, sie sind richtige Wasserratten“, sagte sie und lächelte. Schweigend aßen sie eine Weile einfach weiter und jede schien ihren Gedanken nachzuhängen, aber es war kein sonderlich unangenehmes schweigen.
Als Vivis Teller leer war, schob sie ihn zurück mehr mochte sie im Moment nicht, sie war nie der Mensch gewesen, der gerne Suppe aß, aber das störte sie im Moment nicht. Sie würde sich gleich einfach einen Apfel mit auf den Spaziergang nehmen.
„Aber bevor wir gleich losgehen, muss ich noch kurz zwei Briefe schreiben, darf ich mir vielleicht Stijn leihen? Denn Isla ist unterwegs und Callum nimmt fliegt nicht gerne zu Tinus“, sagte sie und sah Leevke bittend an.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Sa 10. Jul 2010, 00:47
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
13:33 Uhr
Überrascht sah Leevke auf, nickte schließlich. "'Tuurlijk", sagte sie, verbesserte sich jedoch sofort ins Englische. "Natürlich, das ist kein Problem", sagte sie und sah überrascht, dass Vivi schon fertig war, wohingegen sie noch einiges auf ihrem Teller hatte. Aber Vivi hatte sie auch angewiesen, langsam zu essen, was Leevke auch befolgt hatte.
"Strand und Meer klingen super", sagte sie leicht verträumt, genau das, was sie jetzt brauchte. Begeistert aß sie die letzten Löffel, was ihr von Vivi einen strafenden Blick einbrachte, dass sie so schnell aß. Ungeduldig wartete sie, bis Vivi die Briefe geschrieben und abgeschickt hatte und dann gingen sie endlich in Richtung Strand, der Meergeruch war unverkennbar. Die Hunde rannten bellend und Schwanzwedelnd voraus, Leevke lachte leise.
"Ich liebe das Meer", murmelte sie, blickte auf die endlose Weite, die mit dem Horzont verschwinden zu schien, lauschte dem Rauschen der Wellen und merkte, wie sie innerlich immer ruhiger wurde. Angenehm ruhiger, als die ständige Spannung ein wenig von ihr abfiel. "Es ist wunderschön hier und dank Magie ist man schnell in der ganzen Welt. Ich kann verstehen, wieso ihr gerade hier wohnen wollt", sagte sie zu Vivi und ging langsam neben ihr her. Weit würden sie eh nicht kommen, die Grenze ihrer Kräfte war sehr niedrig geworden.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Sa 10. Jul 2010, 00:58
von vojka
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
13:35 Uhr
„Ja es stimmt. Dieses Fleckchen Erde ist etwas Besonderes, auch wenn es mir manches Mal zu einsam ist, dann flüchte ich immer für ein paar Tage zu meinen Großeltern“, sagte sie lachend und blieb stehen, sah Svante und Jente dabei zu, wie sie miteinander im Meer tobten und seufzte zufrieden. Das hatte sie schon lange nicht mehr getan. „Ich bin einfach ein Großstadtkind, bin dort aufgewachsen und habe mich dort immer wohl gefühlt, aber trotzdem liebe ich dieses Fleckchen Erde und Ayden wächst hier sehr behütet auf. Außerdem mag ich es, dass hier die Hexen und Zauberer nicht so strickt von den Muggeln getrennt sind, es ist hier alles irgendwie enger“, sagte sie und sah kurz zur Seite, wo Leevke stand und ebenfalls aufs Meer hinaus sah. Sie sah in diesem Moment so entspannt aus, so als wäre nie etwas passiert, wenn man von ihrer viel zu schmalen Figur einmal absah. Nun stand da wieder eine Leevke, wie Vivi sie kannte und es war schön, dieses Bild sehen zu können, es gab Vivi Hoffnung, dass noch nicht alles verloren war, dass Leevke noch zu helfen war, egal, was passiert war und immerhin hatte sie den ersten Schritt getan und um Hilfe gebeten, auch wenn Vivi noch nicht wusste, worin diese Hilfe aussah. Den das die Holländerin lediglich etwas zu Essen und ein Dach über den Kopf wollte, glaubte sie einfach nicht, da musste noch etwas mehr dahinter stecken, nur was war die Frage.
Sie schluckte kurz und sah noch einmal hinüber zur anderen. Es tat ihr weh, diesen entspannten Moment zu zerstören, aber sie wollte wissen, wobei sie Leevke helfen sollte, was mit dieser los war.
„Leevke?“, fragte sie daher leise, zögerlich, als hätte sie Angst vor dem, was sie vielleicht erfahren würde. „Was ist los mit dir, wobei brauchst du meine Hilfe?“, fragte sie, hoffte, dass ihr die frische Luft, die weite hier unten am Strand helfen würde, so dass sie die richtigen Worte fand um ihr zu erzählen, was los war.