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Re: Gänge - Donnerstag 05.03.
Verfasst: Mi 6. Jan 2010, 16:10
von Rachel
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Rachel Wreeland
Ort: Geheimgänge
Datum: Do, 5. März
Zeit: 21.56 Uhr
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Der Fall durch die Dunkelheit war erträglich, solange Rachel die anderen um sich spürte. Sie hatte erwartet, dass so etwas passieren würde, dass der Stein vielleicht eine Art Portschlüssel war, und sie glaubte auch nicht, dass sie ernstlich in Gefahr waren, aber als die anderen sich nach und nach von ihr lösten und sie immer mehr das Gefühl hatte, völlig allein zu sein und gleich irgendwo aufzuschlagen, da wurde ihr doch leicht übel.
Es endete mit einem Ruck, der sich anfühlte wie Pudding, und dann hing sie in der Luft und hielt Arme und Beine ausgestreckt, als würde sie noch fallen. Es dauerte eine Weile, bis sie sich traute, sich zu rühren, doch als sie plötzlich wieder gedämpfte Stimmen um sich herum vernahm, wollte sie sich endlich wieder bewegen. Sie hatte gerade vorgehabt, die Beine Richtung unten zu bewegen (was auch immer dort sein mochte), als sie auf einmal wie von selbst wieder gerade stand. Der Boden unter ihr schien eher ein Nebel zu sein und es war noch immer stockfinster, doch sie machte einen Schritt vorwärts und konnte feststellen, dass der Grund sie sicher trug.
Hinter sich meinte sie, Jessicas Stimme zu vernehmen, und sie drehte sich einmal im Kreis, aber da war nur die undurchdringliche Schwärze. Sie traute sich nicht, etwas zu sagen, und wandte sich wieder in die andere Richtung - wo sie nun von einem merkwürdig fahlen Zwielicht begrüßt wurde. Es wirkte fast wie Einbildung, aber dann sah sie ein paar Meter entfernt einen Schatten, größer als sie selbst, und ein Gesicht.
"Josh?!", sagte sie leise und ging eilig auf den Schatten zu, bevor dieser verschwand. Sie erkannte die Umrisse jetzt besser, es musste Josh sein, Größe und Statur passten. "Josh, hörst du mich?"
Die Gestalt wandte sich zu ihr um und ein paar hellweißer Augen starrte sie aus Joshs Gesicht heraus an. Rachel keuchte auf und streckte die Hände aus, doch ihre Finger stießen auf einen unsichtbaren Widerstand, fast wie Glas. Sie tastete ihn ab; er baute sich zu allen Seiten auf wie eine Wand. Erschrocken testete sie die andere Seite, doch auch dort war die unsichtbare Wand. Sie sah jetzt weitere Schatten, zu allen Seiten, und sie alle blickten sich suchend um. Bin ich in einem Käfig gefangen oder kann ich mich irgendwohin bewegen? Rachel hob die Arme und fuhr mit den Händen am Widerstand entlang - es schien, als stünde sie in einem Gang. Ohne nachzudenken folgte sie diesem, sie fühlte sich wie in einem Spiegellabyrinth. Ab und zu stießen ihre Arme auf eine Wand direkt vor ihr, dann musste sie einen Weg nach rechts oder links einschlagen. Manchmal näherte sie sich den anderen, denen es offenbar ähnlich ging, aber bevor sie jemanden erreichte, machte der Gang immer einen Knick. Ich hoffe, dass das nicht ewig so weitergeht.
Re: Gänge - Donnerstag 05.03.
Verfasst: Mi 6. Jan 2010, 23:21
von vojka
Vivien Marie McFarlane
Ort: Geheimgänge
Datum: Do, 5. März
Zeit: 21.59 Uhr
Vivien war froh, als sie endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Zwar liebte sie das Fliegen und die Schwerelosigkeit, aber bitte nur, wenn sie auch einen Besen zwischen ihren Beinen klemmen hatte. Aber als sie dann merkte, dass sie von lauter Glas umgeben war, hatte sie Probleme nicht in Panik zu verfallen. Sie hasste nichts mehr als das Eingesperrt sein und nun war sie es und hatte keine Ahnung, wie sie da wieder herauskommen sollte. Sie versuchte tief durchzuatmen, aber es wollte nicht ganz klappen, so versuchte sie sich irgendwie abzulenken und begann leise zu singen, etwas was sie schon immer beruhigt hatte, hatte ihr Vater ihr doch immer etwas vor gesungen, wenn es ihr schlecht ging. Sie wusste zwar nicht, ob sie singen konnte, glaubte es auch nicht wirklich, aber es half ihr in diesem Moment. Sie legte ihre linke Hand an das Glas und lief das Glas auf dieser Seite entlang. Sie hatte einmal in einem Buch gelesen, dass man so früher oder später den Ausgang sicher finden würde und so würde sie es nun auch halten. Sie achtete nicht darauf, wo sie entlang lief, setzte nur Schritt für Schritt, die Hand fest am Glas und leise ihr Liedchen singend.
Re: Gänge - Donnerstag 05.03.
Verfasst: Do 7. Jan 2010, 15:28
von LaBerg
Charakter: Joshua Samuel Doxon [H/7]
Ort: Geheimgang
Zeit: 22:07 Uhr
Datum: Donnerstag 05.03.
Joshua war froh endlich wieder zumindest scheinbar festen Boden unter den Füßen zu haben. "Lumos", murmelte er leise, doch die Schwärze war für das Licht quasi undurchdringbar. Nur wenn er seinen Zauberstab ganz dich an die Augen hielt, konnte er erkennen, dass er einen Lichtstrah von sich gab. "Nox!".
Das das Licht sowieso nichts brachte ließ Joshua den Zauberstab wieder erlöschen. Vorsichtig und langsam begann er sich dem entlang zu tasten, was sich anfühlte wie eine Wand. "Josh, hörst du mich?", vernahm er die Stimme von Rachel. Er dreht sich dorthin um. Tatsächlich es waren die Umrisse von ihr zu erkennen. Wie kann das sein? Vor mir ist eine Wand."
Rachel versuchte ihm eine Hand entgegenzustrecken. Doch die Hand erreichte Joshua nie. Als sich Rachel wieder abgewandt hatte, tastete auch Joshua sicher weiter der Wand entlang. Immer ein Stück gerade aus. Dann kam wieder eine Biegung es ging mal Links oder mal Rechts.
Wo sich Joshua befand wusste er schon lange nicht mehr. Er konnte einfach nur der unsichtbaren Wand folgen. Immer wieder leuchteten irgendwelche Augen kurz auf. Verschwanden dann aber auch sofort wieder im Dunkel.
"Autsch!", sagte Joshua reflexartig als er mit irgendetwas weichem zusammengestoßen war. Sofort drehte er sich zu dem vermeindlichen weichen Gegenstand um blickte in zwei weiß leuchtende Augen. "Wer bist du?", fragte er vorsichtig, denn er konnte beim besten Willen nicht erkennen, wer die Gestallt war. "Ich bin's Feli und du musst dann Josh sein.", antwortete die Gegenüber. "Ja, der bin ich.", antwortete Joshua.
Re: Gänge - Donnerstag 05.03.
Verfasst: Fr 8. Jan 2010, 17:26
von Monalisa
Felicia Theyer [R/5]
Ort: Geheimgang
Datum: Do, 05.03.
Zeit: 22:08 Uhr
Als Feli merkte, dass sie zumindest so etwas ähnliches wie Boden unter ihren Füßen hatte, fingen ihre Beine an zu zittern. Sie hatte damit gerechnet, dass etwas passieren würde, wenn sie diesem Rätsel nachgingen, aber nicht damit, dass sie getrennt werden würden.
Vorsichtig setzte sie einen Fuß vor den nächsten und tastete sich dann an einer Wand entlang. Jedes Mal, wenn sie in ein Paar weiß leuchtender Augen blickte, erschrak sie fürchterlich und schrie leise auf. Die Situation erinnerte sie einfach zu sehr an den Abend, als sie mit Mary in den Gängen gewesen war und davon hatte sie auch jetzt noch manchmal Albträume.
Trotz ihrer butterweichen Knie zwang sie sich dazu, immer weiter zu gehen. Plötzlich dachte sie, ein Geräusch hinter sich gehört zu haben und drehte sich erschrocken um. Da stieß sie mit dem Rücken an etwas Weiches.
"Autsch! Wer bist du?" Erleichtert erkannte Feli, dass es Joshua war, in den sie hineingelaufen war. Am liebsten wäre sie ihm um den Hals gefallen, so sehr freute sie sich nicht mehr alleine zu sein, aber das traute sie sich nicht, da sie ihn ja noch nicht so lange kannte. Also sagte sie nur: „Ich bin's Feli und du musst dann Josh sein." Als dieser ihre Vermutung bestätigte fiel Feli ein Stein vom Herzen. Endlich war sie nicht mehr allein in der Dunkelheit.
„Und was machen wir jetzt? Sollen wir weitergehen und gucken, ob wir auch irgendwie zu den anderen kommen?“, fragte Feli und sie merkte, dass ihre Stimme immer noch leicht zitterte.
Re: Gänge - Donnerstag 05.03.
Verfasst: Sa 9. Jan 2010, 15:57
von LaBerg
Charakter: Joshua Samuel Doxon [H/7]
Ort: Geheimgang
Zeit: 22:16 Uhr
Datum: Donnerstag 05.03.
"Und was machen wir jetzt? Sollen wir weitergehen und gucken, ob wir auch irgendwie zu den anderen kommen?", fragte Felicia. Irgendwie klang ihre Stimme unsicher und etwas zittrig. "Ja, wir sollten weitergehen. Ich bin immer dieser Wand hier gefolgt. So dass sie immer an meiner rechten Seite ist.", antwortete Joshua und fasste nach Felicias Hand, um ihr die Wand zu zeigen. Ihre Hand zitterte noch etwas, aber begann sich beruhigen als sie die von Joshua fasste. Sie schien wirklich froh zu sein Gesellschaft zu haben.
"Das ist ein gutes Vorgehen. Dann lass uns dort weitergehen.", antwortete Felicia nach einer kurzen Pause und hielt Joshuas Hand etwas fester. Fast so als wollte sie ihn unter keinen Umständen mehr loslassen.
"Ok, dann mal weiter.". Vorsichtig begannen die zwei sich weiter an der Wand entlang zu tasten. Immer wieder tauchen irgendwo Augenpaare auf und verschwanden kurz darauf wieder. Ein Labyrinth und dann auch noch im Dunkeln, war wahrlich nicht das, was man sich wünschte. Warum sind eigentlich alle Teile des Schiffs irgendwo versteckt, wo etwas komisch ist? Der Raum, wo das Segel ist, ist was die Zauberwirkung angeht komisch. Die Platte haben wir gefunden an einer Stelle, wo der komplette Raum unsichtbar ist und man nur die Gegenstände gesehen hat, wenn man sie mit der Haut berührt hat. Und jetzt das hier.
Immer weiter gingen Felicia und Josh der Wand entlang. Mit dem ungewissen Ziel irgendwie den Ausgang zu finden.
Plötzlich tauchte vor den beiden etwas auf, das aussah wie ein helles Licht. Geblendet kniff Joshua die Augen zusammen und ging in Richtung des Lichts. Er spürte, wie sich Felicia etwas fester an seiner Hand hielt. Jedoch nichts sagte.
Langsam gingen sie auf das Licht zu. Es gleißend helles Licht und als sie direkt davor standen, konnten sie nichts erkennen außer hell. Wenn sie sich in die andere Richtung drehten war nur das schwarz zu erkennen. Nur direkt am Übergang von hell nach dunkel, war es möglich seinen Gegenüber zu erkennen. "Wir sollten hier auf die anderen warten.", schlug Joshua vor.
Er hatte kaum ausgesprochen, da kamen Rachel und Jessica, die sich wohl auch irgendwo gefunden haben mussten, auf sie zu.
Re: Gänge - Donnerstag 05.03.
Verfasst: Sa 9. Jan 2010, 21:43
von Rachel
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Rachel Wreeland
Ort: Geheimgang
Datum: Do, 5. März
Zeit: 22.19 Uhr
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Rachel war noch eine ganze Weile ziellos umhergeirrt, als ganz unvermittelt eine Gestalt direkt vor ihr auftauchte. Durch den Schrecken fühlte sie sich inspiriert zu schreien, doch sie schaffte es, den Drang zu beherrschen und stattdessen aufzukeuchen. Die Gestalt schien sie jetzt auch zu bemerken, denn sie wirbelte ebenso erschrocken herum und aufgrund der geringen Entfernung konnte Rachel sie erkennen.
"Jessica!", rief sie erleichtert und schloss ihre Freundin kurzerhand in die Arme. Ein Stein fiel ihr vom Herzen, weil sie nicht mehr allein war und es ihrer Freundin gut zu gehen schien.
"Rach, hast du mich erschreckt!", gestand Jessica und erwiderte die Umarmung, während sie die angehaltene Luft ausstieß. "Was ist hier nur los?"
"Glaub mir, das wüsste ich auch gern", sagte Rachel, löste sich aus der Umarmung und verschlang ihre Finger mit denen Jessicas. "Aber es sieht so aus, als wären diese Glasgänge irgendwie verbunden, denn ganz zu Anfang habe ich dich gehört, und mich dann von dir entfernt. Lass uns nach den anderen suchen!"
"Und wie? Es ist doch stockfinster ... oh, ich hab Angst.", flüsterte die Gryffindor und Rachel, die ihren kühlen Kopf wiederhatte, lächelte beruhigend.
"Wir gehen einfach in diese Richtung weiter, dann treffen wir bestimmt früher oder später auf jemanden."
Sie behielt recht. Nach kurzer Zeit, sie waren gerade um eine Ecke gebogen, standen sie Josh und Feli gegenüber, die einander auch gefunden hatten. Erleichtert stellte Rachel fest, dass Joshs Augen wieder ihre normale Farbe wiederhatten und nicht mehr weiß-leuchtend waren.
"Gut, dass wir euch gefunden haben", sagte Jessica und schien ebenfalls etwas beruhigter als noch zuvor. Einen Moment fragte Rachel sich, ob das vielleicht daran lag, dass die Urinstikte der Mädchen der männlichen Kraft Joshs eher vertrauten als ihren eigenen Fertigkeiten und sie konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.
"Aus welcher Richtung seid ihr gekommen?", wollte Rachel wissen und hatte jetzt einen ungefähren Überblick über die Lage.
"Von dort", sagte Feli und deutete hinter sich.
"Dann muss hier noch ein weiterer Gang sein ... ja, lasst uns hier langgehen, dann finden wir die anderen bestimmt wieder.", schlug sie vor und die Gruppe schlug die dritte Abzweigung ein.
"Seid ihr irgendetwas begegnet?", erkundigte Joshua sich.
"Nein, überhaupt nichts, ihr?"
"Auch nicht ... ich frage mich, was dieses Labyrinth soll."
Re: Gänge - Donnerstag 05.03.
Verfasst: So 10. Jan 2010, 01:56
von Siria
Freyja Arwen McLorey (H/6)
Ort: Geheimgang
Zeit: 22:33
Datum: Donnerstag 05.03.
Freyja war einfach nur genervt. Konnte Liam die Teile nicht mal ganz einfach verstecken? Mußte es so etwas sein, wie ein Glaslabyrinth?
Ständig stieß sie gegen eine Wand. Ich hab dazu keinen Nerv.
Sie setzte sich auf den Boden. Sie wollte nicht mehr weiter gehen und schloss ihre Augen. Doch dann vernahm sie ein Singen. Vivi! Oh nein, sie hat doch Platzangst. Freyja raffte sich wieder auf und stand auf, als sie losgehen wollte, prallte sie mit ihrem Kopf gegen das Glas. “Maaaaaaaannnnnnnnnnnn!” sagte sie laut. “Freyja?” hörte sie eine leise Stimme. “Ja. Vivi?” Diesmal drehte sich Freyja vorsichtig um, und streckte ihre Hände nach vorne, um nicht noch mal gegen eine Glaswand zu laufen. Sie ließ ihren Zauberstab aufleuchten. Vivi stand schon fast vor ihr. Natürlich, wieder nur Glas zwischen uns.
Vivi sah erschöpft aus. Freyja mußte zu ihr, unbedingt. Vorsichtig ging Freyja gerade aus, doch diesmal war dort keine Wand, sie konnte weiterlaufen, bis zu Vivi. Diese nahm Freyja auch sofort in den Arm. “Bleib ruhig, wir finden hier raus!” sie wusste nicht, ob sie damit Vivi beruhigen wollte oder sich selbst. “Ich will hier raus!” Vivis Stimme klang flehend. “Wir kommen raus!” sie fasste ihre Freundin bei der Hand und ging einfach los. Vorsichtig, aber nun hatte sie wieder eine Motivation. Irgendwann kam sie zu einem offensichtlichen Ende. Wo sie genau waren, konnte Freyja nicht sagen.
“Freyja, Vivi?” Marys Stimme drang zu den beiden Mädchen durch. Sie klang erleichtert, auch Freyja war es, jetzt waren sie immerhin schon zu dritt. Mary kam zu ihnen. “Habt ihr die Anderen gesehen?” fragte Mary.
“Nein, leider nicht.”
“Seht mal dort!” Vivi zeigte in eine Richtung, zwei Lichter kamen auf sie zu. Freyja löschte ihr Licht, um im Notfall angreifen zu können. Doch als die Lichter näher kamen und die Gesichter, anstrahlten, die dahinter waren, war Freyja mehr als nur erleichtert. Endlich waren wieder alle beisammen und alle schienen sehr erleichtert zu sein.
Sie tauschten sich aus, aber niemanden war etwas aufgefallen.
“Aber alle Wege führt doch hier her. Vielleicht gibt es hier irgendetwas wichtiges!” schlug Feli vor.
“Dann sollten wir uns hier in der näheren Umgebung umsehen, ohne wieder ins Labyrinth zu laufen.” schlug Freyja vor. Langsam gingen alle auseinander. Ein kratzendes Geräusch kam vom Fußboden. Erschrocken blickte Freyja zu ihren Füßen. Eine kleine Tonscherbe lag dort. Freyja hob diese auf und betrachtete sie vorsichtig. Es schien etwas darauf zu stehen.
“Ich habe eine Scherbe gefunden, auf der etwas steht, aber eben nicht vollständig!” rief Freyja in den Raum.
“Ich habe auch eine!” diesmal war es Dany. “Jaa, hier ist auch eine!” sagte Joshua. Nun suchten alle nach den Tonscherben. Nach einer Weile trafen sie sich wieder. Insgesamt hatten sie 20 Teile gefunden.
“Wir sollten versuchen, sie zusammen zu fügen.” schlug Jessica vor.
Re: Gänge - Donnerstag 05.03.
Verfasst: So 10. Jan 2010, 12:23
von Meiyura
Jessica Megan MacKenzie
Ort: Geheimgang
Datum: Do, 05.03.
Zeit: 21:42 Uhr
Nachdem sie alle 20 Scherben ordentlich nebeneinander gelegt hatten, hockten sich die acht auf den Boden und fingen an, die Teile aneinander zu halten und zu testen, wie sie aneinander gehörten. Mary war die erste, die zwei passende Gegenstücke fand. „Hier guckt mal, die zwei passen perfekt zusammen.“ Wie um es ihnen zu beweisen hielt sie die Stücke aneinander und dann passierte das unglaubliche. Sie fügten sich nahtlos zusammen.
„Wow“, murmelte Jessica.
Angespornt von dem ersten Erfolg probierten sie fleißig weiter, doch die Suche erwies sich als kompliziert, denn die Stücke sahen einander ziemlich ähnlich. Meist waren es nur millimeterkleine Unterschiede.
Nach ungefähr eine Viertelstunde hatten sie schon fünf Stücke, die sich zusammengefügt hatten.
Jessica betrachtete die Schrift auf den fertigen Scherben etwas genauer. „Sagt mal sind das Runen?“, fragte sie die anderen, denn sie hatte kein alte Runen belegt und ihr kam die Schrift unbekannt vor.
Re: Gänge - Donnerstag 05.03.
Verfasst: So 10. Jan 2010, 13:32
von vojka
Vivien Marie McFarlane
Ort: Geheimgänge
Datum: Do, 5. März
Zeit: 22.51 Uhr
„Ja, dass sind Runen“, meinte Vivi und Jessica und hielt die beiden Teile, welche sie gerade in den Händen hielt aneinander und freute sich, als diese auch passten.
Langsam und mühsam kamen sie voran, je mehr der kleinen Teile sie zusammengesetzt hatten, desto leichter wurde das Unterfangen. Nach einer weiteren Viertelstunde hielten sie eine kleine, längliche Steinplatte in den Händen.
Vivi holte ein Stück Pergament hervor und überlegte. „Manche der Runen erkenne ich ja noch, aber so wirklich passen will das nicht. Freyja, du kannst das sicherlich besser und vor allem schneller, diktierst du mir?“, fragte sie und tauchte nach dem Nicken der Huffelpuff die Feder in die Tinte.
Dann begann Freyja vorzulesen:
„Die Sterne zeigen Euch den Weg,
egal ob in der Luft, an Land oder zu See,
Ihr müsst den Strahlen nur folgen,
und werdet das Ziel bald finden.
Aus den Augen verlieren,
solltet ihr nie die siebenunddeißig,
auch wenn diese Grad,
nicht die Temperatur anzeigen
Die Minuten spielen eine Wichtige Rolle
siebenundzwanzig sind es an der Zahl,
aber auch die neunundvierzig Sekunden,
sind im Norden von belang,
Nun wird es kompliziert,
wenn ihr noch nie gefahren seit zur See,
für jeden anderen sollte dies,
ein leichtes Spiel doch sein.
Mehr Zahlen spielen eine Rolle,
doch auch die sechsundzwanzig,
sprechen nicht von den Temperaturen,
obwohl sie von Grad sind.
Und wieder folgen diesen Minuten
Achtundfünfzig gleich am Stück
Neun Sekunden kommen noch hinzu,
das Ganze im Osten spielt.
Ihr müsst nur offen halten eure Augen,
Gestein und Sand säumt euren Weg,
tief unten im Dunklen Gewölbe
das Licht euch zeigt, ob ihr richtig seid.
Nun macht euch auf die Suche so gleich,
und findet was ich dort versteckte,
ich wünsche euch weiterhin viel Glück,
auf euer beschwerlichen Reise.“
„Und was heißt das nun?“, fragte Vivi, als sie das letzte Wort niedergeschrieben hatte. Sie las sich das Rätsel noch einmal durch, wurde aber aus dem Geschriebenen nicht wirklich schlau. So gab sie es an Josh, welcher zu ihrer Linken saß weiter, in der Hoffnung, dass er besser mit diesem Text zurecht kommen würde.
Re: Gänge - Donnerstag 05.03.
Verfasst: So 10. Jan 2010, 22:00
von LaBerg
Charakter: Joshua Samuel Doxon [H/7]
Ort: Geheimgang
Zeit: 23:08 Uhr
Datum: Donnerstag 05.03.
Joshua hatte zwar sehr genau zugehört als Freyja die Übersetzung vorlas, aber wirklich begriffen, was dies nun Aussagen sollte, hatte er nicht. "Und was heißt das nun?", fragte Vivien als sie freitg war mit schreiben. Sie las den Text nochmal, dann reichte sie ihn Joshua. "Danke. Momentan, hab ich auch noch keine Idee.", antwortete Joshua und begann damit den Text gründlich zu lesen.
"Also ich habe keine wirkliche Ahnung, was das bedeuten soll. Das einzige, was mir dazu einfällt ist, dass Grad auch ein Maß für Winkel ist.", meinte Joshua. "Winkel und Sterne. Das würde zusammenpassen. Kann ich bitte mal haben?", fragte Rachel. "Hier bitte.", antwortete Joshua und gab ihr den Zettel mit der Übersetzung. "Zur Positionsbestimmung mit den Sternen, braucht man Winkel, die man mit einem Sechstant bestimmen kann.", sagte Rachel. "Stimmt, so hat man es damals gemacht. Heute verwendete man zur Positionsbestimmung ein Gerät von den Muggeln. Sie nennen es GPS.", mischte sich Freyja ein.
"Beides sinnvolle Erklärungen, vorallem weil man bei dem GPS Längen und Breitengrade braucht. Da kommen ebenfalls Grad vor. Aber ich denke wir sollten das in Ruhe in der Bibliothek analysieren.", sagte Joshua. "Ok.", stimmte Jessica zu. "Müsste hier nicht noch irgendwo ein Teil von dem Schiff sein?", fragte Felicia. "Ja, das müsste es.", antwortete Dany.
"Dann lass uns mal suchen gehen, ob wir etwas finden.", schlug Joshua vor. Rachel gab Freyja noch den übersetzten Text, dann standen alle auf um wieder nach irgendetwas zu suchen.
Abermals suchten sie die Umgebung ab, doch es war nichts zu erkennen, bis Mary und Felicia, fast gleichzeitig schrien: "Aua! Was war das?". Die Stimmen klangen, als würden sie am Boden liegen. "Was ist los?", schalte es durch den Raum. Die Gruppe beeilte sich zu der Stelle zu gelangen von der aus die Mädchen gerufen hatten.
"Hier ist ein riesiger Schiffsanker!", rief Mary. "Na wenn das mal kein Teil... Aua!", rief Joshua der ebenfalls gegen eine Kante des Ankers gestoßen war.