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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Fr 16. Jul 2010, 13:41
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
auf Svínoy / Vivis Haus
Dienstagnacht, 30.08.2010
03:59 Uhr
Leevke zwang sich, duch zu atmen, sicherheitshalber nahm Vivi ihr das Glas wieder ab. Was, wenn sie es nicht schaffte? Wenn sie versagte, den Kampf verlor und der Sucht wieder erlag? Sie wollte Vivi nicht enttäuschen, wollte nicht wieder fort geschickt werden und war plötzlich froh, keine Rauschtränke genommen zu haben.
Sie sollte Vivi weg schicken, sie war es doch gar nicht wert, dass man sich um sie kümmerte... oder sollte sie selber gehen?
Zaghaft wanderte ihr Blick zur Tür, es wären nur wenige Schritte...
Aber sie wusste, sie würde nicht bei der Haustür anhalten, sie würde weiter gehen in den Keller...
Sie wimmerte leise, ertappte sich dabei, wie ihr Fuß sich über die Bettkante schlich, zog ihn wieder zurück. Dort unten war alles, was sie brauchte...
Nein, sie durfte nicht... sie hatte Vivi doch versprochen, clean zu werden, oder?
"Und wenn... ich es nicht schaffe?", fragte sie leise, sank zurück in die Kissen, die eingeweide noch immer verkrampft, so schmerzhaft verlangten sie nach mehr, was ihnen jedoch verwehrt blieb. Als Vivi ihre Schulter berühren wollte, schüttelte sie sie ab, selbst diese Berührung tat weh, sie strampelte die Decke weg, sie war so schwer, so drückend mit einem Mal. Seit wann war sie so empfindlich? Doch jede Berührung schmerzte, selbst die des Bettes unter ihr.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Fr 16. Jul 2010, 13:53
von vojka
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
04:03 Uhr
Vivi schloss wieder einmal einen Moment die Augen. Es tat so verdammt weh zu sehen, wie schlecht es Leevke ging, es ihr scheinbar von Minute zu Minute schlechter ging und sie sich immer mehr unter den Schmerzen wand. Vivi musste sich beherrschen, nicht sofort in den Keller und in ihr Labor zu rennen um ihr einen schmerzstillenden Trank zu holen, aber das durfte sie nicht. Sie musste das Ganze ohne die Hilfe von Tränken durchstehen.
„Du wirst es schaffen, wenn du es willst und wenn du mich lässt, werde ich dir dabei helfen“, sagte sie leise und lächelte weiterhin, auch wenn es ihr immer schwerer fiel, so wollte sie Leevke dadurch etwas aufmuntern.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Fr 16. Jul 2010, 14:20
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
auf Svínoy / Vivis Haus
Donnerstag, 02.09.2010
10:17 Uhr
Leevke erwachte. Sie fühlte sich leer, ausgezehrt. Ihre Gedanken kreisten nur um die Tränke, verschiedene Farben und Formen der Glasphiolen, die Gerüche, die sie meinte, direkt in ihrer Nase zu riechen, spürte die Flüssigkeiten geradezu auf ihrer Zunge.
Die Tränke verfolgten sie in ihre Träume, ließen sie auch tagsüber nicht los.
Doch sie musste widerstehen, rief sich immer wieder in Erinnerung, was Vivi alles in den Tränken gefunden hatte, was für giftige Zutaten, listete sich alles immer wieder im Kopf auf. Genau, wie die Organschädigungen, die Nebenwirkungen, wiederholte alles zwanghaft im Kopf, immer wieder, um dem zu widerstehen.
Vorsichtig stand sie auf, sie musste dringend duschen, fühlte sich wie zernknautscht und irgendwie stinkend von zu viel Schweiß. Ihre Beine zitterten, sie musste langsam gehen, fühlte sich noch geschwächter als an dem Tag, an dem sie hier angekommen war. Wann war das gewesen? Vor einer Woche? Sie wusste es nicht. Es schien eine Ewigkeit her zu sein.
Erst jetzt merkte sie, dass Vivi ihr ein paar Klamotten heraus gelegt hatte, dankbar lächelte sie, obwohl es niemand sah. Vorsichtig trug sie die Sachen auf beiden Armen zur Tür, wo sie diese umständlich öffnete und lauschte. Es war ihr noch immer etwas unbehaglich, in einem fremden Haus herum zu laufen, so beeilte sie sich, ins Bad zu kommen und schloss die Tür wieder, atmete tief durch.
Langsam entkleidete sie sich, ohne in den Spiegel zu blicken und stieg dann in die Dusche, hoffte, ihr würde darin nicht schwindelig werden. Als sie dann endlich unter dem warmen Strahl stand, atmete sie erleichtert auf, das war doch gar nicht so schwer gewesen.
Schließlich war sie geduscht und hatte gewaschene Haare, steckte in frischen Klamotten und hatte ein Handtuch auf dem Kopf, damit ihr Pullover am Rücken trocken blieb.
Schnell legte sie die dreckigen Klamotten in den Wäschebehälter im Bad und stieg dann vorsichtig, immer eine Hand am Geländer, die Treppe hinunter. Ob Vivi etwas zum Frühstücken für sie hatte?
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Fr 16. Jul 2010, 14:45
von vojka
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Donnerstag, 02.09.2010
10:19 Uhr
Die letzten Tage waren hart gewesen, aber von jetzt an konnte es wirklich nur besser werden. Zumindest den körperlichen Entzug hatte Leevke hinter sich und Vivi war mehr als erleichtert. Nun kam aber der fast noch schwerere Teil, der psychische Entzug. Aber bisher schlug Leevke sich wirklich gut. Man sah ihren Blicken zwar an, dass sie Tränke haben wollte und mindestens einmal am Tag bettelte sie auch nach ihnen, aber sie blieb dabei ruhig und das war selten. Hoffentlich würde das so bleiben.
Plötzlich sagte ihr ihr Armband, dass Leevke das Zimmer verließ und Vivi lauschte was de Holländerin tat, hörte, wie sie im Bad verschwand und kurz darauf auch das Rauschen des Wassers.
Sie atmete einen Moment tief durch und trat an das Küchenfenster, was offen stand und sah in den Garten hinaus, wo Ayden unter Aufsicht von Jente und Svante spielte. Die beiden Tiere waren wirklich die besten Babysitter die man sich wünschen konnte. Lächelnd wandte Vivi sich ab und bereitete Leevke ein kleines, leichtes Frühstück zu. Vielleicht würde sie sich ja heute sogar wieder aus ihrem Zimmer trauen? Wer wusste das schon, sie hoffte es jedenfalls. Plötzlich stand Ayden im Zimmer. „Mum, kannst du mir was zu trinken geben?“, wollte er wissen. „Natürlich mein Schatz. Spielst du denn schön draußen“, fragte sie, während sie ihm eine Saftschorle vor ihn auf den Tisch stellte.
Ayden nickte begeistert. „Ja, Schaukeln ist toll“, sagte er und wurde dann ruhiger, sah Vivi einen Moment nachdenklich an. „Mum? Was hat Leevke? Wird sie bald wieder gesund?“
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Sa 17. Jul 2010, 17:03
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
auf Svínoy / Vivis Haus
Donnerstag, 02.09.2010
10:39 Uhr
Nach einer halben Ewigkeit, so schien es ihrm kam sie am unteren Ende der Treppe an, zögerte. Weiter hinten war der Eingang in den Keller... abrupt riss sie sich von dem Gedanken los heftete ihren Blick auf die Küchentür, die leicht offen stand, als sie Aydens Stimme hörte.
"Was hat Leevke? Wird sie bald wieder gesund?", fragte er leise, Leevke hielt den Atem an, ihr Herz klopfte plötzlich ganz schnell.
Doch dann entdeckte Vivi selbst sie, wie sie im Türrahmen stand, vorsichtig trat sie ein, setzte sich auf einen Stuhl und sah Ayden an, versuchte ein Lächeln.
"Weißt du, Ayden, ich war... lange krank, aber es geht mir schon viel besser", sagte sie mit seltsam belegter Stimme.
"Warum warst du krank?", fragte Ayden leise und hielt sich am Pullover seiner Mutter fest, nicht sicher, ob er diese Frage stellen durfte.
Leevkes Herz raste, doch Ayden schien aufrichtig besorgt, dass Leevke beinahe wieder Tränen in den Augen hatte, dass so ein kleiner Mann sich solche Sorgen um sie machte. Es war ja fast peinlich, wie rührselig sie war, seit sie hier war...
"Ich...", sie schluckte etwas, sah, dass Vivi etwas sagen wollte und kam ihr zuvor. "Ich war... so etwas wie vergiftet, weißt du? Und jetzt muss das Gift wieder aus meinem Körper heraus, deswegen... ging es mir die letzten Tage nicht gut. Aber es geht mit jedem Tag besser."
Unsicher sah sie Vivi an, war die Antwort in Ordnung gewesen? Etwas verlegen wischte sie sich über die Augen, wollte nicht vor Ayden in Tränen ausbrechen, obwohl sie ihnen am liebsten freien Lauf gelassen hätte, es tat so weh und gut zugleich. Und auch, wenn sie es nur einem fünfjährigen Jungen erklärt hatte, hatte sie es ausgesprochen... zwar etwas verdeckt, aber es war auch nicht ganz gelogen gewesen. Und irgendwie war sie stolz darauf...
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Sa 17. Jul 2010, 17:03
von vojka
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Donnerstag, 02.09.2010
10:41 Uhr
Vivi nickte lächelnd. Es war schön, dass Leevke es selbst erzählt hatte. Sie ging auf Ayden zu, der Leevke nun wieder lächelnd ansah und sein Glas mittlerweile ausgetrunken hatte.
„Schatz, was hältst du davon, wenn du noch etwas draußen spielen gehst und Leevke in Ruhe etwas essen lässt. Sie muss doch wieder zu Kräften kommen und vielleicht hat Leevke ja nachher Leevke nachher Lust mit uns an den Strand zu gehen. Es ist heute so ein warmer Tag, vielleicht kannst du noch etwas baden?“, sagte sie und gab ihm einen Kuss.
„Super“, rief er und sprang von seinem Stuhl auf und lief zu Tür hinaus. Kurz bevor er das Haus verlassen hatte, rief sie ihm noch hinterher. „Aber denkt dran, nur wenn es Leevke etwas besser geht.“
Sie schüttelte den Kopf. Ayden war so voller Energie und Lebensfreude. Es war einfach schön das zu sehen.
„Ich bin übrigens stolz auf dich. Ich mein, dass du Ayden gesagt hast, was los ist, dass du es ausgesprochen hast“, meinte sie und lächelte Leevke einfach nur an. Sie konnte einfach nicht anders. „Ich hoffe du hast Hunger, ich hab dir etwas zum Frühstück gemacht“, sagte sie und stellte nun alles auf den Tisch. Auch eine große Tasse heiße Schokolade war darunter und Vivi hoffte, dass Leevke etwas mehr aß als in den letzten Tagen, wo diese kaum etwas zu sich genommen hatte.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Sa 17. Jul 2010, 17:23
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
auf Svínoy / Vivis Haus
Donnerstag, 02.09.2010
10:43 Uhr
Gerührt sah Leevke Ayden hinter her und blickte dann erst unsicher, dann strahlend zu Vivi. Sie war wirklich stolz auf sie? Wieder musste sie sich Tränen aus den Augen wischen, setzte sich dann aber richtig an den Tisch und griff auf atmend zu der warmen Schokolade, sah Vivi dankbar an.
"Mh, das ist ist super, danke dir, ich denke, ich... versuche es einfach mit Essen", sagte sie, obwohl ihre Gedanken noch ganz bei dem waren, was sie gerade Ayden erzählt hatte. Vergiftet... fragend sah sie die Heilerin nun an.
"Meinst du... was meinst du, wie lange es noch dauert? Die Vergiftungs- und Entzugserscheinungen meine ich, ich hab noch nicht das Gefühl, dass es vorbei ist und ich hab... etwas Angst...", gestand sie und nahm vorsichtig einen Schluck von dem dunklen, köstlich schmeckendem, Getränk. Dann musterte sie den Tisch, schon wieder so viel Auswahl, wie sollte sie sich denn da entscheiden? Zögerlich nahm sie eine Scheibe Brot und bestrich sie mit Quark und legte noch etwas Gurke obenauf und biss genüsslich hinein.
"Mh, ich hatte ganz vergessen, wie gut so etwas schmecken kann... kann es sein, dass ich wieder mehr schmecke? Oder ist das Einbildung?", fragte sie und sah auf das Brot, während sie gewissenhaft kaute und dann schluckte. Dann wurde sie rot, als ihr bewusst wurde, dass sie mit vollem Mund gesprochen hatte, doch Vivi lächelte einfach und Ayden war ein Glück nicht in der Nähe.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Sa 17. Jul 2010, 17:32
von vojka
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Donnerstag, 02.09.2010
10:45 Uhr
Vivi überlegte einen Moment. „Es ist schwer zu sagen, wie lange so ein Entzug dauert. Es hängt zum einen davon ab, wie oft man die süchtig machenden Dinge genommen hat und auf der anderen Seite die Menge. In der Regel aber nicht länger als eine Woche. Wobei das nur der körperliche Entzug ist. Der Drang Tränke zu nehmen wird noch da sein, weshalb man eine Psychotherapie im Anschluss machen sollte“, sagte sie vorsichtig, wusste nicht wie Leevke darauf reagieren würde, aber es war wichtig, dass sie auch dies tat um wirklich und endgültig von den Tränken weg zu kommen. „Diese Therapie kann man entweder Stationär oder Ambulant machen“, fügte sie noch hinzu und redete schnell weiter um auch Leevkes andere Fragen zu beantworten, wollte für den Moment nicht daran denken, dass Leevke das ablehnen könnte und dann vielleicht doch noch rückfällig wird das wäre das letzte, was sie wollte.
„Wie lange der Entzug bei dir noch dauert, kann ich nur schätzen. Aber ich merke auch, dass deine Krämpfe weniger werden, ebenso das Zittern etwas abnimmt. Aber ich denke zwei Tage wirst du es noch spüren, danach wird es mehr unterschwellig sein. Und was den Geschmack angeht. Das kann ich dir nicht sagen, ob der dadurch wieder besser wird. Es kann aber sein. Es kann aber auch einfach die Lust am Essen sein, die wieder kommt. Dass Essen nicht bloß ein Zwang ist um am Leben zu bleiben.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Sa 17. Jul 2010, 17:43
von Cassiopeia
Leevke van der Zon
auf Svínoy / Vivis Haus
Donnerstag, 02.09.2010
10:47 Uhr
Leevke hörte kurz mit dem Kauen auf. Psychotherapie? Erschrocken sah sie Vivi an, sie sollte sich einem fremden Menschen anvertrauen? Was dachte Vivi denn, weshalb sie zu ihr gekommen war und nicht zu irgendeinem Heiler gegangen war?
Fast hätte sie etwas dagegen gesagt, das würde sie garantiert nicht tun!
Doch dann sprach Vivi wieder von dem weiteren Verlauf, dass es besser werden würde und Leevke atmete tief durch, sah Vivi aber nicht mehr in die Augen. Ihr Herz klopfte schnell und sie versuchte, sich auf ihr Brot zu konzentrieren, was ihr plötzlich ungeheuer schwer fiel.
Schließlich gab sie es auf und legte das Brot zutück auf den Teller.
"Vergiss es", sagte mit leiser Stimme, sprach schnell weiter, als Vivi etwas sagen wollte. "Ich werde mich nicht einem völlig Fremden anvertrauen, der mir erklärt, wie kaputt ich bin, das weiß ich selbst!"
Sie sollte aufstehen und gehen... aber sie blieb sitzen, als in ihr ein leises Gefühl aufkroch, dass Vivi Recht hatte. Und ja, vielleicht hatte sie das, aber ihre Angst war größer, die Angst vor Vertrauen und Auslieferung an jemanden, den sie gar nicht kannte. Nein, das konnte sie nicht, das würde sie nicht tun.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Verfasst: Sa 17. Jul 2010, 18:04
von vojka
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Donnerstag, 02.09.2010
10:49 Uhr
Vivi seufzte. Sie hatte es geahnt, dass Leevke so reagieren würde. Sie atmete noch einmal tief durch und setzte sich Leevke gegenüber. Ihren Becher mit Tee drehte sie gedankenverloren in ihren Händen, während sie überlegte, wie sie das folgende am besten ausdrücken konnte.
„Leevke, ich weiß, wie schwer das ist, aber ich kann dir dabei nicht wirklich helfen. Ich hab keine Ahnung, wie man mit psychischen Problemen anderer umgeht, wie man ihnen dabei helfen kann. Ich kann körperliche Leiden heilen, aber keine seelischen. Aber ich werde dir so gut ich kann helfen, dir zur Seite stehen, wenn du es möchtest. Aber du musst mit jemandem reden, der dir wirklich helfen kann“, sagte sie und atmete noch einmal tief durch.
„In dem Krankenhaus in dem ich arbeite gibt es jemanden, der sich mit so etwas aus kennt und der dir helfen kann. Sie ist zwar eine Muggel, allerdings mit einem Zauberer verheiratet, kennt also die magische Welt. Du solltest es zumindest ernsthaft versuchen und wie gesagt, ich helfe dir dabei auch. Vielleicht kann Kaja dir helfen. Sie ist wirklich lieb und nett, bitte versuche es wenigstens“, sagte sie und klang dabei schon fast als würde sie betteln. Kaja war aber auch wirklich eine Frau, mit der man sich einfach verstehen musste, außerdem war sie nicht viel älter als Leevke und sie sie selbst. Aber sie wusste, sie konnte Leevke nicht zwingen, sie musste es selbst machen.