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 Im Wald 
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Sie folgten dem Weg weiter, um mehrere Kurven, mal leicht bergab und mal leicht bergauf, aber insgesamt ging es weitgehend parallel zum Hang. Vom Sonnenlicht her konnten sie sagen, dass sie wohl in Richtung Süden gingen, aber das konnte alles und nichts heißen. Große Pfützen gab es nicht mehr, aber gelegentlich kleinere, wo man nochmal trinken konnte. Sie fanden auch noch 2x Spuren von Wildschweinen, aber immer waren diese mindestens 1 Tag alt. Außerdem gab es Kot von Hasen und Rehen am Wegrand. Die Tiere kamen offenbar hierher, um Gras zu fressen, dass tiefer im Wald, unter dem Schatten der Bäume, wohl nicht mehr wuchs.

Nachdem die vier Katzen etwa 2 Stunden lang gelaufen waren, waren alle Nachwirkungen der Betäubung verflogen, aber dafür wurde der Hunger immer stärker. Die Katzensinne ihrer Wirtskörper achteten immer mehr auf Hinweise, die zu Beutetieren führen könnten, und lieferten ihnen die entsprechenden Informationen. Meist waren das Gerüche, aber manchmal auch Geräusche, die von jenseits des Wegrandes kamen. Es gab in diesem Wald Mäuse und auch kleinere Vögel, vermutlich auch kleine Frösche und dergleichen. Wenn die Katzen kamen, versteckten sich diese Tiere, aber ihren Geruch konnten sie nicht verstecken, und manchmal hörten die Katzenohren auch noch ein Rascheln hier und da.

Als sie wieder einmal um eine Kurve bogen, erstarrten sie instinktiv - mitten auf dem Weg saß ein Tier, etwa so groß wie eine Ratte, aber mit viel buschigerem Schwanz. Es starrte sie an und rannte dann blitzschnell in Richtung Wegrand. Sie waren vielleicht 10m von dem Tier entfernt und der Jagdinstinkt ihrer Katzenkörper wurde durch das Weglaufen der Beute geweckt.

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"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944) - Der kleine Prinz


So 15. Apr 2018, 20:35
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Luna

Nachdem sie nun schon gefühlt eine Ewigkeit durch den Wald stiefelten, vorbei an tiefen Reifenspuren, gefällten Bäumen und zwischendrin sogar einigen Sportgeräten eines Trimm - Dich - Pfades hatte Luna gestrichen die Schnauze voll.
Ihre Pfoten waren nass, der Magen knurrte ihr und so richtig wohl ging es ihr nach dem Betäubungscocktail scheinbar immer noch nicht. Wenn sie sich alle nicht beeilten würden sie die Nacht im Freien verbrinden und nicht wie von Mrs Murphy schmackhaft gemacht in einer warmen trockenen Wohnung mit einem Sofa und einem vollen Kühlschrank.
Als die kleine Gruppe nun also um die nächste Ecke bog, die wievielte Kurve es war konnte Luna beim bestenWillen nicht mehr sagen, sah sie und vermutlich auch der Rest, mitten auf dem Weg ein kleines flauschiges Nagetier sitzen, dass bei ihrem Anblick schnell wieder in der Deckung verschwand.
Obwohl die Katze, in der Lunas Geist steckte, offensichtlich noch nicht mal ein Jahr alt war, weckte das kleine weghuschende Fellknäul ihre Aufmerksamkeit und ihren Jagtinstinkt, und noch bevor der Mensch Luna begreifen konnte was geschah, machte die Katze ein paar setzte nach vorne in dem Versuch das Eichhörnchen zu erwischen.

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Di 17. Apr 2018, 19:50
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Mrs Murphy

Die dicke Main Coon sah das kleine Kätzchen an sich vorbei sprinten und Martina fragte sich, ob ihre innere Katze nur auf Schmetterlinge reagierte. Martina selbst mochte Eichhörnchen nicht, da diese Tierchen ständig ihr Vogelhaus auf dem Balkon plünderten und sich vollfraßen, wohingegen die Meisen und Spatzen sich mit den Resten begnügen mussten. Im letzten Winter hatte sie dann Meisenknödel aufgehängt, damit die kleinen Vögel auch etwas zu futtern bekamen. Aber Mrs Murphy konnte mit diesen buschigen Baumratten nichts anfangen.


Di 17. Apr 2018, 20:09
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Auch Paulchen erstarrte förmlich beim Anblick der Beute, aber Luna war schneller, und bevor Michael den Kater aufhalten konnte, rannte er hinter der jungen Katze her. Er würde ihr nicht dazwischenfunken (das war nicht Katzenart), aber falls sie die Beute entkommen ließe, dann wären seine Krallen bereit. Als die Jagdmaschine des Katers erstmal am Laufen war, beschloss der Mensch, sie nicht zu stoppen. Er glaubte nicht, dass der Kater das Eichhörnchen fangen würde, aber es war ein interessanter Test, was dieser Körper konnte, wenn er zu Höchstform auflief. Und der Gamer in Michael wollte wissen, was Paulchen drauf hatte. Immerhin konnte er schonmal einen erstaunlich guten Sprint hinlegen.

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Di 17. Apr 2018, 21:41
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Sie sah das Eichhörnchen recht spät, schoss aber, bevor Viktoria nachdenken konnte, schon los. Luna und Paulchen waren vor ihr, aber sie dicht hinter ihm und hielt sich eher auf der linken Seite.

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Mi 18. Apr 2018, 17:01
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Das Eichhörnchen hatte genug Vorsprung, um den Weg zu verlassen und an einem Baumstamm ganz in der Nähe hochzuklettern. Es war ein Laubbaum, der um diese Jahreszeit noch kahl und ohne Blätter da stand. Das Tierchen rannte am Stamm etwa 2m weit hoch, blieb dann stehen und drehte sich um, sodass es jetzt mit dem Kopf nach unten am Stamm hing, und schaute, ob seine Verfolger ihm nach klettern würden.

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Mi 18. Apr 2018, 20:29
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Paulchen lief auf die andere Seite des Baumes und erreichte den Stamm etwa gleichzeitig mit Luna, zögerte aber, ihn hoch zu klettern. Immerhin war sie zuerst da gewesen (obwohl das dem Kater wohl relativ egal war, aber für Michael zählte es schon etwas), und da er sozusagen hinter dem Baum stand, konnte er das Eichhörnchen von seiner Position aus nicht mehr sehen. Er setzte sich hin und schaute konzentriert nach oben. Erstaunt stellte der Mensch im Katzenkörper fest, dass das Tier (also Paulchen) bereits den Stamm untersuchte, um den besten Weg nach oben auszukundschaften.

'Kann die Katze das überhaupt?', fragte sich Michael, der zwar wusste, dass Katzen klettern können, aber das hier war schließlich ein ausgewachsener Waldbaum, sicher 30m hoch, mit weit verzweigter Krone. Michael konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass sein Katzenkörper in der Lage wäre, ein Eichhörnchen in der Krone eines derart großen (und hohen!) Baumes zu fangen. Aber andererseits wusste er nicht viel von Katzen. Konnte Paulchen das wirklich?

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Mi 18. Apr 2018, 20:36
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Sie kam kurz nach Luna und Paulchen an, allerdings ein wenig seitlich. Von daher hatte sie Paulchen noch im Blick.
Sie setzte sich hin und sah sich das Eichhörnchen genau an.
Raufklettern bringt nichts. Zumindest nicht im Blickfeld vom Eichhörnchen. Denn dann klettert es weiter hoch.

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Mi 18. Apr 2018, 20:42
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Luna

Luna hushcte hinter dem Eichhörnchen her in die Büsche. Allerdings war die junge Katze noch zu unerfahren bei der Jagt, sodass sie das kleine wendige Tierchen schon bald aus den Augen verlor und stehen blieb. Ihre Augen scannten von ganz alleine die Umgebung während sie ihre kleine Nase in den Wind reckte, um die Witterung aufnehmen zu können.

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Fr 20. Apr 2018, 20:52
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Mrs Murphy

In aller Seelenruhe putzte sich die Main Coon, als sie neben sich im Gebüsch ein Rascheln vernahm. Sie hielt in der Bewegung inne und starrte auf die Buschwindröschen. Ihre Augen weiteten sich und ihr Schwanz begann, wild hin und her zu zucken, die Ohren folgten dem Geräusch, die Schnurrbarthaare sträubten sich nach vorn und mit einem unerwartet schnellen Satz sprang der Katzenkörper nach vorn. Etwas entglitt ihren Vorderpfoten und Mrs Murphy sprang ein paar Mal wild im Kreis hin und her, irgendetwas bewegte sich, versuchte zu entkommen, aber die Katze ließ nicht locker - und landete schließlich in einer schlammigen Pfütze. "Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiih!", schrie sie auf und sprang wieder zurück auf trockenen Grund, schüttelte die nassen Pfoten aus und ekelte sich vor sich selbst.
Martina, weil sie Schlamm so gar nicht mochte und Mrs Murphy, weil sie die Nässe im Fell nicht ertrug.


Fr 20. Apr 2018, 21:58
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