DREI - östliches Edaira-Gebirge

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Cassiopeia
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Re: DREI - östliches Edaira-Gebirge

Beitrag von Cassiopeia » Sa 4. Mai 2019, 20:48

Anoara
Edaira-Gebirge
150. Tag im 2. Quartal des Jahres 2457
Morgen

Anoara nickte.
"Es ist ja erst morgen und wir haben sie gerade erst gefangen. Wir sollten so viel Zeit wie möglich bei ihnen verbringen, ihnen aber auch Ruhe lassen, die sie brauchen. Wir halten sie längstens drei Tage fest. Am Morgen des dritten Tages lassen wir sie frei aus den Käfigen. Dann werden wir sehen, was passiert."
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Re: DREI - östliches Edaira-Gebirge

Beitrag von Siria » So 5. Mai 2019, 19:38

Samaa
Edaira-Gebirge
150. Tag im 2. Quartal des Jahres 2457
Morgen

"Ach so... wir lassen sie einfach raus und wenn sie entscheiden uns zu vertrauen, dann können wir versuchen aufzusteigen?", hakte Samaa nach und blickte zwischen Anoara und den Vögeln hin und her.
"Das würde ja dafür sprechen, dass die Vögel sehr intelligente Lebewesen sind. Die lassen sich dann wohl eher nicht mit Beute überzeugen, sondern tatsächlich mehr von dem, wie wir uns ihnen gegenüber verhalten und von ihrem Charakter.", Samaas Bewunderung zu den Vögeln stieg noch mehr.
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Re: DREI - östliches Edaira-Gebirge

Beitrag von Cassiopeia » So 5. Mai 2019, 21:35

Anoara
Edaira-Gebirge
150. Tag im 2. Quartal des Jahres 2457
Morgen

Anoara nickte zögernd.
"Ja, das sehe ich auch so. Das Fressen ist eher als Zeichen, dass wir Ihnen Gutes tun. Und als Anti-Stress-Mittel. So haben sie eine erste positive Verbindung zu uns. Der Rest liegt dann an uns... intelligent sind sie auf jeden Fall. Vielleicht sogar intelligenter als wir."
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Re: DREI - östliches Edaira-Gebirge

Beitrag von Siria » Di 7. Mai 2019, 19:48

Samaa
Edaira-Gebirge
150. Tag im 2. Quartal des Jahres 2457
Morgen

Samaa nickte nachdenklich. "Ich habe sie wirklich vollkommen unterschätzt. Aber in der Stadt, war das alles einfach mal nicht wichtig.", äußerte sie sich mit trauriger Stimme. Sie hatte in der Stadt viel verpasst.
Sie blickte zu dem Vogelweibchen. "Wir brauchen wirklich eure Hilfe, wir werden euch nichts tun. Und wenn es überhaupt nicht für euch in Ordnung ist, dann werden wir auch einen anderen Weg finden, zu dem Ziel zu gelangen, wohin wir wollen.", sprach sie zu ihr. Fast war sie geneigt, sie einfach wieder frei zu lassen, sie nicht einzusperren, sondern sie wieder ihrem Element zu übergeben. Aber sie wollte sie und Anoara auch nicht ganz die Chance nehmen, die Vögel zur Reise zu nutzen.
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Re: DREI - östliches Edaira-Gebirge

Beitrag von Cassiopeia » So 12. Mai 2019, 20:15

Anoara
Edaira-Gebirge
150. Tag im 2. Quartal des Jahres 2457
Morgen

"Dafür kannst du sie jetzt erleben", sagte Anoara mit leichtem Lächeln. "Als neue Chance, Marrekh kennen zu lernen außerhalb der großen Städte im Norden."
Die hatte Anoara zwar nie gesehen, doch vielleicht, wenn sie an Samaas Seite blieb, würde das eines Tages der Fall sein.
"Geben wir ihnen eine kleine Pause von uns und schauen am Mittag wieder vorbei, ja?"
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Re: DREI - östliches Edaira-Gebirge

Beitrag von Siria » So 12. Mai 2019, 20:21

Samaa
Edaira-Gebirge
150. Tag im 2. Quartal des Jahres 2457
Morgen

"Ja!", stimmte Samaa Anoara zu. "Und es ist wirklich schön.", zumindest war es dies im Moment. Sie fühlte sich hier in der Gruppe und der Höhle sicher. Dennoch zog es sie weg von hier, trotz der Angst, die sie gleichzeitg verspürte.
"So machen wir es.", sprach sie zu Anoara und drehte sich zu den Vögeln "Ruht euch aus.", sagte sie mit sanfter Stimme.
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Re: DREI - östliches Edaira-Gebirge

Beitrag von Cassiopeia » Mo 13. Mai 2019, 20:41

Anoara
Edaira-Gebirge
152. Tag im 2. Quartal des Jahres 2457
Nachmittag

Der Tag war gekommen. Anoara und Samaa hatten so viel Zeit wie möglich mit den Vögeln verbracht und nebenher heimlich ihre Vorbereitungen für den Aufbruch getroffen. Proviant, zusammen gerollte Decken, warme Kleidung, etwas Wasser im Schlauch - mehr konnten sie nicht mitnehmen.
Nun standen sie vor den Käfigen und Anoaras Herz klopfte schnell.
"Auf drei!", sagte sie zu Samaa und hielt mit beiden Händen das Seil umfasst, das den hölzernen Käfig zusammen hielt. Mit einem kräftigen Zug würde er aus einander fallen und die Vögel wären wieder frei. Ob sie dann sofort fort flogen oder blieben, würde sich dann zeigen. Anoara hoffte so sehr, dass sie bei ihnen blieben, sie vielleicht sogar von hier fort brachten.
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Re: DREI - östliches Edaira-Gebirge

Beitrag von Siria » Do 16. Mai 2019, 12:00

Samaa
Edaira-Gebirge
152. Tag im 2. Quartal des Jahres 2457
Nachmittag

Die letzten Tagen waren spannend gewesen. Die Vögel waren so beeindruckend und Samaa hatte sich sehr in diese verliebt. Aella hatten sie mit einem Tuch auf ihrem Rücken gebunden, sie hatte durchaus Angst um ihre kleine Tochter, doch gleichzeitig vertraute sie den Vögeln. Ob diese ihnen nun helfen würden, war eine ganz andere Geschichte. Samaa hoffte, dass das Vertrauen und die Bindung, die sie in den letzten Tagen versucht hatten aufzubauen, ausreichte.
Auf drei zog sie an den Stricken. Die Käfige fielen Auseinander. Andrá gab einen lauten Ruf von sich, der Samaa zusammen zucken ließ. Sie schlug mit ihren Flügeln und wirbelte dabei viel Sand auf. Aber Samaa wich nicht zurück - Wind war ihr Element und diesen verursachte Andrá soeben. Es war, als wären die Vögel immer für den Wind verantwortlich. Andrá jedoch hörte nicht auf mit den Flügeln zu schlagen und erhob sich schließlich in die Luft und Tara folgte ihr. Der Anblick war wundervoll doch zugleich zerbrach es Samaa das Herz. Sie würden wohl davon fliegen, natürlich hatten sie es verdient und dennoch hatte Samaa so sehr gehofft, dass die Vögeln sie mitnahmen. Sie kreisten über ihren Köpfen, gaben Laute von sich, dann wurden die Spiralen wieder kleiner und langsam kamen sie zurück. Samaa riss die Augen auf. "Sie kommen zurück.", flüsterte sie begeistert zu Anoara. "Sie kommen wirklich zurück zu uns!", ihr standen Tränen der Rührung in ihren Augen.
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Re: DREI - östliches Edaira-Gebirge

Beitrag von Cassiopeia » Fr 17. Mai 2019, 21:45

Anoara
Edaira-Gebirge
152. Tag im 2. Quartal des Jahres 2457
Nachmittag

Auch Anoara spürte Trauer und Entsetzen, als die Vögel abhoben. Bei aller Bewunderung hatte sie so fest daran geglaubt, dass Andrá und Tara ihnen helfen würden.
Doch dann wurden ihre Flugrunden wieder kleiner und Anoaras Herz klopfte heftiger.
"Ich glaub es kaum", flüsterte sie leise und griff tatsächlich nach Samaas Hand. "Sie kommen wirklich! Sie kommen wirklich zurück!"
Ein Strahlen legte sich auf ihr Gesicht und als Tara und Andrá vor ihnen landeten, hatte Anoara selbst Tränen in den Augen. Nie hatte sie etwas Schöneres gesehen. Sie merkte, dass sie sich respektvoll ein wenig vor Tara verneigte.
"Danke, dass ihr zurück gekommen seid", sagte sie und trat vorsichtig näher. Sie hob die Hand und sah Tara fest in die gelben Augen. Es war überwältigend, als sie ihr Gefieder unter den Fingern spürte.
Plötzlich geschah es wie von selbst. Die Magie der Erde durchströmte sie rasendschnell, zeigte ihr und in der Verbindung auch Tara den Weg nach Maeren über die Lavaläufe. Tara berührte sie mit dem Schnabel leicht und knickte dann die Füße ein, spreizte die Flügel. Eine Einladung, auf ihren Rücken zu steigen.
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Re: DREI - östliches Edaira-Gebirge

Beitrag von Siria » So 19. Mai 2019, 12:03

Samaa
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Nachmittag

Samaas Herz pochte wild vor Aufregung und Rührung. Da stand nun dieser große Vogel vor ihr und blickte sie an, als wäre das alles ganz normal. Eine Verbindung zwischen Menschen ist etwas normales, auch wenn es dort Unterschiede gab. Aber nun gingen diese Vogelweibchen eine ganz spezielle Bindung zu den Menschen ein. Samaa war voller Respekt zu diesen Wesen, die nicht nachtragend waren, dass man sie eingesperrt hatte. Sie hatte auch keine Furcht mehr, Andrá zu besteigen, weil sie eine tiefe Verbundenheit zu dem Vogel verspürte. Vielleicht lag es am Wind, der sie verband, vielleicht ein tiefer Respekt für den jeweiligen Gegenüber.
"Danke!", sprach Samaa leise, während sie behutsam die Federn berührte. Noch nie hatte sie einen Vogel berührt, die Federn waren samtig und doch so stark, als diese durch ihre Finger glitten. Vorsichtig kletterte Samaa auf Andrá, ihre Tochter schien von all dem nichts mit zu bekommen und schlief seelig auf ihrem Rücken. Für einen Moment machte sich Samaa Sorgen, ob sie gerade wirklich das Richtige taten. Sie verließen den Schutz und wußten nicht, was sie erwarten würde. Aber das war ihr Verstand, der sich regte, denn ihr Herz und ihr Unterberwußtsein sagten etwas ganz anderes.
Als Samaa saß und vorsichtig in die Federn griff um sich zu halten, schloß sie ihren Augen und der Wind wehte um sie herum. Ihr war, als würde dieser ihr Wissen des Weges nach Maeren an Andrá weitergeben. Der Wind verband sie und alle Sorgen fielen von Samaa ab. Sie war zu Hause, auch dieser Vogel war ein Teil davon.
Sie sah rüber zu Anoara und nickte ihr lächelnd zu. "Ich bin bereit.", rief sie zu ihr. "Und sehr glücklich!"
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