Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
- Cassiopeia
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- Registriert: Mi 25. Nov 2009, 02:28
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- Ascalon: Khori, Haakan
- Das Erbe der Götter: Liara, Elaina, Karim, Sinaya, Milima
- Kampf um Choma: Toyan, Tazanna, Aceio
- Scyta: Jester Rogue
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Leevke van der Zon
auf Svínoy / Vivis Haus
Dienstagnacht, 30.08.2010
03:25 Uhr
Die Bilder schienen sich zu überschlagen. Ständig wechselte die Szene, Menschen tauchten auf, Orte, die sie kannte, an denen sie gewesen war, verschiedenes erlebt hatte. Schöne Erinnerungen, ein sonniger Tag im Mai, den sie mit Freunden an einer Gracht in Leiden verbracht hatte, wechselte ab mit einer Fluchtszene, nur knapp entkam sie den Flüchen.
Und dann hörte sie Stimmen, viele Stimmen. Bekannte Stimmen. Sie sprachen zu ihr, dass sie durchhalten musste, dass sie stolz auf sie waren, dass sie es schaffen würde. Dann änderte sich die Stimmlage und aus Mut wurden Beschimpfungen, die dieselben Menschen nun ausstießen. Ihre Eltern, Lene, Nathan... Vivi.
Leevke wimmerte, sie wollte das alles nicht hören, sie sollten endlich still sein! Sollten weg gehen, sie hatte ihnen nichts getan!
Nein, das stimmte nicht. Sie hatte Lene allein gelassen, ohne ein Wort. An Nathan hatte sie geklammert, war eifersüchtig gewesen und nun bürdete sie sich Vivi auf... das war nicht gerecht, sie war nicht gerecht, sie sollte das alles nicht tun. Sie hatte das doch alles nicht gewollt... dabei hatte sie es selbst verschuldet, es war ihre Entscheidung gewesen, zurück zu kehren und dann war sie zwischen die Fronten geraten...
Eine weitere Stimme, doch diesmal ruhig, eine Berührung, sie weinte, zitterte.
"Ich wollte das alles nicht", flüsterte sie, die Hand ins Kissen gekrallt.
auf Svínoy / Vivis Haus
Dienstagnacht, 30.08.2010
03:25 Uhr
Die Bilder schienen sich zu überschlagen. Ständig wechselte die Szene, Menschen tauchten auf, Orte, die sie kannte, an denen sie gewesen war, verschiedenes erlebt hatte. Schöne Erinnerungen, ein sonniger Tag im Mai, den sie mit Freunden an einer Gracht in Leiden verbracht hatte, wechselte ab mit einer Fluchtszene, nur knapp entkam sie den Flüchen.
Und dann hörte sie Stimmen, viele Stimmen. Bekannte Stimmen. Sie sprachen zu ihr, dass sie durchhalten musste, dass sie stolz auf sie waren, dass sie es schaffen würde. Dann änderte sich die Stimmlage und aus Mut wurden Beschimpfungen, die dieselben Menschen nun ausstießen. Ihre Eltern, Lene, Nathan... Vivi.
Leevke wimmerte, sie wollte das alles nicht hören, sie sollten endlich still sein! Sollten weg gehen, sie hatte ihnen nichts getan!
Nein, das stimmte nicht. Sie hatte Lene allein gelassen, ohne ein Wort. An Nathan hatte sie geklammert, war eifersüchtig gewesen und nun bürdete sie sich Vivi auf... das war nicht gerecht, sie war nicht gerecht, sie sollte das alles nicht tun. Sie hatte das doch alles nicht gewollt... dabei hatte sie es selbst verschuldet, es war ihre Entscheidung gewesen, zurück zu kehren und dann war sie zwischen die Fronten geraten...
Eine weitere Stimme, doch diesmal ruhig, eine Berührung, sie weinte, zitterte.
"Ich wollte das alles nicht", flüsterte sie, die Hand ins Kissen gekrallt.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
03:37 Uhr
Vivi hatte sich mittlerweile neben Leevke in das Bett gelegt und die Augen etwas geschlossen. Vielleicht schaffte sie es zumindest ein paar Minuten zu schlafen um nicht ganz ihre Kraft zu verlieren, denn mit Tränken wollte sie sich am nächsten Tag nicht wach halten, wollte nicht, dass Leevke sah, wie sie einen Trank nahm und sie selbst keinen nehmen durfte, nie wieder nehmen durfte, wenn sie keinen Rückfall riskieren wollte. Vivi seufzte lautlos, erst einmal mussten sie den Entzug durchstehen.
Plötzlich hörte sie ein Wimmern und schlug ihre Augen wieder auf. Kurz warf sie einen Blick auf die Uhr an der Wand und stellte fest, dass die tatsächlich etwas geschlafen hatte, also hatten die leichten Zauber Leevke zumindest ein bisschen geholfen.
Vivi setzte sich auf, nahm eine von Leevkes Händen und strich sanft über deren Handrücken, wollte ihrem Unterbewusstsein so zeigen, dass sie nicht allein war, auch sprach sie immer wieder beruhigend auf die junge Holländerin ein, aber es klappte nicht, sie wurde nicht ruhiger, eher unruhiger. Was sie wohl träumte? Sie seufzte, es blieb ihr wohl nichts anderes übrig, als Leevke zu wecken, so griff sie nach deren Schulter und rüttelte sie sanft.
„Leevke, hey Leevke wach auf, es ist nur ein Traum, du bist in Sicherheit, es ist alles in Ordnung“, sagte sie und meinte, dass es half, denn Leevkes Augenlider fingen an zu flackern.
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
03:37 Uhr
Vivi hatte sich mittlerweile neben Leevke in das Bett gelegt und die Augen etwas geschlossen. Vielleicht schaffte sie es zumindest ein paar Minuten zu schlafen um nicht ganz ihre Kraft zu verlieren, denn mit Tränken wollte sie sich am nächsten Tag nicht wach halten, wollte nicht, dass Leevke sah, wie sie einen Trank nahm und sie selbst keinen nehmen durfte, nie wieder nehmen durfte, wenn sie keinen Rückfall riskieren wollte. Vivi seufzte lautlos, erst einmal mussten sie den Entzug durchstehen.
Plötzlich hörte sie ein Wimmern und schlug ihre Augen wieder auf. Kurz warf sie einen Blick auf die Uhr an der Wand und stellte fest, dass die tatsächlich etwas geschlafen hatte, also hatten die leichten Zauber Leevke zumindest ein bisschen geholfen.
Vivi setzte sich auf, nahm eine von Leevkes Händen und strich sanft über deren Handrücken, wollte ihrem Unterbewusstsein so zeigen, dass sie nicht allein war, auch sprach sie immer wieder beruhigend auf die junge Holländerin ein, aber es klappte nicht, sie wurde nicht ruhiger, eher unruhiger. Was sie wohl träumte? Sie seufzte, es blieb ihr wohl nichts anderes übrig, als Leevke zu wecken, so griff sie nach deren Schulter und rüttelte sie sanft.
„Leevke, hey Leevke wach auf, es ist nur ein Traum, du bist in Sicherheit, es ist alles in Ordnung“, sagte sie und meinte, dass es half, denn Leevkes Augenlider fingen an zu flackern.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
- Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Leevke van der Zon
auf Svínoy / Vivis Haus
Dienstagnacht, 30.08.2010
03:39 Uhr
Mit einem leisen Schrei kam sie ganz zu Bewusstsein, brauchte einige Sekunden, um zu erkennen, dass es Vivi war, die neben ihr lag. Vorsichtig sank sie wieder in die Kissen, nachdem sie ängstlich zurück gezuckt war, versuchte, die aufkommende Panik zu kontrollieren.
Nein, sie war bei Vivi, es war alles gut... es würde alles gut werden.
"Entschuldige", murmelte sie, wusste nicht, ob Vivi sie überhaupt hörte, doch sie hielt noch immer ihre Hand, eingutes Gefühl. Es gab ihr Sicherheit, Halt, zumindest ein Bisschen. Ihr Herz klopfte noch immer schnell und ihr war, als würde sie leicht verschwommen sehen, betrachtete die Schemen von Vivis Gestalt, doch sie wurden nicht schärfer.
Sie versuchte, ihren Atem zu beruhigen, sie hatte einen so trockenen Hals. Sie schluckte, versuchte die Gedanken zu verbannen, wollte es Vivi nicht noch schwerer machen.
"Ich... kann ich etwas trinken?", fragte sie leise und wusste nicht einmal, warum sie fragte, sie musste nur ins Bad gehen... aber sie wollte nicht, dass Vivi dachte, sie würde heimlich Tränke nehmen, so fragte sie besser.
auf Svínoy / Vivis Haus
Dienstagnacht, 30.08.2010
03:39 Uhr
Mit einem leisen Schrei kam sie ganz zu Bewusstsein, brauchte einige Sekunden, um zu erkennen, dass es Vivi war, die neben ihr lag. Vorsichtig sank sie wieder in die Kissen, nachdem sie ängstlich zurück gezuckt war, versuchte, die aufkommende Panik zu kontrollieren.
Nein, sie war bei Vivi, es war alles gut... es würde alles gut werden.
"Entschuldige", murmelte sie, wusste nicht, ob Vivi sie überhaupt hörte, doch sie hielt noch immer ihre Hand, eingutes Gefühl. Es gab ihr Sicherheit, Halt, zumindest ein Bisschen. Ihr Herz klopfte noch immer schnell und ihr war, als würde sie leicht verschwommen sehen, betrachtete die Schemen von Vivis Gestalt, doch sie wurden nicht schärfer.
Sie versuchte, ihren Atem zu beruhigen, sie hatte einen so trockenen Hals. Sie schluckte, versuchte die Gedanken zu verbannen, wollte es Vivi nicht noch schwerer machen.
"Ich... kann ich etwas trinken?", fragte sie leise und wusste nicht einmal, warum sie fragte, sie musste nur ins Bad gehen... aber sie wollte nicht, dass Vivi dachte, sie würde heimlich Tränke nehmen, so fragte sie besser.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
03:43 Uhr
Besorgt sah Vivi Leevke an. Was war nur los mit ihr, was hatte sie durchgemacht. „Natürlich kannst du etwas trinken“, sagte Vivi liebevoll und griff nach ihrem Zauberstab, löste sich kurz von Leevkes Hand um ein Glas mit Wasser heraufzubeschwören. „Hier, aber trink langsam, nicht das du dich verschluckst“, sagte sie und reichte Leevke das Glas, legte ihren Zauberstab wieder auf den Nachttisch, außerhalb von Leevkes Reichweite und war froh, dass deren Zauberstab im anderen Zimmer lag und sie ihr diesen so nicht hatte abnehmen müssen. Immerhin wusste man nie, wozu Menschen auf Entzug fähig waren. Leevke nahm das Glas in ihre leicht zitternde Hand und Vivi griff wieder nach der anderen von ihr, hielt sie sanft in der ihren und strich mit ihrem Daumen über den Handrücken. Lächelte sie weiterhin einfach nur an, während ihre Gedanken auf Hochtouren arbeiteten.
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Montag, 30.08.2010
03:43 Uhr
Besorgt sah Vivi Leevke an. Was war nur los mit ihr, was hatte sie durchgemacht. „Natürlich kannst du etwas trinken“, sagte Vivi liebevoll und griff nach ihrem Zauberstab, löste sich kurz von Leevkes Hand um ein Glas mit Wasser heraufzubeschwören. „Hier, aber trink langsam, nicht das du dich verschluckst“, sagte sie und reichte Leevke das Glas, legte ihren Zauberstab wieder auf den Nachttisch, außerhalb von Leevkes Reichweite und war froh, dass deren Zauberstab im anderen Zimmer lag und sie ihr diesen so nicht hatte abnehmen müssen. Immerhin wusste man nie, wozu Menschen auf Entzug fähig waren. Leevke nahm das Glas in ihre leicht zitternde Hand und Vivi griff wieder nach der anderen von ihr, hielt sie sanft in der ihren und strich mit ihrem Daumen über den Handrücken. Lächelte sie weiterhin einfach nur an, während ihre Gedanken auf Hochtouren arbeiteten.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Leevke van der Zon
auf Svínoy / Vivis Haus
Dienstagnacht, 30.08.2010
03:45 Uhr
Leevke setzte sich etwas auf, zog die Knie an, stellte das Glas darauf und entzog Vivi dann vorsichtig ihre Hand, um dann mit beiden Händen das Glas zu halten. Sie zitterte noch immer stark, hatte Angst, etwas zu verschütten und musste sich sehr darauf konzentrieren, das Glas sicher zum Mund zu führen. Warum nur zitterte sie so? Es war ihr unheimlich.
Vorsichtig trank sie einige Schlucke, ehe sie das Glas auf den Nachttisch stellte, es ihr fast aus der Hand fiel. Dann sank sie wieder in die Kissen, sie war so müde, so erschöpft, fühlte sich so unglaublich schwach und immer war da dieses Zittern, welches einfach nicht aufhören wollte.
Sie zog die Decke bis zu den Ohren, lag zusammen gerollt auf der Seite, schloss jedoch nicht die Augen. Beruhigen, sie musste sich beruhigen... sie brauchte einen Trank... nein, sie durfte nicht...
Fahrig fuhren ihre Hände auf dem Laken auf und ab um sich abzulenken. Sie durfte nicht... so konnte doch nicht Vivi fragen, ob sie ihr einen Trank geben würde... wieder waren da Tränen, es war ihr so peinlich, sie schämte sich so, versteckte sich ganz unter der Decke, wollte nicht, dass Vivi sie so sah.
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Dienstagnacht, 30.08.2010
03:45 Uhr
Leevke setzte sich etwas auf, zog die Knie an, stellte das Glas darauf und entzog Vivi dann vorsichtig ihre Hand, um dann mit beiden Händen das Glas zu halten. Sie zitterte noch immer stark, hatte Angst, etwas zu verschütten und musste sich sehr darauf konzentrieren, das Glas sicher zum Mund zu führen. Warum nur zitterte sie so? Es war ihr unheimlich.
Vorsichtig trank sie einige Schlucke, ehe sie das Glas auf den Nachttisch stellte, es ihr fast aus der Hand fiel. Dann sank sie wieder in die Kissen, sie war so müde, so erschöpft, fühlte sich so unglaublich schwach und immer war da dieses Zittern, welches einfach nicht aufhören wollte.
Sie zog die Decke bis zu den Ohren, lag zusammen gerollt auf der Seite, schloss jedoch nicht die Augen. Beruhigen, sie musste sich beruhigen... sie brauchte einen Trank... nein, sie durfte nicht...
Fahrig fuhren ihre Hände auf dem Laken auf und ab um sich abzulenken. Sie durfte nicht... so konnte doch nicht Vivi fragen, ob sie ihr einen Trank geben würde... wieder waren da Tränen, es war ihr so peinlich, sie schämte sich so, versteckte sich ganz unter der Decke, wollte nicht, dass Vivi sie so sah.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
03:47 Uhr
Vivi beobachtete jede Bewegung von Leevke ganz genau, meinte fast förmlich deren Gedanken zu hören, deren bitten, ihr einen Trank zu geben. Kurz schloss Vivi die Augen, es tat so weh sie so zu sehen, bereiteten ihr fast körperliche Schmerzen und doch würde es noch nicht besser, sondern eher schlimmer werden. Sie hatten gerade einmal den Anfang geschafft. Noch würden ein paar Tage vor ihnen liegen, aber das schlimmste würde noch diese Nacht passieren, da war sie sich sicher. Aber noch waren da nur Zitteranfälle, die Krämpfe schienen noch auszubleiben, ebenso die Schweißausbrüche. Aber sie wusste, sie würden noch kommen und dann würde es erst richtig schlimm werden.
„Du musst dich nicht verstecken Leevke, es gibt keinen Grund dazu. Ich bin für dich da und helfe dir so gut ich es kann“, sagte sie, aber versuchte auch nicht Leevke wieder unter der Decke hervorzuholen.
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Montag, 30.08.2010
03:47 Uhr
Vivi beobachtete jede Bewegung von Leevke ganz genau, meinte fast förmlich deren Gedanken zu hören, deren bitten, ihr einen Trank zu geben. Kurz schloss Vivi die Augen, es tat so weh sie so zu sehen, bereiteten ihr fast körperliche Schmerzen und doch würde es noch nicht besser, sondern eher schlimmer werden. Sie hatten gerade einmal den Anfang geschafft. Noch würden ein paar Tage vor ihnen liegen, aber das schlimmste würde noch diese Nacht passieren, da war sie sich sicher. Aber noch waren da nur Zitteranfälle, die Krämpfe schienen noch auszubleiben, ebenso die Schweißausbrüche. Aber sie wusste, sie würden noch kommen und dann würde es erst richtig schlimm werden.
„Du musst dich nicht verstecken Leevke, es gibt keinen Grund dazu. Ich bin für dich da und helfe dir so gut ich es kann“, sagte sie, aber versuchte auch nicht Leevke wieder unter der Decke hervorzuholen.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Leevke van der Zon
auf Svínoy / Vivis Haus
Dienstagnacht, 30.08.2010
03:49 Uhr
Nicht verstecken? Sie hatte allen Grund, sich zu verstecken!
"Ich... ha.. hab alles... kaputt... gemacht", schniefte sie, fühlte sich so klein und wehrlos, schuldig. Tausend Situationen stürzten auf sie ein, in denen sie Fehler gemacht hatte, sich falsch verhalten hatte, sie alle schienen sie zu erschlagen.
"Ik... ik wilde niet... het spijt me...*", wisperte sie, merkte nicht, dass sie ins Niederländisch zurück gefallen war, plötzlich erschien ihr alles nur noch düster und hoffnungslos. Wie sollte sie ohne Tränke leben? Dann waren ihre Tage erst Recht sinnlos, was sollte sie dann noch tun?
Sie fror, fror so entsetzlich, obwohl es eine laue Augustnacht war.
Dann, wie aus einem plötzlichen Impuls heraus, setzte sie sich auf und griff nach dem Glas, trank es in großen Schlucken aus. Doch es reichte nicht, sie brauchte mehr, viel mehr. So viel mehr als Wasser...
Sie umklammerte das Glas mit beiden Händen und sah dann Vivi an, entdeckte deren Zauberstab auf dem Tisch neben ihr.
"Nur... nur einen Schluck", bat sie leise und hielt ihr das Glas hin. "Bitte..."
__________________________
* Ich... ich wollte nicht... es tut mir leid...
auf Svínoy / Vivis Haus
Dienstagnacht, 30.08.2010
03:49 Uhr
Nicht verstecken? Sie hatte allen Grund, sich zu verstecken!
"Ich... ha.. hab alles... kaputt... gemacht", schniefte sie, fühlte sich so klein und wehrlos, schuldig. Tausend Situationen stürzten auf sie ein, in denen sie Fehler gemacht hatte, sich falsch verhalten hatte, sie alle schienen sie zu erschlagen.
"Ik... ik wilde niet... het spijt me...*", wisperte sie, merkte nicht, dass sie ins Niederländisch zurück gefallen war, plötzlich erschien ihr alles nur noch düster und hoffnungslos. Wie sollte sie ohne Tränke leben? Dann waren ihre Tage erst Recht sinnlos, was sollte sie dann noch tun?
Sie fror, fror so entsetzlich, obwohl es eine laue Augustnacht war.
Dann, wie aus einem plötzlichen Impuls heraus, setzte sie sich auf und griff nach dem Glas, trank es in großen Schlucken aus. Doch es reichte nicht, sie brauchte mehr, viel mehr. So viel mehr als Wasser...
Sie umklammerte das Glas mit beiden Händen und sah dann Vivi an, entdeckte deren Zauberstab auf dem Tisch neben ihr.
"Nur... nur einen Schluck", bat sie leise und hielt ihr das Glas hin. "Bitte..."
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* Ich... ich wollte nicht... es tut mir leid...
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
03:53 Uhr
Was sagte Leevke da? Sie verstand doch kein holländisch. Aber als Leevke sich dann plötzlich aufsetzte und das Glas Wasser in einem Zug runterstürzte, war das auch für den Moment vergessen. Sie sah die junge Frau einfach weiter, leicht lächelnd an. So sah sie auch Leevkes Blick, der kurz zu ihrem Zauberstab wanderte und es gefiel ihr gar nicht. Nun würde der Kampf also losgehen.
„Natürlich kannst du Wasser bekommen“, sagte sie und nahm ihr das Glas aus den Händen, drehte sich ihrem Nachtisch leicht zu und griff nach ihrem Zauberstab, achtete aber penibel darauf, dass Leevke nicht einmal in die Nähe dieses Stück Holzes kam, füllte schnell das Glas mit dem Wasser und verstaute ihren Stab wieder.
„Hier das Wasser“, sagte sie und reichte es der jungen Frau.
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
03:53 Uhr
Was sagte Leevke da? Sie verstand doch kein holländisch. Aber als Leevke sich dann plötzlich aufsetzte und das Glas Wasser in einem Zug runterstürzte, war das auch für den Moment vergessen. Sie sah die junge Frau einfach weiter, leicht lächelnd an. So sah sie auch Leevkes Blick, der kurz zu ihrem Zauberstab wanderte und es gefiel ihr gar nicht. Nun würde der Kampf also losgehen.
„Natürlich kannst du Wasser bekommen“, sagte sie und nahm ihr das Glas aus den Händen, drehte sich ihrem Nachtisch leicht zu und griff nach ihrem Zauberstab, achtete aber penibel darauf, dass Leevke nicht einmal in die Nähe dieses Stück Holzes kam, füllte schnell das Glas mit dem Wasser und verstaute ihren Stab wieder.
„Hier das Wasser“, sagte sie und reichte es der jungen Frau.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Leevke van der Zon
auf Svínoy / Vivis Haus
Dienstagnacht, 30.08.2010
03:55 Uhr
Wasser? Sie wollte doch kein Wasser, sie wollte, brauchte, etwas ganz anderes! Dennoch hielten ihre Finger das Glas fest umschlossen, sie atmete leicht abgehackt, starrte das Wasser an, als wolle sie es hynotisieren, sich doch in einen Trank zu verwandeln.
Wieder schielte sie zu Vivis Zauberstab, den diese gewissenhaft außer ihrer Reichweite gelegt hatte. Verdammt. Sie merkte, wie sie wütend wurde, wieso enthielt Vivi ihr das vor? Sie war Heilerin, sie musste doch wissen, dass sie Tränke brauchte und kein dämliches Wasser!
Frustriert trank sie es dennoch, leerte das Glas in einem Zug, ehe sie sich zusammen krümmte, als auch ihr Magen erkannte, dass dort keine Tränke, sondern nur Wasser ankamen. Sie brauchte... mehr...
"Kein... Wasser", keuchte sie und sah Vivi aus schmerzverzerrtem Gesicht an. "Mach, dass es aufhört, es tut weh, verdammt! Gib mir... irgendwas, aber kein Wasser!" Dieses ständige Gefühl, etwas zu brauchen, was außerhalb ihrer Reichweite war, machte sie wahnsinnig, als würden ihre Eingeweide sich zusammen ziehen und schmerzhaft nach Tränken verlangen.
Ihre Unterlippe bebte, sie hatte Vivi nicht anfahren wollen, aber...
Ihr war so kalt und heiß zugleich, merkte, wie sich Schweiß auf ihrer Stirn bildete, dabei fror sie doch so schrecklich.
"Nur... ein letztes Mal, damit ich... schafen kann", wisperte sie, sah Vivi flehend an, doch sie wusste die Antwort, duckte sich beinahe in Erwartung dessen, was diese nun sagen würde.
auf Svínoy / Vivis Haus
Dienstagnacht, 30.08.2010
03:55 Uhr
Wasser? Sie wollte doch kein Wasser, sie wollte, brauchte, etwas ganz anderes! Dennoch hielten ihre Finger das Glas fest umschlossen, sie atmete leicht abgehackt, starrte das Wasser an, als wolle sie es hynotisieren, sich doch in einen Trank zu verwandeln.
Wieder schielte sie zu Vivis Zauberstab, den diese gewissenhaft außer ihrer Reichweite gelegt hatte. Verdammt. Sie merkte, wie sie wütend wurde, wieso enthielt Vivi ihr das vor? Sie war Heilerin, sie musste doch wissen, dass sie Tränke brauchte und kein dämliches Wasser!
Frustriert trank sie es dennoch, leerte das Glas in einem Zug, ehe sie sich zusammen krümmte, als auch ihr Magen erkannte, dass dort keine Tränke, sondern nur Wasser ankamen. Sie brauchte... mehr...
"Kein... Wasser", keuchte sie und sah Vivi aus schmerzverzerrtem Gesicht an. "Mach, dass es aufhört, es tut weh, verdammt! Gib mir... irgendwas, aber kein Wasser!" Dieses ständige Gefühl, etwas zu brauchen, was außerhalb ihrer Reichweite war, machte sie wahnsinnig, als würden ihre Eingeweide sich zusammen ziehen und schmerzhaft nach Tränken verlangen.
Ihre Unterlippe bebte, sie hatte Vivi nicht anfahren wollen, aber...
Ihr war so kalt und heiß zugleich, merkte, wie sich Schweiß auf ihrer Stirn bildete, dabei fror sie doch so schrecklich.
"Nur... ein letztes Mal, damit ich... schafen kann", wisperte sie, sah Vivi flehend an, doch sie wusste die Antwort, duckte sich beinahe in Erwartung dessen, was diese nun sagen würde.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
03:57 Uhr
Vivi atmete tief durch. „Nein Leevke. Du wirst keinen Trank von mir bekommen. Du musst da durch, das ist der Entzug. Es wird besser werden, aber die ersten 12 Stunden sind die schlimmsten, danach wird es besser, zumindest nicht mehr körperlich wehtun. Ich kann dir nichts geben, denn wenn ich dir jetzt etwas gebe, dann sitzen wir in ein paar Stunden wieder genau an derselben Stelle wie jetzt. Aber du schaffst das. Bitte du musst durchhalten“, sagte sie und griff nach Leevkes Hand, die ihr aber gleich wieder entzogen wurde. „Bitte Leevke“ sagte sie und man hörte deutlich, dass es auch Vivi nicht leicht fiel, auch ihr weh tat, sie sich hilflos fühlte. Vielleicht war es doch keine gute Idee gewesen den Entzug selbst begleiten zu wollen? Wären nicht ihre Kollegen im Krankenhaus besser dafür geeignet?a
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Montag, 30.08.2010
03:57 Uhr
Vivi atmete tief durch. „Nein Leevke. Du wirst keinen Trank von mir bekommen. Du musst da durch, das ist der Entzug. Es wird besser werden, aber die ersten 12 Stunden sind die schlimmsten, danach wird es besser, zumindest nicht mehr körperlich wehtun. Ich kann dir nichts geben, denn wenn ich dir jetzt etwas gebe, dann sitzen wir in ein paar Stunden wieder genau an derselben Stelle wie jetzt. Aber du schaffst das. Bitte du musst durchhalten“, sagte sie und griff nach Leevkes Hand, die ihr aber gleich wieder entzogen wurde. „Bitte Leevke“ sagte sie und man hörte deutlich, dass es auch Vivi nicht leicht fiel, auch ihr weh tat, sie sich hilflos fühlte. Vielleicht war es doch keine gute Idee gewesen den Entzug selbst begleiten zu wollen? Wären nicht ihre Kollegen im Krankenhaus besser dafür geeignet?a
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.