Kapitel 3

Die Geschichte
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Herbststurm
Wanderheuschrecke
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Herbststurm »

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Aziza N'Buku
23. April 143. Jahr des Lichtes, Nacht
Goam, Thyn
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Schwiegend und irgendwie selber erleichtert umarmte sie das Mädchen. "Lass uns einfach morgen früh hier bleiben." sagte sie schließlich. "Wir schlagen uns einfach wieder durch zur Stadt.. irgendwo werden wir schon eine Arbeit bekommen."
Abenteuer! Die Leute reden davon, als sei es etwas Erstrebenswertes, doch in Wirklichkeit ist es ein Synonym für schlechtes Essen, wenig Schlaf und sonderbare Personen, die ständig versuchen, einem spitze Dinge in den Leib zu stecken. (T.Pratchett)
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Ayrina
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Ayrina »

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Layla
23. April 143. Jahr des Lichtes, Nacht
Goam, Thyn
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Begeistert nickte Layla und kuschelte sich wieder an Aziza.
"Ja", murmelte sie und schloss erleichtert die Augen.
"Ich kann arbeiten. Ich bin schon groß."
Ihre Stimme wurde immer leiser, als der Schlaf sie zu übermannen begann.
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Herbststurm
Wanderheuschrecke
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Herbststurm »

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Aziza N'Buku
23. April 143. Jahr des Lichtes, Nacht
Goam, Thyn
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Aziza lachte leise und kuschelte sich neben sie. Sie war gespannt, was die beiden erwarten würde. Vielleicht hatten sie ja Glück und fanden eine Möglichkeit, irgendwann ein kleines Gasthaus zu eröffnen. Und, wer konnte es schon wissen, vielleicht überlebte die Gruppeja, und konnte irgendwann und eines Tages bei ihnen einkehren.
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Cassiopeia
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Cassiopeia »

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Zervan
24. April 143. Jahr des Lichtes, früher Morgen
Goam, Thyn
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Zervan hatte die Nacht über wach gelegen. Nun stand er auf, suchte sein Bündel zusammen und nickte, als müsse er sich bestätigen, dass er das Richtige tat.
Hier konnte er nichts ausrichten. Die Empathin und die Telepathin erschwerten sein Vorhaben und auch wenn er ein Tarnamulett trug, schränkte es ihn selbst ein in seinen Planungen. Sonst wäre ihm niemals ein solcher Fehler unterlaufen.
Er horchte, doch es war noch alles still. So leise und dennoch schnell wie möglich öffnete er seine Tür und war froh, ein Einzelzimmer bewohnt zu haben. Er hoffte sehr, dass das auch für den Wirt und vor allem für eine gewisse Bedienung galt, doch auch von ihnen war keine Stur zu sehen.
So atmete er noch einmal tief durch und verließ das Haus und war schon bald zwischen den Gassen Thyns verschwunden. Die Dämmerung nahte und bis dahin musste er weit fort sein.
Er hatte versagt. In seinen eigenen Augen hatte er einfach versagt, doch Borthus würde das anders sehen. Und wenn die Telepathin ihn in den Gedanken der Bedienung erkannte, wusste sie, dass er Borthus kannte. Und er wusste, dass sie ebendiesen suchten - von Borthus selbst.
Nalahr würde außer sich sein und vermutlich würde es ihn sein Leben kosten, wenn er nicht anders an die Gruppe heran kam. Etwas, dass sie sicher töten würde. Kurz überlegte er, das Haus einfach einstürzen zu lassen. Doch das würde nicht reichen, das Glück hatte immer seine Hand im Spiel.
Aber er würde sich etwas überlegen, damit sie nicht das bekamen, was sie suchten.


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Toyan Kerim
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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Toyan erwachte, als die Sonne sein Gesicht wärmte. War wirklich schon wieder Morgen? Er war noch so verdammt müde...
Dennoch zwang er sich, wach zu werden und blinzelte, erkannte Shaya neben sich und lächelte. Vorsichtig strich er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und küsste sie sanft.
"Aufwachen, die Sonne scheint bereits", sagte er leise und hoffte, sie würden am heutigen Tage weiter kommen. Irgend eine Spur mussten sie doch finden...
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
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vojka
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Re: Kapitel 3

Beitrag von vojka »

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Namid
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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Ärgerlich blinzelte Namid in die Sonne, die durch das Fenster direkt auf ihr Bett schien. Selbst schuld, dachte sie, warum bin ich auch so blöd und vergesse die Gardine zu schleißen. Seufzend stand sie auf und machte sich für den Tag, für eine weitere lange Wanderung bereit. Sie hoffte nur, dass sie heute mehr erfahren würden, in so einer Stadt wie Thyn musste man einfach etwas erfahren. Blieb nur zu hoffen, dass Shaya vielleicht durch Zufall etwas in den Gedanken von jemandem mitbekommen würde, was ihnen half, denn so wie jetzt hatte das alles keinen Sinn. Vielleicht liefen sie sogar in die gänzlich falsche Richtung? Wer wusste das schon.
Sie seufzte kurz, packte ihre Sachen zusammen und verließ das Zimmer, sie könnte genauso gut unten auf die anderen Warten und vielleicht war ja sogar schon jemand außer ihr wach.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Katastropholy
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Katastropholy »

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Revan
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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Der Lärm der erwachenden Stadt, welcher durch das offene Fenster drang weckte ihn aus dem Dunkel seines Schlafes. Das Bett war zwar nicht mit dem zu vergleichen, was er gewohnt war, jedoch allemal besser als ein Lager auf der harten Erde im Freien. Doch nun, als der Lärm durch das Fenster drang und sich mit allen möglichen Gerüchen von neu entfachten Feuern, Essensnuancen, Pferdemist und noch unbeschreiblicheren Dingen zu einer sinnesbetäubenden Kakophonie zusammenmischte, reichte es ihm. Mit einem Satz war er aus dem Bett, warf das Fenster zu und zog den groben Leinenvorhang davor. Danach kleidete er sich in aller Ruhe an, zog seine Kapuze über seinen Kopf, liess den Schrank wieder auf seinen angestammten Platz gleiten und nahm seine Sachen, um im der Gaststube auf den Rest zu warten.

Unten angekommen wandte er sich ohne Umschweife direkt an den Wirt hinter dem Tresen "Was hab ihr zum Frühstück anzubieten?"
Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.

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Ayrina
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Ayrina »

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Narea und Layla
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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Als die ersten Strahlen der Sonne über das staubige Fensterbrett krochen und Narea aufs Gesicht schienen, schlug sie die Augen auf. Sie hatte überraschend gut geschlafen. Dennoch hatte sie stechende Kopfschmerzen und fast automatisch griffen ihre zitternden Hände nach dem Beutel mit dem Schattenstern. Mit leichtem Entsetzen stellte Narea fest, wie leicht der Beutel geworden war. Sie brauchte Nachschub. Bald.
Als das Pulver auf ihrer Zunge zerging, wurde sie ruhiger. Sie wartete noch ein paar Minuten, dann erhob sie sich und suchte ihre Sachen zusammen.
Als sie den Schankraum betrat, sah sie Revan und Namid, trat zu ihnen und nickte den beiden zu.
"Schlafen die anderen noch?", fragte sie und strich sich das wirre Haar aus der Stirn.


Als Layla erwachte, spürte sie eine Mischung aus schlechtem Gewissen und Erleichterung. Doch als sie an ihren Traum dachte, überwog die Erleichterung und sie legte ihre kleine Hand auf Azizas Schulter, um sie leicht zu schütteln.
"Aziza?"
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Herbststurm
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Herbststurm »

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Aziza N'Buku
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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Verschlafen blinzelte Aziza die Kleine an. "Ja, Liebes?"
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Ayrina »

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Layla
24. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
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Sie deutete als Antwort auf das Fenster, wo nun deutlich die Sonne zu sehen war.
Fragend sah sie Aziza an, das Bündel der jungen Köchin in der Hand. Hatte sie es sich vielleicht anders überlegt?
Unsicherheit schlich sich in ihren Blick.
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Herbststurm
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Re: Kapitel 3

Beitrag von Herbststurm »

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Aziza N'Buku
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Goam, Thyn
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Sie gähnte herzhaft. "Wir sagen gleich den anderen Bescheid." Sie streckte sich und stand dann langsam auf.
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