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Re: Die Welt hinter der Illusion
Verfasst: Fr 1. Jun 2012, 19:18
von Cassiopeia
Janis
Hamburg
Samstag 23. Oktober 2010
Mittag Janis staunte etwas, als Merle mit sage und schreibe FÜNF Pizzastücken zurück kam. Andererseits hatte sie wohl Recht, auch wenn er so absolut keinen Hunger hatte im Moment. Aber sein Magen war da wohl anderer Meinung und er war fast erstaunt, wie schnell er das erste Stück verschlungen hatte. Verräter.
"Verkleinern, sagtest du? Hast du so etwas schon einmal probiert? Mann, dieses selbst-rauskriegen ist scheiße, ich wünschte wir hätten so etwas wie ein Handbuch oder so. Das ist wie blindes Herumstochern im unsichtbaren Raum."
Re: Die Welt hinter der Illusion
Verfasst: Fr 1. Jun 2012, 19:27
von vojka
Merle
Fahrt Hamburg - Bremen
Samstag 23. Oktober 2010
Mittag
Merle war froh, als sie endlich in der Bahn saßen, die zum Glück auch nicht so voll war.
„Nein, ich hab es noch nicht ausprobiert, aber wir können es bestimmt“, meinte sie und zuckte mit den Schultern, holte ein Paket Papiertaschentücher heraus und legte diesen auf den Tisch zwischen sich.
„Und probieren werden wir es wohl einfach müssen, was anderes bleibt uns nicht übrig und wenn uns wirklich jemand auf den Fersen ist, ist es wichtig, dass wir schnell weiter kommen“, sagte sie und blickte ihn ernst an, während sie nach der einen Cola griff und einen Schluck trank.
Dann konzentrierte sie auf das Paket mit den Taschentücher und hielt ihre Hand darüber und wünschte sich, dass es kleiner wurde
Re: Die Welt hinter der Illusion
Verfasst: Fr 1. Jun 2012, 19:34
von Cassiopeia
Janis
Hamburg
Samstag 23. Oktober 2010
Mittag
Janis blickte etwas skeptisch zu Merles Versuch, die Taschentuchpackung zu schrumpfen. Leider blieb dieser Versuch erfolglos, wie er betrübt fest stellte.
"Lass mich mal", sagte er leise, hielt seine Hand über die Packung und versuchte, sich auf die Größe zu konzentrieren und sich bildlich vorzustellen, wie die Packung schrumpfte. Nichts.
"Mann, das ist doch reines Trial and Error, was wir hier machen. Genau so gut könnte es schrumpfen, wenn wir uns auf den Kopf stellen."
Re: Die Welt hinter der Illusion
Verfasst: Fr 1. Jun 2012, 19:38
von vojka
Merle
Fahrt Hamburg - Bremen
Samstag 23. Oktober 2010
Mittag
Merle sah Janis wütend an. „Hast du eine bessere Idee, Janis? Du kannst dein Schwert natürlich auch immer offen mit dir herum tragen wie jetzt gerade? Es fällt auch nicht wirklich auf und sieht auch absolut cool aus, wie du mit deinem geblümten Kissenbezug durch die Gegend ziehst“, zischte sie leise aber hörbar gereizt. Er sollte sich mal nicht so anstellen, er hatte sein Schwert noch. Yela war es die verschwunden war und sie wollte nur helfen, dass es ihm nicht so ging wie ihr, dass er sich nicht so zerrissen und verloren fühlte wie sie.
Re: Die Welt hinter der Illusion
Verfasst: Fr 1. Jun 2012, 19:43
von Cassiopeia
Janis
Hamburg
Samstag 23. Oktober 2010
Mittag
Janis seufzte und schüttelte dann den Kopf. "Nein habe ich nicht. Sorry, so war das nicht gemeint. Versuchen wir es weiter." Vielleicht schafften sie es am Ende der Zugfahrt. Eineinhalb Stunden lang versuchen, eine verfluchte Packung Taschentücher zu schrumpfen. Kein sehr erhebender Gedanke, aber etwas anderes blieb ihnen kaum übrig. Also versuchte er es noch einmal. Und noch einmal. Erfolglos.
Re: Die Welt hinter der Illusion
Verfasst: Fr 1. Jun 2012, 19:48
von vojka
Merle
Fahrt Hamburg - Bremen
Samstag 23. Oktober 2010
Mittag
Merle nickte, als Janis es noch einmal versuchte, nahm sich ein Stück der Pizza und biss mehr als appetitlos hinein, aber sie musste etwas essen, das wusste sie. Gleichzeitig überlegte sie, wie sie die anderen Zauber gemeistert hatte, was hatte sie da getan, dass sie nun klappten. Aber außer Konzentration und Vorstellungskraft fiel ihr nicht wirklich etwas ein.
Ohne es zu bemerken war das Stück Pizza in ihrer Hand plötzlich aufgegessen und so war sie es nun, die es erneut versuchte. Sie stellte sich genau vor, wie die Packung langsam Stück für Stück schrumpfte, immer kleiner wurde, bis es die Größe einer Schreichholzschachtel hatte. Sie hielt ihre Augen geschlossen, sah nur die Bilder vor ihrem geistigen Auge und irgendwie traute sie sich nicht nachzusehen, ob es wirklich geklappt hatte.
Re: Die Welt hinter der Illusion
Verfasst: Fr 1. Jun 2012, 19:53
von Cassiopeia
Janis
Hamburg
Samstag 23. Oktober 2010
Mittag
Janis biss nun selbst in ein Pizzastück, ließ dabei aber Merle und ihr Versuchsobjekt nicht aus den Augen. Er blinzelte ein paar Mal, als er meinte, eine Veränderung zu sehen und setzte sich dann aufrechter hin.
"Du hast es geschafft!", sagte er begeistert und konnte kaum glauben was er sah. "Merle, sieh doch, du hast es geschafft! Das Ding ist geschrumpft und wie!Wow!" Vor Aufregung vergaß er direkt, weiter zu essen.
Re: Die Welt hinter der Illusion
Verfasst: Fr 1. Jun 2012, 20:36
von vojka
Merle
Fahrt Hamburg - Bremen
Samstag 23. Oktober 2010
Mittag
Merle öffnete nun ihre Augen wieder und grinste, als sie das Ergebnis sah. „Siehst du Geduld und Konzentration“, sagte sie und sah Janis einfach nur an. „Bring sie wieder auf Originalgröße“, sagte sie zu ihm und lehnte sich etwas in ihrem Sitz zurück. Sie wusste, wenn der erste Schritt erst einmal geschafft war, würde es mit jedem Mal leichter werden.
Re: Die Welt hinter der Illusion
Verfasst: Fr 1. Jun 2012, 20:44
von Cassiopeia
Janis
Hamburg
Samstag 23. Oktober 2010
Mittag
Janis sah sie fast perplex an. "Wie hast du das gemacht?", fragte er und versuchte dennoch sich zu konzentrieren. Aber irgendwie war es ihm ein Rätsel, diese blöde Packung wollte sich einfach nicht verändern.
Frustriert ließ er die Hand sinken. "Blödes Ding", murmelte er und nahm einen Schluck Cola.
Re: Die Welt hinter der Illusion
Verfasst: Fr 1. Jun 2012, 20:49
von vojka
Merle
Fahrt Hamburg - Bremen
Samstag 23. Oktober 2010
Mittag
Merle seufzte. „Du musst alles andere ausblenden. Keine Gefühle, keine Geräusche, deine Umgebung existiert nicht, nur der Wunsch diese Taschentücherpackung wieder auf seine normale Größe zu bringen. Stelle dir genau vor, wie sie langsam wächst. Sehe jeden einzelnen Schritt vor dir und dann wünsch es dir einfach“, sagte sie und zuckte mit den Schultern. Sie wusste nicht, ob es ihm helfen würde, aber genauso machte sie es, wenn sie zauberte. Dann gab es nur sie und den Wunsch das zu bekommen was sie wollte.