(A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Außerhalb der Stadt unterwegs
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Cassiopeia
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von Cassiopeia »

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Liara
10. Oktober 712
Abend
Grenzwald
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Liara lächelte leicht. "Insekt müsste man sein, mh? Aber wir werden den Weg schon finden, in diesem Falle weißt du wohl weit mehr über den Wald als ich." Du hast dich ja lieber hinter den dicken Mauern des Palastes verkrochen, sprach eine giftige Stimme, die Liara versuchte zu verscheuchen.
"Lass uns das Geschirr abwaschen und dann zum Schlafen legen, desto früher kommen wir morgen hoch."
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vojka
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von vojka »

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Rymel
10. Oktober 712
Abend
Grenzwald
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Rymel nickte, erhob sich und reichte Liara seinen Teller und sein Besteck. „Wäscht du ab? Dann bereite ich die Lager vor“, sagte er und ging zu den Pferden um ihre Decken zu holen und die Lager vor zubreiten.
Ehe er Liaras Lager richtete, bat er die Insekten in der Umgebung die junge Frau in Ruhe zu lassen und war froh und dankbar, als sie dies versprachen.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Cassiopeia
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von Cassiopeia »

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Liara
10. Oktober 712
Abend
Grenzwald
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Liara ging zu einem kleinen Bach in der Nähe und wusch das Geschirr so sauber wie möglich. Sie schüttelte es trocken und kehrte dann zum Lager zurück, wo sie das Geschirr neben der Feuerstelle stapelte.
"Danke dir für das Vorbereiten", sagte sie und legte sich sogleich so bequem wie möglich unter ihre Decke und gähnte. "Dann hab eine gute Nacht und schöne Träume, bis morgen."
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vojka
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von vojka »

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Rymel
10. Oktober 712
Abend
Grenzwald
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„Die wünsche ich dir auch“, sagte Rymel lächelnd, bat Sura noch aufzupassen und ihn zu wecken, wenn etwas war und legte sich schließlich ebenfalls schlafen.
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Cassiopeia
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von Cassiopeia »

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Liara
11. Oktober 712
Morgen
Grenzwald
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Der nächste Tag begann früh und nach einem kurzen, aber kräftigenden Frühstück stiegen sie wieder in die Sättel ihrer Pferde. Liara hielt sich etwas zurück, sie würde aber Rymel folgen. "Kannst du den kleinen Wolf rufen?", fragte sie überlegend. "Das wäre sicher nicht verkehrt, während wir unterwegs sind. Vielleicht ist er in einen alten Brunnenschacht oder ähnliches gefallen, da kommt keiner wieder heraus, erst recht kein Wolf." Das arme Junge tat ihr leid und der traurige Vater ebenfalls.
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vojka
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von vojka »

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Rymel
10. Oktober 712
Abend
Grenzwald
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„Ich könnte es versuchen, würde dann allerdings auch die anderen Wölfe anlocken. Ich weiß ungefähr aus welcher Richtung die Rufe gestern Abend kamen und der Vater wusste ja, wo sein Sohn verschwunden war. Ich wollte deshalb in die Richtung reiten, aus der die Rufe kamen und dann wollte ich weiter sehen“, sagte er zu Liara und schenkte ihr ein kleines, aber überaus dankbares Lächeln, dass sie ihm half. Immerhin hatten sie eigentlich eine ganz andere Aufgabe zu erledigen.
„Ich hoffe das ist für dich in Ordnung?“
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von Cassiopeia »

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Liara
11. Oktober 712
Morgen
Grenzwald
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Liara nickte. "Natürlich ist es das. Das hier ist dein Hauptgebiet und ich stehe nur helfend zur Seite, wenn ich kann", sagte Liara und sah sich dennoch um. Sie mussten schließlich weiterhin vorsichtig sein, es konnte überall gefährlich sein. Liara wurde mehr und mehr bewusst, wie sehr sie sich hinter den bewachten Mauern des Palastes versteckt hatte die letzten Jahre. Hier draußen hatte sie diese Mauern nicht, was sie ein klein wenig beunruhigte angesichts dessen, dass sie auf dem Wege zu Keltor waren.
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von vojka »

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Rymel
11. Oktober 712
Morgen
Grenzwald
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Rymel ritt langsam. Einerseits, weil er auf die Geräusche in der Umgebung achtete, andererseits, weil der Wald immer dichter wurde und so ein weiter kommen schwieriger machte. Irgendwann, es musste langsam auf den Mittag zu gehen stieg er schließlich vom Rücken seines Hengstes um ihn am Zügel weiter zu führen.
„Wir müssten gleich da sein“, sagte er zu Liara und drückte einen Ast zur Seite, damit sein Pferd ungehindert passieren konnte.
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Cassiopeia
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von Cassiopeia »

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Liara
11. Oktober 712
Morgen
Grenzwald
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Liara fühlte sich eingeengt in diesem Wald. Der Grenzwald war riesig und doch war sie die Weiten um Ardakan gewöhnt, die endlosen Landstriche bis zum Meer. Hier gab es nur Bäume, dunstiges Licht und klamme Feuchtigkeit. Der stetige Geruch nach Moos und Blättern und Erde wollte einfach nicht weichen und mehr als ein paar Meter konnte sie kaum sehen. Bäume, Sträucher, Unterholz, selbst der Himmel schien hier kaum zu existieren. Nur ein braunes Blätterdach, welches beständig raschelte.
Dennoch folgte sie Rymel, allein schon aus der Angst heraus nicht zu wissen, wo sie sonst hinsollte. Er war ein Mensch der Natur und wenn er sich verlief, fragte er die Tiere oder Vögel. Sie wäre hier komplett verloren.
"Hast du etwas gefunden?", fragte sei daher leise, als auch sie abstieg und sich etwas neugierig umsah.
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von vojka »

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Rymel
11. Oktober 712
Morgen
Grenzwald
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„Noch nicht. Aber nein paar Meter weiter ist die Lichtung, an welcher sich die Wölfe in der Nacht getroffen haben. Dort können wir auch eine kleine Rast einlegen, ehe wir uns genauer umsehen“, schlug er vor und duckte sich unter einem tiefhängendem Ast hindurch.
„Ich liebe diesen Ort“, meinte er lächelnd. Hier war soviel leben und er selbst fühlte sich hier auch einfach nur lebendig und froh.
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