Re: 1. Das Fest der Könige
Verfasst: Fr 20. Nov 2020, 21:47
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Khori & NPC
Daalor, Ascalon
Sommer 3340
Mittag
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Der Schneider warf Narriel einen verschwörerischen Blick zu und zwinkerte zustimmend lächelnd, als sie ihr Decolleté aufreizend vertiefte, wie es gerade noch löblich war. Die Dame erwies Geschmack und Stil und würde mit diesem Kleid sicher die erwünschten Blicke auf sich ziehen.
"Oh, Madame", sagte er etwas theatralisch, "absolut jede Dame und jeder Herr verdienen es zum Königsfest umwerfend auszusehen. Eine Menge Arbeit, gewiss, sie erfüllt mich so! Ihr werdet keinen besseren Schneider in der Stadt finden und niemand kann es Euch binnen zwei Tagen fertigen", eröffnete er die Verhandlungen um Zeit und Preis. Offenbar war der Begleiter der Bezahler und so wandte sich Dyror dem edlen Herrn zu. Eine ganze Weile verhandelten sie, bis sie schließlich auf einen annehmbaren Preis für die kurze Zeit einigten und Dyror ihnen noch einen halben Tag entgegen gekommen war.
Strahlend verneigte er sich leicht, wieder ganz der Dienstleister. "Ich bin geehrt, Euch als Kundschaft zu haben, Madame, mein Herr. Ich freue mich, Euch übermorgen zur Mittagsstunde hier zu begrüßen. Gehabt Euch wohl bis dahin!", verabschiedete er sie mit einem strahlenden Lächeln.
Julien konnte sich gerade noch davon abhalten mit den Zähnen zu knirschen. Das Kleid würde das Geld wert sein müssen!
Dennoch nahm er Narriels Arm als sie die Schneiderei verließen und wieder auf die belebte Straße traten.
"Gehen wir zurück?", fragte er, andererseits gab es hier viel Interessantes zu sehen. Eine Stadt wie Ascalon sahen sie nicht alle Tage und Narriel sollte ihr neues Zuhause kennen wenn sie am Hof angenommen werden wollte.
"Vier Taler", kam der Lederhändler der Sklavin immerhin um einen Taler entgegen. "Und ich gebe die Lederpflege dazu", machte er ein neues Angebot, das etwas versöhnlicher war.
"Für Euch", wandte er sich an den Kunden, der das Ziegenlederband haben wollte, "soll das Band für zwei Silber Euch gehören. Was sagt Ihr?"
"Oh, gehen ist jetzt genau richtig!", entkam es Khori beinahe erleichtert. "Habt Ihr ein bestimmtes Ziel?", fragte sie zögernd, Phyleira schien wenig begeistert von einem Stadtbesuch zu sein, doch leider gab es an diesen Tag in Ascalon nirgendwo einen ruhigen Platz, da waren sie vermutlich in den Gärten des Gasthofes noch am beschaulichsten aufgehoben.
Khori & NPC
Daalor, Ascalon
Sommer 3340
Mittag
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Der Schneider warf Narriel einen verschwörerischen Blick zu und zwinkerte zustimmend lächelnd, als sie ihr Decolleté aufreizend vertiefte, wie es gerade noch löblich war. Die Dame erwies Geschmack und Stil und würde mit diesem Kleid sicher die erwünschten Blicke auf sich ziehen.
"Oh, Madame", sagte er etwas theatralisch, "absolut jede Dame und jeder Herr verdienen es zum Königsfest umwerfend auszusehen. Eine Menge Arbeit, gewiss, sie erfüllt mich so! Ihr werdet keinen besseren Schneider in der Stadt finden und niemand kann es Euch binnen zwei Tagen fertigen", eröffnete er die Verhandlungen um Zeit und Preis. Offenbar war der Begleiter der Bezahler und so wandte sich Dyror dem edlen Herrn zu. Eine ganze Weile verhandelten sie, bis sie schließlich auf einen annehmbaren Preis für die kurze Zeit einigten und Dyror ihnen noch einen halben Tag entgegen gekommen war.
Strahlend verneigte er sich leicht, wieder ganz der Dienstleister. "Ich bin geehrt, Euch als Kundschaft zu haben, Madame, mein Herr. Ich freue mich, Euch übermorgen zur Mittagsstunde hier zu begrüßen. Gehabt Euch wohl bis dahin!", verabschiedete er sie mit einem strahlenden Lächeln.
Julien konnte sich gerade noch davon abhalten mit den Zähnen zu knirschen. Das Kleid würde das Geld wert sein müssen!
Dennoch nahm er Narriels Arm als sie die Schneiderei verließen und wieder auf die belebte Straße traten.
"Gehen wir zurück?", fragte er, andererseits gab es hier viel Interessantes zu sehen. Eine Stadt wie Ascalon sahen sie nicht alle Tage und Narriel sollte ihr neues Zuhause kennen wenn sie am Hof angenommen werden wollte.
"Vier Taler", kam der Lederhändler der Sklavin immerhin um einen Taler entgegen. "Und ich gebe die Lederpflege dazu", machte er ein neues Angebot, das etwas versöhnlicher war.
"Für Euch", wandte er sich an den Kunden, der das Ziegenlederband haben wollte, "soll das Band für zwei Silber Euch gehören. Was sagt Ihr?"
"Oh, gehen ist jetzt genau richtig!", entkam es Khori beinahe erleichtert. "Habt Ihr ein bestimmtes Ziel?", fragte sie zögernd, Phyleira schien wenig begeistert von einem Stadtbesuch zu sein, doch leider gab es an diesen Tag in Ascalon nirgendwo einen ruhigen Platz, da waren sie vermutlich in den Gärten des Gasthofes noch am beschaulichsten aufgehoben.