Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
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- Ascalon: Khori, Haakan
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- Scyta: Jester Rogue
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Leevke van der Zon
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
13:39 Uhr
Für wenige Sekunden hatte Leevke sogar vergessen, dass Vivi hinter ihr stand. Als sie dann aber sprach und Leevke die Worte verstand, wäre sie beinahe zusammen gezuckt. Mit einem Mal zog sich alles zusammen, ihre Eingeweide wurden schwer und kalt wie Blei.
Verzweifelt schüttelte sie den Kopf, sie konnte das nicht. Konnte nicht sagen, weshalb sie hier war, weshalb sie ausgerechnet Vivi um Hilfe gebeten hatte. Hatte sie eigentlich selbst eine Antwort darauf? Sie wusste es nicht.
Plötzlich war ihr kalt, sie zitterte, bewegte die Lippen, brachte aber kein Wort hervor. Ihre Beine knickte ein, einfach so, in der nächsten Sekunde saß sie im Sand, spürte Vivis Hand fragend auf ihrer Schulter, die ihr zeigte, dass sie nicht allein war.
"Ich... ich kann nicht mehr, Vivi", brachte sie tonlos hervor, schluchzte leise. "Ich bin am Ende. Kaputt. Sieh mich doch an, sieht so jemand aus, dessen Leben nur gute Seiten hatte? Seit ich zurück gegangen bin, war mein Leben eine einzige Talfahrt und ich... ich möchte dort wieder heraus. Ich möchte endlich die Sonne wieder sehen, will endlich Ruhe in meinem Leben, ohne diese ständige Angst vor dem nächsten Tag, ohne die bohrende Einsamkeit, ohne die... die Träume, die mich nicht los lassen." Sie machte eine kurze Pause, wischte sich die Tränen ab, es war ihr peinlich. Und doch tat es gut, auch wenn sie nur an der obersten Oberfläche kratzte.
"Um die Wahrheit zu sagen, ich bin seit zwei Jahren Obdachlos, schlafe in eingestürzten Baracken oder sonst wo, lebe vom Diebstahl und habe nichts, wo ich... wo ich hingehen kann... Merlin, was musst du jetzt von mir denken... es tut mir so leid", schniefte sie, verbarg ihr Gesicht in ihren Händen, weinte nun heftiger, konnte einfach nicht mehr.
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
13:39 Uhr
Für wenige Sekunden hatte Leevke sogar vergessen, dass Vivi hinter ihr stand. Als sie dann aber sprach und Leevke die Worte verstand, wäre sie beinahe zusammen gezuckt. Mit einem Mal zog sich alles zusammen, ihre Eingeweide wurden schwer und kalt wie Blei.
Verzweifelt schüttelte sie den Kopf, sie konnte das nicht. Konnte nicht sagen, weshalb sie hier war, weshalb sie ausgerechnet Vivi um Hilfe gebeten hatte. Hatte sie eigentlich selbst eine Antwort darauf? Sie wusste es nicht.
Plötzlich war ihr kalt, sie zitterte, bewegte die Lippen, brachte aber kein Wort hervor. Ihre Beine knickte ein, einfach so, in der nächsten Sekunde saß sie im Sand, spürte Vivis Hand fragend auf ihrer Schulter, die ihr zeigte, dass sie nicht allein war.
"Ich... ich kann nicht mehr, Vivi", brachte sie tonlos hervor, schluchzte leise. "Ich bin am Ende. Kaputt. Sieh mich doch an, sieht so jemand aus, dessen Leben nur gute Seiten hatte? Seit ich zurück gegangen bin, war mein Leben eine einzige Talfahrt und ich... ich möchte dort wieder heraus. Ich möchte endlich die Sonne wieder sehen, will endlich Ruhe in meinem Leben, ohne diese ständige Angst vor dem nächsten Tag, ohne die bohrende Einsamkeit, ohne die... die Träume, die mich nicht los lassen." Sie machte eine kurze Pause, wischte sich die Tränen ab, es war ihr peinlich. Und doch tat es gut, auch wenn sie nur an der obersten Oberfläche kratzte.
"Um die Wahrheit zu sagen, ich bin seit zwei Jahren Obdachlos, schlafe in eingestürzten Baracken oder sonst wo, lebe vom Diebstahl und habe nichts, wo ich... wo ich hingehen kann... Merlin, was musst du jetzt von mir denken... es tut mir so leid", schniefte sie, verbarg ihr Gesicht in ihren Händen, weinte nun heftiger, konnte einfach nicht mehr.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
13:43 Uhr
Vivi ließ sich neben Leevke in den Sand sinken und zog die schluchzende junge Frau einfach in ihre Arme. „Ssssscht, nicht weinen, wir bekommen das schon wieder hin“, sagte sie leise und immer wieder, bis sie endlich Wirkung zeigten und sich Leevke langsam beruhigte. Sie war wirklich froh, dass sie eben diese beiden Briefe geschrieben hatte. Tinus gesagt hatte, dass sie auf unbestimmte Zeit keinen Freiraum für Tränke hatte und Amelie gebeten hatte ihr wenigstens eine Woche Urlaub zu geben. Nun hieß es hoffen, dass sie ihn auch bekam, denn Leevke brauchte wirklich dringend Hilfe.
„Ganz ruhig Leevke. Du bist nicht allein, du hast Freunde, auch wenn wir lange nichts voneinander gehört haben, so hast du sie doch. Irgendwie bekommen wir das schon hin. Jetzt ziehst du erst einmal bei mir und Kjell ein und lebst hier, damit ist schon einmal das Problem mit der Unterkunft geregelt, dann isst du in nächster Zeit richtig und dann kommst du auch wieder zu Kräften und dann können wir überlegen, was du mit deinem Leben anfangen willst, was du machen willst. Vielleicht doch noch studieren oder eine Ausbildung machen, es ist nie zu spät dafür, du musst es nur wollen“, sagte sie und lächelte die Holländerin aufmunternd und zuversichtlich an. Vivi wusste, dass es damit sicherlich nicht allein gewesen war, dass dort sicherlich noch etwas unter der Oberfläche weilte, was mit der Zeit herauskommen würde, aber für den Moment genügte ihr das erst einmal, sie sah, wie fertig Leevke war und diese sollte dringend etwas schlafen. „Komm gehen wir nach Hause, dann zeige ich dir dein Zimmer und heute Abend können wir uns dann vielleicht noch etwas unterhalten, was hältst du davon?“, wollte Vivi wissen und stand wieder auf, half auch Leevke auf die Beine und hielt nach Svante und Jente Ausschau und entdeckte sie, wie konnte es anders sein im Wasser. „Vorsicht halte dir lieber die Ohren zu, das wird kurz laut“, sagte sie und wartete bis Leevke ihr Gehör schützte, bevor sie einmal durchdringend pfiff. „Jente, Svante kommt her, es geht nach Hause“ rief sie und sah befriedigt, dass sie gehorchten. Nun hieß es hoffen, dass sie nicht auf die Idee kamen sich direkt von ihr und Leevke zu schütteln.
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
13:43 Uhr
Vivi ließ sich neben Leevke in den Sand sinken und zog die schluchzende junge Frau einfach in ihre Arme. „Ssssscht, nicht weinen, wir bekommen das schon wieder hin“, sagte sie leise und immer wieder, bis sie endlich Wirkung zeigten und sich Leevke langsam beruhigte. Sie war wirklich froh, dass sie eben diese beiden Briefe geschrieben hatte. Tinus gesagt hatte, dass sie auf unbestimmte Zeit keinen Freiraum für Tränke hatte und Amelie gebeten hatte ihr wenigstens eine Woche Urlaub zu geben. Nun hieß es hoffen, dass sie ihn auch bekam, denn Leevke brauchte wirklich dringend Hilfe.
„Ganz ruhig Leevke. Du bist nicht allein, du hast Freunde, auch wenn wir lange nichts voneinander gehört haben, so hast du sie doch. Irgendwie bekommen wir das schon hin. Jetzt ziehst du erst einmal bei mir und Kjell ein und lebst hier, damit ist schon einmal das Problem mit der Unterkunft geregelt, dann isst du in nächster Zeit richtig und dann kommst du auch wieder zu Kräften und dann können wir überlegen, was du mit deinem Leben anfangen willst, was du machen willst. Vielleicht doch noch studieren oder eine Ausbildung machen, es ist nie zu spät dafür, du musst es nur wollen“, sagte sie und lächelte die Holländerin aufmunternd und zuversichtlich an. Vivi wusste, dass es damit sicherlich nicht allein gewesen war, dass dort sicherlich noch etwas unter der Oberfläche weilte, was mit der Zeit herauskommen würde, aber für den Moment genügte ihr das erst einmal, sie sah, wie fertig Leevke war und diese sollte dringend etwas schlafen. „Komm gehen wir nach Hause, dann zeige ich dir dein Zimmer und heute Abend können wir uns dann vielleicht noch etwas unterhalten, was hältst du davon?“, wollte Vivi wissen und stand wieder auf, half auch Leevke auf die Beine und hielt nach Svante und Jente Ausschau und entdeckte sie, wie konnte es anders sein im Wasser. „Vorsicht halte dir lieber die Ohren zu, das wird kurz laut“, sagte sie und wartete bis Leevke ihr Gehör schützte, bevor sie einmal durchdringend pfiff. „Jente, Svante kommt her, es geht nach Hause“ rief sie und sah befriedigt, dass sie gehorchten. Nun hieß es hoffen, dass sie nicht auf die Idee kamen sich direkt von ihr und Leevke zu schütteln.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Leevke van der Zon
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
13:49 Uhr
Zwar weinte sie nun nicht mehr, aber ihr schien noch immer alles weh zu tun, körperlich und seelisch. Fast wollte sie widersprechen, sie konnte sich doch nicht einfach bei Vivi einquartieren und sich durchfüttern lassen?!
Aber sie sagte vorsichtshalber nichts, konzentrierte sich ganz darauf, auf den Beinen zu bleiben, sah Vivi nur immer wieder an, als habe sie Angst, es sei alles nur ein übler Scherz gewesen und sie würde sie gleich hinaus werfen, samt ihrem deckigen Bündel.
Sie war so müde... so unendlich müde, als habe sie Jahre nicht geschlafen. Und irgendwie stimmte das sogar...
Vivi war so lieb zu ihr, sprach ihr so gut zu und Leevke wollte sie nicht enttäuschen und wusste, dass sie doch versagen würde.
Doch sie nickte und folgte Vivi mit langsamen Schritten zurück zum Haus, von denen einer schwerer zu sein schien als der vorherige. Sie wollte nur noch schlafen, in einem richtigen Bett, einem weichen Kissen und Decke... eine wundervolle Vorstellung.
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
13:49 Uhr
Zwar weinte sie nun nicht mehr, aber ihr schien noch immer alles weh zu tun, körperlich und seelisch. Fast wollte sie widersprechen, sie konnte sich doch nicht einfach bei Vivi einquartieren und sich durchfüttern lassen?!
Aber sie sagte vorsichtshalber nichts, konzentrierte sich ganz darauf, auf den Beinen zu bleiben, sah Vivi nur immer wieder an, als habe sie Angst, es sei alles nur ein übler Scherz gewesen und sie würde sie gleich hinaus werfen, samt ihrem deckigen Bündel.
Sie war so müde... so unendlich müde, als habe sie Jahre nicht geschlafen. Und irgendwie stimmte das sogar...
Vivi war so lieb zu ihr, sprach ihr so gut zu und Leevke wollte sie nicht enttäuschen und wusste, dass sie doch versagen würde.
Doch sie nickte und folgte Vivi mit langsamen Schritten zurück zum Haus, von denen einer schwerer zu sein schien als der vorherige. Sie wollte nur noch schlafen, in einem richtigen Bett, einem weichen Kissen und Decke... eine wundervolle Vorstellung.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
13:59 Uhr
Besorgt sah Vivi, wie schwer Leevke die Schritte taten und seufzte innerlich. Es würde ein hartes Stück Arbeit werden sie wieder auf die Beine zu bekommen, aber sie würde es schaffen und wusste dass Kjell ihr dabei helfen würde. Heimlich sah sie auf ihre Uhr. Wenn er noch Ayden abholen würde, würde er wohl frühesten um fünf zu Hause sein, da seine Mutter ihn nicht gehen ließ. Das war ein fast tägliches Ritual, aber es war auch schön.
Endlich kamen sie am Haus an und wieder öffnete Vivi die Tür und ließ Leevke hinein.
„Komm, ich zeig dir dein Zimmer“, sagte sie, ließ Leevke aber vorgehen um sie im Notfall auffangen zu können. Schließlich kamen sie oben an und Vivi wandte sich nach links. Das Gästezimmer dort war zwar kleiner als die anderen, aber es hatte den Vorteil, dass es gleich neben Kjells und ihrem Schlafzimmer lag und gerade in den ersten Tagen wäre dies sicherlich nicht verkehrt, bis sie wusste, dass es der Holländerin besser ging.
„Wo das Bad ist weißt du ja schon. Leg dich jetzt hin und schlafe am besten einfach. Ich wecke dich dann zum Abendessen, wenn Ayden dich mit seinem Lärm nicht schon vorher wecken sollte“, sagte sie und lächelte sie aufmunternd an. „Ich bin unten, wenn etwas ist, komm einfach zu mir oder rufe“, fügte sie noch hinzu und drehte sich um, zog heimlich ihren Zauberstab und sprach ein paar Überwachungszauber, die ihr sagten, wenn etwas in diesem Zimmer passierte, so dass sie dann zur Stelle sein konnte. So schnell sie ihren Zauberstab gezogen hatte, so schnell hatte sie ihn auch wieder weggesteckt, bevor sie sich in der Zimmertür noch einmal Leevke zu drehte. „Brauchst du noch etwas? Vielleicht einen Schlafanzug oder etwas zu trinken oder so?“
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
13:59 Uhr
Besorgt sah Vivi, wie schwer Leevke die Schritte taten und seufzte innerlich. Es würde ein hartes Stück Arbeit werden sie wieder auf die Beine zu bekommen, aber sie würde es schaffen und wusste dass Kjell ihr dabei helfen würde. Heimlich sah sie auf ihre Uhr. Wenn er noch Ayden abholen würde, würde er wohl frühesten um fünf zu Hause sein, da seine Mutter ihn nicht gehen ließ. Das war ein fast tägliches Ritual, aber es war auch schön.
Endlich kamen sie am Haus an und wieder öffnete Vivi die Tür und ließ Leevke hinein.
„Komm, ich zeig dir dein Zimmer“, sagte sie, ließ Leevke aber vorgehen um sie im Notfall auffangen zu können. Schließlich kamen sie oben an und Vivi wandte sich nach links. Das Gästezimmer dort war zwar kleiner als die anderen, aber es hatte den Vorteil, dass es gleich neben Kjells und ihrem Schlafzimmer lag und gerade in den ersten Tagen wäre dies sicherlich nicht verkehrt, bis sie wusste, dass es der Holländerin besser ging.
„Wo das Bad ist weißt du ja schon. Leg dich jetzt hin und schlafe am besten einfach. Ich wecke dich dann zum Abendessen, wenn Ayden dich mit seinem Lärm nicht schon vorher wecken sollte“, sagte sie und lächelte sie aufmunternd an. „Ich bin unten, wenn etwas ist, komm einfach zu mir oder rufe“, fügte sie noch hinzu und drehte sich um, zog heimlich ihren Zauberstab und sprach ein paar Überwachungszauber, die ihr sagten, wenn etwas in diesem Zimmer passierte, so dass sie dann zur Stelle sein konnte. So schnell sie ihren Zauberstab gezogen hatte, so schnell hatte sie ihn auch wieder weggesteckt, bevor sie sich in der Zimmertür noch einmal Leevke zu drehte. „Brauchst du noch etwas? Vielleicht einen Schlafanzug oder etwas zu trinken oder so?“
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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- Kampf um Choma: Toyan, Tazanna, Aceio
- Scyta: Jester Rogue
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Leevke van der Zon
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
14:02 Uhr
Leevke schüttelte den Kopf. "Nein, danke ich... ich hole nur schnell meine Sachen aus dem Bad und hoffe, es ist okay, wenn ich in diesen Sachen schlafe? Sie sind sehr bequem", sagte sie und sah Vivi bittend an, die freundlich nickte. Leevke beeilte sich, ihre Sachen zu holen und legte sie in eine Zimmerecke.
"Danke, dass du das alles für mich tust", sagte sie wieder, zum wie vielten Male eigentlich? Sie wusste es nicht.
Vivi wünschte ihr einen guten Schlaf und kaum war die Tür hinter ihr ins Schloss gefallen, ging Leevke zu ihrem kleinen Bündel und suchte nach der Phiole mit dem Schlaftrank. Ein Glück hatte sie mehrere davon, der Trank war der wichtigste von allen.
Nur ein Schluck, nur ein kleiner...
Hastig setzte sie das Glas an die Lippen und trank ein wenig, verkorkte den Flakon wieder und verstaute alles sichtgeschützt, ehe sie sich ins Bett fallen ließ, gerade noch die Augen schließen konnte und lächelte - so weich hatte sie seit Jahren nicht gelegen. Sie war gebadet, sie hatte saubere Haare und sie hatte etwas gegessen. Und nun schlief sie in einem richtigen Bett... und dank des Trankes auch Traumlos und ungestört.
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
14:02 Uhr
Leevke schüttelte den Kopf. "Nein, danke ich... ich hole nur schnell meine Sachen aus dem Bad und hoffe, es ist okay, wenn ich in diesen Sachen schlafe? Sie sind sehr bequem", sagte sie und sah Vivi bittend an, die freundlich nickte. Leevke beeilte sich, ihre Sachen zu holen und legte sie in eine Zimmerecke.
"Danke, dass du das alles für mich tust", sagte sie wieder, zum wie vielten Male eigentlich? Sie wusste es nicht.
Vivi wünschte ihr einen guten Schlaf und kaum war die Tür hinter ihr ins Schloss gefallen, ging Leevke zu ihrem kleinen Bündel und suchte nach der Phiole mit dem Schlaftrank. Ein Glück hatte sie mehrere davon, der Trank war der wichtigste von allen.
Nur ein Schluck, nur ein kleiner...
Hastig setzte sie das Glas an die Lippen und trank ein wenig, verkorkte den Flakon wieder und verstaute alles sichtgeschützt, ehe sie sich ins Bett fallen ließ, gerade noch die Augen schließen konnte und lächelte - so weich hatte sie seit Jahren nicht gelegen. Sie war gebadet, sie hatte saubere Haare und sie hatte etwas gegessen. Und nun schlief sie in einem richtigen Bett... und dank des Trankes auch Traumlos und ungestört.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
14:05 Uhr
Vivi seufzte, als sie die Tür zum Gästezimmer schloss. Sie schüttelte kurz den Kopf und beschloss etwas in ihr Labor zu gehen. Vielleicht lenkte sie das etwas ab. Brachte ihre Gedanken wieder zur Ruhe. Schnell ging sie in ihr Schlafzimmer und zog sich etwas anderes an, bevor sie im Keller hinter ihre Kessel verschwand. Drei Stunden später fand Kjell sie auch hier. Aus Leevkes Zimmer war nichts zu hören gewesen, was sie doch etwas erleichterte.
„Hey Schatz“, sagte Vivi und ließ sich von ihrem Mann in die Arme nehmen und küssen.
„Hey, wie war dein Tag, warum sollte ich Ayden abholen, du hattest nichts in deinem Brief geschrieben?“, wollte er wissen und so erzähle Vivi ihm was seit ihrer Mittagspause passiert war, dass sie sich für die nächsten Tage frei nahm um sich etwas um Leevke kümmern zu können und sie ihr helfen wollte wieder auf die Beine zu kommen. „Natürlich, sie kann hier bleiben, bis es ihr besser geht. Und Ayden wird sich freuen Zeit mit dir verbringen zu können“, sagte er, während Vivi die Flamme unter dem Kessel löschte und mit ihrem Mann nach oben ging, wo sie Ayden lachend mit den Hunden im Garten spielen hörte. „Ja, ich freue mich auch, mal wieder ein paar Tage mit meinem Großen verbringen zu können“, sagte sie, während sie in die Küche ging um Tee für sich und Kjell zu kochen.
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
14:05 Uhr
Vivi seufzte, als sie die Tür zum Gästezimmer schloss. Sie schüttelte kurz den Kopf und beschloss etwas in ihr Labor zu gehen. Vielleicht lenkte sie das etwas ab. Brachte ihre Gedanken wieder zur Ruhe. Schnell ging sie in ihr Schlafzimmer und zog sich etwas anderes an, bevor sie im Keller hinter ihre Kessel verschwand. Drei Stunden später fand Kjell sie auch hier. Aus Leevkes Zimmer war nichts zu hören gewesen, was sie doch etwas erleichterte.
„Hey Schatz“, sagte Vivi und ließ sich von ihrem Mann in die Arme nehmen und küssen.
„Hey, wie war dein Tag, warum sollte ich Ayden abholen, du hattest nichts in deinem Brief geschrieben?“, wollte er wissen und so erzähle Vivi ihm was seit ihrer Mittagspause passiert war, dass sie sich für die nächsten Tage frei nahm um sich etwas um Leevke kümmern zu können und sie ihr helfen wollte wieder auf die Beine zu kommen. „Natürlich, sie kann hier bleiben, bis es ihr besser geht. Und Ayden wird sich freuen Zeit mit dir verbringen zu können“, sagte er, während Vivi die Flamme unter dem Kessel löschte und mit ihrem Mann nach oben ging, wo sie Ayden lachend mit den Hunden im Garten spielen hörte. „Ja, ich freue mich auch, mal wieder ein paar Tage mit meinem Großen verbringen zu können“, sagte sie, während sie in die Küche ging um Tee für sich und Kjell zu kochen.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
- Cassiopeia
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Leevke van der Zon
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
17:19 Uhr
Leevke erwachte, fühlte sich, als hätte sie Tagelang durchgeschlafen. Vorsichtig streckte sie sich, sah sich dann unsicher um. Dieses Zimmer war ihr vollkommen unbekannt. Seit wann besaß sie ein Bett? Und solche heilen, sauberen Klamotten?
Ein Fenster stand offen, wehte Meeresluft herein und langsam kehrten die Erinnerungen zurück.
Sie hatte es wirklich getan, hatte den Brief geschrieben und Vivi hatte sie aufgenommen, sie nicht zurück geschickt. Hatte sie gebadet, ihr etwas zu Essen gegeben und gesagt, sie könne bleiben.
Leevke rollte sich seitlich zusammen, als plötzliche Angst sie überkam. Sie würde nicht für ewig bleiben können und Vivi würde weitere Fragen stellen. Fragen, von denen Leevke nicht wusste, ob sie sie beantworten konnte oder wollte.
Zitternd erhob sie sich, schloss erleichtert die Augen, als der kühle Beruhigungstrank ihre Kehle hinunter rann. Nur ein wenig, damit sie nicht als aufgelöstes Nervenbündel durch das Haus lief. Sollte sie noch einen Stärkungstrank nehmen?
Ehe sie darüber hatte nachdenken können, war auch dieser Flakon entkort und sie nahm ein paar Schlucke, verstaute danach alles wieder gut, sammelte sich kurz und öffnete dann die Tür.
Fast hatte sie erwartet, dass Vivi mit strafendem Gesicht auf sie wartete, doch der Flur war leer. Leise, als habe sie Angst, jemanden zu wecken oder auf sich aufmerksam zu machen, ging sie über den Flur und die Treppe hinunter, hörte aus der Küche eine Männerstimme und blieb stehen. Sollte sie wirklich weiter gehen? Vielleicht wusste er ja nicht, dass sie da war, vielleicht hatte er... Kontakte...
Ihre Hände krampften sich um das Treppengeländer, als Vivi plötzlich in der Tür stand und sie ansah.
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
17:19 Uhr
Leevke erwachte, fühlte sich, als hätte sie Tagelang durchgeschlafen. Vorsichtig streckte sie sich, sah sich dann unsicher um. Dieses Zimmer war ihr vollkommen unbekannt. Seit wann besaß sie ein Bett? Und solche heilen, sauberen Klamotten?
Ein Fenster stand offen, wehte Meeresluft herein und langsam kehrten die Erinnerungen zurück.
Sie hatte es wirklich getan, hatte den Brief geschrieben und Vivi hatte sie aufgenommen, sie nicht zurück geschickt. Hatte sie gebadet, ihr etwas zu Essen gegeben und gesagt, sie könne bleiben.
Leevke rollte sich seitlich zusammen, als plötzliche Angst sie überkam. Sie würde nicht für ewig bleiben können und Vivi würde weitere Fragen stellen. Fragen, von denen Leevke nicht wusste, ob sie sie beantworten konnte oder wollte.
Zitternd erhob sie sich, schloss erleichtert die Augen, als der kühle Beruhigungstrank ihre Kehle hinunter rann. Nur ein wenig, damit sie nicht als aufgelöstes Nervenbündel durch das Haus lief. Sollte sie noch einen Stärkungstrank nehmen?
Ehe sie darüber hatte nachdenken können, war auch dieser Flakon entkort und sie nahm ein paar Schlucke, verstaute danach alles wieder gut, sammelte sich kurz und öffnete dann die Tür.
Fast hatte sie erwartet, dass Vivi mit strafendem Gesicht auf sie wartete, doch der Flur war leer. Leise, als habe sie Angst, jemanden zu wecken oder auf sich aufmerksam zu machen, ging sie über den Flur und die Treppe hinunter, hörte aus der Küche eine Männerstimme und blieb stehen. Sollte sie wirklich weiter gehen? Vielleicht wusste er ja nicht, dass sie da war, vielleicht hatte er... Kontakte...
Ihre Hände krampften sich um das Treppengeländer, als Vivi plötzlich in der Tür stand und sie ansah.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
17:27 Uhr
Vivi trank gemütlich mit Kjell einen Tee, während sie immer wieder durch das Küchenfenster nach draußen sah, wo Ayden immer noch mit Svante und Jente spielte. Plötzlich meinte sie leise, vorsichtige und zögerliche Schritte auf der Treppe zu hören. So stand sie auf und sah durch die Tür und tatsächlich, dort stand Leevke und schien nicht zu wissen, was sie tun sollte. „Komm doch in die Küche, Kjell und ich trinken gerade Tee“, sagte sie und lächelte sie aufmunternd an. Und schließlich ging Leevke auch die letzten Stufen hinunter, wenn auch immer noch zögerlich.
Kjell sah der Holländerin ebenso lächelnd entgegen und stand von seinem Stuhl auf um ihr entgegen zu gehen. „Hallo ich bin Vivis Mann Kjell und du musst Leevke sein oder? Schön dass du hier bist“, sagte er und streckte ihr die Hand aus.
Vivi sah dem ganzen Lächelnd zu. Sie hatte Kjell alles erzählt und er war wie sie der Meinung, dass Leevke erst einmal bei ihnen bleiben sollte, bis sie wieder auf eigenen Beinen stehen konnte.
„Möchtest du auch einen Tee? Oder lieber wieder eine heiße Schokolade? Und wie wäre es mit etwas zu essen? Abendessen gibt es erst in gut eineinhalb Stunden und du solltest viel essen, wenn du wieder zu Kräften kommen willst.“
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
17:27 Uhr
Vivi trank gemütlich mit Kjell einen Tee, während sie immer wieder durch das Küchenfenster nach draußen sah, wo Ayden immer noch mit Svante und Jente spielte. Plötzlich meinte sie leise, vorsichtige und zögerliche Schritte auf der Treppe zu hören. So stand sie auf und sah durch die Tür und tatsächlich, dort stand Leevke und schien nicht zu wissen, was sie tun sollte. „Komm doch in die Küche, Kjell und ich trinken gerade Tee“, sagte sie und lächelte sie aufmunternd an. Und schließlich ging Leevke auch die letzten Stufen hinunter, wenn auch immer noch zögerlich.
Kjell sah der Holländerin ebenso lächelnd entgegen und stand von seinem Stuhl auf um ihr entgegen zu gehen. „Hallo ich bin Vivis Mann Kjell und du musst Leevke sein oder? Schön dass du hier bist“, sagte er und streckte ihr die Hand aus.
Vivi sah dem ganzen Lächelnd zu. Sie hatte Kjell alles erzählt und er war wie sie der Meinung, dass Leevke erst einmal bei ihnen bleiben sollte, bis sie wieder auf eigenen Beinen stehen konnte.
„Möchtest du auch einen Tee? Oder lieber wieder eine heiße Schokolade? Und wie wäre es mit etwas zu essen? Abendessen gibt es erst in gut eineinhalb Stunden und du solltest viel essen, wenn du wieder zu Kräften kommen willst.“
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.
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Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Leevke van der Zon
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
17:29 Uhr
Unsicher nahm Leevke Kjells Hand, doch sein Lächeln beruhigte sie, sie nickte, setzte sich vorsichtig auf einen Stuhl. Bemerkte Kjells kurzen Blick, der fast Besorgnis aussprach, versteckte sich in dem weiten Pulli, der ihre dürre Figur verbarg.
"Ich nehme gerne wieder eine Schokolade", sagte sie leise - da war wenigstens Zucker drin und nicht nur Wasser mit Aroma. "Und wenn es schon bald Abendessen gibt, wäre es nicht gut, wenn ich jetzt etwas esse, oder? Da kann ich auch warten." Doch ihr Blick huschte trotzdem zum Herd, vielleicht war noch etwas von der leckeren Hühnersuppe da?
Vivi lächelte, hatte ihren Blick bemerkt und mit einem Zauberstabschlenker stand ein dampfender Teller Suppe vor ihr, Leevke wurde rot.
"Danke", hauchte sie und aß vorsichtig die ersten Löffel.
Es war seltsam, sie war ein Jahr älter als Vivi und fühlte sich wie ein Kind zwischen ihr und Kjell.
Draußen lachte ein Kind und Leevke hielt in ihrer Bewegung inne, als sie aus dem Fenster sah. Ein kleiner Junge spielte dort mit den beiden Hunden, warf einen kleinen Ball und freute sie begeistert, wenn einer der Hunde ihm den Ball zurück brachte - was meist nur wenige Schritte waren, aber er strahlte unheimlich stolz.
"Ist das Ayden?", fragte sie leise, für den Moment vollkommen gefangen von der kindlichen Unbeschwertheit des Jungen, der nur für den Moment lebte, lachte und strahlte und sich nicht um die Probleme anderer Leute kümmerte, im moment gab es nur ihn und die Hunde. Leevke war gerührt von dem Anblick, sah ihm fasziniert zu.
Vivis Haus, Svínoy
Montag, 30.08.2010
17:29 Uhr
Unsicher nahm Leevke Kjells Hand, doch sein Lächeln beruhigte sie, sie nickte, setzte sich vorsichtig auf einen Stuhl. Bemerkte Kjells kurzen Blick, der fast Besorgnis aussprach, versteckte sich in dem weiten Pulli, der ihre dürre Figur verbarg.
"Ich nehme gerne wieder eine Schokolade", sagte sie leise - da war wenigstens Zucker drin und nicht nur Wasser mit Aroma. "Und wenn es schon bald Abendessen gibt, wäre es nicht gut, wenn ich jetzt etwas esse, oder? Da kann ich auch warten." Doch ihr Blick huschte trotzdem zum Herd, vielleicht war noch etwas von der leckeren Hühnersuppe da?
Vivi lächelte, hatte ihren Blick bemerkt und mit einem Zauberstabschlenker stand ein dampfender Teller Suppe vor ihr, Leevke wurde rot.
"Danke", hauchte sie und aß vorsichtig die ersten Löffel.
Es war seltsam, sie war ein Jahr älter als Vivi und fühlte sich wie ein Kind zwischen ihr und Kjell.
Draußen lachte ein Kind und Leevke hielt in ihrer Bewegung inne, als sie aus dem Fenster sah. Ein kleiner Junge spielte dort mit den beiden Hunden, warf einen kleinen Ball und freute sie begeistert, wenn einer der Hunde ihm den Ball zurück brachte - was meist nur wenige Schritte waren, aber er strahlte unheimlich stolz.
"Ist das Ayden?", fragte sie leise, für den Moment vollkommen gefangen von der kindlichen Unbeschwertheit des Jungen, der nur für den Moment lebte, lachte und strahlte und sich nicht um die Probleme anderer Leute kümmerte, im moment gab es nur ihn und die Hunde. Leevke war gerührt von dem Anblick, sah ihm fasziniert zu.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
Re: Das Glück Freunde zu haben (Hogwarts-Ableger)
Vivien Marie Djurhuus
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
17:31 Uhr
Kjell nickte stolz. „Ja, das ist Ayden“, sagte er und lächelte liebevoll. Er war wirklich eine perfekte Mischung aus ihnen beiden. Er hatte Kjells dunkle verstruvelte Haare, auch wenn hier und da eine von Vivis Locken durch kam und ihre hellen, meerblauen Augen. Zudem hatte er eine gesunde Hautfarbe und strahlte fast durchgehend.
Vivi trat ans Fenster. „Ayden, kommst du mal bitte kurz rein? Du darfst gleich wieder raus. Ich möchte dir nur jemanden vorstellen, denn wir haben für eine Weile Besuch“, rief sie ihm durch das offene Fenster zu. „Ich komme gleich Mum“, sagte er und warf noch einmal den Ball und erzählte den beiden Hunden kurz, dass sie hier warten sollten und er gleich wieder kommen würde, bevor er ins Haus geflitzt kam und in der Küchentür einen Moment stehen blieb und sich umsah. Als er Leevke sah stockte er kurz und anstatt direkt zu ihr zu gehen, ging er erst einmal zu Vivi die noch am Fenster stand und zupfte an ihrem Ärmel.
Vivi hockte sich hin um mit ihrem Sohn auf einer Augenhöhe zu sein und sah ihn fragend an.
„Mum, ist sie krank? Ist sie eine deiner Patienten?“, fragte er leise und Vivi schloss für einen Moment die Augen. Sie hatte das befürchtet, war Ayden doch sehr feinfühlig, aber anlügen wollte sie ihn auch nicht. „Ja, sie ist krank, aber sie ist keine meiner Patientinnen, sondern eine Freundin aus der Schule auf der ich früher war, aber willst du nicht erst einmal ‚Hallo’ sagen und dich vorstellen?“, fragte Vivi leise und strich Ayden über den Kopf. Sie hoffte, dass Leevke nicht hörte, was sie hier sprachen, denn es musste für die Holländerin mehr als unangenehm sein, und das wollte sie nicht.
Ayden nickte und ging nun zu Leevke hinüber. „Hallo ich bin Ayden Kjell Djurhuus und wer bist du? Spielst du auch mal mit mir?“, fragte er und lächelte sein strahlenstes Lächeln, während er ihr seine Hand hin hielt. Vivi schüttelte leicht lächelnd ihren Kopf, das war ihr Sohn, lieb, höfflich, aber auch frech. Aber es bewahrheitete sich auch mal wieder das Sprichwort, dass Kindermund Wahrheit kundtut.
auf Svínoy / Vivis Haus
Montag, 30.08.2010
17:31 Uhr
Kjell nickte stolz. „Ja, das ist Ayden“, sagte er und lächelte liebevoll. Er war wirklich eine perfekte Mischung aus ihnen beiden. Er hatte Kjells dunkle verstruvelte Haare, auch wenn hier und da eine von Vivis Locken durch kam und ihre hellen, meerblauen Augen. Zudem hatte er eine gesunde Hautfarbe und strahlte fast durchgehend.
Vivi trat ans Fenster. „Ayden, kommst du mal bitte kurz rein? Du darfst gleich wieder raus. Ich möchte dir nur jemanden vorstellen, denn wir haben für eine Weile Besuch“, rief sie ihm durch das offene Fenster zu. „Ich komme gleich Mum“, sagte er und warf noch einmal den Ball und erzählte den beiden Hunden kurz, dass sie hier warten sollten und er gleich wieder kommen würde, bevor er ins Haus geflitzt kam und in der Küchentür einen Moment stehen blieb und sich umsah. Als er Leevke sah stockte er kurz und anstatt direkt zu ihr zu gehen, ging er erst einmal zu Vivi die noch am Fenster stand und zupfte an ihrem Ärmel.
Vivi hockte sich hin um mit ihrem Sohn auf einer Augenhöhe zu sein und sah ihn fragend an.
„Mum, ist sie krank? Ist sie eine deiner Patienten?“, fragte er leise und Vivi schloss für einen Moment die Augen. Sie hatte das befürchtet, war Ayden doch sehr feinfühlig, aber anlügen wollte sie ihn auch nicht. „Ja, sie ist krank, aber sie ist keine meiner Patientinnen, sondern eine Freundin aus der Schule auf der ich früher war, aber willst du nicht erst einmal ‚Hallo’ sagen und dich vorstellen?“, fragte Vivi leise und strich Ayden über den Kopf. Sie hoffte, dass Leevke nicht hörte, was sie hier sprachen, denn es musste für die Holländerin mehr als unangenehm sein, und das wollte sie nicht.
Ayden nickte und ging nun zu Leevke hinüber. „Hallo ich bin Ayden Kjell Djurhuus und wer bist du? Spielst du auch mal mit mir?“, fragte er und lächelte sein strahlenstes Lächeln, während er ihr seine Hand hin hielt. Vivi schüttelte leicht lächelnd ihren Kopf, das war ihr Sohn, lieb, höfflich, aber auch frech. Aber es bewahrheitete sich auch mal wieder das Sprichwort, dass Kindermund Wahrheit kundtut.
Glück ist das einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben.