Biarritz - 11. Mai 1530
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
Auf der India
Vormittag
"Ehrlich!", sagte Nekele überrascht. "Aber so weit ich sehen kann, bist du sehr geschickt. Ich glaube, es kommt nicht darauf an, wie lange man wirklich auf einem Schiff gearbeitet hat, sondern wie viel Interesse man daran hat und mit wie viel Eifer man dabei bist. Du wirkst so, als wäre die Seefahrt wirklich alles für dich. Ich wäre nicht darauf gekommen, dass du noch nicht so lange auf See bist.... obwohl... 7 Jahre sind schon eine Menge!" Nekele fand Klaas sehr sympathisch.
Vormittag
"Ehrlich!", sagte Nekele überrascht. "Aber so weit ich sehen kann, bist du sehr geschickt. Ich glaube, es kommt nicht darauf an, wie lange man wirklich auf einem Schiff gearbeitet hat, sondern wie viel Interesse man daran hat und mit wie viel Eifer man dabei bist. Du wirkst so, als wäre die Seefahrt wirklich alles für dich. Ich wäre nicht darauf gekommen, dass du noch nicht so lange auf See bist.... obwohl... 7 Jahre sind schon eine Menge!" Nekele fand Klaas sehr sympathisch.
Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. Kurt Tucholsky
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
Auf der India
Vormittag
"Manchmal sind sieben Jahre nicht genug", murmelte er mehr zu sich selbst denn zu Nekele, ehe er wieder das Lächeln aufsetzte, das er bereits auf den Lippen trug, seit Kara gesagt hatte, er könne bleiben.
"Ich war schon als Kind an der Seefahrt interessiert, aber ich bin niemals dazu gekommen, auf ein Schiff zu gehen", erklärte er und wandte sich dem nächsten Tau zu, er kam gut voran. "Eigentlich kaum zu glauben, dass ich in der Nähe von Calais aufgewachsen bin und nie einen Fuß auf eines gesetzt habe."
Vormittag
"Manchmal sind sieben Jahre nicht genug", murmelte er mehr zu sich selbst denn zu Nekele, ehe er wieder das Lächeln aufsetzte, das er bereits auf den Lippen trug, seit Kara gesagt hatte, er könne bleiben.
"Ich war schon als Kind an der Seefahrt interessiert, aber ich bin niemals dazu gekommen, auf ein Schiff zu gehen", erklärte er und wandte sich dem nächsten Tau zu, er kam gut voran. "Eigentlich kaum zu glauben, dass ich in der Nähe von Calais aufgewachsen bin und nie einen Fuß auf eines gesetzt habe."
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Ernst Ferstl
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
Auf der India
Vormittag
Nekele lachte kurz auf. "Ja, das ist wirklich unglaublich. Zumindest für mich, ich könnte mir etwas anderes nun mal nicht vorstellen." sie lächelte noch immer.
"Aber nun bist du ja wieder auf einem Schiff, ich hoffe, es wird dir hier auf der India gefallen!"
Vormittag
Nekele lachte kurz auf. "Ja, das ist wirklich unglaublich. Zumindest für mich, ich könnte mir etwas anderes nun mal nicht vorstellen." sie lächelte noch immer.
"Aber nun bist du ja wieder auf einem Schiff, ich hoffe, es wird dir hier auf der India gefallen!"
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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Vormittag
"Wenn man sein ganzes Leben lang auf dem Meer war, dann ist es schwer, sich etwas anderes vorzustellen, als eben dieses Leben", meinte Klaas lächelnd. "Und für jemanden, der das Leben auf See zu schätzen gelernt hat, ist es irgendwann ebenfalls unvorstellbar, irgendwann wieder an Land zu leben." Er zuckte kurz mit den Schultern.
"Ich bin sicher, es wird mir hier gefallen", sagte er grinsend. "Zumindest die Besatzung scheint sehr nett zu sein, das ist schon einmal ein großer Vorteil."
Vormittag
"Wenn man sein ganzes Leben lang auf dem Meer war, dann ist es schwer, sich etwas anderes vorzustellen, als eben dieses Leben", meinte Klaas lächelnd. "Und für jemanden, der das Leben auf See zu schätzen gelernt hat, ist es irgendwann ebenfalls unvorstellbar, irgendwann wieder an Land zu leben." Er zuckte kurz mit den Schultern.
"Ich bin sicher, es wird mir hier gefallen", sagte er grinsend. "Zumindest die Besatzung scheint sehr nett zu sein, das ist schon einmal ein großer Vorteil."
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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Vormittag
"Ja, das stimmt. Es nützt nichts, wenn man zur See will, aber die Mannschaft nicht stimmt. Dann wird das Schiff zum Gefängnis.", sinierte Nekele, während sie auf den Kai blickte. Jemand sprach mit Thies, offensichtlich jemand, der anheuern wollte. Aber sie konnte die Worte nicht verstehen.
"Gibts in dieser Stadt etwas interessantes zu sehen?", fragte sie Klaas.
Vormittag
"Ja, das stimmt. Es nützt nichts, wenn man zur See will, aber die Mannschaft nicht stimmt. Dann wird das Schiff zum Gefängnis.", sinierte Nekele, während sie auf den Kai blickte. Jemand sprach mit Thies, offensichtlich jemand, der anheuern wollte. Aber sie konnte die Worte nicht verstehen.
"Gibts in dieser Stadt etwas interessantes zu sehen?", fragte sie Klaas.
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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Vormittag
Klaas überlegte einen Moment. Er war zwar schon ein paar Tage hier, doch viel gesehen hatte er nicht, auch weil es kaum etwas zu sehen gab, Biarritz war eben ein kleines Fischerdorf, welches jedoch gut Platz bot, um Proviant zu lagern und eben auch Männer, die anheuerten. Er ließ seinen Blick kurz über den Hafen schweifen.
"Es gibt einen Leuchtturm, vielleicht eine Meile von hier", meinte er und deutete in die entsprechende Richtung. "Ansonsten bietet der Ort ein paar Herbergen und Gaststätten, in denen man gut essen kann", sagte er an Nekele gerichtet.
Vormittag
Klaas überlegte einen Moment. Er war zwar schon ein paar Tage hier, doch viel gesehen hatte er nicht, auch weil es kaum etwas zu sehen gab, Biarritz war eben ein kleines Fischerdorf, welches jedoch gut Platz bot, um Proviant zu lagern und eben auch Männer, die anheuerten. Er ließ seinen Blick kurz über den Hafen schweifen.
"Es gibt einen Leuchtturm, vielleicht eine Meile von hier", meinte er und deutete in die entsprechende Richtung. "Ansonsten bietet der Ort ein paar Herbergen und Gaststätten, in denen man gut essen kann", sagte er an Nekele gerichtet.
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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Vormittag
"Scheint ja nicht viel zu sein, was es hier zu sehen gibt. Naja, dann werde ich mir nachher wohl einfach den Leuchtturm ansehen.", denn irgendetwas wollte Nekele sehen, wenn sie schon in Frankreich war.
Sie sah Ivory wieder an Deck gehen und nickte dieser zu.
"Vielleicht könntest du Ivory zeigen, wie Taue geflickt werden, ich bin mir nicht sicher, ob sie das kann.", wandte sie sich wieder an Klaas.
Vormittag
"Scheint ja nicht viel zu sein, was es hier zu sehen gibt. Naja, dann werde ich mir nachher wohl einfach den Leuchtturm ansehen.", denn irgendetwas wollte Nekele sehen, wenn sie schon in Frankreich war.
Sie sah Ivory wieder an Deck gehen und nickte dieser zu.
"Vielleicht könntest du Ivory zeigen, wie Taue geflickt werden, ich bin mir nicht sicher, ob sie das kann.", wandte sie sich wieder an Klaas.
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
Auf der India
Vormittag
"Sicher", meinte er und blickte zu Ivory, wie Nekele sie genannt hatte. Es war die Frau, die ihm zuvor schon aufgefallen war. Er war wirklich gespannt, wie sie sich an Bord eines Schiffes machen würde, sie sah nicht danach aus, als sei sie schon oft zur See gefahren.
"Ich werde versuchen, ihr ein wenig zu helfen", sagte er und nickte Ivory ebenfalls zu, als diese wieder an Deck kam, offenbar hatte sie ihre letzte Habe, die noch an Land gewesen war, unter Deck gebracht.
Vormittag
"Sicher", meinte er und blickte zu Ivory, wie Nekele sie genannt hatte. Es war die Frau, die ihm zuvor schon aufgefallen war. Er war wirklich gespannt, wie sie sich an Bord eines Schiffes machen würde, sie sah nicht danach aus, als sei sie schon oft zur See gefahren.
"Ich werde versuchen, ihr ein wenig zu helfen", sagte er und nickte Ivory ebenfalls zu, als diese wieder an Deck kam, offenbar hatte sie ihre letzte Habe, die noch an Land gewesen war, unter Deck gebracht.
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
Auf der India
Vormittag
"Das finde ich eine gute Idee von dir. Je schneller wir als Mannschaft zusammenwachsen, um so besser!", bestätigte Nekele Klaas. Dabei winkte sie Ivory zu, damit sie zu ihnen kam.
Vormittag
"Das finde ich eine gute Idee von dir. Je schneller wir als Mannschaft zusammenwachsen, um so besser!", bestätigte Nekele Klaas. Dabei winkte sie Ivory zu, damit sie zu ihnen kam.
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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John Mors
Am Hafen, l'ancre
Vormittag
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"Scusi?", murmelte der Mann offenbar verwirrt und sah unsicher von Kara zu John.
Italiener, schoss es John durch den kopf. Seine wenigen Brocken Italienisch würden keinesfalls ausreichen, um auch nur den Ansatz eines Gesprächs zu führen. So sprach er ihn zunächst auf Englisch, danach auf Französisch an. Nur bei Letzterem konnte er sich grob mit dem schwarzhaarigen Mann verständigen und nachdem er ein paar Worte gewechselt hatte, wandte er sich an Kara.
"Sein Name ist Antonio und ja, er will anheuern. Allerdings spricht er nur Italienisch und ein paar Brocken Französisch. Das könnte es... schwierig gestalten", sagte er leise zu ihr. Er wusste aus eigener Erfahrung, wie schwer es war, wenn man ständig einen Übersetzer brauchte, um jemandem seine Befehle zu übermitteln. In einer brenzligen Situation konnte das über Sieg oder Niederlage entscheiden. Andererseits wirkte der Mann durchaus wie ein erfahrener und tüchtiger Seemann. Und er hatte das Funkeln in den Augen, dass John von sich selbst zu genau kannte, wenn es einen nach viel zu langem Landaufenthalt wieder aufs offene Meer zog.
John Mors
Am Hafen, l'ancre
Vormittag
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"Scusi?", murmelte der Mann offenbar verwirrt und sah unsicher von Kara zu John.
Italiener, schoss es John durch den kopf. Seine wenigen Brocken Italienisch würden keinesfalls ausreichen, um auch nur den Ansatz eines Gesprächs zu führen. So sprach er ihn zunächst auf Englisch, danach auf Französisch an. Nur bei Letzterem konnte er sich grob mit dem schwarzhaarigen Mann verständigen und nachdem er ein paar Worte gewechselt hatte, wandte er sich an Kara.
"Sein Name ist Antonio und ja, er will anheuern. Allerdings spricht er nur Italienisch und ein paar Brocken Französisch. Das könnte es... schwierig gestalten", sagte er leise zu ihr. Er wusste aus eigener Erfahrung, wie schwer es war, wenn man ständig einen Übersetzer brauchte, um jemandem seine Befehle zu übermitteln. In einer brenzligen Situation konnte das über Sieg oder Niederlage entscheiden. Andererseits wirkte der Mann durchaus wie ein erfahrener und tüchtiger Seemann. Und er hatte das Funkeln in den Augen, dass John von sich selbst zu genau kannte, wenn es einen nach viel zu langem Landaufenthalt wieder aufs offene Meer zog.