Réigam

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Spikor
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Réigam

Beitrag von Spikor » Mo 15. Jan 2018, 17:43

Name: Réigam

Geschlecht: männlich

Herkunft: Embra (aus der Stadt Reiba)

Magier oder Sine: Sine

Alter: 25

Aussehen:
Bild

Beruf: Kein professionell erlernter Beruf, aber Réigam war schon mehr oder weniger erfolgreich als Taschendieb, Einbrecher, Landwirt, Bettler, Holzfäller, Töpfer, Schreiner, Korbflechter und Hirte (für Schafe und Ziegen) tätig.

Besondere Fähigkeiten / Unfähigkeiten: Réigam ist ein ganz guter Läufer und Kletterer, und er kann sich aus fast allem fast alles improvisieren, vom Dietrich aus Haarspangen über die Steinklinge (wie ein steinzeitlicher Faustkeil) bis zur kompletten Hütte aus Ästen und Gras. Er hat geschickte Finger (Dieb!) und ist nicht so leicht zu entmutigen („irgendwas geht immer“), außerdem hat er einen guten Orientierungssinn (er verläuft sich auch in einer fremden Stadt oder im Wald nicht so schnell).
Leider hat er nichts wirklich „richtig“ gelernt, er improvisiert also eigentlich immer, bei allem, was er tut. Aufgrund seiner bisherigen Erlebnisse ist er außerdem sehr misstrauisch. Er ist nur mittelmäßig stark und hat keine Ahnung von irgendwelchen Kampftechniken, deshalb versucht er, direkte Konfrontationen zu vermeiden. Wenn er doch kämpfen muss, ist er meist sehr aggressiv und skrupellos, um seine Schwächen zu überspielen und die Gegner einzuschüchtern. Unter Jugendlichen in den Straßenbanden funktioniert dieses Taktik gut, gegen richtige Soldaten wohl eher weniger, deshalb versucht er bei denen lieber, sich rauszureden oder wegzulaufen. Er ist aber nicht glücklich darüber und würde sich gerne besser wehren können.

Ausrüstung: Nicht mehr ganz frische Straßenkleidung, eine Decke, die er manchmal als Kapuzenumhang trägt, ein alter Rucksack mit allem, was er sonst so besitzt, und schon etwas abgetragene Schuhe; dazu ein altes Taschenmesser, ein paar Dietriche und andere nützliche Kleinteile (z.B. ein einfaches Essbesteck, Nadel und Faden und dergleichen), etwas Kleingeld und – sein wertvollster Besitz – eine Holzfälleraxt, die einmal seinem „Adoptivvater“ gehört hat. Er kann mit der Axt auch gut umgehen, aber eher als Werkzeug, weniger als Waffe.

Interessen: Réigam hat alle verloren, die sich je für ihn interessiert haben. Einerseits wünscht er sich neue Bezugspersonen, andererseits scheut er auch davor zurück, wieder jemand näher an sich heran zu lassen, weil er befürchtet, neue Freunde auch bloß wieder zu verlieren. Er sucht nach Informationen über seinen kleinen Bruder, weil dessen Schicksal im Dunkeln liegt, aber eigentlich geht er davon aus, dass sein Bruder schon lange tot ist. Er möchte es nur gerne endlich mal genau wissen. Außerdem ist er wirklich wütend über die Vorurteile zwischen Magiern und Sine (auf beiden Seiten), denn er hat gesehen, wie diese nichts als Leid verursachen.

Hintergrund: Réigam war der älteste Sohn einer wohlhabenden und angesehenen Familie in Reiba. Er lebte dort mit seinen Eltern und seinem kleinen Bruder Hannó, ging auf eine Schule und war ein normaler Junge, den eine gute Zukunft erwartete, bis Hannó plötzlich magische Fähigkeiten entwickelte und die Bruderschaft auf den Plan rief. Die Eltern wollten ihren Sohn schützen und bezahlten dafür mit dem Leben, Hannó wurde verschleppt und vermutlich getötet. Der todtraurige und wütende Réigam kam zu Onkel und Tante, die ihn aber ablehnten. Er wurde ein sehr rebellischer Jugendlicher, beging Straftaten und landete einmal sogar deswegen im Gefängnis.
Schließlich lief er weg, zurück ins Haus seiner Jugend, und brach dort ein (inzwischen lebten andere Leute dort), um nach Spuren seiner Familie zu suchen. Er wurde erwischt, floh erneut und hielt sich eine Weile als Dieb über Wasser, bis ein Bauer namens Markward ihn eines Tages erwischte, Mitleid hatte und den damals 19-jährigen bei sich aufnahm.
Réigam lebte jahrelang auf dem Hof und Markward behandelte ihn wie einen Sohn (deshalb nennt Réigam ihn auch oft seinen „Adoptivvater“).
Als der Krieg gegen Nalahr begann, wollte Réigam sich den Truppen des „Vereinten Choma“ anschließen, aber Markward bat ihn, im Dorf zu bleiben. Dieses wurde jedoch später von einigen Magiern angegriffen und der Bauer starb bei diesem Überfall. Réigam, der wieder seine Heimat verloren hatte, machte sich nun doch auf nach Port Soles, aber der Krieg endete, bevor er dort eintraf. Er beschloss, trotzdem in die Stadt zu gehen, um nach Informationen über seinen Bruder Hannó zu suchen.
Meine Gedanken sind meine besten Freunde (Lydia Rodes)

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