Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Für kleinere, in sich abgeschlossene Geschichten
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Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
17:33 Uhr

Leevke lächelte, als der kleine Junge herein kam, dann seine Mutter unsicher anblickte. Was genau sie besprachen, wusste sie nicht, doch sicher erklärte Vivi ihm, wer sie war.
Als Ayden sich schließlich mit vollem Namen vor stellte, lächelte sie breiter, sah ihn freundlich an.
"Hallo Ayden", sagte sie und ergriff seine Hand. "Ich bin Leevke van der Zon, eine Freundin deiner Mum. Und wenn ich darf, spiele ich gern mit dir." Vivi strahlte sie an und Leevke war selbst überrascht über ihre Antwort - sie sollte mit einem kleinen Jungen und zwei großen Hunden Ball spielen?
"Pass auf, ich esse meinen Teller hier auf und dann zeigst du mir bis zum Abendbrot, wie du mit dem Ball spielst, ja? Ich hab sowas schon ganz lange nicht mehr gemacht, aber mit deiner Hilfe schaffe ich das bestimmt!", sagte sie zuversichtlich, Ayden strahlte noch mehr und nickte.
Leevke traten vor Rührung Tränen in die Augen, als sie die Freude des kleinen Jungen sah, war es wirklich so einfach? Ja. Für den Moment war es das.
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vojka
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
17:35 Uhr

Vivi lachte leise, als sie sah wie Ayden zu Leevke ging und sich vorstellte und diese für einen Moment aufzublühen schien. „Das halte ich für eine gute Idee, wenn ihr beiden draußen mit Svante und Jente spielt. Ich kann während der Zeit Abendessen machen. Was meinst du Leevke möchtest du noch Suppe zum Abendessen oder möchtest du mit Brot essen? Ich wollte welches backen“, sagte sie und lächelte glücklich. Vielleicht würde Leevke ja doch aus ihrem Schneckenhaus herauskommen. Auch wenn es nicht gut war, wenn Ayden zuviel mitbekam, so konnte er doch helfen zumindest die ersten Schritte zu erleichtern. „Und du kleiner Mann, kannst ja schon einmal vorgehen in, ich glaube Jente und Svante warten schon sehnsüchtig auf dich“, sagte sie und schon sah sie wie ihr kleiner Mann wieder lachend hinaus rannte.
„Leevke du musst nicht erst fragen, ob du etwas darfst. Du lebst hier mit uns unter einem Dach und darfst alles tun was du willst, alles benutzen, jeder Zeit etwas essen oder trinken und natürlich auch mit Ayden spielen, wenn er Lust hat. Du bist in nichts eingeschränkt“, sagte Vivi und lächelte, während sie Kjell zustimmend nicken sah.
„Vivi hat Recht, du bist hier sehr willkommen und am jetzt ein Teil der Familie, wie auch unsere anderen Freunde“, fügte er noch hinzu und Vivi sah, wie sich wieder Tränen in Leevkes Augen bildeten, aber es waren keine traurigen Tränen, wenn sie das richtig sah und es war wirklich wichtig für die junge Frau, dass sie so oft wie möglich hörte, dass man sie wollte, sich freute, dass sie da war, sie schätzte.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
17:37 Uhr

Leevke konnte nicht verhindern, dass ihr Tränen über die Wangen liefen, sie schniefte, lächelte jedoch. Nahm dankbar das Taschentuch an, welches Vivi ihr reichte und wischte sich über die Augen, putzte ihre Nase.
"Er ist ein großartiger Junge", sagte sie noch immer vollkommen überwältigt von ihren eigenen Emotionen. "Und ihr seid so lieb, so..." Doch ihr wollte einfach kein Wort einfallen, so sah sie Kjell und Vivi einfach dankbar an, bekam freundliches Lächeln zurück, was noch einmal Tränen freisetzte.
"Ich glaube, ich kann gar nicht oft genug danke dafür sagen", murmelte sie, ehe ihr Vivis Worte wieder einfielen.
"Aber... aber ich kann euch doch nicht einfach alles weg essen, ich... ich kann euch nichts dafür geben", wisperte sie schuldbewusst und senkte den Blick, schluckte das Schluchzen hinunter.
Das war's, dachte sie, niemand gibt etwas ohne Bezahlung und erwartet keine Gegenleistung.
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vojka
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
17:39 Uhr

Vivi lächelte und sah kurz zu Kjell, sie hatte mit diesem Ausbruch irgendwann gerechnet und auch vorhin mit ihm drüber geredet. Aber er war derselben Meinung gewesen wie sie.
So ergriff nun auch er das Wort. „Leevke, beruhig dich bitte und hör mir einen Moment zu“, sagte er einfühlsam. Langsam schien es auch so, als würde sich die Holländerin beruhigen, etwas was Kjell aufatmen ließ, er hatte Frauen einfach noch nie weinen sehen können.
„Das ist wirklich kein Problem. Wir nagen nicht am Hungertuch, im Gegenteil. Meinst du wir hätten solch ein großes Haus bauen können in unserem Alter, wenn wir das Geld nicht gehabt hätten? Und wenn es dir zu unangenehm ist, das alles ohne Gegenleistung anzunehmen, dann hab ich“, sagte er und blickte kurz lächelnd zu Vivi, „wir dir einen Vorschlag zu machen. Du kannst es entweder hier im Haus abarbeiten. Vivi bei der Hausarbeit helfen oder auch bei der Gartenarbeit, du kannst dich um Ayden kümmern, wenn wir beide arbeiten oder was auch vollkommen in Ordnung wäre, wenn du dich entschieden hast, was du mit deinem Leben anfangen möchtest und dir entweder einen Job gesucht hast oder ein Studium begonnen hast, kannst du, wenn du möchtest uns etwas zurückzahlen. Was aber wie gesagt nicht nötig ist“, schloss er seine kleine Rede.
Vivi nickte dazu nur. „Wichtig sind jetzt nur drei Dinge. Dass du wieder kräftiger und ganz gesund wirst. Dass du dein Leben so weit in den Griff bekommst, dass du dir überlegst, was du mit ihm anfangen willst und dass du deine Suppe aufisst, denn dort draußen wartet jemand auf dich, der mit dir und den Hunden spielen möchte“, sagte sie und legte Leevke, wie sie hoffte, beruhigend eine Hand auf die Schulter.
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Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
17:41 Uhr

Leevke sah beide nur sprachlos an. "Ihr... ihr macht das wirklich einfach so?", stammelte sie, konnte es noch immer nicht glauben. "Aaa.. Aber ich habe neun Jahre nichts von mir hören lassen und nun platze ich hier herein und ihr müsst mich aufpäppeln, das ist doch nicht..." Doch als sie Vivis Blick sah, verstummte sie, atmete tief durch und nickte schließlich.
"Das ist Freundschaft, Leevke", sagte Vivi und Leevke traten erneut Tränen in die Augen, als sie einfach aufstand und Vivi umarmte, fest und lange, an ihrer Schulter weinte. Vielleicht wurde doch noch alles gut, vielleicht hatte diese endlose Talfahrt einmal ein Ende, auch wenn das, was Vivi angedeutet hatte, unerreichbar klang. Ein Studium? Ausbildung? Sie hatte Recht, erst einmal musste sie ihr Leben irgendwie in den Griff kriegen. Und doch hatte sie Angst davor, Angst, sich dem zu stellen, was passiert war. Angst, die Verantwortung zu übernehmen. Angst vor Vivis Reaktion, wenn diese wusste, was wirklich passiert war.
Aber das hatte Zeit, es musste nicht hier jetzt sofort sein. Oder?
Schüchtern löste sie sich von Vivi, wischte sich über die Augen. "Ent... entschuldige, ich hab dich ganz nass geheult", mumelte sie, nahm sich ein neues Taschentuch und setzte sich wieder an den Tisch, um zu essen. Plötzlich schien es viel besser, viel intensiver zu schmecken und Leevke konnte nicht anders als zu lächeln.
"Wenn ich darf, würde ich etwas Zeit mit Ayden verbringen, wenn ihr beschäftigt seid und kann natürlich gerne im Haushalt helfen", bot sie an und aß noch einen weiteren Löffel. "Weiter voraus möchte ich erst einmal nicht planen, aber es wäre mir sehr unangenehm, wenn ich mich einfach bei euch einquartiere und nichts... zurück gebe", murmelte sie, das wäre wirklich dreist ausgenutzte Gastfreundschaft.
"Vielleicht... vielleicht kann ich mit euch zusammen Brot essen und dann später vor dem Schlafengehen noch etwas Suppe?", fragte sie zögernd. "Die wärmt so schön, wo mir doch immer so kalt ist..."
Vivi lächelte. "Natürlich, gerne", sagte sie und Leevke strahlte, aß begeistert auf, sah auch Kjell noch einmal dankbar an und suchte dann ihre Schuhe, ehe sie zu Ayden nach draußen ging, der sie fröhlich begrüßte und sie für kurze Zeit vergessen ließ, in was für einer Lage sie sich befand.
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vojka
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
17:43 Uhr

Vivi atmete tief durch, nachdem Leevke hinausgegangen war um mit Ayden zu spielen. Halt suchend lehnte sie sich an Kjell. „Sie tut mir so leid. Es tut so weh sie so zu sehen. Sie war so eine hübsches Mädchen, mit so vielen Plänen und nun? Was ist nur alles passiert, dass sie so weit unten gelandet ist?“, fragte sie und verbarg ihr Gesicht in an seiner Brust, ließ ihren Tränen freien Lauf. Sie konnte in diesem Moment einfach nicht mehr. Langsam beruhigte sie sich wieder, als sie das Lachen von Ayden und auch Leevke hörte.
„Wir schaffen das schon sie wieder auf die Füße zu stellen. Aber du hast Recht, sie sieht zur Zeit aus wie ein gerupfter Vogel, der zulange in der Mauser war, nichts mehr von dem lachenden und strahlenden Mädchen gemein, die bei uns im Flur hängt.“ Auch bei Kjell hörte man die Sorge an.
„Aber nun muss ich mich ums Abendessen kümmern. Magst du vielleicht noch einmal losgehen. Ich weiß, du hasst einkaufen, aber ich hab Lust auf Tomaten und Schinken“, sagte sie und sah Kjell bittend an. Dieser lachte und schüttelte den Kopf.
„Du bist unmöglich, aber wir sehen uns gleich“, sagte er und küsste sie liebevoll, bevor er das Haus verließ.
Vivi atmete noch einmal tief durch und beobachtete Leevke und Ayden einen Moment im Garten, bevor sie sich daran machte das Brot zu backen, damit es noch rechtzeitig zum Abendessen fertig war, denn langsam wurde die Zeit knapp.
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Beitrag von Cassiopeia »

Leevke van der Zon
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
18:38 Uhr

Es tat gut, draußen zu sein, den freien Himmel über sich zu haben, Aydens Lachen zu hören, der mit Begeisterung den Ball warf und ihr mit Kindlicher Gewissheit erklärte, was genau sie tun musste. Die Hunde hielten sich etwas zurück, als spürten sie, dass sie Leevke nicht ganz geheuer waren, wofür sie sehr dankbar war.
Ayden rannte und lachte und Leevke kam kaum hinterher, musste sich schließlich auf den Rasen setzen, als sie fast eine Stunde gespielt hatten.
"Entschuldige Ayden, aber ich brauche eine Pause", sagte sie und versuchte, ihm das Zittern ihrer Muskeln nicht zu zeigen.
Ayden jedoch stand nur vor ihr und sah sie freundlich an.
"Das macht nichts", sagte er, zuckte mit den Achseln und setzte sich ebenfalls im Schneidersitz neben sie, Leevke lächelte.
"Darf ich dich etwas fragen?", wollte er mit großen Augen wissen, Leevke nickte. "Macht... macht meine Mum dich wieder gesund?", fragte er vorsichtig, als sei es eine böse Frage, die er nicht stellen durfte.
Leevkes Herz klopfte für wenige Schläge schneller, doch dann lächelte sie und nickte. "Das macht sie. Sie ist eine wunderbare Frau", sagte sie leise, wusste nicht, ob Ayden sie überhaupt gehört hatte.
Dieser schien angestrengt zu überlegen. "Musst du auch manchmal in das Krankenhaus, in dem Mum arbeitet?", fragte er schüchtern und bei so viel kindlicher Neugier musste Leevke einfach lachen und schüttelte den Kopf.
"Nein, das muss ich nicht, zum Glück. Und ich hoffe, das passiert auch nicht so schnell, denn ich mag es sehr gerne hier", sagte sie, klaute Ayden den Ball und warf ihn ihm zu. Ayden lachte, es gab kein schöneres Geräusch für Leevke als Kinderlachen.
Es klang so... lebendig. Unberschwert. All das, was sie auch wieder sein wollte. Und vielleicht mit etwas Hilfe auch wieder sein würde.
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
18:53 Uhr

Schnell war das Brot im Ofen verstaut und auch Kjell war wieder da. Vivi saß nun in der Küche und stöberte nun in einem ihrer Heilerbücher. Sie hatte eines in ihrer kleinen Bibliothek gefunden, was sich mit Mangelerscheinungen und Unterernährung. Sie hoffte dort ein paar Tipps zu finden, wie sie Leevke wieder aufpäppeln konnte und wurde auch fündig, was sie sehr froh stimmte.
Sie sah kurz auf die Uhr und blickte von ihrem Buch auf. „Kjell, gehst du raus und schnappst dir Ayden, damit er Baden kann vor dem Abendessen? Das Brot ist in zwei Minuten fertig. Ich werde währenddessen den Tisch denken und das Brot rausholen“, sagte sie und stand auf um wieder in die Küche zu gehen und das Abendessen vorzubereiten.
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Leevke van der Zon
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
18:55 Uhr

Als Ayden seinen Vater erblickte, rannte er begeistert auf ihn zu. "Ayden soll noch Baden vor dem Essen, was so gut wie fertig ist", erklärte Kjell, Leevke nickte.
"Das klingt super, da komme ich gleich mit herein", sagte sie und folgte den beiden, bog dann jedoch in die Küche zu Vivi ab, trat ans Waschbecken und wusch sich die Hände.
"Also die Konditionsfrage hat sich geklärt, ich muss nur mit Ayden spielen", sagte sie leise lachend. "Er ist wirklich großartig."
Nachdem sie sich die Hände abgetrocknet hatte, stellte sie sich an die Arbeitsplatte und roch an dem frisch gebackenen Brot.
"Ist so etwas schwer?", fragte sie leise. "Ich habe... nicht viel Ahnung vom Kochen, aber vielleicht kannst du mir... etwas zeigen?", fragte sie schüchtern. "Natürlich nur, wenn du willst, ich will mich nicht aufdrängen...", fügte sie ausweichend hinzu und trug das Brot auf dem Holzbrett zum Tisch. Sie lächelte, plötzlich erschien alles so einfach, so... friedlich. Als sei es selbstverständlich, dass sie hier war. Ein schöner, wenn auch Gewöhnungsbedürftiger Gedanke.
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)

Beitrag von vojka »

Vivien Marie Djurhuus
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Montag, 30.08.2010
18:59 Uhr

Vivi blickte lächelnd auf, als Leevke in die Küche kam und zum Waschbecken ging um sich dort die Hände zu waschen. "Ja du hast Recht, Ayden ist unser absoluter Sonnenschein. Er schafft es immer Kummer und schlechte Laune zu vertreiben, auch bei mir", meinte sie lachen und fügte dann noch hinzu, „Und natürlich zeige ich dir gerne wie man kocht. Es wäre toll, wenn du kochen lernen würdest, denn wenn ich wieder arbeiten musst und du dann vielleicht auf Ayden aufpasst, wäre es schön, wenn er eine warme Mahlzeit mittags bekommt. Und kochen ist nicht schwer“, sagte sie und legte den großen Schinken, den bei einem Bauern im Nachbardorf gekauft hatte auf ein anderes Brett. „Kannst du kurz die Tomaten waschen? Und im Kühlschrank findest du noch Käse und auch eine Schokoladencreme die Ayden so liebt“, sagte sie goss das Wasser in die Teekanne, stellte Saft und Milch auf den Tisch und auch eine große Tasse heiße Schokolade für Leevke.
„Ich denke meine beiden Männer brauchen noch einen kleinen Moment“, sagte sie und setzte sich schon einmal an den Tisch, der nun fertig gedeckt war.
„Morgen fangen wir mit dem Kochkurs an, wenn du möchtest. Wenn es dir dann etwas besser geht, gehen wir auch zusammen einkaufen, denn nicht nur, dass du ein paar eigene Klamotten brauchst, wobei ich kein Problem hab, sie mit dir zu teilen, immerhin passen sie dir ja, wenn man von der Weite absieht. Aber zumindest eigene Unterwäsche solltest du haben. Dann zeig ich dir auch, wo du hier auf den Färöern alles bekommst und vielleicht hast du ja Lust die Landessprache zu lernen. Es ist ziemlich ungewohnt nicht färingerisch zu reden, denn das machen wir meistens, zumindest wenn ich mit Kjell alleine bin.“
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