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 Klein Lerch 
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Klein Lerch gehörte zur Gemeinde Gerstenfeld und lag eine Viertelstunde mit dem Auto südöstlich von Waldhain. Gerstenfeld war die letzte Landgemeinde vor der Kreisstadt. Zu ihr gehörten der Hauptort und eben auch ein paar kleine Döfer und Weiler, die eingemeindet waren, so wie Klein Lerch. Durch den Hauptort gingen eine Bahnlinie und eine Bundesstraße, aber Klein Lerch lag völlig ab vom Schuss zwischen den Feldern. Alle Straßen hier waren nur kleine, einspurige Ortsverbindungswege.

Das Dorf lag in einer kleinen Senke, ringsherum waren Felder und Wiesen, und auf den Hügelkuppen Wald. Unten in der Senke floss ein kleiner Bach, der auch einen kleinen Ententeich speiste, der sich in der Mitte des Dorfes befand. Die "Hauptstraße" führte 3/4 um diesen Teich herum und die Häuser, höchstens 4 oder 5, aber nochmal doppelt so viele Ställe, Scheunen und Trekker-Garagen, lagen entlang dieser Straße in der Senke. Es gab ein Trafo-Häuschen, aber keinerlei Läden oder Tankstellen, nur Bauernhöfe. Für die Schulkinder gab es neben dem Teich ein Bushäuschen. Der Ort hatte nichtmal eine eigene Kirche, aber es gab einen kleinen Friedhof mit einer Kapelle, die nur für Beerdigungen benutzt wurde. Diese lagen westlich des Dorfes am Waldrand, wo es für ein Feld sowieso zu schattig war. Kapelle und Friedhofsmauer waren aus alten Sandsteinen gemacht. Die Wohnhäuser sahen nicht schlecht aus, ordentlich instand gehalten und alle ziemlich groß. Ställe und Scheunen waren teils alt und aus Holz, teils aber auch ganz moderne Metallbauten mit Laufbändern und High-End-Melkanlagen. Auch die Trekker waren teils alt und klein, teils ultramoderne Riesenmonster. Die Autos, die vor den Häusern standen, waren oft alte Golfs oder Astras, aber jeder Hof hatte auch ein neueres, großes Auto, meist ein Audi oder Passat.

Da gerade Mittagszeit war, befand sich niemand auf den Straßen. Der Trekker, der gerade an den Freunden vorbeigefahren war, bog in einen der Höfe ein, wo der Bauer ihn abstellte und ausstieg, um ins Haus zu gehen.

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"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944) - Der kleine Prinz


Do 17. Mai 2018, 20:43
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"Klein Lerch. Hmm. Ist mir eher unbekannt. Dieses Dorf liegt wohl ziemlich weit von Waldhain entfernt. Das heißt, wir müssen uns hier sowohl was zu Futtern als auch einen Schlafplatz suchen."

Sie blickte zu dem Hof, wo der Trekkerfahrer von vorhin eingebogen war.

"Sollen wir dort mal wegen was Essbaren schauen?"

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Fr 18. Mai 2018, 15:04
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Mrs Murphy

"Hoffentlich kommt der nicht mit 'ner Schrotflinte wieder", murmelte Mrs Murphy, "aber wir könnten ja mal schauen, ob er 'n Tierfreund ist und Futterschüsseln draußen hat... oder was anderes was essbar ist."
Ihr Magen knurrte vernehmlich, die Pfoten taten ihr allmählich weh und mit Klein Lerch konnte sie kaum etwas anfangen, obwohl... "Oh, eine Kundin von uns wohnt hier irgendwo und die kauft immer große Mengen Katzenfutter! Vielleicht, wenn wir sonst nichts finden, könnten wir ja nach der Ausschau halten? Fährt einen roten Polo, so weit ich mich erinnere..."


Mo 21. Mai 2018, 17:37
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Paulchen

"Klingt nicht schlecht, beides. Moment, hab ich grad gesagt, dass Katzenfutter nicht schlecht klingt? Oh Mann, wieso gibts hier nirgends nen McD, der heiße Cheeseburger wegwirft?"

nölte Paulchen, als er merkte, dass er sich tatsächlich gerade ganz sehr auf einen Haufen undeffinierbares Irgendwas aus einer Katzenfutterdose freute.

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Mo 21. Mai 2018, 21:55
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Luna

Als sie an dem Ortsschild vorbei kamen schüttelte Luna den Kopf. Sie hatte von dem Ort noch nie gehört, was wahrscheinlich daran lag, dass sie eigentlich nicht aus der Gegend stammte.
"Klein Lerch.. Hmm noch nie gehört"
Sie lauschte dem Gespräch der Anderen, die scheinbar auch nicht den großen Durchblick hatten und schaltete sich beim Thema essen ein.
"Vielleicht können wir ein paar Herzen erweichen, allerdings würde ich es dann eher in zweier Gruppen versuchen, als mit vier hungrigen Mäulern oder?"

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Di 22. Mai 2018, 11:12
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"Also wenns ums Herz erweichen geht, stichst du uns warscheinlich alle aus, Luna. Zumindest, wenn ne Frau in dem Haus lebt, die nicht auf Katzen allergisch ist, dann hast du eigentlich schon gewonnen. Ich brauch das gar nicht erst zu versuchen, so nen ranzigen alten Kater wie mich, den stecken sie höchstens in die Badewanne. Aber wir sollten uns auch nicht unnötig trennen, wer weiß, ob nicht einer irgendwo eingesperrt wird oder so. Erstmal gemeinsam die Lage peilen, oder? Lasst uns einfach reingehen und alle Höfe checken, ob irgendwo was draußen steht, das wäre am einfachsten. Und wenn wir nen roten Polo sehen, schauen wir dort besonders genau. Und wenn das alles nichts bringt, dann schicken wir Luna vor und klopfen mal irgendwo an."

schlug Paulchen vor.

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Mi 23. Mai 2018, 12:17
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Mrs Murphy

"Ich brauche auch nirgendwo zu klopfen", meinte die graue Main-Coon, "mich setzen die höchstens sofort auf Diät..."
Auch sie war nicht dafür, sich zu trennen. Besser, die kleine Luna maunzte nach Futter und teilte dann mit ihnen als... nun, der räudige Kater und sie, die pummelige Luxuskatze.


Mi 23. Mai 2018, 13:04
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Sie amüsierte sich köstlich über den "ranzigen alten Kater" und über die erzwungene Diät. Sie hatte dergleichen Probleme nicht.

"Ja, Luna sieht am niedlichsten aus. Ich denke hauptsächlich, weil sie sehr jung ist.
Also ist es beschlossen. Wir bleiben zusammen und schauen uns um. Und wenn wir jemanden finden, schicken wir sie vor oder ich gehe. Vielleicht wir beide zusammen."

Damit ging sie vor zum ersten Hof rüber.

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Mi 23. Mai 2018, 17:11
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Die vier Katzen gingen ins Dorf hinein. Bevor sie zu den Wohnhäusern kamen, führte der Weg aber erstmal an ein paar Witschaftsgebäuden vorbei. Das erste war ein Kuhstall, wie sie leicht am Geräusch und Geruch erkennen konnten. Es war ein moderner Bau, der aussah wie ein kleiner Flugzeughangar und der ein großes Rolltor hatte, durch das ein moderner Riesentraktor passen würde. Das Tor stand offen und als sie am Eingang vorbei kamen, konnten sie in den langen Gang schauen, an dessen Seiten die Gitter waren, durch die gelegentlich eine Kuh ihren Kopf steckte, um von dem Heu zu fressen, dass in Rinnen auf beiden Seiten des Ganges lag. Was am anderen Ende war, konnten ihre Katzenaugen nicht erkennen (Katzen sehen auf Entfernung nicht so gut wie Menschen). Wegen der Kühe konnten ihre Katzensinne auch sonst nichts registrieren, der Stall überdeckte alle anderen Sinneseindrücke.

[Hinweis: Katzen finden den Stallgeruch keineswegs "eklig", aber weil er so stark ist, überdeckt er andere Gerüche, zumindest auf größere Entfernungen; das gleiche gilt für das Muhen der Kühe. Deshalb fühlen sich Katzen, die es nicht gewohnt sind, vielleicht etwas "genervt", weil sie nicht so viel erkennen können. Für einen Menschen ist es etwa so, als wenn er von einem hellen Licht geblendet wird und alles andere deshalb nicht mehr so gut sehen kann; Katzen, die den Stall kennen, haben natürlich keine Probleme damit - wie Menschen, die bestimmte Geräusche hören, aber sozusagen "rausfiltern", wenn sie wissen, dass sie unbedeutend sind, das macht dann die Gewohnheit; Stallerfahrung hat aus der Gruppe nur Paulchen]

[In den Stall rein oder weiter?]

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Mi 23. Mai 2018, 18:29
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Luna hatte sich die Argumente der Anderen angehört und überlegte nun, wie sie alle gemeinsam am besten vorgehen konnten.
Als sie einen Kuhstall erreichten kam ihr eine Idee: "Hier könnten wir sicher über Nacht bleiben. Vielleicht gibt es einen warmen weichen Heuboden und es ist trocken. Aber zuerst wäre ich dafür noch die umliegenden Häuser nach was zu Essen abklappern und wenn wir gar nichts finden, gehe ich eine Runde betteln"

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Do 24. Mai 2018, 13:16
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