Kristiana, 17.04.1530
Re: Kristiana, 17.04.1530
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Am Hafen
Nachmittag
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Franz lächelte.
"Du hast ein viel zu großes Herz und hättest es verdient Nekele", er lächelte sie liebevoll an. Er verstand Thies und Kara von Minute zu Minute besser, dass beide dieses kleine so unschuldige Wesen beschützen wollten.
"Aber wenn das dein Wunsch ist, dann lass mich dir ein Kleid aussuchen, welches du anprobierst, nicht dieses grausam zusammengestückelte Stück Stoff, was die Frau da in der Hand hält."
Am Hafen
Nachmittag
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Franz lächelte.
"Du hast ein viel zu großes Herz und hättest es verdient Nekele", er lächelte sie liebevoll an. Er verstand Thies und Kara von Minute zu Minute besser, dass beide dieses kleine so unschuldige Wesen beschützen wollten.
"Aber wenn das dein Wunsch ist, dann lass mich dir ein Kleid aussuchen, welches du anprobierst, nicht dieses grausam zusammengestückelte Stück Stoff, was die Frau da in der Hand hält."
Zuletzt geändert von vojka am Sa 14. Nov 2009, 20:41, insgesamt 1-mal geändert.
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- Siria
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Re: Kristiana, 17.04.1530
In der Stadt
später Nachmittag
Nekeles Herz sprang höher. Franz schien nicht sauer zu sein, was sie wirklich beruhigte. "Dann bin ich gespannt!" sagte sie lächelnd
später Nachmittag
Nekeles Herz sprang höher. Franz schien nicht sauer zu sein, was sie wirklich beruhigte. "Dann bin ich gespannt!" sagte sie lächelnd
Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. Kurt Tucholsky
Re: Kristiana, 17.04.1530
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Am Hafen
Nachmittag
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Franz lächelete zurück und ging durch die Reihen der ausgestellten Kleider. Er fand ein Kleid, welches wirklich für Nekele gemacht schien.
Es bestand aus einem weißen Unterkleid und einem grünen Überkleid, es hatte einen spitzenbesetzten Stehkragen und einige Stickereien auf dem Kleid, manche Stellen waren mit Silbernen Fäden abgesetzt. Lächelnd nahm er es und ging zu Nekele zurück. "Dies ist wie für dich geschaffen", flüsterte er ihr zu.
das Kleid
Am Hafen
Nachmittag
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Franz lächelete zurück und ging durch die Reihen der ausgestellten Kleider. Er fand ein Kleid, welches wirklich für Nekele gemacht schien.
Es bestand aus einem weißen Unterkleid und einem grünen Überkleid, es hatte einen spitzenbesetzten Stehkragen und einige Stickereien auf dem Kleid, manche Stellen waren mit Silbernen Fäden abgesetzt. Lächelnd nahm er es und ging zu Nekele zurück. "Dies ist wie für dich geschaffen", flüsterte er ihr zu.
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Re: Kristiana, 17.04.1530
In der Stadt
später Nachmittag
Nekele errötete, als Franz mit einem Kleid zurückkam.
"Findest du?" fragte sie leicht ungläubig. Es war beeindruckend und der Stoff fühlte sich so wunderbar zwischen den Fingern an, dass sie sich fast dafür schämte, dass ihre Hände so von der Arbeit zerschunden waren.
"Los, zieh es an!" sagte Franz noch immer lächelnd. Vorsichtig, als wäre das Kleid aus feinsten Porzellan nahm sie es entgegen und ging zur Umkleide. Die Dame betrachtete Nekele argwöhnisch. Sie zog ihre Sachen aus und betrachtete sich erschrocken im Spiegel. Zwei Stichwunden zierten ihren Bauch, ihre Hüftknochen stachen noch sehr hervor. Sie hatte sich schon lange nicht mehr so selber gesehen. Der Anblick betrübte sie. Sie mußte unbedingt wieder zu kräften kommen, so zierlich, gefiehl sie sich nicht.
Der Vorhang wurde beiseite geschoben und Nekele zuckte zusammen. "Ich helfe ihnen, dass schaffen sie nicht selber." sagte die Dame und blickte auf Nekeles Verletzungen. Sie murmelte etwas, was sich wie "Gesinde" anhörte. Nekele wäre gerne gegangen, aber sie hatte nichts weiter an und sie wollte Franz den Gefallen tun und das Kleid tragen.
"Ohne ihr 'Gesinde' wären sie auch nichts. Oder wer kocht für sie, macht die Räume sauber. Nehmen sie sich nicht so wichtig, sie verkaufen nur Kleider. Ihres steht ihnen nicht, ihr Busen fällt ja fast vorne heraus!" entgegnete Nekele und zog sich das Kleid über den Kopf. Die Dame gab einen kleinen Entsetzensschrei von sich und verließ die Umkleide. Nekele hatte sich das Kleid auch selber angezogen und drehte sich zum Spiegel. Es verschlug ihr die Sprache. Es war wirklich unglaublich schön. Um die Hüfte, lag es ein wenig zu lappig, aber das lag an ihrer momentan nicht vorhandenen Figur, aber sonst,es war einfach wundervoll.
"Nekele? Alles in Ordnung?" fragte Franz von draußen. Sie gab keine Antwort, sondern trat durch den Vorhang zu ihm.
später Nachmittag
Nekele errötete, als Franz mit einem Kleid zurückkam.
"Findest du?" fragte sie leicht ungläubig. Es war beeindruckend und der Stoff fühlte sich so wunderbar zwischen den Fingern an, dass sie sich fast dafür schämte, dass ihre Hände so von der Arbeit zerschunden waren.
"Los, zieh es an!" sagte Franz noch immer lächelnd. Vorsichtig, als wäre das Kleid aus feinsten Porzellan nahm sie es entgegen und ging zur Umkleide. Die Dame betrachtete Nekele argwöhnisch. Sie zog ihre Sachen aus und betrachtete sich erschrocken im Spiegel. Zwei Stichwunden zierten ihren Bauch, ihre Hüftknochen stachen noch sehr hervor. Sie hatte sich schon lange nicht mehr so selber gesehen. Der Anblick betrübte sie. Sie mußte unbedingt wieder zu kräften kommen, so zierlich, gefiehl sie sich nicht.
Der Vorhang wurde beiseite geschoben und Nekele zuckte zusammen. "Ich helfe ihnen, dass schaffen sie nicht selber." sagte die Dame und blickte auf Nekeles Verletzungen. Sie murmelte etwas, was sich wie "Gesinde" anhörte. Nekele wäre gerne gegangen, aber sie hatte nichts weiter an und sie wollte Franz den Gefallen tun und das Kleid tragen.
"Ohne ihr 'Gesinde' wären sie auch nichts. Oder wer kocht für sie, macht die Räume sauber. Nehmen sie sich nicht so wichtig, sie verkaufen nur Kleider. Ihres steht ihnen nicht, ihr Busen fällt ja fast vorne heraus!" entgegnete Nekele und zog sich das Kleid über den Kopf. Die Dame gab einen kleinen Entsetzensschrei von sich und verließ die Umkleide. Nekele hatte sich das Kleid auch selber angezogen und drehte sich zum Spiegel. Es verschlug ihr die Sprache. Es war wirklich unglaublich schön. Um die Hüfte, lag es ein wenig zu lappig, aber das lag an ihrer momentan nicht vorhandenen Figur, aber sonst,es war einfach wundervoll.
"Nekele? Alles in Ordnung?" fragte Franz von draußen. Sie gab keine Antwort, sondern trat durch den Vorhang zu ihm.
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Re: Kristiana, 17.04.1530
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in der Stadt
später Nachmittag
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Franz verschlug es den Atem, als er Nekele in dem Kleid erblickte und war fast enttäuscht, dass er zugesagt hatte, das Geld zu spenden anstatt des Kleides zu kaufen. Sein Herz schlug ein paar Takte schneller.
"MyLady", sprach er leise, nahm ihre Hand und drehte sie einmal um ihre eigene Achse. "Erlauben sie es mir, ihnen zu sagen, dass sie einfach nur fantastisch aussehen." Seine Augen strahlten bei dem Anblick, welchen Nekele bot.
in der Stadt
später Nachmittag
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Franz verschlug es den Atem, als er Nekele in dem Kleid erblickte und war fast enttäuscht, dass er zugesagt hatte, das Geld zu spenden anstatt des Kleides zu kaufen. Sein Herz schlug ein paar Takte schneller.
"MyLady", sprach er leise, nahm ihre Hand und drehte sie einmal um ihre eigene Achse. "Erlauben sie es mir, ihnen zu sagen, dass sie einfach nur fantastisch aussehen." Seine Augen strahlten bei dem Anblick, welchen Nekele bot.
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Re: Kristiana, 17.04.1530
in der Stadt
später Nachmittag
Nekele lachte von Herzen und machte einen kleinen Knicks. "Danke" sagte sie verlegen und merkte, dass sie erötete. Das Kleid fühlte sich gut auf ihrer Haut an, das Grinsen in ihrem Gesicht, wollte einfach nicht enden. Sie betrachtete sich nochmals im Spiegel. Wie in einem Märchen. Aschenputtel. Schön, wirklich schön.
Sie blickte noch mal Franz an, der ebenfalls ein breites Grinsen auf den Lippen hatte. "Danke!" sagte Nekele glücklich, ging zur Umkleide und zog es ohne Wehmut wieder aus. Sie war glücklich. Sie hätte nie gedacht, ein Mal so ein Kleid tragen zu dürfen. Aber nun war es gut und sie war gar nicht traurig, es nicht zu behalten. Sie würde in diesem Kleid kaum ein Segeln flicken oder gar an einem Überfall teilnehmen können. Sie war einfach nur glücklich, es mal angehabt zu haben.
In ihren normalen Klamotten betrachtete sie sich noch mal im Spiegel. DAS war sie. Das Kleid war schön, aber das war sie nicht und dies machte sie ebenfalls glücklich. Sie wußte, dass sie aufs Meer gehörte oder zumindest ans Meer. Ein Kleid machte sie nicht aus, aber diese Erfahrung machen zu können, dafür war sie Franz dankbar.
Sie trat wieder hinaus. "Danke, Franz. Du hast mir gerade mehr gegeben, als du ahnst. Laß uns spenden gehen!"
später Nachmittag
Nekele lachte von Herzen und machte einen kleinen Knicks. "Danke" sagte sie verlegen und merkte, dass sie erötete. Das Kleid fühlte sich gut auf ihrer Haut an, das Grinsen in ihrem Gesicht, wollte einfach nicht enden. Sie betrachtete sich nochmals im Spiegel. Wie in einem Märchen. Aschenputtel. Schön, wirklich schön.
Sie blickte noch mal Franz an, der ebenfalls ein breites Grinsen auf den Lippen hatte. "Danke!" sagte Nekele glücklich, ging zur Umkleide und zog es ohne Wehmut wieder aus. Sie war glücklich. Sie hätte nie gedacht, ein Mal so ein Kleid tragen zu dürfen. Aber nun war es gut und sie war gar nicht traurig, es nicht zu behalten. Sie würde in diesem Kleid kaum ein Segeln flicken oder gar an einem Überfall teilnehmen können. Sie war einfach nur glücklich, es mal angehabt zu haben.
In ihren normalen Klamotten betrachtete sie sich noch mal im Spiegel. DAS war sie. Das Kleid war schön, aber das war sie nicht und dies machte sie ebenfalls glücklich. Sie wußte, dass sie aufs Meer gehörte oder zumindest ans Meer. Ein Kleid machte sie nicht aus, aber diese Erfahrung machen zu können, dafür war sie Franz dankbar.
Sie trat wieder hinaus. "Danke, Franz. Du hast mir gerade mehr gegeben, als du ahnst. Laß uns spenden gehen!"
Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. Kurt Tucholsky
Re: Kristiana, 17.04.1530
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in der Stadt
später Nachmittag
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Franz lächelte Nekele entgegen, als diese wieder aus der Umkleide trat. Entschuldigend sah er als Nekele sagte, sie wolle gehen zu dem Besitzer des Ladens. "Es tut mir leid, werter Herr, aber die Dame wünscht sich eher Menschen einen Gefallen zu tun, als sich selbst und was wäre ich für ein Gentelman, wenn ich einer Frau einen solchen Wunsch abschlage?", damit schnappte er sich wieder Nekeles Hand und verließ den Laden. Die Beleidigungen, die ihnen hinterher gerufen wurden, ignorierte er einfach.
"Es freut mich, dass ich dir eine kleine Freude machen konnte, lass uns nun zum Waisenhaus gehen, Schwester Marthine freut sich sicherlich, wenn wir kommen und wenn ich mich von ihr verabschiede", sagte er und schlug den Weg in Richtung des Waisenhauses ein. Eigentlich wollte er nicht noch einmal dorthin gehen, weil er Abschiede einfach nicht mochte.
in der Stadt
später Nachmittag
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Franz lächelte Nekele entgegen, als diese wieder aus der Umkleide trat. Entschuldigend sah er als Nekele sagte, sie wolle gehen zu dem Besitzer des Ladens. "Es tut mir leid, werter Herr, aber die Dame wünscht sich eher Menschen einen Gefallen zu tun, als sich selbst und was wäre ich für ein Gentelman, wenn ich einer Frau einen solchen Wunsch abschlage?", damit schnappte er sich wieder Nekeles Hand und verließ den Laden. Die Beleidigungen, die ihnen hinterher gerufen wurden, ignorierte er einfach.
"Es freut mich, dass ich dir eine kleine Freude machen konnte, lass uns nun zum Waisenhaus gehen, Schwester Marthine freut sich sicherlich, wenn wir kommen und wenn ich mich von ihr verabschiede", sagte er und schlug den Weg in Richtung des Waisenhauses ein. Eigentlich wollte er nicht noch einmal dorthin gehen, weil er Abschiede einfach nicht mochte.
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Re: Kristiana, 17.04.1530
in der Stadt
später Nachmittag
"Du kennst das Waisenhaus? Woher?" fragte Nekele neugierig. Sie war noch immer heiter und obwohl Wolken aufgezogen waren, schien für sie die Sonne
später Nachmittag
"Du kennst das Waisenhaus? Woher?" fragte Nekele neugierig. Sie war noch immer heiter und obwohl Wolken aufgezogen waren, schien für sie die Sonne
Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. Kurt Tucholsky
Re: Kristiana, 17.04.1530
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in der Stadt
später Nachmittag
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Franz lachte über den Eifer von Nekele. "Ich kurz nach meiner Ankunft mit Schwester Marthine zusammen gestoßen, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin in sie hinein gelaufen", sagte er und dachte an diesen Tag. "Sie hat mich ängstlich angesehen und gesagt sie hätte nichts, was sich lohnen würde zu stehlen und ich meinte, dass man dies ändern müsse und hab ihr eine Goldmünze in die Hand gesteckt. Von da an, bin ich ab und an zu ihr und den Kindern gegangen. Und vor drei Wochen habe ich Osterhase gespielt", meinte er grinsend.
in der Stadt
später Nachmittag
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Franz lachte über den Eifer von Nekele. "Ich kurz nach meiner Ankunft mit Schwester Marthine zusammen gestoßen, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin in sie hinein gelaufen", sagte er und dachte an diesen Tag. "Sie hat mich ängstlich angesehen und gesagt sie hätte nichts, was sich lohnen würde zu stehlen und ich meinte, dass man dies ändern müsse und hab ihr eine Goldmünze in die Hand gesteckt. Von da an, bin ich ab und an zu ihr und den Kindern gegangen. Und vor drei Wochen habe ich Osterhase gespielt", meinte er grinsend.
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Re: Kristiana, 17.04.1530
in der Stadt
später Nachmittag
"Du?" fragte Nekele ungläubig und lachte dabei. Sie war beeindruckt von Franz. Sie hat noch keinen Mann kennen gelernt, der sich so um andere sorgte.
"Es gibt nicht viele Männer wie dich. Das du dich so kümmerst, finde ich wirklich toll." sagte sie ernster.
Sie hatten mittlerweile das Waisenhaus erreicht.
später Nachmittag
"Du?" fragte Nekele ungläubig und lachte dabei. Sie war beeindruckt von Franz. Sie hat noch keinen Mann kennen gelernt, der sich so um andere sorgte.
"Es gibt nicht viele Männer wie dich. Das du dich so kümmerst, finde ich wirklich toll." sagte sie ernster.
Sie hatten mittlerweile das Waisenhaus erreicht.
Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. Kurt Tucholsky