Biarritz - 11. Mai 1530
Re: Biarritz - 11. Mai 1530
Am Hafen
Morgen
"Oh, hallo Alisa", sagte Franz und griff nur zu gern in die Tüte. "Danke", meinte er lächelnd und biss in den Apfel.
"Ich wollte dir noch einmal danken, ohne dich wäre ich jetzt bei den Meeresgöttern." Er lächelte sie einfach nur dankbar an, wusste, dass er dieser Frau sein Leben verdankte, auch wenn er sich fragte, warum sie ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt hatte nur um die Besatzung eines verfluchten Schiffes zu helfen.
Morgen
"Oh, hallo Alisa", sagte Franz und griff nur zu gern in die Tüte. "Danke", meinte er lächelnd und biss in den Apfel.
"Ich wollte dir noch einmal danken, ohne dich wäre ich jetzt bei den Meeresgöttern." Er lächelte sie einfach nur dankbar an, wusste, dass er dieser Frau sein Leben verdankte, auch wenn er sich fragte, warum sie ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt hatte nur um die Besatzung eines verfluchten Schiffes zu helfen.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
- Ayrina
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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Alisa Marais
Am Hafen
Morgen
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Alisa winkte nur grinsend ab.
"Ich habe nur getan meinen Job", wehrte sie ab und nahm sich einen weiteren Apfel, ehe sie wieder zu Franz sah.
"Und du ganz allein unterwegs? Ich dachte, du würdest unterwegs sein mit Nekele", fügte sie dann mit einem vielsagenden Zwinkern hinzu.
Alisa Marais
Am Hafen
Morgen
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Alisa winkte nur grinsend ab.
"Ich habe nur getan meinen Job", wehrte sie ab und nahm sich einen weiteren Apfel, ehe sie wieder zu Franz sah.
"Und du ganz allein unterwegs? Ich dachte, du würdest unterwegs sein mit Nekele", fügte sie dann mit einem vielsagenden Zwinkern hinzu.
Re: Biarritz - 11. Mai 1530
Am Hafen
Morgen
Franz biss erneut in seinen Apfel um nicht antworten zu müssen. Er merkte, wie seine Ohren leicht rot wurden, aber ignorierte es. "Warum sollte ich mit Nekele unterwegs sein?", fragte er Alisa, sah sie dabei aber nicht an.
Morgen
Franz biss erneut in seinen Apfel um nicht antworten zu müssen. Er merkte, wie seine Ohren leicht rot wurden, aber ignorierte es. "Warum sollte ich mit Nekele unterwegs sein?", fragte er Alisa, sah sie dabei aber nicht an.
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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Alisa Marais
Am Hafen
Morgen
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Alisas Grinsen wurde breiter.
"Mon ami, ich bin eine Frau und Französin. Mir kannst du nichts machen vor", lachte sie und biss ein weiteres Mal genüsslich in den Apfel, während sie sich mit der anderen Hand eine widerspenstige Strähne ihres roten Haares aus dem Gesicht strich.
Alisa Marais
Am Hafen
Morgen
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Alisas Grinsen wurde breiter.
"Mon ami, ich bin eine Frau und Französin. Mir kannst du nichts machen vor", lachte sie und biss ein weiteres Mal genüsslich in den Apfel, während sie sich mit der anderen Hand eine widerspenstige Strähne ihres roten Haares aus dem Gesicht strich.
Re: Biarritz - 11. Mai 1530
Am Hafen
Morgen
"Ich weiß trotzdem nicht, was du meinst", sagte Franz stur. Er würde nicht zugeben, was er für Nekele empfand, denn er wusste, dass es nicht auf Gegenseitigkeit beruhte und er wusste, würde er seine Gefühle jemand anderem gegenüber eingestehen, würde es nur schmerzhafter für ihn werden.
Morgen
"Ich weiß trotzdem nicht, was du meinst", sagte Franz stur. Er würde nicht zugeben, was er für Nekele empfand, denn er wusste, dass es nicht auf Gegenseitigkeit beruhte und er wusste, würde er seine Gefühle jemand anderem gegenüber eingestehen, würde es nur schmerzhafter für ihn werden.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
Re: Biarritz - 11. Mai 1530
Ivory Lancaster
Am Hafen von Biarritz
Morgen
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Den Blick starr auf den Horizont gerichtet, trat Ivory aus dem Schatten der Kneipe und auf die Hafenpromenade. Der salzige Wind zerrte an ihren langen, fast schwarzen Haaren und nahm ihr für einen Moment die Sicht. Als sie es energisch zur Seite schob, fiel ihr Blick auf das fremde Schiff, das erst vor kurzer Zeit hier angelegt haben musste. Ivory wusste das, weil sie fast täglich herkam.
Schon seit geraumer Zeit suchte sie nach Arbeit auf einem Schiff, doch sie war es bisher falsch angegangen. Niemand wollte eine Frau, dessen Vater bei einer englischen Handelskompanie war und schon gar nicht, wenn sie dann nicht mal Erfahrung auf See hatte. Tatsächlich war Ivory erst zwei Mal auf einem Schiff gewesen, aber sie war fest entschlossen, dass sie Pirat werden würde. Bei dem Gedanken, wie sehr das ihren Vater aufgeregt hätte, stahl sich für eine Sekunde so etwas wie ein Lächeln auf ihr Gesicht, doch es erstarb sofort, als ein Hafenarbeiter an ihr vorbeiging.
Langsam schlenderte Ivory näher an das Schiff heran. Es gefiel ihr. Vielleicht sollte sie mal nachfragen, ob die Mannschaft anheuerte. Doch wahrscheinlich würde es wie sonst auch sein. Biarritz hatte ihr kein Glück gebracht.
Ivory setzte sich halb auf ein Fass, von dem aus sie gute Sicht auf das Schiff hatte, und stemmte einen ihrer ausgetretenen braunen Stiefel dagegen. Kurz darauf sah sie jemanden an Bord, und sie glaubte, dass es eine Frau war - doch sie wartete ab.
Am Hafen von Biarritz
Morgen
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Den Blick starr auf den Horizont gerichtet, trat Ivory aus dem Schatten der Kneipe und auf die Hafenpromenade. Der salzige Wind zerrte an ihren langen, fast schwarzen Haaren und nahm ihr für einen Moment die Sicht. Als sie es energisch zur Seite schob, fiel ihr Blick auf das fremde Schiff, das erst vor kurzer Zeit hier angelegt haben musste. Ivory wusste das, weil sie fast täglich herkam.
Schon seit geraumer Zeit suchte sie nach Arbeit auf einem Schiff, doch sie war es bisher falsch angegangen. Niemand wollte eine Frau, dessen Vater bei einer englischen Handelskompanie war und schon gar nicht, wenn sie dann nicht mal Erfahrung auf See hatte. Tatsächlich war Ivory erst zwei Mal auf einem Schiff gewesen, aber sie war fest entschlossen, dass sie Pirat werden würde. Bei dem Gedanken, wie sehr das ihren Vater aufgeregt hätte, stahl sich für eine Sekunde so etwas wie ein Lächeln auf ihr Gesicht, doch es erstarb sofort, als ein Hafenarbeiter an ihr vorbeiging.
Langsam schlenderte Ivory näher an das Schiff heran. Es gefiel ihr. Vielleicht sollte sie mal nachfragen, ob die Mannschaft anheuerte. Doch wahrscheinlich würde es wie sonst auch sein. Biarritz hatte ihr kein Glück gebracht.
Ivory setzte sich halb auf ein Fass, von dem aus sie gute Sicht auf das Schiff hatte, und stemmte einen ihrer ausgetretenen braunen Stiefel dagegen. Kurz darauf sah sie jemanden an Bord, und sie glaubte, dass es eine Frau war - doch sie wartete ab.
One day, when I'm 80 years old and sitting in a rocking chair, I'll be reading Harry Potter.
And they will say to me, "After all this time?"
And I will answer: "Always."
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- Siria
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
Am Hafen
Morgen
Kara hatte bisher noch keine Anstalten gemacht, mit Nekele zu reden, noch ihr das Zeichen zu geben, von Bord gehen zu dürfen. Also widmete sie sich weiter den Arbeiten an Bord.
Kurz ging ihr Blick hinunter auf den Kai, wo sie eine Frau auf einem Fass sitzen sah. Diese blickte hinauf zur India. Es war ungewöhnlich, dass eine Frau hier saß und die Schiffe anblickte. Nekele suchte den Blick zu Kara. Als sie diesen erhaschte, machte sie eine Kopfbewegung in Richtung der Frau. Der Blick hieß so viel wie 'Soll ich sie ansprechen'?
Morgen
Kara hatte bisher noch keine Anstalten gemacht, mit Nekele zu reden, noch ihr das Zeichen zu geben, von Bord gehen zu dürfen. Also widmete sie sich weiter den Arbeiten an Bord.
Kurz ging ihr Blick hinunter auf den Kai, wo sie eine Frau auf einem Fass sitzen sah. Diese blickte hinauf zur India. Es war ungewöhnlich, dass eine Frau hier saß und die Schiffe anblickte. Nekele suchte den Blick zu Kara. Als sie diesen erhaschte, machte sie eine Kopfbewegung in Richtung der Frau. Der Blick hieß so viel wie 'Soll ich sie ansprechen'?
Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. Kurt Tucholsky
- Ayrina
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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Alisa Marais
Am Hafen
Morgen
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Alisa betrachtete Franz eingehend von der Seite und fragte sich, warum er es sich selbst so schwer machte? Sie hatte noch nie verstanden, wie Menschen sich selbst so quälen konnten, anstatt einfach für das einzutreten, was sie wollten. Und was Franz wollte war doch mehr als offensichtlich.
"Du hast den Tod besiegt, nur um jetzt dein Leben zu vergeuden?", fragte sie ihn mit hochgezogener Braue.
"Du solltest kämpfen für das, was dir wichtig ist, sonst verpasst du vielleicht das Beste in deinem Leben."
Alisa Marais
Am Hafen
Morgen
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Alisa betrachtete Franz eingehend von der Seite und fragte sich, warum er es sich selbst so schwer machte? Sie hatte noch nie verstanden, wie Menschen sich selbst so quälen konnten, anstatt einfach für das einzutreten, was sie wollten. Und was Franz wollte war doch mehr als offensichtlich.
"Du hast den Tod besiegt, nur um jetzt dein Leben zu vergeuden?", fragte sie ihn mit hochgezogener Braue.
"Du solltest kämpfen für das, was dir wichtig ist, sonst verpasst du vielleicht das Beste in deinem Leben."
Re: Biarritz - 11. Mai 1530
Am Hafen
Morgen
Franz lächelte Alisa traurig an. "Vielleicht hast du Recht, vielleicht aber auch nicht. Die Zeit wird zeigen was sie bringt und ich werde nichts tun, einfach weil ich weiß, dass Nekele keine Beziehung will und ich werde das akzeptieren", sagte er und sah sie einfach nur neutral an. Nichts war in diesem Moment in seinem Gesicht oder in seinen Augen, seiner Körpersprache zu lesen, sondern alles war gut versteckt hinter einer Maske.
Morgen
Franz lächelte Alisa traurig an. "Vielleicht hast du Recht, vielleicht aber auch nicht. Die Zeit wird zeigen was sie bringt und ich werde nichts tun, einfach weil ich weiß, dass Nekele keine Beziehung will und ich werde das akzeptieren", sagte er und sah sie einfach nur neutral an. Nichts war in diesem Moment in seinem Gesicht oder in seinen Augen, seiner Körpersprache zu lesen, sondern alles war gut versteckt hinter einer Maske.
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Re: Biarritz - 11. Mai 1530
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Alisa Marais
Am Hafen
Morgen
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"Mon Dieu", stieß Alisa hervor und verdrehte die Augen Richtung Himmel.
"Liebe hat nichts mit... Zurückhaltung zu tun. Amour ist... passion... Leidenschaft. Und die Bereitschaft, zu kämpfen."
Sie gestikulierte heftig mit dem Apfel in der Hand und schüttelte dann resignierend den Kopf. Sie würde Franz' Haltung nie verstehen. Wenn etwas es wert war, ein Risiko einzugehen, dann das. Doch sie konnte ihm ansehen, dass sie bei ihm gegen eine Wand lief. Sie seufzte und biss wieder in ihren Apfel.
Alisa Marais
Am Hafen
Morgen
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"Mon Dieu", stieß Alisa hervor und verdrehte die Augen Richtung Himmel.
"Liebe hat nichts mit... Zurückhaltung zu tun. Amour ist... passion... Leidenschaft. Und die Bereitschaft, zu kämpfen."
Sie gestikulierte heftig mit dem Apfel in der Hand und schüttelte dann resignierend den Kopf. Sie würde Franz' Haltung nie verstehen. Wenn etwas es wert war, ein Risiko einzugehen, dann das. Doch sie konnte ihm ansehen, dass sie bei ihm gegen eine Wand lief. Sie seufzte und biss wieder in ihren Apfel.