Wohnzimmer, Di 21.10.

Monalisa

Wohnzimmer, Di 21.10.

Beitrag von Monalisa »

Felicia Theyer
Ort: Wohnzimmer
Datum: Di, 21.10.
Zeit: 18:57 Uhr

Nachdem Joshua weggegangen war um Mary suchen zu gehen, hatten sie noch die restlichen Sachen aufs Buffet gestellt und warteten jetzt darauf, dass die beiden wiederkamen.
Feli versuchte sich zu sammeln, damit sie gleich nicht in Tränen ausbrechen würde, wenn Mary ging. Sie hatte in den letzten Wochen genügend zeit gehabt, sich auf diesen Moment vorzubereiten, aber egal wie lange sich der Auszug noch hingezogen hätte, er wäre immer schwer geworden, für sie alle. Schließlich würde Mary ab morgen nicht mehr jeden Tag bei ihnen sein, es wäre nicht mehr möglich, einfach zu ihr ins Zimmer zu gehen, um mit ihr zu reden, ab morgen würden sie zu Marys neuem Heim apparieren müssen.
Die ehemalige Ravenclaw merkte, wie sich ein Kloß in ihrem Hals bildete, doch sie unterdrückte das Gefühl, denn sie wollte heute nicht weinen, sie wollte sich für ihre Freundin und für Markus freuen. Traurig sein konnte sie auch später noch.
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vojka
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Re: Wohnzimmer, Di 21.10.

Beitrag von vojka »

Vivien Marie McFarlane
Ort: Wohnzimmer
Datum: Di, 21.10.
Zeit: 18:51 Uhr

aus Vivis Zimmer kommend

Vivi seufzte, sie wusste, dass Freyja Recht hatte, aber es war so verdammt schwer. „Ja, las uns runter gehen“, sagte sie und zusammen schnappten sie sich den Rahmen und trugen ihn hinunter ins Wohnzimmer, wo auch schon die anderen warteten. „Sorry, dass wir jetzt erst kommen aber wir mussten noch etwas fertig machen“, sagte sie und stellte mit Freyja zusammen das Bild an die Wand und legte einen Illusionszauber drüber, damit Mary es nicht gleich sehen konnte. Sie setzte sich auf eines der Sofas und sah einfach nur in den Raum, aber sie lange saß sie da nicht, denn dann kam Mary in Begleitung von Josh in den Raum hinein. Vivi stand auf und stellte sich zu Feli, legte ihr einen Arm um die Hüfte, hoffte, dass sich die beiden Freundinnen so etwas halt geben konnten. Sie seufzte kurz und sah zu Mary. Deren Augen waren verbunden, aber Josh löste sie relativ schnell. Vivi versuchte zu lächeln, wollte nicht, das Mary sah, wie traurig sie war, sie sollte sich freuen, dass sie mit ihrem Freund zusammen zog und nicht darüber traurig sein, dass sie hier auszog.
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Therapistin
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Re: Wohnzimmer, Di 21.10.

Beitrag von Therapistin »

Mary Cooper
Ort: Wohnzimmer
Zeit: 19:00 Uhr
Datum: Die., 21.10.

Wo auch immer Joshua sie hin geführt hatte, es herrschte eine angespannte Stille im Raum, die Mary nicht deuten konnte. Waren sie allein hier oder warteten noch andere schweigend auf ihre Ankunft? Und wenn ja, warum? Neugierde machte sich in ihr bemerkbar, gerne hätte sie sich selbst die Augenbinde abgenommen, das dauerte ihr alles viel zu lange und doch konnte es nicht lange genug dauern, bedeutete dies doch, dass sie ihren endgültigen Auszug noch ein wenig hinaus zögern konnte.
Ein leises Seufzen verließ ihre Lippen, sie wollte jetzt nicht daran denken, sie wollte wissen, was hier los war und wohin Josh sie entführt hatte. Der Knoten in ihrem Nacken wurde gelöste und die Augenbinde von ihren Augen genommen. Kurz blinzelte Mary gegen das Licht, doch dann wurden ihre Augen groß, sie schluckte. Vor ihr standen ihre Freunde versammelt, lächelten sie an, das Wohnzimmer war bunt geschmückt, hinter Vivi und Feli stand ein Tisch, auf dem ein kleines Buffet hergerichtet war.
"Was...", begann sie leise, doch sie wusste gar nichts zu sagen, war gerührt von der Geste, glücklich, dass sie solche Freunde hatte und zugleich traurig, weil sie sie hier zurück lassen würde. "Also... ähm... was?", fragte sie von Neuem, etwas Gescheiteres wollte ihr im Moment einfach nicht einfallen.
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Ernst Ferstl
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Siria
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Re: Wohnzimmer, Di 21.10.

Beitrag von Siria »

Freyja Arwen McLorey
Ort: Wohnzimmer
Zeit: 19:01 Uhr
Datum: Di, 21.10.

Es war so süß, wie Mary so sprachlos dastand. Es war wirklich wie eine kleine Familienfeier. Alle waren da. Freyja fand es immer wieder erstaunlich, wie sehr die Freundschaften auch nach Hogwarts gehalten hatten. Es war einfach etwas ganz besonderes und jetzt wurde auch Freyja traurig. Es war komisch, dass Mary nun gehen würde. Zwar wohnte Freyja selber erst seit ein paar Monaten richtig hier, aber irgendwie gehörten alle dazu, zu diesem Haus... Aber sie konnte Mary gut verstehen. Könnte Lars nicht hier wohnen, dann würde auch Freyja zu ihm ziehen. Die Zeit mit der eigenen Familie war nun mal ganz besonders.
"Wir feiern mit dir deinen Start in einen neuen Lebensabschnitt" erklärte Freyja schließlich lächelnd. "Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass wir dich hier einfach so klammheimlich gehen lassen würden. Es ist etwas besonderes, warum du ausziehst und das sollte gefeiert werden, auch wenns irgendwie traurig ist. Aber jetzt wollen wir erstmal fröhlich sein, ich glaube, nachher werden wir noch genügend weinen."
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Therapistin
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Re: Wohnzimmer, Di 21.10.

Beitrag von Therapistin »

Mary Cooper
Ort: Wohnzimmer
Zeit: 19:02 Uhr
Datum: Die., 21.10.

Mary wusste noch immer nicht, was sie sagen sollte, ob sie weinen oder lachen sollte. Am Ende lief es auf ein Mittelding hinaus, sodass sie mit Tränen in den Augen einfach nur lächelte. So, wie Freyja es sagte, klang ihr Auszug schon wieder ganz anders, klang mehr nach einem Neuanfang und genau das war es ja auch. Und es war schön, dass ihre Freunde das mit ihr gemeinsam feiern wollten.
"Also...", setzte sie an und schluckte. Sie wusste nicht, ob sie wirklich mit einer Abschiedsfeier gerechnet hatte, überrascht war sie auf jeden Fall und das sah man ihr mit Sicherheit auch an. Jetzt jedoch setzte sie ein Lächeln auf, auch wenn es wohl ein wenig seltsam aussah, weil ihr Gesicht ein wenig verzogen war. "Du hast Recht, weinen können wir später auch noch. Aber ich fürchte, ihr müsst trotzdem schon mit ein paar Tränen rechnen", sagte sie an Freyja gewandt und lachte leise, während sie sich eine Träne aus dem Augenwinkel wischte.
"Das... ist echt lieb von euch", murmelte sie und sah jeden einzeln an, bis ihr Blick an Vivi und Feli hängen blieb, die einander festhielten. Und Mary sah ihnen an, dass sie sich Mühe gaben, um nicht zu weinen.
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Ernst Ferstl
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vojka
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Re: Wohnzimmer, Di 21.10.

Beitrag von vojka »

Vivien Marie McFarlane
Ort: Wohnzimmer
Datum: Di, 21.10.
Zeit: 19:04 Uhr

Vivi seufzte. Sie wusste noch nicht, welcher Löwe, oder sollte sie Rabe sagen, der in ihrer Brust kämpfte gewann. Der, der sich für Mary freute oder der, der Mary am liebsten in ihrem Zimmer festhexen wollte. Sie schluckte, kämpfte gegen ihre Tränen, aber irgendwie gelang es ihr nicht ganz, aber trotzdem lächelte sie irgendwie. So sah sie Mary einfach nur an, bevor sie sich langsam von ihr löste und auf sie zuging und sie umarmte. „Ich hab dich lieb und ich freue mich für dich, auch wenn ich gerade nicht so aussehe. Ich wünsche dir und Markus alles Glück und ich warne dich, wenn du nicht regelmäßig hier vorbei kommst, dann stehe ich unangemeldet bei euch in der Wohnung oder zumindest davor“, sagte sie und lachte leicht. „Außerdem musst du hier neben mir und Feli noch jemanden besuchen“, sagte sie kryptisch, nachdem sie sich von ihr gelöst hatte, nahm ihre Hand und legte sie auf ihren Bauch. Sie war gespannt, ob Mary verstehen würde, was sie ihr damit sagen wollte, bat aber gleichzeitig mit ihren Augen darum, das jetzt nicht quer durch das Haus zu schreien.
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Therapistin
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Re: Wohnzimmer, Di 21.10.

Beitrag von Therapistin »

Mary Cooper
Ort: Wohnzimmer
Zeit: 19:05 Uhr
Datum: Die., 21.10.

Vivis Umarmung tat gut, zugleich spürte sie neue Tränen an ihren Wangen. Wie sie Abschiede hasste. Und dann war es auch noch ein Abschied von ihren besten Freunden. Sicher, sie würde nicht aus der Welt sein und sie würde auch oft hierher kommen und sie besuchen, doch... es tat auch weh.
Sie wollte gerade etwas sagen, da legte Vivi ihre Hand auf ihren Bauch, sah sie bedeutsam und zugleich bittend an. Marys Augen wurden groß, Vivi war schwanger! Im nächsten Moment hatte Mary sie schon zurück in ihre Arme gezogen, ein leises Lachen auf den Lippen. Sie würde Patentante werden. Ihr Herz schlug einen schnelleren Takt, während neue Tränen sich ihren Weg bahnten.
"Darf man gratulieren?", flüsterte sie so leise, dass es nur ihre Freundin hören konnte. Sie erinnerte sich noch sehr gut an den Tag, an dem Vivi ihr und Feli von ihrem Verdacht erzählt hatte, wie unsicher sie gewesen war. Nun jedoch wirkte sie anders, glücklich.
"Es gibt noch mehr, die ich hier besuchen möchte", sagte sie schließlich, als sie sich von Vivi gelöst hatte und sah einmal in die Runde und schluckte. "Ich werd euch echt vermissen, selbst wenn ich so oft wie möglich versuchen werde, herzukommen." Sie seufzte leise, wischte sich über die Augen und lächelte dann. "Und ihr dürft gerne alle vorbei kommen, ihr seid immer willkommen."
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Ernst Ferstl
Monalisa

Re: Wohnzimmer, Di 21.10.

Beitrag von Monalisa »

Felicia Theyer
Ort: Wohnzimmer
Datum: Di, 21.10.
Zeit: 19:03 Uhr Uhr

Feli war froh, als Vivi neben sie trat und ihr einen Arm um die Hüfte legte. Es gab ihr einen gewissen Halt, den sie gerade im Moment gut gebrauchen konnte, denn sie merkte, wie ihr erneut die Tränen in die Augen stiegen. Doch sie hielt diese zurück und versuchte sich an einem Lächeln.
Doch als sie sah, wie Vivi Mary umarmte und beide Tränen in den Augen hatten, da liefen auch ihr ein paar Tränen über die Wangen.
Eigentlich wollte Feli Mary selber noch sagen, wie sehr sie sich für ihre Freundin und Markus freute, aber das würde sie auf später verschieben müssen, denn im Moment konnte sie nichts sagen, ohne ganz die Fassung zu verlieren und das wollte sie nicht.
Also lächelte sie Mary an und hoffte, dass ihre Augen ihrer Freundin das sagten, was sie selber im Moment nicht sagen konnte, nämlich, dass sie sich trotz ihrer Tränen freute.
Einen kurzen Augenblick löang hielt sie den Augenkontakt, dann ging sie zu ihrer Freundin und nahm sie in den Arm. Sie wusste nicht, was sie Mary sagen könnte, was diese nicht schon wusste, also drückte sie ihre Freundin noch einmal und löste sich dann wieder von ihr.
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Rachel
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Re: Wohnzimmer, Di 21.10.

Beitrag von Rachel »

Rachel Wreeland
Ort: Wohnzimmer
Datum: Di, 21. Oktober
Zeit: 19.06 Uhr
_______________

Während die anderen Mary drückten und ihr alles Gute wünschten, stand Rachel etwas unsicher neben der Couch und beobachtete die Szene. Ein Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht, weil ihr bewusst war, dass diese Freundschaften hier etwas ganz und gar Außergewöhnliches waren und dass sie selbst ein Teil davon war. Nur wollte sie den anderen den Vortritt lassen, weil sie selbst zwar ebenso traurig über Marys Auszug war, aber sie andererseits nicht so gut kannte wie Feli und Vivi.
Als Feli sich von Mary gelöst hatte und diese wieder etwas bedröppelt dastand - wobei aber auch sie leicht zu lächeln schien -, machte Rachel einen vorsichtigen Schritt in ihre Richtung, hoffend, dass sie sich niemandem vordrängelte.
"Mary?", sagte sie und lächelte die junge Frau an, welche sie ansah. "Ich möchte mich auch von dir verabschieden. Glaub mir, ich finde das Ganze wirklich traurig, weil du hierher gehörst wie wir alle und irgendwas fehlen wird, dich morgens nicht mehr in der Küche zu treffen. Aber ..." Sie umarmte Mary kurz. "Aber ich glaube auch, dass du großes Glück hast, einen Menschen wie Markus gefunden zu haben und es ist wunderbar, dass ihr zusammenziehen wollt. Genieße dein Leben mit ihm, ich glaube, du wirst sehr glücklich sein." Rachel strahlte sie an, weil sie im Kopf schon die Vorstellung von Mary im Hochzeitskleid hatte, was sie aber natürlich nicht sagte.
"Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute.", schloss sie, dann machte sie ein paar Schritte zurück und stellte sich neben Freyja.
One day, when I'm 80 years old and sitting in a rocking chair, I'll be reading Harry Potter.
And they will say to me, "After all this time?"
And I will answer: "Always."
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Siria
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Re: Wohnzimmer, Di 21.10.

Beitrag von Siria »

Freyja Arwen McLorey
Ort: Wohnzimmer
Zeit: 19:08 Uhr
Datum: Di, 21.10.

Kurz blickte Freyja Rachel an, die sich gerade zu ihr gestellt hatte.
"Irgendwann mußte es ja so kommen. Die erste zieht aus. Irgendwann werden die nächsten folgen. Jeder geht seine eigenen Wege. Zugleich schön und traurig. Dieses Haus hat schließlich etwas von Familie. Es ist wirklich so, als würde ein Familienmitglied ausziehen. Und irgendwann, sind dann alle ausgezogen. Es wird bestimmt interessant sein, wenn wir uns dann alle hoffentlich regelmäßig treffen und erfahren, was jeder so erlebt hat. Oh man, aber merkwürdig wird es auch. Obwohl ich mich ja nicht beschweren kann, ich war ja 2 Jahre unterwegs und bin grad hier erst richtig eingezogen. Aber es war für mich immer so, dass man hier her kommt und hier ist Familie, eine besondere Familie." Freyja beobachtete die Anderen. Ja, es war etwas wirklich besonderes, was es hier gab, dieses Haus, diese Freunde. Aus eigenen Erfahrungen wußte Freyja, dass Freunde nicht gleich Freunde waren. Mit Siria hatte sie gar keinen Kontakt mehr, sie haben sich einfach auseinander gelebt. Sie hoffte, dass es mit diesen Freunden hier nicht so werden würde.
Sie griff nach Rachels Hand. "Egal, wohin uns unsere Wege führen, bitte, lass uns immer gute Freunde bleiben."
Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. Kurt Tucholsky
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