Kapitel 3
- Cassiopeia
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- AE.I: Senai, Joye
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- Das Erbe der Götter: Liara, Elaina, Karim, Sinaya, Milima
- Kampf um Choma: Toyan, Tazanna, Aceio
- Scyta: Jester Rogue
- Abwesend: Oft freitags
Re: Kapitel 3
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Toyan Kerim
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Toyans blick wanderte erst zu Shaya, dann zu Aziza, letztere hatten sie immerhin aus den Fängen der Piraten befreit.
"Wir sollen also ihre Leibgarde spielen", sagte er überlegend. Die Idee war nicht dumm, hatte nur einen Haken - reiche Familien in Thyn? Woher sollte er so eine nehmen, Thyn war ein karges Land ohne jegliche Reichtümer.
"Die einzigen Reichen dieser Gegend sind Familien der Bruderschaft", wandte er ein - immerhin hatten diese das Land Thyn sozusagen annektiert. "Sie haben die eigentliche Regierung mehr oder minder außer Kraft gesetzt - natürlich nicht nach außen hin. Aber intern bestimmen sie schon lange die Geschäfte des Landes, nicht mehr lange und auch hier werden... Verfolgungen, Säuberungen, stattfinden. Der ganze Mist eben. Es könnte schwierig werden, einer jener Familien ein Kind anzudichten."
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Zervan
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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"Gut, dann sind wir ebenselbst ein... Familienclan. Sozusagen. Wir wollen uns in Thyn nieder lassen, wenn die Bruderschaft hier die Geschäfte übernimmt, werden sie die sicherlich fördern. Bergbau, Mineralien, Silber... wenn wir vorgeben, das zu suchen, wirken wir nicht sehr verdächtig, man würde uns aber auch nicht als Spinner hinstellen, sondern uns höchstens den Weg weisen. Was meint Ihr?" Fragend sah er die anderen nun an, Revans Idee würde so vielleicht nicht funktionieren, aber sie hatte ihn auf diese andere Idee gebracht. "was wir wirklich tun, wird so niemand erfahren und wir können unbehelligt unsere Suche fort setzen durch Thyn und das Bergland, auch abseits der Dörfer."
Toyan Kerim
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Toyans blick wanderte erst zu Shaya, dann zu Aziza, letztere hatten sie immerhin aus den Fängen der Piraten befreit.
"Wir sollen also ihre Leibgarde spielen", sagte er überlegend. Die Idee war nicht dumm, hatte nur einen Haken - reiche Familien in Thyn? Woher sollte er so eine nehmen, Thyn war ein karges Land ohne jegliche Reichtümer.
"Die einzigen Reichen dieser Gegend sind Familien der Bruderschaft", wandte er ein - immerhin hatten diese das Land Thyn sozusagen annektiert. "Sie haben die eigentliche Regierung mehr oder minder außer Kraft gesetzt - natürlich nicht nach außen hin. Aber intern bestimmen sie schon lange die Geschäfte des Landes, nicht mehr lange und auch hier werden... Verfolgungen, Säuberungen, stattfinden. Der ganze Mist eben. Es könnte schwierig werden, einer jener Familien ein Kind anzudichten."
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Zervan
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"Gut, dann sind wir ebenselbst ein... Familienclan. Sozusagen. Wir wollen uns in Thyn nieder lassen, wenn die Bruderschaft hier die Geschäfte übernimmt, werden sie die sicherlich fördern. Bergbau, Mineralien, Silber... wenn wir vorgeben, das zu suchen, wirken wir nicht sehr verdächtig, man würde uns aber auch nicht als Spinner hinstellen, sondern uns höchstens den Weg weisen. Was meint Ihr?" Fragend sah er die anderen nun an, Revans Idee würde so vielleicht nicht funktionieren, aber sie hatte ihn auf diese andere Idee gebracht. "was wir wirklich tun, wird so niemand erfahren und wir können unbehelligt unsere Suche fort setzen durch Thyn und das Bergland, auch abseits der Dörfer."
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
- Herbststurm
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Re: Kapitel 3
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Aziza N'Buku
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Sie schüttelte den Kopf entrüstet. "Hinter einem KIND verstecken? Schämt Ihr Euch gar nicht? Wollt Ihr ihr gleich eine Zielscheibe auf den Rücken kleben? Dann könntet Ihr sie gleich umbringen... " Schützend legte sie einen Arm um Leyla. "Wie kann sich ein Mann mit einem Hauch von Ehre überhaupt soweit herablassen, sich hinter einem kleinen Mädchen verstecken zu wollen und alle Augen und Gefahren auf sie zu richten?!" Sie merkte, wie sie immer wütender wurde. "Habt Ihr überhaupt keiN Ehrgefühl?!"
Aziza N'Buku
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Sie schüttelte den Kopf entrüstet. "Hinter einem KIND verstecken? Schämt Ihr Euch gar nicht? Wollt Ihr ihr gleich eine Zielscheibe auf den Rücken kleben? Dann könntet Ihr sie gleich umbringen... " Schützend legte sie einen Arm um Leyla. "Wie kann sich ein Mann mit einem Hauch von Ehre überhaupt soweit herablassen, sich hinter einem kleinen Mädchen verstecken zu wollen und alle Augen und Gefahren auf sie zu richten?!" Sie merkte, wie sie immer wütender wurde. "Habt Ihr überhaupt keiN Ehrgefühl?!"
Abenteuer! Die Leute reden davon, als sei es etwas Erstrebenswertes, doch in Wirklichkeit ist es ein Synonym für schlechtes Essen, wenig Schlaf und sonderbare Personen, die ständig versuchen, einem spitze Dinge in den Leib zu stecken. (T.Pratchett)
Re: Kapitel 3
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Namid
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Namid konte sich nur schwer ein Lachen verkneifen. "Bravo Aziza, endlich mal jemand, der einsieht, dass ein Kind hier nichts zu suchen hat", sagte sie und schüttelte den Kopf. Sie verstand ja auf der einen Seite, dass die anderen die Kleine nicht alleine hier lassen wollten, aber das wäre ihrer Meinung nach ungefährlicher als mit ihnen zusmamen mitzureisen. Aber wie Aziza sagte, wenn sie schon mit kam, sollte man sie nicht auch noch in den Mittelpunkt stellen und genau das war es was dieser Revan tun wollte und das verstand sie nicht.
Namid
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Namid konte sich nur schwer ein Lachen verkneifen. "Bravo Aziza, endlich mal jemand, der einsieht, dass ein Kind hier nichts zu suchen hat", sagte sie und schüttelte den Kopf. Sie verstand ja auf der einen Seite, dass die anderen die Kleine nicht alleine hier lassen wollten, aber das wäre ihrer Meinung nach ungefährlicher als mit ihnen zusmamen mitzureisen. Aber wie Aziza sagte, wenn sie schon mit kam, sollte man sie nicht auch noch in den Mittelpunkt stellen und genau das war es was dieser Revan tun wollte und das verstand sie nicht.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: Kapitel 3
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Revan
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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"Ehrgefühl..." seine kalten Augen ruhten nun auf ihr. "Nun, dann lasst Euch doch "Magierfreund" auf euer Gewand sticken und ihr werdet sehen, wie weit euch eure Ehre hier bringt." erwiderte er emotionslos. "Ihr solltet Euch einmal fragen, was geschieht wenn ihr selbst vor der Wahl steht: Mit Ehrgefühl alles, was ihr bis jetzt erreicht habt, zu verlieren oder unehrenhaft vielleicht einen Sieg davontragen. Wenn ihr ehrlich seid, gibt es bei jedem von Euch irgendwo eine Geschichte in eurem Leben, wo ihr den Zweck über eure Ehre -meist verwechselt mit falschen Stolz- gestellt habt, wie auch bei mir. Wenn Ihr nicht ehrlich seid, belügt Ihr euch nur selbst, während Ihr tief in Euch wisst, dass es doch wahr ist."
"Allerdings weiss ich eure Fürsorge für das Kind zu schätzen, was allein schon für sich das Mädchen aus der Ziellinie nimmt, weil Ihr sie so hinter Euch selbst versteckt. Ausserdem gibt es ja noch einen zweiten Vorschlag, und der Rest hat sich bis jetzt noch nicht eingebracht."
Revan
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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"Ehrgefühl..." seine kalten Augen ruhten nun auf ihr. "Nun, dann lasst Euch doch "Magierfreund" auf euer Gewand sticken und ihr werdet sehen, wie weit euch eure Ehre hier bringt." erwiderte er emotionslos. "Ihr solltet Euch einmal fragen, was geschieht wenn ihr selbst vor der Wahl steht: Mit Ehrgefühl alles, was ihr bis jetzt erreicht habt, zu verlieren oder unehrenhaft vielleicht einen Sieg davontragen. Wenn ihr ehrlich seid, gibt es bei jedem von Euch irgendwo eine Geschichte in eurem Leben, wo ihr den Zweck über eure Ehre -meist verwechselt mit falschen Stolz- gestellt habt, wie auch bei mir. Wenn Ihr nicht ehrlich seid, belügt Ihr euch nur selbst, während Ihr tief in Euch wisst, dass es doch wahr ist."
"Allerdings weiss ich eure Fürsorge für das Kind zu schätzen, was allein schon für sich das Mädchen aus der Ziellinie nimmt, weil Ihr sie so hinter Euch selbst versteckt. Ausserdem gibt es ja noch einen zweiten Vorschlag, und der Rest hat sich bis jetzt noch nicht eingebracht."
Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
George Bernard Shaw
26.07.1856 - 02.11.1950
George Bernard Shaw
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- Herbststurm
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Re: Kapitel 3
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Aziza N'Buku
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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"Ich muss mir keine Lüge auf meinen Mantel sticken lassen, um herauszufinden, was Ehre ist." zichte sie wütend. "Es gibt nicht nur schwarz und weiß - aber es gibt Grenzen."
Aziza N'Buku
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"Ich muss mir keine Lüge auf meinen Mantel sticken lassen, um herauszufinden, was Ehre ist." zichte sie wütend. "Es gibt nicht nur schwarz und weiß - aber es gibt Grenzen."
Abenteuer! Die Leute reden davon, als sei es etwas Erstrebenswertes, doch in Wirklichkeit ist es ein Synonym für schlechtes Essen, wenig Schlaf und sonderbare Personen, die ständig versuchen, einem spitze Dinge in den Leib zu stecken. (T.Pratchett)
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Re: Kapitel 3
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Revan
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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"Wenn ihr meint." entgegnete er lakonisch. "Nehmt es mir nicht übel, aber Ihr kommt mir vor wie ein Kind, dass sich weigert seine Medizin zu nehmen, nur weil sie nicht gut schmeckt, obwohl ihr genau wisst, dass sie euch helfen würde. Vielleicht kommt die Erkenntnis ja noch früh genug, bevor euch keine Medizin der Welt mehr helfen kann." schloss er mit einer angedeuteten Verbeugung.
Revan
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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"Wenn ihr meint." entgegnete er lakonisch. "Nehmt es mir nicht übel, aber Ihr kommt mir vor wie ein Kind, dass sich weigert seine Medizin zu nehmen, nur weil sie nicht gut schmeckt, obwohl ihr genau wisst, dass sie euch helfen würde. Vielleicht kommt die Erkenntnis ja noch früh genug, bevor euch keine Medizin der Welt mehr helfen kann." schloss er mit einer angedeuteten Verbeugung.
Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
George Bernard Shaw
26.07.1856 - 02.11.1950
George Bernard Shaw
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- Herbststurm
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Re: Kapitel 3
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Aziza N'Buku
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Verächtlich verzog Aziza das Gesicht. Es war typisch, gerade für Männer. Wenn man von Dingen sprach, die ihnen nicht passten, verglichen sie einem mit Kindern, nur um zu verdeutlichen, wie wenig man sie ernst nahm, nur weil sie keine echten Gegenargumente hatten. Es war doch immer das gleiche.
"Is klar." Damit war die Sache ohnehin erledigt, und dass sie jemandem so offen ihre Verachtung gezeigt hatte, war seit Ewigkeiten nicht vorgekommen. Fast war sie erschrocken über sich selber.
Aziza N'Buku
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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Verächtlich verzog Aziza das Gesicht. Es war typisch, gerade für Männer. Wenn man von Dingen sprach, die ihnen nicht passten, verglichen sie einem mit Kindern, nur um zu verdeutlichen, wie wenig man sie ernst nahm, nur weil sie keine echten Gegenargumente hatten. Es war doch immer das gleiche.
"Is klar." Damit war die Sache ohnehin erledigt, und dass sie jemandem so offen ihre Verachtung gezeigt hatte, war seit Ewigkeiten nicht vorgekommen. Fast war sie erschrocken über sich selber.
Abenteuer! Die Leute reden davon, als sei es etwas Erstrebenswertes, doch in Wirklichkeit ist es ein Synonym für schlechtes Essen, wenig Schlaf und sonderbare Personen, die ständig versuchen, einem spitze Dinge in den Leib zu stecken. (T.Pratchett)
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Re: Kapitel 3
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Toyan Kerim
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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"Ehe wir hier weiter über Ehrgefühl diskutieren", versuchte Toyan das ganze etwas abzubrechen, "gibt es immer noch einen zweiten Vorschlag, zu dem sich noch niemand geäußert hat. Was meint ihr?"
Er war, zugegeben, etwas überrascht, dass Aziza sich derart gegen Revans Vorschlag eingebracht hatte. Positiv überrascht, bisher hatte er sie nur schweigsam und sehr schüchtern erlebt. Dass sie sich nun so offen für Layla einsetzte und damit jemandem widersprach, hatte er zwar nicht erwartet, aber vielleicht kam sie nun etwas mehr aus sich heraus. Es würde ihn auf jeden Fall freuen.
Toyan Kerim
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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"Ehe wir hier weiter über Ehrgefühl diskutieren", versuchte Toyan das ganze etwas abzubrechen, "gibt es immer noch einen zweiten Vorschlag, zu dem sich noch niemand geäußert hat. Was meint ihr?"
Er war, zugegeben, etwas überrascht, dass Aziza sich derart gegen Revans Vorschlag eingebracht hatte. Positiv überrascht, bisher hatte er sie nur schweigsam und sehr schüchtern erlebt. Dass sie sich nun so offen für Layla einsetzte und damit jemandem widersprach, hatte er zwar nicht erwartet, aber vielleicht kam sie nun etwas mehr aus sich heraus. Es würde ihn auf jeden Fall freuen.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
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- Kampf um Choma: Revan
- Abwesend: Innerhalb der Woche bis auf weiteres nur sporadisch anwesend
Re: Kapitel 3
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Revan
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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"Nun ja, er stammt aus dieser Gegend und müsste sich also auskennen. Solange niemand unser "Schürfwerkzeug" sehen will, meinetwegen. Vorausgesetzt unser Weg führt uns in die Berge." gab er etwas geistesabwesend von sich.
Sein kleines Experiment gerade hatte ihm einen guten Überblick über die Struktur der Gruppe verschafft. Wenn selbst die Unauffälligste und Stillste in der Lage war, bei ein wenig Motivation ein solches Temperament zu Tage zu legen, war dies beim Rest mit Sicherheit genauso, wenn nicht sogar noch stärker. Eine durchaus nützliche Eigenschaft bei kommenden Aufgaben, mehrere Ansichten gleich mehrere Möglichkeiten.
Dieser... Toyan..., ja so war sein Name, war wahrscheinlich so etwas wie der Anführer hier, wenngleich seine eigentliche Autorität mehr zu einer Schlichterrolle verkommen war, eher hinderlich bei solchen starken Persönlichkeiten.
Insgesamt kam ihm das alles in seiner kurzen Zeit hier vor, als würde ein Hütehund damit beschäftigt sein, seinen eigenen Schwanz zu jagen, während der Fuchs gerade die Hühner stiehlt.
Revan
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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"Nun ja, er stammt aus dieser Gegend und müsste sich also auskennen. Solange niemand unser "Schürfwerkzeug" sehen will, meinetwegen. Vorausgesetzt unser Weg führt uns in die Berge." gab er etwas geistesabwesend von sich.
Sein kleines Experiment gerade hatte ihm einen guten Überblick über die Struktur der Gruppe verschafft. Wenn selbst die Unauffälligste und Stillste in der Lage war, bei ein wenig Motivation ein solches Temperament zu Tage zu legen, war dies beim Rest mit Sicherheit genauso, wenn nicht sogar noch stärker. Eine durchaus nützliche Eigenschaft bei kommenden Aufgaben, mehrere Ansichten gleich mehrere Möglichkeiten.
Dieser... Toyan..., ja so war sein Name, war wahrscheinlich so etwas wie der Anführer hier, wenngleich seine eigentliche Autorität mehr zu einer Schlichterrolle verkommen war, eher hinderlich bei solchen starken Persönlichkeiten.
Insgesamt kam ihm das alles in seiner kurzen Zeit hier vor, als würde ein Hütehund damit beschäftigt sein, seinen eigenen Schwanz zu jagen, während der Fuchs gerade die Hühner stiehlt.
Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.
George Bernard Shaw
26.07.1856 - 02.11.1950
George Bernard Shaw
26.07.1856 - 02.11.1950
Re: Kapitel 3
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Revan
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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"Das wir Layla als 'Schutzschild vorschieben geht nicht, sie ist ein Kind und sollte nicht uns schützen sondern wir sie", sagte Namid noch einmal mit Nachdruck. Mittlerweile war es ihr fast egal, wer alles mitkommen würde, denn sie glaubte kaum noch daran, dass sie noch am heutigen Tage aufbrechen würden, wenn die Diskussionen so weiter gingen.
"Was das Familienclan anbelangt. Naja, ob man uns diese abkaufen würde ist fraglich, aber zumindest könnte man diese Ausrede fürs erste benutzen, allerdings sollten wir dann überlegen, wie unsere Verwandschaflichen Verhältnisse zueinander sind, nicht, dass wir deshalb noch auffliegen weil ich Toyan als meine Cousin ausgebe und er sagt ich wäre die Schwester seiner Frau", sagte sie und lächelte Toyan und Shaya an. Für sie war es zumindest klar, dass Toyan und Shaya das junge Ehepaar mimen würden und Layla ihr Kind wäre.
Revan
23. April 143. Jahr des Lichtes, Morgen
Lagerplatz bei Farohm, Thyn
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"Das wir Layla als 'Schutzschild vorschieben geht nicht, sie ist ein Kind und sollte nicht uns schützen sondern wir sie", sagte Namid noch einmal mit Nachdruck. Mittlerweile war es ihr fast egal, wer alles mitkommen würde, denn sie glaubte kaum noch daran, dass sie noch am heutigen Tage aufbrechen würden, wenn die Diskussionen so weiter gingen.
"Was das Familienclan anbelangt. Naja, ob man uns diese abkaufen würde ist fraglich, aber zumindest könnte man diese Ausrede fürs erste benutzen, allerdings sollten wir dann überlegen, wie unsere Verwandschaflichen Verhältnisse zueinander sind, nicht, dass wir deshalb noch auffliegen weil ich Toyan als meine Cousin ausgebe und er sagt ich wäre die Schwester seiner Frau", sagte sie und lächelte Toyan und Shaya an. Für sie war es zumindest klar, dass Toyan und Shaya das junge Ehepaar mimen würden und Layla ihr Kind wäre.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.