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Re: Hamburg, 25.04. 1530

Verfasst: Fr 22. Jan 2010, 22:32
von Siria
India / am Hafen
Nachmittag

Nekele lächelte Kara etwas erschöpft an. Sie waren zügig voran gekommen, doch etwas ko war sie nun doch. "Danke, Kara. Und nein, ich hab gar nichts dagegen!"

Re: Hamburg, 25.04. 1530

Verfasst: Fr 22. Jan 2010, 22:47
von Tjeika
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Kara
India / am Hafen
früher Nachmittag
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Es dauerte nur wenige Minuten, da hatten sie die Mannschaft und auch die Gäste, wie Humbert und Linnea es waren, an Deck der India zusammengetrommelt. Kara stellte sich vor das Steuer und blickte einmal in die Runde, ehe sie mit lauter Stimme zu sprechen begann.
"Hergehört, Männer. Ihr habt nun bis Morgen Abend Landurlaub. Ich wünsche euch viel Spaß und übertreibt es nicht. Thies wird euch gleich dort vorne euren Lohn auszahlen, wird ja mal wieder Zeit", sprach sie schmunzelnd.

Re: Hamburg, 25.04. 1530

Verfasst: Sa 23. Jan 2010, 19:25
von Ayrina
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In der Stadt
Nachmittag
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Als John das Schankhaus wenig später wieder verließ, hatte sich seine Laune nicht bemerkenswert gesteigert. Das Glück war ihm an diesem Tag nicht sonderlich hold gewesen. So hatte er zwar zu Beginn recht gut gewonnen, doch danach augenblicklich fast alles wieder verloren. Ihm war gerade noch so viel geblieben, dass er sich einen Krug Bier hatte bestellen können. Er hatte den gröbsten Hunger ein wenig betäubt, aber noch immer war er weit davon entfernt, satt zu sein. Mit missmutig gerunzelter Stirn stand er vor dem Gasthaus, sah sich kurz um und schlenderte dann durch die engen, schmalen Gassen, in denen die eher zwielichtigeren Händler Hamburgs ihre Ware feilboten. Vielleicht konnte er an der einen oder anderen Stelle unbemerkt etwas Essbares in den weiten Ärmeln seines Hemdes verschwinden lassen.
Wie sehr er diese Stadt doch hasste!

Re: Hamburg, 25.04. 1530

Verfasst: So 24. Jan 2010, 12:22
von Siria
India / am Hafen
früher Nachmittag

Nun endlich sollte es losgehen. Dabei hatte Nekele gar keine Ahnung, wo es hingehen sollte. Ob sie zusammen blieben oder sich trennten. Sie stellte sich zu Kara, diese würde ihr schon sagen, was als nächtes Geschehen würde.

Re: Hamburg, 25.04. 1530

Verfasst: So 24. Jan 2010, 16:50
von Tjeika
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In der Stadt
Nachmittag
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Nachdem Thies die Löhne der Männer - und Frauen - verteilt hatte, gesellten sich Humbert, Linnea, Franz und Nekele zu ihr.
"Nun, ich würde sagen, wir können los. Wir sollten uns aufteilen. Eine Gruppe sollte sich am Hafen umhören, wegen Linneas Ehegatten und die andere Gruppe geht mit Franz zu seiner Familie", sprach Kara an die kleine Gruppe gewandt.

Re: Hamburg, 25.04. 1530

Verfasst: So 24. Jan 2010, 16:56
von Siria
In der Stadt
Nachmittag

"Das klingt logisch." sprach Nekele. "Ich kann mich gerne etwas am Hafen umhören. Aber ich gehe auch mit zu Franz Familie. Oder anders, ich mach das, wo ich gebraucht werde." schloss sie schließlich ihren etwas verwirrten Satz und blickte von Kara zu Franz.

Re: Hamburg, 25.04. 1530

Verfasst: So 24. Jan 2010, 19:35
von vojka
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Franz
Nachmittag
Hamburg

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Abwesend stand Franz bei den anderen, die diese Mission in Hamburg erledigen würden. Er bekam nicht wirklich mit, was um ihn herum gesprochen wurde. Es war ihm auch egal. Er wollte nicht hier sein und konnte doch nicht anders. Er hoffte nur, dass alles gut gehen würde und er seinem Vater und seinen Brüdern nicht begegnen würde. Aber die Chance, seinem Vater etwas Illegales nachweisen zu können. Ließ ihn wieder ins hier und jetzt kommen.
„Ich würde gerne mit Kara zu meinem Elternhaus gehen und sehen, was wir dort finden können, auch könnten wir zum Kontor gehen, welches im anderen Teil des Hafens steht, aber das sollten wir besser in der Nacht tun.“ Er hoffte nun einfach, dass Kara ihm diese Bitte nicht übel nahm. Er traute zwar auch Nekele eine Menge zu, aber Kara war einfach skrupelloser und erfahrener und das waren Eigenschaften, die im Umgang mit seinem Vater nicht von Nachteil waren.




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Humbert
Nachmittag
Hamburg

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Humbert war froh, dass sie nun endlich in Hamburg angekommen waren und ihre Suche losgehen konnte. Er hoffte nur, dass sie irgendwelche Beweise finden würden, die Linneas Mann schwer belasteten. Er wünschte sich einfach nichts mehr, als dass er endlich glücklich mit ihr werden konnte. Weit weg von allen, die bisher in ihrem Leben eine Rolle gespielt hatten. Abwartend sah er Kara an und wartete darauf, dass sie die Aufgaben verteilte. Er war zwar kein Mitglied ihrer Besatzung, aber er akzeptierte ihre Stellung, immerhin waren er und seine Liebste auf ihre Hilfe angewiesen.

Re: Hamburg, 25.04. 1530

Verfasst: So 24. Jan 2010, 23:28
von Siria
In der Stadt
Nachmittag

"Dann machen wir es so. Franz und ich gehen zu seiner Familie und Nekele, Humbert und Linnea schauen sich am Hafen um." sprache Kara.
Nekele blickte skeptisch zu Linnea und Humbert. Sie hatte mit den Beiden bis her kaum zu tun gehabt. Und dann waren sie auch noch ein Paar.
Wird schon schief gehen.
"Dann sollten wir wohl losgehen!" sagte sie versucht euphorisch. Es behagte ihr immernoch nicht so richtig, hier in Hamburg zu sein.

Re: Hamburg, 25.04. 1530

Verfasst: So 24. Jan 2010, 23:48
von Tjeika
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Kara
In der Stadt
Nachmittag
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Kara nickte Franz zu.
"Du kennst den Weg am Besten", sagte sie und nickte nun auch der anderen Gruppe noch einmal aufmunternd zu.


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Linnea
In der Stadt
Nachmittag
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Linnea griff eher unbewusst nach Humberts Hand. Sie brauchte nun, wo sie der Sache allmählich näher kamen, ein wenig Sicherheit, ein wenig Halt. Wer wusste schon, was sie erwarten würde?
"Dann gehen wir", sprach sie leise und zaghaft.

Re: Hamburg, 25.04. 1530

Verfasst: Mo 25. Jan 2010, 00:50
von vojka
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Franz
Nachmittag
Hamburg

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Franz nickte und führte Kara aus dem doch recht dunklen und zwielichtigen Teil des Hafens in Richtung der Gegend, wo die besser gestellten Menschen lebten. Vor einem großen, nobel und teuer aussehenden Haus blieben sie stehen. „Darf ich dir vorstellen? Mein Elternhaus“, meinte er leicht sarkastisch, denn er verband etwas mit dem Begriff Eltern Haus, was er in diesen Wänden nie bekommen hatte. Liebe und Zuwendungen.





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Humbert
Nachmittag
Hamburg

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Humbert lächelte, als Linnea seine Hand ergriff. Er sah ihr deutlich an, dass sie sich hier nicht sonderlich wohl fühlte und auch er hatte sich in all den Jahren, die er nun schon sei Geld als einfacher Straßenmusikant oder auch Seemann verdiente, nicht vollständig daran gewöhnt. Aber vielleicht würde sich ja bald alles zum besseren wenden und er konnte mit dem hübschen Mädchen an seiner Seite endlich ein neues Leben beginnen. So folgte er Nekele, welche die Führung dieser kleinen Gruppe übernommen hatte, obwohl man auch ihr deutlich ansah, dass sie lieber wo anders wäre.