Iyad al Aban - verstorben

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Richard

Iyad al Aban - verstorben

Beitrag von Richard » Do 26. Feb 2015, 00:14

Name:
Iyad al Aban

Geschlecht:
männlich

Herkunft:
"Wer will das wissen? .... Ach, und warum? ... Wenn es dich so interessiert, Ich stamme aus Embra und verbrachte den Großteil meines Lebens in Thyn."

Magier oder Sine:
Blutmagier

Alter:
29

Aussehen:
Bild


Beruf:
Berater und Problemlöser

Besondere Fähigkeiten / Unfähigkeiten:
Anatomisches Wissen, fehlende soziale Kompetenz und seltsames Wissen um weit entfernte Orte

Ausrüstung:
Neben seiner Robe, einigen kleinen Phiolen mit Blut und einem Opferdolch besitzt Iyad nicht viel. Meist trägt er mit sich herum was seine früheren Auftraggeber nicht mehr benötigt haben. Im Moment handelt es sich hierbei um eine gefüllte Börse

Interessen:
Macht. Macht über andere, Macht über sich selbst, und die Macht um seinem Schicksal zu entfliehen.

Hintergrund:
Als Magier hatte man es in Embra nicht leicht. Als junger Magier in einer Familie die sich erst seit zwei Generationen im Land befand hatte man es noch schwerer. Iyad wurde schon in jungen Jahren auffällig und nach einigen Wochen ließ sich seine Begabung nicht mehr verbergen. Seine Eltern verstießen ihr nun ungewolltes Kind um ihren eigenen Status zu retten. Mit fünf Jahren war er obdachlos.
Einzig sein Bruder Fariq hielt zu ihm, versorgte ihn heimlich mit Essen und brachte ihm Decken. Wie sich herausstellen sollte war der Schein trügerisch.
Fariq hatte sich insgeheim mit einigen der Priester getroffen. Besorgt um sein eigenes Seelenheil führte er sie direkt zu seinem Bruder.
Einzig eines glücklichen Umstandes konnte Iyad entkommen. Die Nacht zuvor hatte er davon geträumt das schon bald Männer nach ihm suchen würden. Allein und voller Angst war er in die Berge geflohen.
Es sollte zehn Jahre brauchen bis er wieder zurückkehrte.

Nie hat er darüber gesprochen was er in der Einsamkeit erlebt hatte. Einzig das Verschwinden seines Bruders nachdem dieser kreidebleich von einem Gespräch mit einem Händler zurückgekehrt war hatten angedeutet wer der Stadt einen Besuch abstattete. Die nächsten tage verschlechterte sich Fariqs Zustand zusehends, er wurde blass, unhöflich und gehetzt. Keine fünf Tage brauchte es bis man ihn zu Grabe trug. Dahingerafft von einer Krankheit die sich kein Medicus erklären konnte.
Sein Grab ist heute ein gesalzener Flecken Erde auf dem Friedhof, niemand spricht darüber was in der Nacht nach dem Begräbnis geschehen ist. Der einzige Zeuge, der Totengräber, biss sich selbst die Zunge ab um niemanden davon zu erzählen und war seither nicht mehr der Gleiche.

Iyad trat seit dieser Zeit nie mehr ins Rampenlicht. Seine Dienste verkaufte er an den Meistbietenden ohne ihnen sonderlich zugetan zu sein. Zwar arbeitete er immer für den der ihn zuerst, und nie für den der am meisten, bezahlte, dennoch blieb er nie lange an einem Ort. Die meisten seiner Auftraggeber erlitten früher oder später Unfälle, und Iyad suchte sich in einer anderen Stadt eine neue Anstellung.

Sein neuester Auftraggeber versprach jedoch eine gänzlich andere Bezahlung. Die Vernichtung eines Nekromanten klang nicht nur äußerst reizvoll. Es boten sich auch ganz andere Möglichkeiten für jemanden der erkannte hatte was das Blut dieses Magiers wert war.
Iyad kam in den Höhlen des Dogan-Reiches bei einem EInsturz ums Leben.

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