Jaeden Farentino

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Jaeden Farentino

Beitrag von Therapistin » Mo 20. Jun 2016, 21:38

Name: Jaeden Farentino

Alter: 26

Herkunft / Wohnort: Daenor / Edaira-Berge

Aussehen: Für jemanden aus den Bergen ist Jaeden sehr groß. Kurzes, dunkles Haar umrahmt ein von Sonne und Sand gegerbtes Gesicht, das ihn älter aussehen lässt, als er eigentlich ist. Das macht das schelmische Funkeln in seinen Augen aber wett. Er trägt zumeist Stoffhosen und einfache Lederwesten, darüber Stoffbahnen, die ihn vor Staub und Sonne schützen. Außerdem verbergen sie eine tiefe Narbe an seiner linken Schulter, eine Erinnerung an das Zusammentreffen mit einem der riesigen Greifvögel, der ihn als kleines Kind für Nahrung gehalten hatte.

Tätigkeit: diverse

Charaktereigenschaften:
Jaeden war schon immer ein lebensfroher Mensch. Das Überleben in den Bergen ist hart und hat ihn stark gemacht, doch hat er dabei nie vergessen, wie man lacht. Gleichzeitig kann er sehr ernst, sogar streng sein. Er vermag gut zuzuhören, wie es schon seine Mutter einst konnte, gleichsam hat er von dieser gelernt, mit Worten umzugehen.

Hintergrund: Anders als die meisten aus der kleinen Gruppe, die sich in kleinen Höhlen der zerklüfteten Hügelkette der Edaira-Berge eine Heimat gesucht hatten, ist Jaeden nicht hier geboren. Er stammt aus Daenor, wo er wohl behütet aber einsam in gutem Hause die ersten drei Jahre seines Lebens verbrachte - bis seine Mutter, Taera Farentino, bis dahin erste Stimme Marrekhs, wegen der immer deutlicher werdenden Korruption der anderen Stimmen ihre Position nach einem Misstrauensverfahren verlor. Der einzige Weg, sich und ihre Familie vor einem schlimmeren Schicksal zu bewahren, war die schnelle Flucht in den Süden.
Für Jaeden war es damals, als wäre ein Traum in Erfüllung gegangen, denn endlich hatten seine Eltern Zeit für ihn und schon bald fand er sogar Freunde unter den Wüstenbewohnern. Hier draußen lernte er zudem, was Überleben wirklich bedeutete, Nahrung und Wasser waren knapp, dazu die schweren Stürme.
Die Stammesältesten - sie lebten schon seit mehreren Generationen in den Bergen - hatten bereits vor langer Zeit die alte Magie wieder entdeckt und jeder, der als einer der Ihren aufwuchs, war dazu bestimmt, dieses Wissen ebenfalls zu erlangen und weiterzugeben. Jaeden lernte, mit der Erde zu sprechen, nahm ihre Schwingungen wahr, spürte das Leben in und auf ihr - und wie dieses nach und nach schwächer wird.
Seine Eltern lehrten ihn zudem, was er über Marrekh wissen musste. Dabei legte sein Vater, Cyris Farentino, besonderen Wert auf das drastische Umweltproblem - er war vorher Professor für Geologie gewesen - aber auch die Politik ließ seine Mutter nicht aus. Mehr und mehr weckten sie in Jaeden den Wunsch, zurück zu kehren und etwas zu ändern, um das Ende Marrekhs noch irgendwie abwenden zu können
Doch erst, als sie in einen plötzlichen Sturm gerieten und nicht zurück kehrten, als ein Vertrauter seiner Mutter ihm einen Brief mit einer Botschaft überreichte, wurde ihm klar, dass seine Eltern genau dies beabsichtigt hatten. Er sollte eine Stimme sein. Keine der regierenden Stimmen, doch eine, die gehört werden sollte. Und das nicht nur in den gefährlichen Bergen, die seine Heimat geworden waren.
Jeder Schatten ist auch ein Wegweiser zum Licht.


Ernst Ferstl

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