Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Für kleinere, in sich abgeschlossene Geschichten
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Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
auf Svínoy / Vivis Haus
Donnerstag, 02.09.2010
12:46 Uhr

Leevke tat wie geheißen, nahm das Rührei vom Herd und stellte es auf ein Holzbrett auf dem Tisch und gab dann etwas Milch zu dem Spinat. Erst dann nahm sie den Löffel von Vivi an, die geduldig wartete und probierte das Kartoffelpüree.
Sie strahle, als Vivi ihre Meinung wissen wollte und überlegte.
"Vielleicht noch etwas Salz", sagte sie fast schüchtern, "aber ich bin nicht sicher, es ist auch so super lecker", ergänzte sie schnell, was, wenn sie nun ganz anders schmeckte als Vivi? Doch Vivi lächelte, tat noch etwas Salz hinein und wusch die Löffel ab, um sie dann erneut einzutauchen.
"Perfekt", meinte Leevke und nickte, trat dann vor den Spinat und war gespannt, was Vivi hier herein tun würde. Es war dasselbe, was sie auch an die zerstampften Kartoffeln getan hatte, Leevke versuchte sich alles zu merken.
Dann reiche Vivi Leevke Teller zum Tisch decken und rief ihrerseits Ayden zum Händewaschen.
"Hallo!", grüßte er Leevke, als habe er sie ewig nicht gesehen, was sie erneut strahlen ließ.
"Hallo Ayden", grüßte sie freundlich zurück und freute sich plötzlich auf das Essen, war irgendwie sogar stolz daran mitgewirkt zu haben. Besteck und Gläser waren auch bald Gefunden, fehlten nur noch die restlichen Töpfe mit dem Spinat und dem Kartoffelbrei, welche sie aber Vivi überließ.
"Leevke, wäschst du mit Ayden die Hände? Ich räume hier noch etwas auf", sagte Vivi und Ayden zog sich bereits einen Stuhl an die Spüle, Leevke grinste und trat neben ihn.
"Mit dem großen Mann die Hände waschen? Aber gern!", sagte sie und drehte den Wasserhahn auf, prüfte, ob das Wasser nicht zu heiß oder zu kalt war und reichte ihm die Seife, wusch sich bei der Gelegenheit noch selbst kurz die Hände.
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vojka
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Donnerstag, 02.09.2010
12:51 Uhr

Vivi beobachtete Ayden und Leevke lächelnd, während sie schnell die Küche etwas aufräumte. Es war schön zu sehen, wie sich die beiden verstanden, aber Ayden war auch ein liebes Kind, was man einfach schnell in sein Herz schließen musste.
„Dann lasst uns mal essen“, meinte sie, als sich alle an den Tisch setzten.
Schnell füllte Vivi jedem etwas auf den Teller, nahm sich ihr Besteck und fing an zu essen.
„Guten Appetit zusammen.“
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Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
auf Svínoy / Vivis Haus
Donnerstag, 02.09.2010
12:53 Uhr

Ayden fing begeistert an zu essen, Leevke schenkte sich doch zunächst etwas zu Trinken nach und griff dann auch zu ihrer Gabel.
"Guten Appetit", sagte auch sie und begann zu essen. Ihre Portion war um einiges kleiner als die Vivis, aber das machte nichts, vielleicht konnte sie später noch eine zweite essen.
"Ich bin vorerst satt", sagte sie, als sie ihren Teller aufgegessen hatte, doch zum Schluss hatte sie ziemlich kämpfen müssen.
Ayden sah sie fragend an, schien zu überlegen und schob dann seinen Teller zu ihr herüber. "Aber du musst doch wieder gesund werden, hat Mama gesagt", sagte er und sah sie mit großen Augen an, Leevke lachte.
"Ist schon gut, Ayden, ich werde später noch einen Teller essen, versprochen. Und ich werde gesund werden, ebenfalls versprochen", sagte sie lächelnd und schob ihm seinen Teller wieder hin. "Aber das hier ist dein Teller und ich bin wirklich schon satt." Sein Blick war etwas skeptisch, aber dann zuckte er die Schultern und aß wirklich weiter, Leevke sah ihn gerürt an, er war wirklich ein besonders Kind.
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vojka
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Donnerstag, 10.09.2010
09:57 Uhr

Vivi wusste nicht, wer aufgeregter war, sie selbst oder Leevke. Die Holländerin hatte sich nach endlosen Gesprächen mit ihr letztendlich dazu entschlossen, es mit einer Psychotherapie zumindest zu versuchen. So waren die beiden jungen Frauen nun auf dem Weg zu Kaja Sondreson, der Psychologin in dem Krankenhauses, in welchen Vivi arbeitete.
Vivi war froh, dass sie heute noch so kurzfristig einen Termin bekommen hatten, da sie ja am Montag wieder würde arbeiten müssen. Gerade tauchten sie vor dem magischen Eingang des Hospitals auf und betraten diesen. Beruhigend griff Vivi nach Leevkes Hand, als sie bemerkte, dass deren Zittern immer stärker wurde.
"Ganz ruhig, Leev, Kaja ist wirklich eine vertrauensvolle und einfühlsame Person und ich bin wirklich stolz auf dich, dass du dich zu diesem Schritt entschlossen hast."
Sie lächelte ihre Freundin noch einmal aufmunternd an, als sie schließlich vor der Tür zum Zimmer von Kaja ankamen. "Bist du bereit?", wollte sie noch einmal wissen, bevor sie anklopfen würde.
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Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
auf Svínoy / Vivis Haus
Donnerstag, 10.09.2010
09:58 Uhr

Dass Vivi stolz auf sie war, beruhigte Leevke nur bedingt. Sie war mehr als aufgeregt, zitterte noch immer und wäre am liebsten weg gerannt oder im Boden versunken. Sie schämte sich unendlich für ihre Sucht und sollte all das vor Kaja ausbreiten, ihr erzählen, wie tief sie gesunken war? Ihr von Nathan erzählen?
Nein, das konnte sie nicht. Aber... zögernd sah sie Vivi an, sie hatte es ihr versprochen. Noch einmal schloss sie die Augen und atmete tief durch, auch wenn sie am liebsten schreiend davon laufen wollte und sich weinend irgendwo vergraben... nun stand sie hier und Vivi würde jeden Moment klopfen.
Bittend sah sie ihre Freundin an. "Könntest du... vielleicht... hier bleiben?"", flüsterte sie und sah etwas beschämt auf den Fußboden. Sie wusste, Vivi hatte ihr angeboten, auch mit herein zu kommen, doch das wollte sie nicht. "Vielleicht hier... warten...", flüsterte sie und sah sie fast flehend an, während sie am Saum ihres Pullovers herum knetete und sich sehnsüchtig einen Beruhigungstrank wünschte...
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vojka
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
im Krankenhaus / bei Kaja
Donnerstag, 10.09.2010
10:00 Uhr

Vivi nickte. "Natürlich bleibe ich. Ich werde nur ganz kurz zu Amelie gehen, aber das dauert keine fünf Minuten, dann werd ich wieder hier stehen und warten, bis du fertig bist. Ich muss nur kurz etwas mit ihr besprechen, wäre das in Ordnung für dich?", wollte sie von ihrer Freundin wissen, bevor sie auch einmal nach Leevkes Händen griff und sie so davon abhielt, ihren Wollpullover aufzuriffeln. "Leev, du schaffst das! Versuch einfach nur, es wirklich zu versuchen. Ich glaub an dich und weiß, dass du es schaffen kannst." Sie lächelte ihre Freundin aufmunternd an, während sie darauf wartete, von ihr eine Antwort auf ihre anfängliche Frage zu bekommen.
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Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
im Krankenhaus / bei Kaja
Donnerstag, 10.09.2010
10:01 Uhr

"Natürlich", hauchte sie mit hoher Stimme und trat etwas nervös auf der Stelle. Was Vivi zwischenzeitlich tat, war nicht wichtig, Hauptsache, sie war nachher da und konnte sie in den Arm nehmen...
Schließlich nickte sie und versuchte ein dankbares Lächeln, als sie nach einer Ewigkeit minimal nickte. Sie konnte dem nicht entkommen und sie hatte versprochen, es zu versuchen...
Vivi klopfte und Leevkes Herz blieb stehen, als eine freundliche Stimme sie herein bat und Leevke meinte, ihre Nerven würden nun endgültig davon fliegen. Zitternd legte sie ihre Hand auf die Klinke und sah Vivi noch einmal bittend an. Doch deren aufmunternder Blick half ihr ein wenig und so öffnete sie in Zeitlupe die Tür.
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vojka
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
im Krankenhaus
Donnerstag, 10.09.2010
10:05 Uhr

Vivis Blick blieb weiterhin aufmunternd, bis sich die Tür schließlich hinter Leevke geschlossen hatte. Dann atmete sie erst einmal tief durch, bevor sie sich umdrehte und schnellen Schrittes im Magischen Teil des Krankenhauses verschwand. Bald hatte sie auch schon Amelies Büro erreicht. Sie klopfte an und kurz darauf erklang auch schon das "Herein". Mit einem müden Lächeln betrat sie das Büro ihrer Chefin.
Kaum, dass sie die Tür hinter ihr geschlossen hatte, spürte sie auch schon den besorgten Blick von Freyjas Mutter auf sich.
"Sag nichts, ich weiß, ich seh schrecklich aus." Sie ließ sich vor dem Schreibtisch nieder und nahm dankend die Tasse Tee entgegen. Schnell hatte Vivi Amelie in groben Zügen erzählt, was sich in den letzten zwei Wochen zugetragen hatte. Vivi musste leicht schmunzeln, als sie das missbilligende Kopfschütteln der Heilerin sah.
"Du weißt schon, dass es einen Grund hat, dass ein Entzug immer von meheren Heilern überwacht wird, da es für einen einzelnen viel zu Kraftraubend ist", sagte Amelie nur, allerdings ohne jeglichen Vorwurf in der Stimme.
Vivi nickte müde. "Natürlich weiß ich das. Aber ich hatte keine andere Wahl. Und wenn du an meiner Stelle gewesen wärst, hättest du auch nicht anders gehandelt."
Amelie nickte bedächtig. "Das ist wohl wahr. Allerdings kann ich dich so am Montag hier nicht gebrauchen. Nimm dir die nächste Woche noch frei und sorge dafür, dass deine Freundin sich auch noch anderweitig Hilfe holt."
Vivien lächelte dankbar. "Natürlich, Leevke ist gerade bei Kaja und ich hoffe, dass diese ihr helfen kann und vor allem, dass sie sich helfen lässt. Denn den psychologischen Teil kann ich nicht machen."
Die beiden Frauen sprachen noch wenige Minuten mit einander, bevor Vivis Blick auf die Uhr fiel und sie fest stellte, dass bereits eine halbe Stunde vergangen war, seit sie ihre Freundin zur Psychologin gebracht hatte. Sie verabschiedete sich herzlich von ihrer Chefin und eilte die Gänge zu Kajas Büro zurück. Erleichtert stellte sie fest, dass Leevke noch im Gespräch zu sein schien. Nun konnte sie nur eines tun: warten.
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Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
im Krankenhaus / bei Kaja
Donnerstag, 10.09.2010
10:45 Uhr

Mit ziemlich weichen Knien stand Leevke schließlich auf, als auch Kaja sich erhob und sie freundlich ansah.
"Ich danke dir, dass du gekommen bist, Leevke", sagte sie und Leevke fragte sie, wir man selbst nach solch einer Stunde noch so freundlich aussehen konnte. "Das war sehr wichtig und gut, dass du her gekommen bist, ein großer Schritt für dich. Wie geht es dir jetzt?"
Leevke blinzelte, während sie über die Frage nach dachte. "Ich... ich weiß nicht. Ich bin verwundert über mich, ich habe glaube ich so viel geredet wie seit Jahren nicht", sagte sie und schaffte tatsächlich ein kleines Lächeln. "Ich hatte ziemliche Angst, was hier passieren würde und fühle mich jetzt irgendwie... erleichtert."
Kaja nickte verständnisvoll und lächelte unglaublicherweise noch immer. "Das freut mich wirklich und ich würde mich noch mehr freuen, wenn ich dich in meinem bescheidenen Raum wieder sehen dürfte. Es war schön, mit dir zu reden und ich bin mir ganz sicher, dass du auf einem guten Weg bist. Wenn du magst, helfe ich dir dabei, aber es ist natürlich deine Entscheidung."
Leevke nickte ein wenig schüchtern und ergriff schließlich Kajas Hand, als sie eine Verabschiedung murmelte. Sie wusste noch nicht, ob sie wieder kommen würde, musste den heutigen Tag erst einmal sacken lassen.
Dann öffnete sie - seltsamer Weise wieder mit Herzklopfen - die Tür und war erleichtert, als sie Vivi dort tatsächlich stehen sah. Fast kam es ihr so vor, als hätte die letzte Stunde über die Zeit still gestanden und würde nun abrupt weiter gehen.
"Hi", sagte sie leise und strich sich etwas verlegen eine Haar strähne hinter das Ohr, doch dann wollten ihre Beine sie nicht länger Tragen und sie flog Vivi in die Arme und hielt sich an ihr fest.
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Vivien Marie Djurhuus
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Donnerstag, 10.09.2010
10:46 Uhr

Vivi gähnte verhalten. Sie hasste nichts mehr als warten. Aber schließlich öffnete sich die Tür und Leevke kam fast schüchtern heraus, zumindest schien es ihr so, als diese ihr plötzlich schnellen Schrittes entgegen kam und sich in ihre Arme warf. Lächelnd nahm Vivi diese vertrauensvolle Geste zur Kenntnis, war aber auch leicht besorgt und warf einen fragenden Blick über die Schulter der Holländerin zu Kaja, welche lächelnd in ihrer Bürotür stand. Aber diese gab ihr nur zu verstehen, dass soweit alles in Ordnung war und sie sich melden sollte. Vivi war erleichtert. Vielleicht würde ja wirklich alles wieder gut werden, wie sie es Leevke die ganze Zeit über versichert hatte.
Liebevoll lächelnd löste sie sich etwas von der jungen Frau, hielt sie aber weiterhin fest um ihr Halt zu geben. "Ist alles in Ordnung, geht es dir gut?", wollte sie wissen und musterte ihre Freundin besorgt. Die Tür zu Kajas Büro hatte sich mittlerweile wieder geschlossen und es war erstaunlich, wie ruhig es hier auf dem Krankenhausflur zur Zeit war. Aber dies war wahrscheinlich auch besser so.
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