Aberdeen - 02.11.
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Re: Aberdeen - 02.11.
Luukas Peltonen
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
"Ziemlich langweilig", bestätigte Luukas mit einem Nicken und warf einen kurzen Blick zu Jayne. Das schien auf ein altbekanntes Guter-Cop-böser-Cop hinaus zu laufen. Er hatte nichts dagegen.
"Was geschieht nun, da du nicht mehr in der Bibliothek bist?", fragte er nach. "Wird jemand anderes als Wache geschickt?"
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
"Ziemlich langweilig", bestätigte Luukas mit einem Nicken und warf einen kurzen Blick zu Jayne. Das schien auf ein altbekanntes Guter-Cop-böser-Cop hinaus zu laufen. Er hatte nichts dagegen.
"Was geschieht nun, da du nicht mehr in der Bibliothek bist?", fragte er nach. "Wird jemand anderes als Wache geschickt?"
Jeder Schatten ist auch ein Wegweiser zum Licht.
Ernst Ferstl
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Re: Aberdeen - 02.11.
Fynn Ari
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Fynn setzte sich an einen Baum und schloss die Augen. Er wusste, die Chancen sie je wieder zu sehen standen mehr als schlecht. Vielleicht sollte er sie nicht gehen lassen. Doch welche Wahl hatte er schon? Was würde er jetzt für einen Drink geben!
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Fynn setzte sich an einen Baum und schloss die Augen. Er wusste, die Chancen sie je wieder zu sehen standen mehr als schlecht. Vielleicht sollte er sie nicht gehen lassen. Doch welche Wahl hatte er schon? Was würde er jetzt für einen Drink geben!
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Re: Aberdeen - 02.11.
Sarah White / Mikael Gromow
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Sarah lief durch die Straßen Aberdeens, die sie in ihrer Zeit hier sehr gut kennen gelernt hatte und dachte über diese seltsame Begegnung nach. Fynn hatte sie wirklich gefunden, sie hatte nie damit gerechnet. Er hatte überlebt. Und sie für tot gehalten, etwas, was sie wieder und wieder zweifeln ließ. Hatte er es wirklich nicht gewusst? Er hatte so aufrichtig gewirkt, so ehrlich. Fassungslos erstaunt darüber, dass sie wirklich lebte. Konnte das gespielt sein?
Selbst, wenn es das nicht war - was änderte es?
Alles.
Sie war all die Jahre davon ausgegangen, er habe sie absichtlich zurück gelassen, in vollem Wissen, dass sie noch lebte, aber ohne Hilfe sterben würde. So hatte er sie günstiger Weise loswerden wollen. So hatte sie gedacht. Seine Reaktion jedoch hatte eine ganz andere Sprache gesprochen und so sehr Sarah auch versucht hatte, es nicht an sich heran zu lassen, konnte sie sich nicht dagegen wehren.
Sie begann zu laufen, zu rennen und mit jedem Schritt wurden die Bilder der Vergangenheit deutlicher, brach der Zweifel und der Mantel der Verdrängung. Sie war nicht nur Sarah White, sie war so viel mehr. So viel mehr, worauf sie einst so stolz gewesen war. So vieles, was sie tief in sich begraben hatte um zu überleben.
Zitternd und mit tränennassem Gesicht erreichte sie schließlich den Vorplatz des Institutes... eher dessen, was davon noch übrig war. Sie wurde blass, als sie die Toten sah, die gesprengte und dann eingestürzte Kirche, die teilweise brannte. Das musste Mikaels Werk gewesen sein, nachdem Fynn sie fortgebracht hatte. Eine ganze Weile starrte sie entsetzt auf das Bild und fühlte sich, als würde ihr der Boden unter den Füßen weg gezogen. Sie stand vor dem Nichts. Sie war ein Nichts. Ein Niemand.
Nein. Sie war jemand. Es gab noch genau eine Richtung, in die sie sich wenden konnte.
Sehr langsam holte sie ihre Stele heraus. Klappernd schlug sie auf den Pflastersteinen auf. Fynns Worte schienen in ihrem Kopf zu dröhnen und das, was sie einst geglaubt hatte, vergessen zu haben, wurde lebendiger denn je. Sie schloss die Augen und ließ es passieren, ließ die Erinnerung sie durchfluten wie befreites Licht. Und ihre Jahre als Nephilim verblassten zu einer farblosen Wand. Sie musste nur den Hammer nehmen und sie einschlagen.
Als sie die Augen wieder öffnete, war sie nicht mehr Sarah White. Mit kraftvollen Schritten drehte sie sich um und ging den Weg zurück. Zu dem Mann, der ihrem Leben eine Bedeutung gegeben hatte. Sie würde wieder Sarah Ari sein.
Mikael erreichte den Eingang des Parks, orientierte sich kurz und fand Jayne, Luukas und Alex Diver recht schnell. Diver nicht weiter beachtend wandte er sich an Luukas.
"Was habt ihr bisher?", fragte er und hoffte, sie hatten überhaupt etwas erfahren.
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Sarah lief durch die Straßen Aberdeens, die sie in ihrer Zeit hier sehr gut kennen gelernt hatte und dachte über diese seltsame Begegnung nach. Fynn hatte sie wirklich gefunden, sie hatte nie damit gerechnet. Er hatte überlebt. Und sie für tot gehalten, etwas, was sie wieder und wieder zweifeln ließ. Hatte er es wirklich nicht gewusst? Er hatte so aufrichtig gewirkt, so ehrlich. Fassungslos erstaunt darüber, dass sie wirklich lebte. Konnte das gespielt sein?
Selbst, wenn es das nicht war - was änderte es?
Alles.
Sie war all die Jahre davon ausgegangen, er habe sie absichtlich zurück gelassen, in vollem Wissen, dass sie noch lebte, aber ohne Hilfe sterben würde. So hatte er sie günstiger Weise loswerden wollen. So hatte sie gedacht. Seine Reaktion jedoch hatte eine ganz andere Sprache gesprochen und so sehr Sarah auch versucht hatte, es nicht an sich heran zu lassen, konnte sie sich nicht dagegen wehren.
Sie begann zu laufen, zu rennen und mit jedem Schritt wurden die Bilder der Vergangenheit deutlicher, brach der Zweifel und der Mantel der Verdrängung. Sie war nicht nur Sarah White, sie war so viel mehr. So viel mehr, worauf sie einst so stolz gewesen war. So vieles, was sie tief in sich begraben hatte um zu überleben.
Zitternd und mit tränennassem Gesicht erreichte sie schließlich den Vorplatz des Institutes... eher dessen, was davon noch übrig war. Sie wurde blass, als sie die Toten sah, die gesprengte und dann eingestürzte Kirche, die teilweise brannte. Das musste Mikaels Werk gewesen sein, nachdem Fynn sie fortgebracht hatte. Eine ganze Weile starrte sie entsetzt auf das Bild und fühlte sich, als würde ihr der Boden unter den Füßen weg gezogen. Sie stand vor dem Nichts. Sie war ein Nichts. Ein Niemand.
Nein. Sie war jemand. Es gab noch genau eine Richtung, in die sie sich wenden konnte.
Sehr langsam holte sie ihre Stele heraus. Klappernd schlug sie auf den Pflastersteinen auf. Fynns Worte schienen in ihrem Kopf zu dröhnen und das, was sie einst geglaubt hatte, vergessen zu haben, wurde lebendiger denn je. Sie schloss die Augen und ließ es passieren, ließ die Erinnerung sie durchfluten wie befreites Licht. Und ihre Jahre als Nephilim verblassten zu einer farblosen Wand. Sie musste nur den Hammer nehmen und sie einschlagen.
Als sie die Augen wieder öffnete, war sie nicht mehr Sarah White. Mit kraftvollen Schritten drehte sie sich um und ging den Weg zurück. Zu dem Mann, der ihrem Leben eine Bedeutung gegeben hatte. Sie würde wieder Sarah Ari sein.
Mikael erreichte den Eingang des Parks, orientierte sich kurz und fand Jayne, Luukas und Alex Diver recht schnell. Diver nicht weiter beachtend wandte er sich an Luukas.
"Was habt ihr bisher?", fragte er und hoffte, sie hatten überhaupt etwas erfahren.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
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Re: Aberdeen - 02.11.
Fynn Ari
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Fynn horchte auf, als sich erneut Schritte näherten. Vemrutlich Mikael. Doch dann stutzte er. Der Gang war nicht der seines Leitwolfes und der Geruch auch nicht. Alarmiert stand er auf, als sich plötzlich eine völlig unerwartete Gestalt zwischen den Bäumen hervorschob.
"Sarah?"
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Fynn horchte auf, als sich erneut Schritte näherten. Vemrutlich Mikael. Doch dann stutzte er. Der Gang war nicht der seines Leitwolfes und der Geruch auch nicht. Alarmiert stand er auf, als sich plötzlich eine völlig unerwartete Gestalt zwischen den Bäumen hervorschob.
"Sarah?"
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Re: Aberdeen - 02.11.
Luukas Peltonen
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Luukas blickte nur kurz auf, als Mikael auftauchte.
"Nicht viel, der Gute ist gerade erst aufgewacht", erklärte er und erhob sich schließlich. "Vielleicht hast du mehr Glück." Er wandte sich an Alex.
"Ich rate dir, zu reden. Ich schätze, du weißt, wer Mikael Gromow ist?"
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Luukas blickte nur kurz auf, als Mikael auftauchte.
"Nicht viel, der Gute ist gerade erst aufgewacht", erklärte er und erhob sich schließlich. "Vielleicht hast du mehr Glück." Er wandte sich an Alex.
"Ich rate dir, zu reden. Ich schätze, du weißt, wer Mikael Gromow ist?"
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Ernst Ferstl
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Re: Aberdeen - 02.11.
Sarah White / Mikael Gromow / Alex Diver
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Sarah sah Fynn an. Lange. Versuchte in ihm den Mann zu sehen, in den sie sich damals verliebt hatte. Er war kaum noch vorhanden.
"Erzähl mir, was passiert ist", sagte sie, halb eine hoffnungsvolle Bitte, endlich zu erfahren, was damals geschehen war, warum er sie zurück gelassen hatte. "Der Kampf... und danach. Ich will alles wissen."
An den Kampf selbst erinnerte sie sich kaum. Nur aus den Erzählungen jener, die sie schließlich mitgenommen hatten.
Alex' Augen weiteten sich leicht. "Gro-Gromow!", entfuhr es ihm und er zerrte an seinen Fesseln, der zusammen gezurrten Wäscheleine.
Mikael musterte den Mann skeptisch. Das sollte der Beschützer des so wichtigen Buches sein?
"Ich hoffe für euch, der Alte ist der Richtige!", knurrte er Luukas leise zu und ging dann zu dem Gefesselten.
"Ganz Recht, der bin ich. Und wir beide unterhalten uns jetzt ein wenig, Diver. Du weißt, worum es geht, also mach es dir nicht noch schwerer. Ich will alles über das verdammte Buch und Daniel Shadow wissen." Seine Augen blitzten wölfisch auf und Alex Diver brach der Schweiß aus.
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Sarah sah Fynn an. Lange. Versuchte in ihm den Mann zu sehen, in den sie sich damals verliebt hatte. Er war kaum noch vorhanden.
"Erzähl mir, was passiert ist", sagte sie, halb eine hoffnungsvolle Bitte, endlich zu erfahren, was damals geschehen war, warum er sie zurück gelassen hatte. "Der Kampf... und danach. Ich will alles wissen."
An den Kampf selbst erinnerte sie sich kaum. Nur aus den Erzählungen jener, die sie schließlich mitgenommen hatten.
Alex' Augen weiteten sich leicht. "Gro-Gromow!", entfuhr es ihm und er zerrte an seinen Fesseln, der zusammen gezurrten Wäscheleine.
Mikael musterte den Mann skeptisch. Das sollte der Beschützer des so wichtigen Buches sein?
"Ich hoffe für euch, der Alte ist der Richtige!", knurrte er Luukas leise zu und ging dann zu dem Gefesselten.
"Ganz Recht, der bin ich. Und wir beide unterhalten uns jetzt ein wenig, Diver. Du weißt, worum es geht, also mach es dir nicht noch schwerer. Ich will alles über das verdammte Buch und Daniel Shadow wissen." Seine Augen blitzten wölfisch auf und Alex Diver brach der Schweiß aus.
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Re: Aberdeen - 02.11.
Luukas Peltonen
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Luukas hob eine Augenbraue, als Mikael ihn anknurrte und trat schließlich ein paar Schritte zurück. Selbst wenn dies nicht der richtige Mann war, so hätte selbst ihr Leitwolf dies angenommen, wäre er derjenige in der Bibliothek gewesen, daher fand Luukas, hatten Jayne und er sich da keinerlei Vorwürfe zu machen.
Einen Moment fragte er sich, wo Fynn abgeblieben war. Doch vermutlich gab es dafür eine einfache Erklärung. Zumindest hoffte Luukas, dass sie nicht zu einfach wäre. Sie waren schon so ein kleines Rudel und nun, da sie wussten, dass sich andere Werwölfe sogar mit den Nephilim gegen Mikael verschworen, brauchten sie jeden einzelnen Wolf.
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Luukas hob eine Augenbraue, als Mikael ihn anknurrte und trat schließlich ein paar Schritte zurück. Selbst wenn dies nicht der richtige Mann war, so hätte selbst ihr Leitwolf dies angenommen, wäre er derjenige in der Bibliothek gewesen, daher fand Luukas, hatten Jayne und er sich da keinerlei Vorwürfe zu machen.
Einen Moment fragte er sich, wo Fynn abgeblieben war. Doch vermutlich gab es dafür eine einfache Erklärung. Zumindest hoffte Luukas, dass sie nicht zu einfach wäre. Sie waren schon so ein kleines Rudel und nun, da sie wussten, dass sich andere Werwölfe sogar mit den Nephilim gegen Mikael verschworen, brauchten sie jeden einzelnen Wolf.
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Re: Aberdeen - 02.11.
Fynn Ari
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Fynn sah sie etwas überrascht an
"Das ist... ziemlich viel", sagte er leise und sah ihr in die Augen.
"Errinerst du dich an diese seltsamen Wesen, gegen die wir gekämpft haben? Wir wissen noch immer nicht genau, was das war. Seitdem haben wir sie nie wieder gesehen. Sie haben alle getötet. Außer Mikael und mir. Das gesamte Rudel. Und wir waren uns sicher, auch dich. Mit Mühe sind wir mit unserem Leben davon gekommen. Hätte ich gewusst, dass du..."
Er schüttelte den Kopf.
"Jedenfalls haben wir seither einen großen Bogen um England gemacht und lange gebraucht uns von diesem Schlag zu erhohlen.."
Genaugenommen hatten sie das noch immer nicht. Er hatte sich nie davon erhohlt.
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Fynn sah sie etwas überrascht an
"Das ist... ziemlich viel", sagte er leise und sah ihr in die Augen.
"Errinerst du dich an diese seltsamen Wesen, gegen die wir gekämpft haben? Wir wissen noch immer nicht genau, was das war. Seitdem haben wir sie nie wieder gesehen. Sie haben alle getötet. Außer Mikael und mir. Das gesamte Rudel. Und wir waren uns sicher, auch dich. Mit Mühe sind wir mit unserem Leben davon gekommen. Hätte ich gewusst, dass du..."
Er schüttelte den Kopf.
"Jedenfalls haben wir seither einen großen Bogen um England gemacht und lange gebraucht uns von diesem Schlag zu erhohlen.."
Genaugenommen hatten sie das noch immer nicht. Er hatte sich nie davon erhohlt.
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Re: Aberdeen - 02.11.
Sarah White / Mikael Gromow / Alex Diver
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Sarah sah Fynn erschrocken an, sammelte sich aber bald wieder. Noch würde sie sich nicht dazu äußern.
"Warum seid ihr jetzt hier?", fragte sie so gefasst wie möglich. Kannten sie wirklich nur noch Zerstörung? Warum waren sie her gekommen, wenn sie scheinbar nicht gewusst hatten, dass sie lebte?
"E-es ist nur ein Buch, nur... e-es ist nichts..." Der Schlag brannte auf der Wange, Mikael knurrte.
"Ich sagte, rede!"
Als Alex zu lange wartete, folgte der zweite Schlag. Alex spuckte zwei blutige Zähne aus und nickte zitternd.
"E-ein Experiment, nichts weiter... ein einmaliges Experiment von Shadow vor ein paar Jahren, die Kreuzung verschiedenen Blutes zur Erschaffung eines neuen Wesens der Unterwelt", begann Alex zu erklären. "Es hat ihn Jahre gekostet, Jahrzehnte. Aber etwas ging schief. Die Wesen waren eine Enttäuschung für ihn. So legte er das Projekt vorerst auf Eis."
"Warum eine Enttäuschung?", fragte Mikael, das war dann doch überraschend. Immerhin hatten sie mühelos das Rudel ausgelöscht.
Alex zuckte mit den Schultern. "Sie konnten nicht Freund von Feind unterscheiden. Am Ende schlachteten sie sich gegenseitig ab. Den letzten Überlebenden hat Shadow eigenhändig vergiftet."
Mikael hätte beinahe gelacht. Welche Ironie des Schicksals...
"Da die Formel fehlerhaft war, ließ Shadow fast alle Exemplare der Schrift vernichten. Bis auf weniger als eine Handvoll, die noch existieren. Eine ist diese hier, die du gesucht hast. Aber sie wird dir nichts bringen, da du sie weder lesen noch berühren kannst."
"Wer kann es berühren und lesen?"
"Nur, wer Meister Shadows Blut in sich trägt", sagte Alex stolz. "Nenne es eine... Blutspende, für die ich ihm ewig dankbar sein werde."
Fluchend wandte Mikael sich ab und zog sein Handy um Fynn anzurufen. So war das Buch wertlos. Außerdem musste er wissen, wie es mit Sarah weiter gegangen war.
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Sarah sah Fynn erschrocken an, sammelte sich aber bald wieder. Noch würde sie sich nicht dazu äußern.
"Warum seid ihr jetzt hier?", fragte sie so gefasst wie möglich. Kannten sie wirklich nur noch Zerstörung? Warum waren sie her gekommen, wenn sie scheinbar nicht gewusst hatten, dass sie lebte?
"E-es ist nur ein Buch, nur... e-es ist nichts..." Der Schlag brannte auf der Wange, Mikael knurrte.
"Ich sagte, rede!"
Als Alex zu lange wartete, folgte der zweite Schlag. Alex spuckte zwei blutige Zähne aus und nickte zitternd.
"E-ein Experiment, nichts weiter... ein einmaliges Experiment von Shadow vor ein paar Jahren, die Kreuzung verschiedenen Blutes zur Erschaffung eines neuen Wesens der Unterwelt", begann Alex zu erklären. "Es hat ihn Jahre gekostet, Jahrzehnte. Aber etwas ging schief. Die Wesen waren eine Enttäuschung für ihn. So legte er das Projekt vorerst auf Eis."
"Warum eine Enttäuschung?", fragte Mikael, das war dann doch überraschend. Immerhin hatten sie mühelos das Rudel ausgelöscht.
Alex zuckte mit den Schultern. "Sie konnten nicht Freund von Feind unterscheiden. Am Ende schlachteten sie sich gegenseitig ab. Den letzten Überlebenden hat Shadow eigenhändig vergiftet."
Mikael hätte beinahe gelacht. Welche Ironie des Schicksals...
"Da die Formel fehlerhaft war, ließ Shadow fast alle Exemplare der Schrift vernichten. Bis auf weniger als eine Handvoll, die noch existieren. Eine ist diese hier, die du gesucht hast. Aber sie wird dir nichts bringen, da du sie weder lesen noch berühren kannst."
"Wer kann es berühren und lesen?"
"Nur, wer Meister Shadows Blut in sich trägt", sagte Alex stolz. "Nenne es eine... Blutspende, für die ich ihm ewig dankbar sein werde."
Fluchend wandte Mikael sich ab und zog sein Handy um Fynn anzurufen. So war das Buch wertlos. Außerdem musste er wissen, wie es mit Sarah weiter gegangen war.
Die Wirklichkeit ist nur etwas für Menschen, die mit Büchern nichts anfangen können.
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Fynn Ari
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Noch bevor Fynn antworten konnte, klingelte sein Telefon. Er sah auf das Display. Mikael.
"Moment"; bat er Sarah, ehe er ein paar Schritte zur Seite ging und dann das Gespräch annahm.
"Hey. Alles klar bei dir?"
Aberdeen, Schottland
Sonntag, 02. November 2010
Nachmittag
Noch bevor Fynn antworten konnte, klingelte sein Telefon. Er sah auf das Display. Mikael.
"Moment"; bat er Sarah, ehe er ein paar Schritte zur Seite ging und dann das Gespräch annahm.
"Hey. Alles klar bei dir?"