Die Welt hinter der Illusion

Für kleinere, in sich abgeschlossene Geschichten
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Cassiopeia
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Re: Die Welt hinter der Illusion

Beitrag von Cassiopeia »

Janis
Hamburg
Samstag 23. Oktober 2010
Mittag

Janis wollte gerade ablehnen, er fühlte sich nicht sehr wohl dabei einfach in einer fremden Wohnung, die nicht einmal Merles war, zu bleiben, als sein Handy klingelte. Umständlich kramt er in seiner Hosentasche, doch als er die Nummer seines Freundes sah ging er doch ran anstatt wie geplant weg zu drücken.
"Ja? - Ey, beruhig dich, was ist-? Oh. scheiße. Ja. Ok, ich komm sobald ich kann. Ja. Ich meld mich dann."
Er sah Merle etwas blass an. "Sie waren auch bei mir", sagte er leise und lehnte den Kopf an die Wand. Das durfte doch nicht wahr sein.
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vojka
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Re: Die Welt hinter der Illusion

Beitrag von vojka »

Merle
Hamburg
Samstag 23. Oktober 2010
Mittag

Merle sah Janis geschockt an. Das konnte doch nicht sein, das musste alles ein fürchterlicher Albtraum sein. „Du musst deine Eltern warnen“, murmelte sie. „Sie haben es nicht gefunden und werden wohl jetzt dort suchen. Das kann alles kein Zufall sein“, meinte sie leise und spürte den stechenden Blick von Stefan auf sich.
„In was bis du, oder eher ihr dort verwickelt?“, wollte er wissen und sah sich kurz um, schien froh zu sein, dass sein Kollege und der Mann der Spurensicherung noch in der Wohnung waren.
Merle aber konnte nicht antworten und senkte betreten den Kopf und schüttelte diesen. Dies war einer der Momente vor welchen sie sich immer gefürchtet hatte, sie wollte niemanden in ihr und Janis Geheimnis einweihen, es sollte nicht wieder so enden.
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Cassiopeia
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Re: Die Welt hinter der Illusion

Beitrag von Cassiopeia »

Janis
Hamburg
Samstag 23. Oktober 2010
Mittag

Janis seufzte und traf dann seine Entscheidung. Sie konnten kaum etwas verraten, sie wussten ja selbst nicht, worum es überhaupt ging.
"Merle?", sagte er sanft und löste sich vorsichtig von ihr. Dann griff er nach dem Kissenbezug neben sich und trat damit zu Stefan. Er holte das Schwert heraus und zeigte es ihm so, dass er das Ornament genau sehen konnte.
"So ein Ding war auch auf Merles Puppe. Es ist schwer zu erklären, was genau es ist, aber es ist wertvoll. So wertvoll, dass diese Puppe gestohlen wurde, als wir bei mir waren und jetzt auch bei mir eingebrochen wurde. Ich bin mir sicher, dass sie das hier gesucht haben. Ich... weiß es einfach."
Merle hatte Recht. Er musste seine Eltern anrufen. Und seine Freunde warnen. Oh Gott, wo waren sie da nur hinein geraten?
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vojka
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Re: Die Welt hinter der Illusion

Beitrag von vojka »

Merle
Hamburg
Samstag 23. Oktober 2010
Mittag

„Stefan bitte, vertraue mir. Wir können nicht mehr sagen, da wir nicht wirklich mehr wissen“, sagte sie und sah ihn flehend an. Sie konnte ihm nicht von der Magie erzählen, es ging einfach nicht, egal wie gern sie ihn hatte. „Ich kann dir nur sagen, wir haben nichts kriminelles gemacht, es ist nichts was gegen das Gesetz verstößt, du weißt, so etwas würde ich nie tun.“
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Cassiopeia
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Re: Die Welt hinter der Illusion

Beitrag von Cassiopeia »

Janis
Hamburg
Samstag 23. Oktober 2010
Mittag

"Wir haben beide diese Gegenstände seit wir denken können, Kinderspielzeug und bis vor kurzen wussten wir nicht einmal, dass wir beide ein solchen Spielzeug mit so einem Ornament haben. Wer auch immer hier eingebrochen hat, war uns auf jeden Fall einen Schritt heraus, ehe wir es heraus finden konnten. Wir haben mein Schwert erst gerade eben aus Bremen geholt, nachdem ich das an ihrer Puppe wieder erkannt hatte. Das klingt vielleicht total dämlich, dass wir unser Spielzeug vergleichen aber... das ist wichtig. sehr wichtig."
Stefan nickte langsam. "Ich glaube euch ja, dass es nichts Verbotenes oder ähnliches ist. Wir werden es als wertvolles Schmuckstück ausgeben, dann besteht die Chance, dass sich da auch Leute hinter klemmen. Aber macht euch keine zu große Hoffnung."
Janis seufzte und nickte ebenfalls. Nein, die Polizei war hier die flasche Hilfe. Aber eine andere hatten sie nicht.
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vojka
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Re: Die Welt hinter der Illusion

Beitrag von vojka »

Merle
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Samstag 23. Oktober 2010
Mittag

Merle nickte. Sie glaubte nicht, dass sie Yela je wieder sehen würde, aber die hoffte es.
„Was machen wir nun? Du solltest jedenfalls dringend telefonieren, aber wo sollen wir dann hin? Ich meine, weder deine noch meine Wohnung scheinen sicher zu sein und nach Bremen müssen wir heute wohl doch noch einmal“, meinte sie leise und sah Janis fragend an. Sie fühlte sich mit einem Mal irgendwie müde und das wo der Tag so schön begonnen hatte, sie Pläne für diesen Abend und die kommende Woche gehabt hatten, aber das wurde wohl gerade über den Haufen geworfen.
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Cassiopeia
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Re: Die Welt hinter der Illusion

Beitrag von Cassiopeia »

Janis
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Samstag 23. Oktober 2010
Mittag

Janis seufzte, das war in der Tat ziemlich kompliziert.
"Ich werde jetzt erst einmal telefonieren und dann würde ich sagen, fahren wir nach Bremen zurück um zu sehen, wie es bei mir aussieht." Er sah bittend zu Stefan. "Wenn dein Angebot mit der Wohnung noch steht, wäre es vielleicht nicht verkehrt... das wäre mehr als hilfreich", sagte er und hoffte, sie waren da halbwegs sicher. Auch wenn es dafür offenbar keinerlei Garantie geb.
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vojka
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Re: Die Welt hinter der Illusion

Beitrag von vojka »

Merle
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Samstag 23. Oktober 2010
Mittag

Als Merle Stefans Nicken sah, war sie mehr als erleichtert. „Danke“, sagte sie und nahm den Schlüssel entgegen. „Ich geh mal schnell ein paar Sachen packen. Könntest du mitkommen? Ich mag nicht alleine hineingehen und Janis muss ja noch telefonieren“, wollte sie von ihrem Freund wissen, der schließlich mit ihr zusammen die Wohnung betrat. Schnell holt sie eine große Sporttasche heraus und packte ein paar Klamotten hinein. Auch welche die sie heute Abend zum Feiern würde anziehen können, denn irgendwie wollte sie sich das nicht von diesen Idioten nehmen lassen. Sie packte auch noch die am morgen gekauften Frühstückssachen in eine Tüte, nahm Janis Tasche, die noch unausgepackt in ihrer Wohnung stand und verließ diese wieder.
„Ich wäre fertig“, sagte sie und lehnte sich etwas an Stefan, der einen Arm um ihre Schulter legte.
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Re: Die Welt hinter der Illusion

Beitrag von Cassiopeia »

Janis
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Samstag 23. Oktober 2010
Mittag

Janis rief in der Zeit Peter und seine Eltern an, wobei es nicht ganz einfach war, diese zu warnen ohne genaueres zu erklären. Aber wie auch, wenn er selbst von nichts wusste?
Als Merle und Stefan schließlich zurück kamen, legte er gerade auf und war kurz irritiert von der Geste der beiden. Aber dazu würde er nichts sagen.
"Oh, danke", sagte er und nahm seine Tasche entgegen, fühlte sich plötzlich ungeheuer hilflos.
"Danke, Stefan, das ist wirklich super. Dann würde ich sagen, laden wir die Sachen dort ab und fahren dann wieder nach Bremen, wenn auch dieses Mal mit dem Zug wohl. Oh man, was für ein Hin- und Hergefahre."
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vojka
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Re: Die Welt hinter der Illusion

Beitrag von vojka »

Merle
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Samstag 23. Oktober 2010
Mittag

Merle nickte, gab Stefan ihren Ersatzschlüssel, damit die Polizisten, wenn sie fertig waren abschließen konnten, auch wenn das ebensowenig bringen würde, wie ihre Untersuchung, die sie gerade durchführten. Aber es war besser als nichts.
„Danke für alles Stefan. Grün Mel und deine Kleine von mir“, sagte sie und verließ mit Janis das Haus. Schnell waren ihre Sachen in der Wohnung untergebracht, die zum Glück nicht weit entfernt war und sie auf den Weg zum Bahnhof. „Du solltest dein Schwert nach Möglichkeit von nun an immer bei dir tragen. Vielleicht könnten wir an etwas anderem versuchen ob wir es schaffen Dinge zu verkleinern, dann könnten wir es so klein machen, dass es vielleicht in dein Portemonnaie passt“, schlug sie leise vor, als auf dem Hauptbahnhof standen. Sie hatten in der letzten Stunde nicht wirklich viel gesprochen, aber der Schock saß bei ihnen beiden wohl auch noch ziemlich tief. Als Merle auf die Uhr sah seufzte sie kurz. Eine gute halbe Stunde würden sie noch warten müssen, ehe der Metronom erscheinen würde.
„Ich komm gleich wieder“, meinte sie und verließ den Bahnhof. Schnell ging sie in die Wandelhalle um dort eine Kleinigkeit für sie zu Essen zu holen. Immerhin war das Frühstück schon Stunden her und auch wenn sich ihr Hunger in Grenzen hielt, so wusste sie doch, dass sie etwas essen musste, wenn sie nicht heute noch endgültig zusammenklappen wollte. So ging sie zum Pizzahut, holte dort fünf große Stück Pizza und zwei große Cola und ging wieder zu Janis.
„Ich dachte mir etwas Verpflegung könnte nicht schaden.“
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