Felicias Zimmer
- Therapistin
- Beiträge: 15807
- Registriert: Mo 19. Okt 2009, 17:13
- Abwesend: fraglich...
Felicias Zimmer
Mary Cooper
Ort: Felis Zimmer
Zeit: 22:43 Uhr
Datum: Mi., 01.10.
>>>Vivis Zimmer
Mary betrat mit einem Lächeln den Flur und schloss Vivis Tür leise hinter sich. Es hatte gut getan, mit ihr zu sprechen, wenn es auch unglaublich schwierig gewesen war, vor allem, da sie am Anfang nicht gewusst hatte, wie sie ihrer besten Freundin hatte sagen sollen, dass sie ausziehen würde. Und es tat immer noch weh, wenn sie daran dachte, wie sehr sie sie verletzt hatte, ohne es zu wollen. Doch es war unausweichlich gewesen, irgendeiner von ihnen wäre als erst ausgezogen und nun war sie nun einmal die erste. Doch es war ein seltsames Gefühl zu wissen, dass sie bald nicht mehr jeden Tag in der Küche jemanden zum Quatschen treffen würde, nicht mal eben so die Treppe hoch gehen konnte, um ihre Freunde zu sehen.
Sie schüttelte leicht den Kopf und stieg langsam die Treppen hinab in den ersten Stock. Es war wirklich ein komischer Tag. Am Nachmittag hatten sie und Markus beschlossen, dass sie zusammen zogen und der Abend war ein einziges Gefühlschaos gewesen, schon alleine die Situation in der Küche war schlimm gewesen, dann der Moment, wo sie es Vivi gesagt hatte.
Mary seufzte leise, sie wollte doch nicht traurig sein, doch wenn sie jetzt an die vergangenen Stunden zurück dachte, stiegen ihr nur wieder die traurigen Bilder ihrer Freunde in den Kopf, Vivi gerade, Feli in der Küche. Ihre Freundin hatte sich für sie gefreut, das hatte sie ihr angesehen, doch da war am Ende so viel Traurigkeit gewesen, dass es Mary das Herz zugeschnürt hatte, Feli so zu sehen. Doch in der Küche hatte sie sie nicht ansprechen wollen und irgendwie war sie im Laufe des Abends nicht wirklich dazu gekommen, mit ihr zu reden.
Sie erreichte mit einer einsamen Träne im Auge den ersten Stock und blieb stehen. Felis Zimmertür lag zu ihrer Rechten, ihre eigene zur ihrer Linken, doch nichts zog sie in ihr eigenes Zimmer, vielmehr wollte sie jetzt einfach zu ihrer Freundin gehen, hatte sie doch das unangenehme Gefühl, dass diese sie in diesem Moment brauchte.
Sie wischte sich kurz über die Augen, atmete einmal tief durch und klopfte dann an. "Feli?", rief sie leise durch die geschlossene Tür und wartete.
Ort: Felis Zimmer
Zeit: 22:43 Uhr
Datum: Mi., 01.10.
>>>Vivis Zimmer
Mary betrat mit einem Lächeln den Flur und schloss Vivis Tür leise hinter sich. Es hatte gut getan, mit ihr zu sprechen, wenn es auch unglaublich schwierig gewesen war, vor allem, da sie am Anfang nicht gewusst hatte, wie sie ihrer besten Freundin hatte sagen sollen, dass sie ausziehen würde. Und es tat immer noch weh, wenn sie daran dachte, wie sehr sie sie verletzt hatte, ohne es zu wollen. Doch es war unausweichlich gewesen, irgendeiner von ihnen wäre als erst ausgezogen und nun war sie nun einmal die erste. Doch es war ein seltsames Gefühl zu wissen, dass sie bald nicht mehr jeden Tag in der Küche jemanden zum Quatschen treffen würde, nicht mal eben so die Treppe hoch gehen konnte, um ihre Freunde zu sehen.
Sie schüttelte leicht den Kopf und stieg langsam die Treppen hinab in den ersten Stock. Es war wirklich ein komischer Tag. Am Nachmittag hatten sie und Markus beschlossen, dass sie zusammen zogen und der Abend war ein einziges Gefühlschaos gewesen, schon alleine die Situation in der Küche war schlimm gewesen, dann der Moment, wo sie es Vivi gesagt hatte.
Mary seufzte leise, sie wollte doch nicht traurig sein, doch wenn sie jetzt an die vergangenen Stunden zurück dachte, stiegen ihr nur wieder die traurigen Bilder ihrer Freunde in den Kopf, Vivi gerade, Feli in der Küche. Ihre Freundin hatte sich für sie gefreut, das hatte sie ihr angesehen, doch da war am Ende so viel Traurigkeit gewesen, dass es Mary das Herz zugeschnürt hatte, Feli so zu sehen. Doch in der Küche hatte sie sie nicht ansprechen wollen und irgendwie war sie im Laufe des Abends nicht wirklich dazu gekommen, mit ihr zu reden.
Sie erreichte mit einer einsamen Träne im Auge den ersten Stock und blieb stehen. Felis Zimmertür lag zu ihrer Rechten, ihre eigene zur ihrer Linken, doch nichts zog sie in ihr eigenes Zimmer, vielmehr wollte sie jetzt einfach zu ihrer Freundin gehen, hatte sie doch das unangenehme Gefühl, dass diese sie in diesem Moment brauchte.
Sie wischte sich kurz über die Augen, atmete einmal tief durch und klopfte dann an. "Feli?", rief sie leise durch die geschlossene Tür und wartete.
Jeder Schatten ist auch ein Wegweiser zum Licht.
Ernst Ferstl
Ernst Ferstl
-
Monalisa
Re: Felicias Zimmer
Felicia Theyer
Ort: Felis Zimmer
Zeit: 21:02 Uhr
Datum: Mi., 01.10.
Nach dem Gespräch in der Küche hatte Felicia sich ziemlich direkt in ihr Zimmer zurück gezogen, damit sie ihre Ruhe hatte und nachdenken konnte. Nachdem sie erstmal ihren Tränen freien Lauf gelassen hatte, merkte sie jetzt, dass sie Mary schon vermisste, auch wenn diese noch gar nicht weg war. Sie hatte schließlich seit sie nach Hogwarts gekommen war, außer ein paar Mal in den Ferien, kaum einen Tag verbracht, an dem sie ihre Freundin nicht gesehen hatte. Das würde sich in Zukunft wohl ändern.
Leise seufzte sie auf und hing weiter ihren Gedanken nach. Irgendwann hörte sie, wie Mary die Treppe hochstieg, denn inzwischen konnte sie die Schritte der anderen ziemlich gut unterscheiden. Wahrscheinlich ging Mary gerade zu Vivi, um ihr zu erzählen, dass sie mit Markus zusammen ziehen würde.
Wieder traten ihr die Tränen in die Augen, als ihr einfiel, was sie ab dem 21. alles nicht mehr regelmäßig machen könnten und sie versuchte gar nicht erst diese zurückzuhalten. Doch irgendwann versiegte auch dieser Tränenstrom und sie versuchte sich wieder etwas zu sammeln. Mary war ja schließlich nicht aus der Welt.
Knappe zehn Minuten später klopfte es an ihrer Zimmertür und sie hörte die Stimme ihrer Freundin.
Feli stand vom Bett auf, warf noch kurz einen Blick in den Spiegel, ob man ihr die Tränenspuren nicht zu sehr ansah und öffnete dann die Tür. „Komm rein, Mary.“ Ihre Freundin setzte sich auf das Bett und sie selber zog sich zuerst ihren Schreibtischstuhl näher, doch als sie merkte, dass es Mary nicht gut ging, setzte sie sich neben sie auf das Bett. „Wie hat Vivi es denn aufgenommen?“, fragte sie vorsichtig und nahm ihre Freundin in den Arm.
Ort: Felis Zimmer
Zeit: 21:02 Uhr
Datum: Mi., 01.10.
Nach dem Gespräch in der Küche hatte Felicia sich ziemlich direkt in ihr Zimmer zurück gezogen, damit sie ihre Ruhe hatte und nachdenken konnte. Nachdem sie erstmal ihren Tränen freien Lauf gelassen hatte, merkte sie jetzt, dass sie Mary schon vermisste, auch wenn diese noch gar nicht weg war. Sie hatte schließlich seit sie nach Hogwarts gekommen war, außer ein paar Mal in den Ferien, kaum einen Tag verbracht, an dem sie ihre Freundin nicht gesehen hatte. Das würde sich in Zukunft wohl ändern.
Leise seufzte sie auf und hing weiter ihren Gedanken nach. Irgendwann hörte sie, wie Mary die Treppe hochstieg, denn inzwischen konnte sie die Schritte der anderen ziemlich gut unterscheiden. Wahrscheinlich ging Mary gerade zu Vivi, um ihr zu erzählen, dass sie mit Markus zusammen ziehen würde.
Wieder traten ihr die Tränen in die Augen, als ihr einfiel, was sie ab dem 21. alles nicht mehr regelmäßig machen könnten und sie versuchte gar nicht erst diese zurückzuhalten. Doch irgendwann versiegte auch dieser Tränenstrom und sie versuchte sich wieder etwas zu sammeln. Mary war ja schließlich nicht aus der Welt.
Knappe zehn Minuten später klopfte es an ihrer Zimmertür und sie hörte die Stimme ihrer Freundin.
Feli stand vom Bett auf, warf noch kurz einen Blick in den Spiegel, ob man ihr die Tränenspuren nicht zu sehr ansah und öffnete dann die Tür. „Komm rein, Mary.“ Ihre Freundin setzte sich auf das Bett und sie selber zog sich zuerst ihren Schreibtischstuhl näher, doch als sie merkte, dass es Mary nicht gut ging, setzte sie sich neben sie auf das Bett. „Wie hat Vivi es denn aufgenommen?“, fragte sie vorsichtig und nahm ihre Freundin in den Arm.
- Therapistin
- Beiträge: 15807
- Registriert: Mo 19. Okt 2009, 17:13
- Abwesend: fraglich...
Re: Felicias Zimmer
Mary Cooper
Ort: Felis Zimmer
Zeit: 22:49 Uhr
Datum: Mi., 01.10.
"Hm?", machte Mary und lehnte ihren Kopf auf Felis Schulter, ließ sich von ihrer Freundin in die Arme ziehen, obwohl doch eigentlich Mary es gewesen war, die Feli hatte trösten wollen, nicht umgekehrt. Die Gesichter ihrer Freunde kreisten durch ihre Gedanken, doch besonders die von Feli und Vivi waren so präsent wie keines der anderen. Sie vermisste die beiden jetzt schon so sehr, dabei war sie doch noch gar nicht weg und es würde auch noch drei Wochen dauern – oder nur noch, wie Mary in diesem Moment bewusst wurde. Nur noch drei Wochen, die sie in diesem Haus, mit ihren Freunden unter einem Dach wohnen würde, dann würde es heißen, Abschied zu nehmen. Und das machte Mary Angst.
"Sie... sie war so traurig", murmelte Mary und löste sich von Feli, um dieser ins Gesicht zu sehen. "Und sie konnte es nicht so gut verstecken wie du vorhin." Es war kein Vorwurf, mehr eine Feststellung, mit der sie zeigen wollte, dass sie durchaus gemerkt hatte, wie schlechte es Feli in der Küche gegangen war. "Es tut mir Leid, ich hätte zuerst mit euch beiden reden müssen." Ihre Stimme brach sich. Es tat ihr noch immer so unglaublich Leid. Andererseits jedoch, irgendwann wäre der Augenblick gekommen. Dass er allerdings nun schon käme, damit hätte auch Mary nicht gerechnet, daher konnte sie sich nur zu gut vorstellen, wie es ihren Freunden dabei gehen musste.
Sie wollte Feli noch etwas sagen, ihr versprechen, dass sie da sein würde, wenn sie sie brauchte, doch kein Wort verließ mehr ihre Lippen, die verdächtig zitterten.
Ort: Felis Zimmer
Zeit: 22:49 Uhr
Datum: Mi., 01.10.
"Hm?", machte Mary und lehnte ihren Kopf auf Felis Schulter, ließ sich von ihrer Freundin in die Arme ziehen, obwohl doch eigentlich Mary es gewesen war, die Feli hatte trösten wollen, nicht umgekehrt. Die Gesichter ihrer Freunde kreisten durch ihre Gedanken, doch besonders die von Feli und Vivi waren so präsent wie keines der anderen. Sie vermisste die beiden jetzt schon so sehr, dabei war sie doch noch gar nicht weg und es würde auch noch drei Wochen dauern – oder nur noch, wie Mary in diesem Moment bewusst wurde. Nur noch drei Wochen, die sie in diesem Haus, mit ihren Freunden unter einem Dach wohnen würde, dann würde es heißen, Abschied zu nehmen. Und das machte Mary Angst.
"Sie... sie war so traurig", murmelte Mary und löste sich von Feli, um dieser ins Gesicht zu sehen. "Und sie konnte es nicht so gut verstecken wie du vorhin." Es war kein Vorwurf, mehr eine Feststellung, mit der sie zeigen wollte, dass sie durchaus gemerkt hatte, wie schlechte es Feli in der Küche gegangen war. "Es tut mir Leid, ich hätte zuerst mit euch beiden reden müssen." Ihre Stimme brach sich. Es tat ihr noch immer so unglaublich Leid. Andererseits jedoch, irgendwann wäre der Augenblick gekommen. Dass er allerdings nun schon käme, damit hätte auch Mary nicht gerechnet, daher konnte sie sich nur zu gut vorstellen, wie es ihren Freunden dabei gehen musste.
Sie wollte Feli noch etwas sagen, ihr versprechen, dass sie da sein würde, wenn sie sie brauchte, doch kein Wort verließ mehr ihre Lippen, die verdächtig zitterten.
Jeder Schatten ist auch ein Wegweiser zum Licht.
Ernst Ferstl
Ernst Ferstl
-
Monalisa
Re: Felicias Zimmer
Felicia Theyer
Ort: Felicias Zimmer
Datum: Mi, 01.10.
Zeit: 22:53 Uhr
Feli bemerkte, dass die Lippen ihrer Freundin immer stärker zitterten und in ihren Augen eine Traurigkeit lag, die sie schon lange nicht mehr so gesehen hatte. Die Erkenntnis, dass Mary selber unter ihrer Entscheidung litt, ließ alle Gefühle von vorhin wieder hochkommen,denn ihre Freundin sollte sich doch darauf freuen, dass sie mit Markus zusammen ziehen würde und nicht auch noch ihretwegen Schuldgefühle haben. Sie wollte nicht, dass Mary traurig war, weil alle anderen sie vermissen würden. Sie sollte sich auf den neuen Lebensabschnitt freuen und es genießen können, dass Markus ab sofort immer da sein würde.
Feli wollte versuchen Mary nicht unnötig traurig zu machen, also unterdrückte sie die Tränen, diesmal auch mit mehr Erfolg als in der Küche, und legte stattdessen ihren Kopf auf Marys Schulter.
„Ich finde es nicht schlimm, dass Vivi und ich das mit den anderen zusammen erfahren haben, also mach dir deswegen keine Gedanken. Und du bist ja nicht aus der Welt. Wir sind alle in ein paar Sekunden bei dir und können uns so oft sehen, wie wir möchten.“ Sie wusste selber nicht genau, ob sie sich selber oder Mary mit ihren Worten beruhigen wollte, aber zumindest bei ihr selber hatten sie etwas gewirkt, insbesondere da ihre Stimme erstaunlich ruhig war. Es hatte scheinbar tatsächlich etwas gebracht, dass sie sich einzureden versuchte, dass es ab sofort trotzdem noch fast so wäre wie vorher.
Ort: Felicias Zimmer
Datum: Mi, 01.10.
Zeit: 22:53 Uhr
Feli bemerkte, dass die Lippen ihrer Freundin immer stärker zitterten und in ihren Augen eine Traurigkeit lag, die sie schon lange nicht mehr so gesehen hatte. Die Erkenntnis, dass Mary selber unter ihrer Entscheidung litt, ließ alle Gefühle von vorhin wieder hochkommen,denn ihre Freundin sollte sich doch darauf freuen, dass sie mit Markus zusammen ziehen würde und nicht auch noch ihretwegen Schuldgefühle haben. Sie wollte nicht, dass Mary traurig war, weil alle anderen sie vermissen würden. Sie sollte sich auf den neuen Lebensabschnitt freuen und es genießen können, dass Markus ab sofort immer da sein würde.
Feli wollte versuchen Mary nicht unnötig traurig zu machen, also unterdrückte sie die Tränen, diesmal auch mit mehr Erfolg als in der Küche, und legte stattdessen ihren Kopf auf Marys Schulter.
„Ich finde es nicht schlimm, dass Vivi und ich das mit den anderen zusammen erfahren haben, also mach dir deswegen keine Gedanken. Und du bist ja nicht aus der Welt. Wir sind alle in ein paar Sekunden bei dir und können uns so oft sehen, wie wir möchten.“ Sie wusste selber nicht genau, ob sie sich selber oder Mary mit ihren Worten beruhigen wollte, aber zumindest bei ihr selber hatten sie etwas gewirkt, insbesondere da ihre Stimme erstaunlich ruhig war. Es hatte scheinbar tatsächlich etwas gebracht, dass sie sich einzureden versuchte, dass es ab sofort trotzdem noch fast so wäre wie vorher.
- Therapistin
- Beiträge: 15807
- Registriert: Mo 19. Okt 2009, 17:13
- Abwesend: fraglich...
Re: Felicias Zimmer
Mary Cooper
Ort: Felis Zimmer
Zeit: 22:56 Uhr
Datum: Mi., 01.10.
Es tat gut hier bei Feli zu sitzen, zu hören, dass sie es ihr wirklich nicht übel nahm, dass sie es mit den anderen zusammen erfahren hatte. Sie wusste nicht, wie sie selbst reagiert hätte, wenn Feli oder Vivi diejenige gewesen wäre, die auszog. Sie wäre so unglaublich traurig gewesen, wohl noch trauriger als in diesem Augenblick sowieso schon.
Sie legte ihren Kopf auf den Felis, die ihren auf Marys Schulter gelegt hatte. Griff nach der Hand ihrer Freundin. Sie würde sie furchtbar vermissen. Auch wenn sie nicht weit weg sein würde, so war sie eben nicht mehr hier, sie würden nicht mehr zusammen wohnen, ein Umstand, an den sie sich sicher lange würde gewöhnen müssen.
Doch noch war es nicht soweit, noch hatte sie Zeit, die sie hier verbrachte und die würde sie ausnutzen. Also setzte sie sich wieder aufrechter hin, wischte sich kurz über die Augen, um auch die letzten Tränen fort zu wischen und lächelte Feli dann an, ein wenig verunglückt vielleicht, doch immerhin war es ein Lächeln.
"Danke", murmelte sie, ehe sie ihre Freundin in den Arm nahm und eine Weile fest hielt. Als sie sich wieder von ihr löste, lächelte sie noch immer, etwas Verschmitztes trat in ihre Augen. "Darf ich dich etwas fragen?", fragte sie, ohne die Hand Felis los zu lassen. Ihre Freundin nickte nur, auch sie sah wesentlich ruhiger aus, wenn auch noch immer ein wenig traurig. "Was ist mit dir und Joshua?" Sie zwinkerte ihr zu, blickte sie aber weiter neugierig an. Sie hatten schon länger nicht mehr miteinander gesprochen und so wusste sie auch nicht, wie sie das zwischen Joshua und Feli deuten sollte, beziehungsweise ob es überhaupt etwas zu deuten gab.
Ort: Felis Zimmer
Zeit: 22:56 Uhr
Datum: Mi., 01.10.
Es tat gut hier bei Feli zu sitzen, zu hören, dass sie es ihr wirklich nicht übel nahm, dass sie es mit den anderen zusammen erfahren hatte. Sie wusste nicht, wie sie selbst reagiert hätte, wenn Feli oder Vivi diejenige gewesen wäre, die auszog. Sie wäre so unglaublich traurig gewesen, wohl noch trauriger als in diesem Augenblick sowieso schon.
Sie legte ihren Kopf auf den Felis, die ihren auf Marys Schulter gelegt hatte. Griff nach der Hand ihrer Freundin. Sie würde sie furchtbar vermissen. Auch wenn sie nicht weit weg sein würde, so war sie eben nicht mehr hier, sie würden nicht mehr zusammen wohnen, ein Umstand, an den sie sich sicher lange würde gewöhnen müssen.
Doch noch war es nicht soweit, noch hatte sie Zeit, die sie hier verbrachte und die würde sie ausnutzen. Also setzte sie sich wieder aufrechter hin, wischte sich kurz über die Augen, um auch die letzten Tränen fort zu wischen und lächelte Feli dann an, ein wenig verunglückt vielleicht, doch immerhin war es ein Lächeln.
"Danke", murmelte sie, ehe sie ihre Freundin in den Arm nahm und eine Weile fest hielt. Als sie sich wieder von ihr löste, lächelte sie noch immer, etwas Verschmitztes trat in ihre Augen. "Darf ich dich etwas fragen?", fragte sie, ohne die Hand Felis los zu lassen. Ihre Freundin nickte nur, auch sie sah wesentlich ruhiger aus, wenn auch noch immer ein wenig traurig. "Was ist mit dir und Joshua?" Sie zwinkerte ihr zu, blickte sie aber weiter neugierig an. Sie hatten schon länger nicht mehr miteinander gesprochen und so wusste sie auch nicht, wie sie das zwischen Joshua und Feli deuten sollte, beziehungsweise ob es überhaupt etwas zu deuten gab.
Jeder Schatten ist auch ein Wegweiser zum Licht.
Ernst Ferstl
Ernst Ferstl
-
Monalisa
Re: Felicias Zimmer
Felicia Theyer
Ort: Felis Zimmer
Datum: Mi, 01.10.
Zeit: 23:02 Uhr
Feli war froh darüber, dass Mary das Thema gewechselt hatte, so dass sie beide ihre Traurigkeit erstmal verdrängen konnten. Allerdings wusste sie nicht so Recht, was sie auf Marys Frage antworten sollte, war sie sich doch selber darüber nicht wirklich im Klaren. Was lief zwischen ihr und Joshua? Lief überhaupt etwas oder bildete sie sich das alles nur ein? Und wie stand Joshua dazu?
Eine Weile lang sagte niemand von ihnen etwas, dann sagte Feli zögernd: „Nichts. Eigentlich läuft zwischen uns nichts.“ Sie machte eine kurze Pause, fügte dann aber noch hinzu: „Wir sind nur gute Freunde.“
Mit einem skeptischen Gesichtsausdruck blickte Mary sie an und schüttelte dabei leicht den Kopf. Feli war sich sicher, dass ihre Freundin ihr nicht glaubte, also sagte sie: „Da ist wirklich nicht mehr. Wir verstehen uns gut, weil ich im letzten Jahr viel mit Josh geredet habe, während er Stress auf der Arbeit hatte. Er musste nun mal mit einem darüber reden und ich war halt gerade da. Und sonst hatte er mich nur gefragt, ob wir zusammen wegen eines Auftrages zu einem Schlangenhändler fahren, weil wir zu zweit unauffälliger wären als alleine. Aber das war wirklich nur von seiner Arbeit aus.“
Und was ist mit dem Kribbeln im Bauch, wenn du ihn berührst, das Gestottere, das Rotwerden, immer wenn du ihn siehst?, hörte sie eine leise Stimme in ihrem Inneren. Hör auf dir selber etwas vorzumachen, Feli! Doch Feli ignorierte die Stimme. Sie war nicht in Joshua verliebt und selbst wenn, würde er ihre Gefühle nie erwidern.
Ort: Felis Zimmer
Datum: Mi, 01.10.
Zeit: 23:02 Uhr
Feli war froh darüber, dass Mary das Thema gewechselt hatte, so dass sie beide ihre Traurigkeit erstmal verdrängen konnten. Allerdings wusste sie nicht so Recht, was sie auf Marys Frage antworten sollte, war sie sich doch selber darüber nicht wirklich im Klaren. Was lief zwischen ihr und Joshua? Lief überhaupt etwas oder bildete sie sich das alles nur ein? Und wie stand Joshua dazu?
Eine Weile lang sagte niemand von ihnen etwas, dann sagte Feli zögernd: „Nichts. Eigentlich läuft zwischen uns nichts.“ Sie machte eine kurze Pause, fügte dann aber noch hinzu: „Wir sind nur gute Freunde.“
Mit einem skeptischen Gesichtsausdruck blickte Mary sie an und schüttelte dabei leicht den Kopf. Feli war sich sicher, dass ihre Freundin ihr nicht glaubte, also sagte sie: „Da ist wirklich nicht mehr. Wir verstehen uns gut, weil ich im letzten Jahr viel mit Josh geredet habe, während er Stress auf der Arbeit hatte. Er musste nun mal mit einem darüber reden und ich war halt gerade da. Und sonst hatte er mich nur gefragt, ob wir zusammen wegen eines Auftrages zu einem Schlangenhändler fahren, weil wir zu zweit unauffälliger wären als alleine. Aber das war wirklich nur von seiner Arbeit aus.“
Und was ist mit dem Kribbeln im Bauch, wenn du ihn berührst, das Gestottere, das Rotwerden, immer wenn du ihn siehst?, hörte sie eine leise Stimme in ihrem Inneren. Hör auf dir selber etwas vorzumachen, Feli! Doch Feli ignorierte die Stimme. Sie war nicht in Joshua verliebt und selbst wenn, würde er ihre Gefühle nie erwidern.
- Therapistin
- Beiträge: 15807
- Registriert: Mo 19. Okt 2009, 17:13
- Abwesend: fraglich...
Re: Felicias Zimmer
Mary Cooper
Ort: Felis Zimmer
Zeit: 23:07 Uhr
Datum: Mi., 01.10.
Mary schüttelte den Kopf, lächelte leicht und zog Feli zu sich heran. "Und du meinst wirklich, ich glaube dir das?", fragte sie leise und schüttelte nur noch einmal den Kopf. "Feli, ich kenne dich mittlerweile schon sehr gut und hab ein Gespür dafür, wenn du flunkerst." Sie zwinkerte und sah ihrer Freundin ins Gesicht. Immer wieder waren ihr die Blicke aufgefallen, die diese Joshua zugeworfen hatte. Und umgekehrt genauso, auch wenn Feli dies vielleicht nicht bemerkt hatte.
"Ihr habt im letzten Jahr und auch in letzter Zeit so viel Zeit miteinander verbracht, ihr versteht euch gut, mehr noch als das", sagte sie und drückte die Hand ihrer Freundin. "Und warum hat er dich gefragt wegen des Schlangenhändlers? Er hätte auch jemand anderes nehmen können." Sie versuchte in den Augen ihrer Freundin zu lesen, etwas das ihr in diesem Moment nicht ganz so leicht fiel wie sonst, was wohl hauptsächlich daran lag, dass Feli mit aller Kraft versuchte, dies zu verhindern.
"Du magst ihn", stellte sie fest, meinte damit nicht nur die Freundschaft zwischen den beiden und sie wusste, Feli würde genau verstehen, was sie meinte.
Ort: Felis Zimmer
Zeit: 23:07 Uhr
Datum: Mi., 01.10.
Mary schüttelte den Kopf, lächelte leicht und zog Feli zu sich heran. "Und du meinst wirklich, ich glaube dir das?", fragte sie leise und schüttelte nur noch einmal den Kopf. "Feli, ich kenne dich mittlerweile schon sehr gut und hab ein Gespür dafür, wenn du flunkerst." Sie zwinkerte und sah ihrer Freundin ins Gesicht. Immer wieder waren ihr die Blicke aufgefallen, die diese Joshua zugeworfen hatte. Und umgekehrt genauso, auch wenn Feli dies vielleicht nicht bemerkt hatte.
"Ihr habt im letzten Jahr und auch in letzter Zeit so viel Zeit miteinander verbracht, ihr versteht euch gut, mehr noch als das", sagte sie und drückte die Hand ihrer Freundin. "Und warum hat er dich gefragt wegen des Schlangenhändlers? Er hätte auch jemand anderes nehmen können." Sie versuchte in den Augen ihrer Freundin zu lesen, etwas das ihr in diesem Moment nicht ganz so leicht fiel wie sonst, was wohl hauptsächlich daran lag, dass Feli mit aller Kraft versuchte, dies zu verhindern.
"Du magst ihn", stellte sie fest, meinte damit nicht nur die Freundschaft zwischen den beiden und sie wusste, Feli würde genau verstehen, was sie meinte.
Jeder Schatten ist auch ein Wegweiser zum Licht.
Ernst Ferstl
Ernst Ferstl
-
Monalisa
Re: Felicias Zimmer
Felicia Theyer
Ort: Felis Zimmer
Datum: Mi, 01.10.
Zeit: 23:11 Uhr
Eigentlich war Feli von vornherein klar gewesen, dass Mary ihr nicht glauben würde, aber sie wusste selber nicht, wie sie ihre Gefühle für Joshua in Worte fassen sollte. Sie konnte nicht beschreiben, was sie fühlte, wenn er sie zufällig berührte oder mit ihr sprach. Wahrscheinlich konnte Mary das besser als sie selber, denn im Gegensatz zu ihrer Freundin hatte Feli zwar zwischendurch ein oder zwei Freunde gehabt, aber es war nie so etwas ernstes gewesen wie zwischen ihrer Freundin und Markus.
„Nein, oder doch, ich mag ihn schon, aber nur als Freund“, erwiderte Feli, doch ihre Stimme klang dabei etwas heiser. Mary lächelte sie wissend an. „Ja klar, Feli.“ Feli musste auch lächeln und dann fing sie leise an zu reden. „Naja.... also, ich, ich weiß nicht genau. Da ist so ein... ungewohntes Gefühl in der letzten Zeit, wenn ich ihn sehe und als er mit mir und Rachel zu der Bibliothek appariert ist, da..“ Ihre Stimme brach ab und Feli merkte, wie ihre Ohren wieder anfingen zu glühen. Sie hatte schon lange nicht mehr so offen über ihre Gefühle und Gedanken gesprochen, schließlich waren sie alle mit ihrem Studium sehr im Stress und da blieb nicht immer viel Zeit zum Reden.
Feli hoffte, dass Mary auch so verstand, was sie ihr erzählen wollte, aber nicht konnte.
Ort: Felis Zimmer
Datum: Mi, 01.10.
Zeit: 23:11 Uhr
Eigentlich war Feli von vornherein klar gewesen, dass Mary ihr nicht glauben würde, aber sie wusste selber nicht, wie sie ihre Gefühle für Joshua in Worte fassen sollte. Sie konnte nicht beschreiben, was sie fühlte, wenn er sie zufällig berührte oder mit ihr sprach. Wahrscheinlich konnte Mary das besser als sie selber, denn im Gegensatz zu ihrer Freundin hatte Feli zwar zwischendurch ein oder zwei Freunde gehabt, aber es war nie so etwas ernstes gewesen wie zwischen ihrer Freundin und Markus.
„Nein, oder doch, ich mag ihn schon, aber nur als Freund“, erwiderte Feli, doch ihre Stimme klang dabei etwas heiser. Mary lächelte sie wissend an. „Ja klar, Feli.“ Feli musste auch lächeln und dann fing sie leise an zu reden. „Naja.... also, ich, ich weiß nicht genau. Da ist so ein... ungewohntes Gefühl in der letzten Zeit, wenn ich ihn sehe und als er mit mir und Rachel zu der Bibliothek appariert ist, da..“ Ihre Stimme brach ab und Feli merkte, wie ihre Ohren wieder anfingen zu glühen. Sie hatte schon lange nicht mehr so offen über ihre Gefühle und Gedanken gesprochen, schließlich waren sie alle mit ihrem Studium sehr im Stress und da blieb nicht immer viel Zeit zum Reden.
Feli hoffte, dass Mary auch so verstand, was sie ihr erzählen wollte, aber nicht konnte.
- Therapistin
- Beiträge: 15807
- Registriert: Mo 19. Okt 2009, 17:13
- Abwesend: fraglich...
Re: Felicias Zimmer
Mary Cooper
Ort: Felis Zimmer
Zeit: 23:15 Uhr
Datum: Mi., 01.10.
"Da hat es mächtig gekribbelt, als ihr euch berührt habt?", fragte Mary leise und lächelte Feli an, ignorierte den hochroten Kopf ihrer Freundin, schließlich wäre es ihr selbst wohl auch ein wenig unangenehm, wenn eine ihrer Freundinnen sie so direkt auf etwas ansprach, das sie sich selber nicht ganz eingestand. "Und du würdest ihn am liebsten die ganze Zeit ansehen, dir wünschen, mit ihm allein zu sein. Wenn du in seiner Nähe bist, bringst du kein vernünftiges Wort heraus, versuchst zu unterdrücken, dass es in deinem Bauch flattert und doch gelingt es dir nicht."
Wenn es wirklich das war, was Feli empfand, wenn sie Joshua sah und berührte, dann war sie wirklich in ihn verliebt. "Du magst ihn", wiederholte sie ihre Worte von vor ein paar Minuten und zog sie in ihre Arme, mit einem leichten Lächeln im Gesicht. "Und wenn du im letzten Jahr nicht gewesen wärst, dann hätte er aufgegeben, das weißt du." Sie wusste zwar nicht, warum sie dies ausgerechnet jetzt erwähnte, doch vielleicht half es ihrer Freundin, zeigte es doch, dass sie soviel Zeit miteinander verbracht hatten, nicht bloß mit den anderen zusammen.
"Du solltest mit ihm reden, Feli", flüsterte sie und schob ihre Freundin sanft aber bestimmt von sich, hielt sie an den Schultern und sah ihr in die Augen. "Warte nicht, bis es zu spät ist." Einen Moment noch blickte sie ihr in die Augen, dann zog sie sie ein weiteres Mal an sich und umarmte sie, wollte Feli zeigen, dass sie da war, wenn sie sie brauchte, jetzt genauso wie dann, wenn sie auszog.
Ort: Felis Zimmer
Zeit: 23:15 Uhr
Datum: Mi., 01.10.
"Da hat es mächtig gekribbelt, als ihr euch berührt habt?", fragte Mary leise und lächelte Feli an, ignorierte den hochroten Kopf ihrer Freundin, schließlich wäre es ihr selbst wohl auch ein wenig unangenehm, wenn eine ihrer Freundinnen sie so direkt auf etwas ansprach, das sie sich selber nicht ganz eingestand. "Und du würdest ihn am liebsten die ganze Zeit ansehen, dir wünschen, mit ihm allein zu sein. Wenn du in seiner Nähe bist, bringst du kein vernünftiges Wort heraus, versuchst zu unterdrücken, dass es in deinem Bauch flattert und doch gelingt es dir nicht."
Wenn es wirklich das war, was Feli empfand, wenn sie Joshua sah und berührte, dann war sie wirklich in ihn verliebt. "Du magst ihn", wiederholte sie ihre Worte von vor ein paar Minuten und zog sie in ihre Arme, mit einem leichten Lächeln im Gesicht. "Und wenn du im letzten Jahr nicht gewesen wärst, dann hätte er aufgegeben, das weißt du." Sie wusste zwar nicht, warum sie dies ausgerechnet jetzt erwähnte, doch vielleicht half es ihrer Freundin, zeigte es doch, dass sie soviel Zeit miteinander verbracht hatten, nicht bloß mit den anderen zusammen.
"Du solltest mit ihm reden, Feli", flüsterte sie und schob ihre Freundin sanft aber bestimmt von sich, hielt sie an den Schultern und sah ihr in die Augen. "Warte nicht, bis es zu spät ist." Einen Moment noch blickte sie ihr in die Augen, dann zog sie sie ein weiteres Mal an sich und umarmte sie, wollte Feli zeigen, dass sie da war, wenn sie sie brauchte, jetzt genauso wie dann, wenn sie auszog.
Jeder Schatten ist auch ein Wegweiser zum Licht.
Ernst Ferstl
Ernst Ferstl
-
Monalisa
Re: Felicias Zimmer
Felicia Theyer
Ort: Felis Zimmer
Datum: Mi, 01.10.
Zeit: 23:20 Uhr
Glücklich erwiderte Felicia Marys Umarmung. Es tat erstaunlich gut, mit jemandem über ihre Gefühle zu reden und nicht immer nur alleine darüber nachzudenken. Sie selber hätte ihre Gedanken nicht besser ausdrücken können, als Mary es gerade eben getan hatte und ihr war klar geworden, dass sie sich selber schon einige Zeit lang etwas vorgemacht hatte, was ihre Gefühle zu Joshua anging.
Feli warf froh, dass Mary bei ihr war und sie war sich sicher, dass dies immer so bleiben würde.
Nach kurzer Zeit löste sie sich aus Marys Umarmung und blickte gedankenverloren aus dem Fenster. „Ich weiß nicht, ob ich das kann. Ich...ich kann doch mit ihm nicht so darüber reden wie mit dir. Das geht nicht.“
Feli wusste selber, dass ihre Stimme verzweifelt klang und eher wie ein verliebter Teenager und nicht wie eine junge Frau, aber sie wusste selber nicht mehr weiter.
Mary drückte Felis Hand und lächelte sie aufmunternd an. Felicia lächelte zurück, auch wenn ihr Lächeln etwas misslang, da sie immer noch ihren Gedanken nachhing.
Einen kurzen Augenblick herrschte eine angenehme Stille zwischen den beiden, dann sagte Feli leise: „Ich meine, was wenn ich für Joshua nur eine gute Freundin bin? Ich will doch nicht alles kaputt machen, nur weil ich ihm von meinen Gefühlen erzähle. All das was sich in den letzten Jahren entwickelt hat könnte ich dadurch zerstören.“ Ein kleines Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht, als sie daran dachte, was in den letzten Jahren alles passiert war.
Ort: Felis Zimmer
Datum: Mi, 01.10.
Zeit: 23:20 Uhr
Glücklich erwiderte Felicia Marys Umarmung. Es tat erstaunlich gut, mit jemandem über ihre Gefühle zu reden und nicht immer nur alleine darüber nachzudenken. Sie selber hätte ihre Gedanken nicht besser ausdrücken können, als Mary es gerade eben getan hatte und ihr war klar geworden, dass sie sich selber schon einige Zeit lang etwas vorgemacht hatte, was ihre Gefühle zu Joshua anging.
Feli warf froh, dass Mary bei ihr war und sie war sich sicher, dass dies immer so bleiben würde.
Nach kurzer Zeit löste sie sich aus Marys Umarmung und blickte gedankenverloren aus dem Fenster. „Ich weiß nicht, ob ich das kann. Ich...ich kann doch mit ihm nicht so darüber reden wie mit dir. Das geht nicht.“
Feli wusste selber, dass ihre Stimme verzweifelt klang und eher wie ein verliebter Teenager und nicht wie eine junge Frau, aber sie wusste selber nicht mehr weiter.
Mary drückte Felis Hand und lächelte sie aufmunternd an. Felicia lächelte zurück, auch wenn ihr Lächeln etwas misslang, da sie immer noch ihren Gedanken nachhing.
Einen kurzen Augenblick herrschte eine angenehme Stille zwischen den beiden, dann sagte Feli leise: „Ich meine, was wenn ich für Joshua nur eine gute Freundin bin? Ich will doch nicht alles kaputt machen, nur weil ich ihm von meinen Gefühlen erzähle. All das was sich in den letzten Jahren entwickelt hat könnte ich dadurch zerstören.“ Ein kleines Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht, als sie daran dachte, was in den letzten Jahren alles passiert war.