(A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Außerhalb der Stadt unterwegs
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Cassiopeia
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von Cassiopeia »

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Liara
10. Oktober 712
Abend
Grenzwald
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Liara hörte gespannt zu, was Rymel erzählte.
"Oh nein, wie traurig. Ich habe mich schon immer gefragt, was es wohl heißt, wenn sie heulen... in einem tiefen Loch, sagst du? Das klingt nach einem Menschengemachten Loch, seltsam", überlegte sie. Wer sollte mitten im Wald ein tiefes Loch graben? Ein Brunnen vielleicht? "Ich wünschte fast, wir könnten ihnen helfen. Ist es nicht seltsam, diese... uhm, Tragödien mitzubekommen, die sonst niemand außer dir hören kann?", fragte sie Rymel; bisher hatte sie sich nur sehr wenig Gedanken über das Leben der Tiere gemacht.
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vojka
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von vojka »

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Rymel
10. Oktober 712
Abend
Grenzwald
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Rymel nickte. „Ja, es ist tragisch. Vor allem war es der einzig männliche Wolf in dem Wurf und dieser ist nun verloren. Ich... würde gerne nachsehen gehen, nicht heute Nacht, aber morgen, vielleicht ist doch noch eine Rettung möglich“, sagte er leise und seufzte, während sein Blick in den Flammen des Feuers verweilte.
„Und ja, es ist zum Teil sehr traurig, kann aber auch lustig sein. Es sind ja nicht immer nur tragische Geschichten die ich zu hören bekomme. Gerade die Vögel ist Tiere, die gerne und viel erzählen. Lustig wird es, wenn sie sich streiten“, meinte lachend. „Aber sehr oft wünschte ich mir, diese Gabe nicht zu haben, denn entweder ich muss dauerhaft Magie anwenden um die Stimmen auszublenden oder ich bekomme über kurz oder lang Kopfschmerzen“, sagte er und zuckte leicht mit den Schultern, ehe er wieder zu Liara sah.
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Cassiopeia
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von Cassiopeia »

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Liara
10. Oktober 712
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Liara sah Rymel etwas nachdenklich an. "Du musst Magie anwenden um sie auszublenden? Das ist seltsam, finde ich. Und vermutlich auch, wenn du mit ihnen sprechen möchtest, nehme ich an. Mh. Ich kann mir vorstellen, dass du lieber lebensfrohen Vögeln zuhörst als heulenden Wölfen. Wenn ich kann, helfe ich gern bei der Suche nach dem Kleinen, vielleicht haben wir ja Glück und finden ihn wirklich."
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vojka
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von vojka »

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Rymel
10. Oktober 712
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Rymel nickte. „So ist es, wenn ich nicht bewusst zu höre ist es, als hätte ich leise Stimmen in meinem Kopf die flüstern, wenn ich wirklich zuhören möchte benutze ich meine Magie, ebenso wenn ich sie aussperren möchte“, sagte er und lächelte, als Liara ihre Hilfe bei der Suche anbot.
„Das wäre wirklich toll, aber wie gesagt, wir sollten dies erst nach Einbruch des Tages tun. Im Moment sind die Wölfe zu aufgedreht und zu gefährlich.“
Er probierte kurz das Essen welches er kochte und tat noch einige Gewürze hinein, ehe er etwas für Liara auf einen Teller tat und ihr reichte. Erst dann nahm er sich selbst einen Teller.
„Und das Heulen ist nicht immer ein Wehklagen, es kann auch etwas fröhliches oder lustiges sein. Ich glaube das versteht man nur, wenn man weiß, in wie fern es sich unterscheidet und das kann man nur mit meiner Gabe wohl auseinander halten.
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Cassiopeia
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

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"Von alledem kriege ich sonst nie etwas mit, außer eben den Tierlauten. Aber ich weiß ja nie, was sie wirklich bedeuten. Ich muss gestehen, ich finde es ungeheuer spannend, die dabei zuzuhören, was du von ihnen erzählst." Sie nahm dankbar das Essen entgegen, pustete etwas und probierte es.
"Mh, das ist sehr lecker. Vermutlich bin am Ende ebenso Vegetarierin wie du", scherzte sie und aß dann das leckere Essen in vorsichtigen Bissen.
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vojka
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von vojka »

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Rymel
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„Halte mich nicht für undankbar, wenn ich sage, dass ich mir manchmal wünschte ich hätte die Magie nicht. Ich mag sie, sie gibt mir Einblicke in eine für mich sonst vollkommen unbekannte Welt, die ich sehr liebe. Ich habe Tiere schon immer geliebt und ein besonderes Verhältnis zu ihnen gehabt. Durch die Magie ist dieses nur noch ausgeprägter geworden“, lächelte er und begann ebenfalls zu essen.
„Mich würde es nicht stören, wenn du ebenfalls Vegetarierin werden würdest. Aber ich verstehe dich auch wenn du weiterhin Fleisch ist. Aber für mich wäre es, als würde ich einen guten Freund verspeisen. Vor einer Stunde noch mit ihm gesprochen nun habe ich ihn im Magen. Alleine bei diesem Gedanken vergeht mir der Appetit auf Tiere.“
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von Cassiopeia »

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Liara nickte verstehend. "Das ist für andere wohl nur schwer zu verstehen. Ich meine, wie anstrengend deine Magie wohl auch sein muss. Bei mir ist es schließlich nur das Licht, manchmal sehe ich Dinge, die anderen verborgen bleiben, verberge mich selbst ohne es zu merken, oder ähnliches. Aber das hat ja nichts mit Stimmen oder Geräuschen zu tun, mit Sinnesüberlastungen in dem Sinne. Aber so ist die Magie nun einmal - Fluch und Segen zugleich, die Götter schenken nichts ohne etwas dafür zu fordern."
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

Beitrag von vojka »

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Rymel nickte. „Das stimmt. Magie hat immer zwei Seiten“, sagte er und lächelte leicht, während er in Ruhe weiter aß.
„Wir sollten uns auch gleich zur Ruhe legen um so früher können wir morgen wieder aufbrechen. Ich würde gerne direkt bei Sonnenanbruch los.“
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

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Liara nickte. "Ja, du hast Recht. Je eher wir los kommen, desto weiter kommen wir auch. Dieser Grenzwald ist verflucht groß. Als ich ihn zuletzt durchquert habe, war ich noch einige hundert Jahre jünger und der Wald weniger ausgedehnt als jetzt. Hast du ihn schon durchquert?", fragte sie Rymel, während sie die letzten Reste aß und den Grillen lauschte, die zögern ihre Rufe aussandten.
"Ein paar Tiere scheint es hier wohl doch zu geben. Vielleicht haben sie sich nur aus der Randregion ins Innere zurück gezogen."
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Re: (A) Kapitel 4 - Rymel und Liara

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„Einige Male. Du weißt, mich hält es nie lang an einem Ort und der Grenzwald liegt so, dass man ihn durchqueren muss, wenn man vom Norden in den Süden oder umgekehrt möchte“, sagte er und trank einen Schluck Wasser aus seinem Schlauch.
„Ja, Insekten gibt es überall, sie lassen sich nicht wirklich von jemandem vertreiben. Egal, welche Gefahr auch drohen mag.“
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