Kapitel 3
- Cassiopeia
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Re: Kapitel 3
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Toyan Kerim
26. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittag
Irgendwo in Thyn
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Toyan sah glücklich an die Höhlenwand, als Shaya sich an ihn kuschelte. Behutsam legte er einen Arm um sie und legte die Decke über sie beide.
Die Götter würden diese Höhle beschützen, da war er sich sicher. Und ihnen den weiteren Weg zeigen, wie auch immer dieser aussehen mochte.
"Dann schlaf gut", sagte er leise, suchte im Halbdunkel ihren Blick und lächelte sie an, mochte die Augen gar nicht schließen, dann konnte er sie ja nicht mehr ansehen. Doch schließlich fielen sie ihm doch zu, als die Erschöpfung ihren Tribut forderte und ihn ins Reich der Träume wandern ließ.
Toyan Kerim
26. April 143. Jahr des Lichtes, Nachmittag
Irgendwo in Thyn
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Toyan sah glücklich an die Höhlenwand, als Shaya sich an ihn kuschelte. Behutsam legte er einen Arm um sie und legte die Decke über sie beide.
Die Götter würden diese Höhle beschützen, da war er sich sicher. Und ihnen den weiteren Weg zeigen, wie auch immer dieser aussehen mochte.
"Dann schlaf gut", sagte er leise, suchte im Halbdunkel ihren Blick und lächelte sie an, mochte die Augen gar nicht schließen, dann konnte er sie ja nicht mehr ansehen. Doch schließlich fielen sie ihm doch zu, als die Erschöpfung ihren Tribut forderte und ihn ins Reich der Träume wandern ließ.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
- Ayrina
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Re: Kapitel 3
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Narea
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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Die Sonne brannte auf die grauen, kantigen Felsen und Narea erschien dieser Teil Chomas fast noch lebloser und erbarmungsloser als die Wüste. Nur wenige Pflanzen fanden in den schmalen Rissen der Steinen Halt und die meisten schienen halb vertrocknet. Staub und Kiesel knirschten unter ihren Schritten und stellten nicht selten das einzige Geräusch dar, das die drückende Stille durchbrach.
SIe kamen nur langsam vorran. Vor allem Namid und sie selbst kämpften noch mit ihren Verletzungen und viel zu oft mussten sie anhalten um sich auszuruhen.
Die Berge wuchsen mit jeder Stunde, die sie liefen, höher an den Seiten des schmalen Pfades empor und schließlich lag eine recht enge, tiefe Schlucht vor ihnen.
Narea schauderte. Ein beengendes Gefühl beschlich sie und ein wenig beunruhigt sah sie sich um.
"Müssenw ir da durch?", fragte sie Toyan und hoffte, dass die Antwort Nein lauten würde.
Narea
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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Die Sonne brannte auf die grauen, kantigen Felsen und Narea erschien dieser Teil Chomas fast noch lebloser und erbarmungsloser als die Wüste. Nur wenige Pflanzen fanden in den schmalen Rissen der Steinen Halt und die meisten schienen halb vertrocknet. Staub und Kiesel knirschten unter ihren Schritten und stellten nicht selten das einzige Geräusch dar, das die drückende Stille durchbrach.
SIe kamen nur langsam vorran. Vor allem Namid und sie selbst kämpften noch mit ihren Verletzungen und viel zu oft mussten sie anhalten um sich auszuruhen.
Die Berge wuchsen mit jeder Stunde, die sie liefen, höher an den Seiten des schmalen Pfades empor und schließlich lag eine recht enge, tiefe Schlucht vor ihnen.
Narea schauderte. Ein beengendes Gefühl beschlich sie und ein wenig beunruhigt sah sie sich um.
"Müssenw ir da durch?", fragte sie Toyan und hoffte, dass die Antwort Nein lauten würde.
- Cassiopeia
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Re: Kapitel 3
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Toyan Kerim
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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Auch Toyan war immer langsamer geworden. Diese Gegend gefiel ihm nicht, sie gefiel ihm ganz und gar nicht. Ödland, Steinwüste. Nicht einmal Siedlungen waren hier, es hieß, sogar die Vertriebenen mieden diese Gegend.
Wunderbar. Genau das, was wir brauchen, dachte er in einem Anflug von Zynismus und hielt inne, als auch er die Schlucht sah. Jäh tat sie sich im Erdgrund auf, ein klaffender Spalt im Boden, ein Riss. Wie eine riesige Wunde, die niemals heilen würde.
Und auch daran war etwas dran. Die Legenden erzählten von tapferen Männern, die darin schier den Verstand verloren hatten. Warum, wusste niemand.
Er schluckte, ehe er zu Narea sah und innerlich seufzte.
"Ich fürchte, ja", sagte er düster. "Auf der anderen Seite wartet Seyîn auf uns.." Doch diese Schlucht war gefährlich, doch soweit man blicken konnte, schien sie kein Ende zu nehmen oder von einer Brücke überspannt zu sein.
Toyan Kerim
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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Auch Toyan war immer langsamer geworden. Diese Gegend gefiel ihm nicht, sie gefiel ihm ganz und gar nicht. Ödland, Steinwüste. Nicht einmal Siedlungen waren hier, es hieß, sogar die Vertriebenen mieden diese Gegend.
Wunderbar. Genau das, was wir brauchen, dachte er in einem Anflug von Zynismus und hielt inne, als auch er die Schlucht sah. Jäh tat sie sich im Erdgrund auf, ein klaffender Spalt im Boden, ein Riss. Wie eine riesige Wunde, die niemals heilen würde.
Und auch daran war etwas dran. Die Legenden erzählten von tapferen Männern, die darin schier den Verstand verloren hatten. Warum, wusste niemand.
Er schluckte, ehe er zu Narea sah und innerlich seufzte.
"Ich fürchte, ja", sagte er düster. "Auf der anderen Seite wartet Seyîn auf uns.." Doch diese Schlucht war gefährlich, doch soweit man blicken konnte, schien sie kein Ende zu nehmen oder von einer Brücke überspannt zu sein.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
- Katastropholy
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- Kampf um Choma: Revan
- Abwesend: Innerhalb der Woche bis auf weiteres nur sporadisch anwesend
Re: Kapitel 3
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Revan
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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Auch Revan blickte hinunter in den Abgrund und versuchte danach den Abstand zwischen den Klippen zu schätzen. Nein, das war definitiv zuviel, zumindest wenn er alle dort rüberschaffen sollte. „Eine Umgehung würde zwar Zeit Kosten, wäre allerdings sicherer als zu versuchen dort hinterzusteigen.“ gab er sein Resümee bekannt und wartete auf eine Entscheidung.
Revan
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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Auch Revan blickte hinunter in den Abgrund und versuchte danach den Abstand zwischen den Klippen zu schätzen. Nein, das war definitiv zuviel, zumindest wenn er alle dort rüberschaffen sollte. „Eine Umgehung würde zwar Zeit Kosten, wäre allerdings sicherer als zu versuchen dort hinterzusteigen.“ gab er sein Resümee bekannt und wartete auf eine Entscheidung.
Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
George Bernard Shaw
26.07.1856 - 02.11.1950
George Bernard Shaw
26.07.1856 - 02.11.1950
Re: Kapitel 3
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Namid
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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Namid war froh, dass Ghoral sie noch einmal auf sich reiten ließ, denn sie bezweifelte, dass sie zu Fuß wirklich vorwärts kommen würde. Ihr Kopf pochte immer noch schmerzhaft, auch wenn Narea ihre Wunde am Morgen versorgt hatte und sie auch etwas von diesem komischen Pulver genommen hatte, aber dies hatte seine Wirkung schon wieder verloren und ihr Kop dröhnte und ihr war schwindelig. Sie hielt sich mühsam auf dem Pferd und war froh, dass der Kaltblüter so ruhig und gutmütig war und er den anderen einfach folgte.
Als sie an einem Abgrund ankamen und sie davon sprachen, dass sie da runter wollten, stöhnte sie auf. "Da runter komme ich im Moment nicht wirkich", meinite sie und versuchte sich etwas Linderung zu verschaffen in dem sie sich ihre Schläfen massierte.
Namid
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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Namid war froh, dass Ghoral sie noch einmal auf sich reiten ließ, denn sie bezweifelte, dass sie zu Fuß wirklich vorwärts kommen würde. Ihr Kopf pochte immer noch schmerzhaft, auch wenn Narea ihre Wunde am Morgen versorgt hatte und sie auch etwas von diesem komischen Pulver genommen hatte, aber dies hatte seine Wirkung schon wieder verloren und ihr Kop dröhnte und ihr war schwindelig. Sie hielt sich mühsam auf dem Pferd und war froh, dass der Kaltblüter so ruhig und gutmütig war und er den anderen einfach folgte.
Als sie an einem Abgrund ankamen und sie davon sprachen, dass sie da runter wollten, stöhnte sie auf. "Da runter komme ich im Moment nicht wirkich", meinite sie und versuchte sich etwas Linderung zu verschaffen in dem sie sich ihre Schläfen massierte.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: Kapitel 3
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Toyan Kerim
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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Toyan sah die anderen abschätzend an. "Ihr habt wohl Recht, Revan, ich kann hier keinen Pfad nach unten erkennen und irgendwie bezweifle ich, dass sich jemand den Scherz mit dem unsichtbaren Seil zwei Mal ausdenkt. Also bleibt uns nur, an der Schlucht entlang zu gehen und zu hoffen, dass sie irgendwo endet... oder schmaler wird... oder es doch eine Brücke gibt. Wir müssen uns nur entscheiden, ob wir nach Norden oder nach Süden gehen. Auf beiden seiten kommen wir irgendwann zum Meer."
Er fragte sich, welche Seite ihr Unbekanner wohl genommen haben mochte. Geflogen war er sicherlich nicht, also musste auch er sich für einen Weg entschieden haben. Im Süden war es wahrscheinlicher, falls es keine ehere Möglichkeit gab, Schiffe anzutreffen, die einen nach Seyîn brachten. Doch dort war auch das Risiko sehr groß, der Bruderschaft in die Arme zu laufen. Für einen Mann mochte das nicht so gefährlich sein, doch ihre Gruppe würde auffallen, das taten sie schon genug. Sie mussten vorsichtig sein.
Toyan Kerim
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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Toyan sah die anderen abschätzend an. "Ihr habt wohl Recht, Revan, ich kann hier keinen Pfad nach unten erkennen und irgendwie bezweifle ich, dass sich jemand den Scherz mit dem unsichtbaren Seil zwei Mal ausdenkt. Also bleibt uns nur, an der Schlucht entlang zu gehen und zu hoffen, dass sie irgendwo endet... oder schmaler wird... oder es doch eine Brücke gibt. Wir müssen uns nur entscheiden, ob wir nach Norden oder nach Süden gehen. Auf beiden seiten kommen wir irgendwann zum Meer."
Er fragte sich, welche Seite ihr Unbekanner wohl genommen haben mochte. Geflogen war er sicherlich nicht, also musste auch er sich für einen Weg entschieden haben. Im Süden war es wahrscheinlicher, falls es keine ehere Möglichkeit gab, Schiffe anzutreffen, die einen nach Seyîn brachten. Doch dort war auch das Risiko sehr groß, der Bruderschaft in die Arme zu laufen. Für einen Mann mochte das nicht so gefährlich sein, doch ihre Gruppe würde auffallen, das taten sie schon genug. Sie mussten vorsichtig sein.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Kapitel 3
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Namid
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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„Ich bin dafür, dass wir in Richtung Norden gehen“, sagte Namid, nachdem sie sich versucht hatte etwas umzusehen, immerhin hatte sie eine etwas erhöhte Sicht, im Gegensatz zu den anderen und sie meinte in der Ferne etwas zu sehen, was über die Schlucht führen könnte, aber das sagte sie nie, da sie die anderen nicht enttäuschen wollte, falls ihr Kopf ihr nur einen Streich spielte.
Namid
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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„Ich bin dafür, dass wir in Richtung Norden gehen“, sagte Namid, nachdem sie sich versucht hatte etwas umzusehen, immerhin hatte sie eine etwas erhöhte Sicht, im Gegensatz zu den anderen und sie meinte in der Ferne etwas zu sehen, was über die Schlucht führen könnte, aber das sagte sie nie, da sie die anderen nicht enttäuschen wollte, falls ihr Kopf ihr nur einen Streich spielte.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: Kapitel 3
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Toyan Kerim
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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Toyan sah zu Namid, diese saß immerhin auf einem Pferd und hatte so einen weiteren Blick.
"Gut", sagte er und nickte. "Danke, Namid, vielleicht könntest du etwas die Augen offen halten, von dort oben siehst du mehr als wir." Nicht, dass sie noch einmal in so eine Truppe gerieten, der würden sie nun wohl kein zweites Mal standhalten.
Diese Schlucht barg etwas Seltsames. Sie würden aufpassen müssen.
Toyan Kerim
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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Toyan sah zu Namid, diese saß immerhin auf einem Pferd und hatte so einen weiteren Blick.
"Gut", sagte er und nickte. "Danke, Namid, vielleicht könntest du etwas die Augen offen halten, von dort oben siehst du mehr als wir." Nicht, dass sie noch einmal in so eine Truppe gerieten, der würden sie nun wohl kein zweites Mal standhalten.
Diese Schlucht barg etwas Seltsames. Sie würden aufpassen müssen.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Kapitel 3
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Namid
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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„Ich versuche es“, meinte sie müde und schloss für einen Moment die Augen, als der Schwindel sie wieder übermannen wollte.
Namid
28. April 143. Jahr des Lichtes, Vormittag
Irgendwo in Thyn
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„Ich versuche es“, meinte sie müde und schloss für einen Moment die Augen, als der Schwindel sie wieder übermannen wollte.
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Re: Kapitel 3
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Toyan Kerim
28. April 143. Jahr des Lichtes, Mittag
Irgendwo in Thyn
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Bedrückendes Schweigen lag auf der Gruppe, als wagte niemand, etwas zu sagen. Staubtrockener Wind fegte über den Abhang, der ihm die Augen tränen ließ. Toyan versuchte, Mund und Nase mit etwas Stoff seiner Tunika zu bedecken, doch es half nur bedingt. Es war eine unwirkliche Gegend und als Toyan ein paar Knochen entdeckte, war er sich nicht mehr sicher, ob sie wirklich den richtigen Weg gingen.
Als er meinte, schon durch einen grauen Schleier zu sehen vor lauter Staub in den Augen, blinzelte er ein paar Mal, spülte sich die Augen mit etwas Wasser aus und sah dann fragend zu Namid.
"Da vorn", sagte er mit kratziger Stimme, "siehst du das? Ist das eine Täuschung oder tatsächlich eine Brücke?"
Nach über zwei Stunden Wanderung wäre das wahrlich ein Lichtblick, den er kaum zu erhoffen gewagt hatte.
Toyan Kerim
28. April 143. Jahr des Lichtes, Mittag
Irgendwo in Thyn
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Bedrückendes Schweigen lag auf der Gruppe, als wagte niemand, etwas zu sagen. Staubtrockener Wind fegte über den Abhang, der ihm die Augen tränen ließ. Toyan versuchte, Mund und Nase mit etwas Stoff seiner Tunika zu bedecken, doch es half nur bedingt. Es war eine unwirkliche Gegend und als Toyan ein paar Knochen entdeckte, war er sich nicht mehr sicher, ob sie wirklich den richtigen Weg gingen.
Als er meinte, schon durch einen grauen Schleier zu sehen vor lauter Staub in den Augen, blinzelte er ein paar Mal, spülte sich die Augen mit etwas Wasser aus und sah dann fragend zu Namid.
"Da vorn", sagte er mit kratziger Stimme, "siehst du das? Ist das eine Täuschung oder tatsächlich eine Brücke?"
Nach über zwei Stunden Wanderung wäre das wahrlich ein Lichtblick, den er kaum zu erhoffen gewagt hatte.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.